Deutschland

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Sonderbeklebung: German Airways wirbt für Adler

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways wird einem ihrer Embraer 190 eine Sonderbeklebung, die für die Konzernschwester Adler Modemärkte wirbt, verpassen. Ab Mai 2024 soll die Maschine in diesem Design unterwegs sein. In den kommenden Monaten wirbt das 100-sitzige Flugzeug dann auf europäischen Strecken in exklusiver Form für das Mode-Unternehmen. Die Flugzeuge der German Airways sind derzeit für namhafte große Airlines in Europa unterwegs und fliegen im sogenannten Wet Lease in deren Auftrag Linienstrecken. „Wir freuen uns sehr, mit Adler Modemärkte zusammenzuarbeiten und eines unserer Flugzeuge als fliegende Werbefläche für das renommierte Mode-Unternehmen nutzen zu können“, sagt Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways.

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Dortmund: Pegasus stockt Istanbul (SAW) auf

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus wird Dortmund künftig häufiger mit Istanbul (Sabiha Gökçen) verbinden. Nach der Streckeneinführung im Dezember des vergangenen Jahres wurden die wöchentlichen Abflüge bereits zu Beginn des Sommerflugplans im April von drei auf fünf angehoben. Passend zur Hauptreisezeit erhöht der Low-Cost-Carrier die Frequenz nun erneut, sodass ab dem 02. Juli 2024 täglich Flüge zwischen Dortmund und der türkischen Metropole verkehren. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales, begrüßt die Ankündigung der Airline: „Wir sind begeistert über das zusätzliche Angebot von Pegasus. Die Verbindung nach Istanbul war lange gewünscht und umso mehr schätzen wir es, dass die beliebte Destination nun noch flexibler erreichbar ist.“ Der Dortmund Airport bietet mit der Verbindung nicht nur Zugang zu einem der nachgefragtesten touristischen Reiseziele, sondern durch das Drehkreuz Sabiha Gökçen auch zu einer Vielzahl an weiteren attraktiven Zielen.

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Elbe Flugzeugwerke lassen künftig auch in Japan umbauen

Die Elbe Flugzeugwerke und MRO Japan wollen künftig im Bereich der Umrüstung von Passagiermaschinen in Frachter zusammenarbeiten. Dazu wurde eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Diese soll dazu führen, dass MRO Japan künftig Maschinen der A320-Reihe von Vollfrachter konvertieren kann. Es handelt sich dann um die erste Stätte in Japan, die im Auftrag der EFW derartige Arbeiten durchführen wird. Die umgerüsteten Flugzeuge werden als A320P2F bzw. A321P2F bezeichnet.

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Eurowings startet Vorabend-Check-in in Hannover

Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2024 startet Eurowings auch am Flughafen Hannover die Möglichkeit, dass Passagiere bereits am Vorabend ihre Gepäckstücke aufgeben können. Das Service steht für Abflüge bis inklusive 12 Uhr 00 zur Verfügung und kostet einen Aufpreis von fünf Euro am personalbesetzten Schalter. Der Vorabend-Check-in kann zwischen 18 Uhr 00 und 20 Uhr 00 durchgeführt werden. An Flughäfen mit Self-Bag-Drop-Automaten ist der Service kostenlos. Dieses Angebot gilt auch an den Flughäfen Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln und Stuttgart, so Eurowings in einer Medienerklärung.

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Berlin: Emirates kommt wieder mit A380 zur ILA

Auch in diesem Jahr wird Emirates Airline wieder mit einem Airbus A380 auf der ILA, die auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg über die Bühne gehen wird, vertreten sein. Man nimmt mit einer Maschine, die über die neue Premium-Economy-Class verfügt, teil. Die ausgestellte Emirates A380 bietet eine neu umgerüstete Vier-Klassen-Kabinenkonfiguration mit First-Class-Privatsuiten und 76 modernisierten Flachbettsitzen in der Business Class auf dem Oberdeck sowie die Emirates Premium-Economy-Kabine im vorderen Teil des Hauptdecks. „Unsere A380-Flotte ist und bleibt ein wichtiger Teil der Erfolgsgeschichte von Emirates. Wir freuen uns, zum siebten Mal mit unserem Flaggschiff auf die ILA Berlin zurückzukehren und Fachbesuchern sowie der Öffentlichkeit an allen Messetagen unser ‚Fly-better‘-Markenversprechen zu präsentieren. Die Emirates A380 ist seit 2010 fester ILA-Bestandteil. Mit unserer Messeteilnahme unterstreichen wir unser jahrzehntelanges Engagement für den deutschen und europäischen Markt, das Konnektivität, strategische Partnerschaften und gegenseitige Vorteile umfasst“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

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City Airlines hebt am 26. April 2024 erstmals ab

Am 26. Juni 2024 wird Lufthansa City Airlines den Flugbetrieb aufnehmen. Der Erstflug wird auf von München nach Birmingham durchgeführt. Der Verkauf von Flugscheinen wurde am 24. April 2024 aufgenommen. Über die bekannten Lufthansa Group Vertriebskanäle können die angebotenen Strecken dann auch unter Flugnummern mit dem neuen Airline-Code „VL“ gebucht werden. Die Routen von City Airlines werden auch als Zubringer fungieren. Die Fluggesellschaft startet mit ihrem Flugprogramm zunächst aus München zu europäischen und innerdeutschen Destinationen wie Birmingham, Hannover oder Düsseldorf. „Lufthansa City Airlines trägt zur Zukunftsfähigkeit der Drehkreuze in München und Frankfurt bei. Wir freuen uns in den kommenden Jahren auf modernde Airbus A220 und A320neo Neuauslieferungen. Für unsere Gäste und Mitarbeitende treiben wir unsere Erneuerung voran und stärken damit das geplante Wachstum von Langstreckenverkehren der Lufthansa“, unterstreicht Jens Fehlinger, operativer Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines.

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Frankfurt: Condor hat ersten Airbus A320neo übernommen

Am Mittwoch, den 24. April 2024 landete das erste werksneue Flugzeug des Typs A320neo in den Farben von Condor in Frankfurt am Main. Damit beginnt eine neue Ära und gleichzeitig tickt für die betagten Boeing 757 die Uhr. Nach dem vorläufigen Abschluss der Langstreckenflottenmodernisierung setzt die Fluggesellschaft nun konsequent ihre Flottenerneuerung auf der Kurz- und Mittelstrecke fort. Die Ankunft des ersten A320neo-Maschine stellt einen Meilenstein dar, der die Vision von Condor, verantwortungsbewusstes Reisen mit maximalem Kundenkomfort zu verbinden, weiter vorantreibt. Der erste A320neo von Condor startete heute Mittag zu ihrem Überführungsflug aus Toulouse und ist für den 15. Mai geplant, ihren ersten kommerziellen Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca durchzuführen. Dieser Flug markiert den Beginn eines sukzessiven Austauschs der bestehenden Flotte auf der Kurz- und Mittelstrecke, mit insgesamt 41 neuen Flugzeugen bis zum Jahr 2029. Dabei werden 13 Airbus A320neo und 28 Airbus A321neo die bisherigen Flugzeuge ablösen. Peter Gerber, CEO von Condor, betont die Bedeutung dieser Flottenerneuerung für das Unternehmen: „Die Fortsetzung der Flottenerneuerung auf der Kurz- und Mittelstrecke ist ein wichtiger Schritt für Condor, um eine der modernsten Flotten Europas zu betreiben. Wir setzen konsequent auf moderne und hocheffiziente Flugzeugtechnologie, um unseren Kunden einen maximalen Komfort zu bieten.“ Die A320neo-Maschinen von Condor bieten nicht nur eine verbesserte Effizienz durch optimierte Tragflächen und moderne Triebwerke, sondern auch zusätzliche Features für die Passagiere. Dank des neuen Internet- und Entertainment-Portals „FlyConnect“ können Gäste erstmals an Bord der Kurz- und Mittelstreckenflüge ein breites Unterhaltungsprogramm auf ihren persönlichen Endgeräten streamen. Zudem bietet

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Flughafen Stuttgart steckt weiterhin defizitär

Der Flughafen Stuttgart verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine erfreuliche Entwicklung, wie der Airport mitteilte. Trotz anhaltender Herausforderungen, darunter die Folgen der Corona-Pandemie und strukturelle Veränderungen im Luftverkehrssektor, konnte der Flughafen einen Anstieg der Passagierzahlen und des Umsatzes verzeichnen. Der Umsatz des Flughafens stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 249,5 Millionen Euro, während das Ergebnis mit -13,6 Millionen Euro verbessert wurde, verglichen mit -16,1 Millionen Euro im Jahr 2022. Dies zeigt eine positive Entwicklung trotz der anhaltenden Unsicherheiten im Luftverkehrssektor. Die Passagierzahlen stiegen ebenfalls deutlich an und erreichten 8,4 Millionen, was einem Zuwachs von 20,7 Prozent entspricht. Trotz dieser erfreulichen Steigerung liegt das Passagierniveau immer noch bei etwa 66 Prozent des Vorkrisenniveaus. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg ebenfalls um 7,3 Prozent auf 92.074. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, betonte die positiven Aspekte des Unternehmensergebnisses und die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Er hob hervor, dass das EBITDA als Indikator für die operative Leistung mit 24,7 Millionen Euro deutlich positiv ausfiel und besser als geplant war. Die Nachfrage nach Flugreisen bleibe hoch, was darauf hinweise, dass die Menschen weiterhin reisen möchten. Einfluss des Rückzugs der Billigflieger und langsame Erholung von Corona-Folgen Trotz der insgesamt positiven Entwicklung des Flughafens Stuttgart ist zu beachten, dass der Rückzug mehrerer Billigfluggesellschaften wie Easyjet, Ryanair, Laudamotion und die Insolvenz von Blue Air im Jahr 2020 zu einem Verlust von Passagieren führte. Diese Fluggesellschaften spielten eine wichtige Rolle im Passagieraufkommen des Flughafens und ihr Rückzug hatte einen spürbaren Einfluss auf die Passagierzahlen. Die langsame

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Flughafen Hamburg ist zurück in den schwarzen Zahlen

Nach turbulenten Jahren, die durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie geprägt waren, verzeichnet der Hamburg Airport einen bemerkenswerten Aufschwung. Das Geschäftsjahr 2023 schloss der Flughafen mit einem Gewinn von 6,6 Millionen Euro ab, was eine erfreuliche Abweichung von den anfänglichen Prognosen darstellt. Ursprünglich war man von einem leichten Defizit ausgegangen, jedoch übertrafen die tatsächlichen Ergebnisse alle Erwartungen. Ein wesentlicher Faktor für dieses positive Ergebnis war die rasche Erholung der Passagierzahlen, die sich schneller als prognostiziert wieder normalisierten. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie und der Energiekrise konnte der Flughafen sein finanzielles Gleichgewicht wiedergewinnen. Dies verdankte er nicht nur einer gestiegenen Nachfrage im Privatreisesektor, sondern auch effektiven Kostensenkungsmaßnahmen und einer gezielten Erhöhung der Umsatzerlöse. Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, äußerte sich zu diesem Erfolg und betonte die Bedeutung einer schnellen Anpassungsfähigkeit in einem sich ständig verändernden Umfeld. Trotz des noch nicht vollständigen Wiederaufbaus vergangener Erfolge sei der schnelle Turnaround ein Grund zur Zuversicht. Dies eröffne dem Flughafen die Möglichkeit, weiterhin in die Modernisierung seiner Einrichtungen und Serviceangebote zu investieren, um für die kommenden Jahre gerüstet zu sein. Erholung der Passagierzahlen und Investitionen in die Zukunft Die Passagierzahlen des Hamburg Airports stiegen im Jahr 2023 auf rund 13,6 Millionen an, verglichen mit 11,1 Millionen im Vorjahr. Insbesondere der Bereich der Privatreisenden verzeichnete eine deutliche Zunahme. Dies spiegelt die robuste Erholung des Luftverkehrs wider und unterstreicht Hamburgs Position als einen der führenden deutschen Flughäfen. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, hat

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Kommentar zum Greenwashing: Warum die Luftfahrt der Eisenbahn haushoch überlegen ist!

In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und Klimaschutz eine immer größere Rolle spielen, wird uns immer wieder eingeredet, die Eisenbahn sei das grüne Transportmittel schlechthin. Doch halten wir uns nicht länger an den Illusionen fest: Die Luftfahrt bricht alle Rekorde, wenn es darum geht, die Umweltfreundlichkeit der Eisenbahn in den Schatten zu stellen. Beginnen wir mit dem Greenwashing, das sich wie ein Krebsgeschwür in der Eisenbahnindustrie ausgebreitet hat. Während Eisenbahngesellschaften ihre Elektrifizierung und die Nutzung von grünem Strom feiern, verschweigen sie beharrlich die Tatsache, dass europaweit und weltweit immer noch ein beträchtlicher Teil des Bahnstroms aus klimaschädlicher Kohlekraft gewonnen wird. Der CO2-Ausstoß allein für die Herstellung von Eisenbahnstrom aus Kohlekraft ist ein ökologischer Albtraum, den die Eisenbahnlobby gerne unter den Teppich kehrt. Aber das ist noch nicht alles. Betrachten wir den Anteil des Eisenbahnverkehrs, der immer noch von Diesellokomotiven durchgeführt wird. Sowohl europaweit als auch weltweit ist dieser Anteil immer noch erschreckend hoch im Vergleich zu den elektrifizierten Strecken. Warum? Weil es bequemer und kostengünstiger ist, auf Dieselloks zurückzugreifen, anstatt in die notwendige Infrastruktur für elektrifizierte Strecken zu investieren. Das ist keine umweltfreundliche Entscheidung, sondern ein klarer Beweis für den Mangel an echtem Engagement für den Klimaschutz seitens der Eisenbahnindustrie. Und dann hätten wir noch den hochgradig schädlichen Schadstoffausstoß von Diesellokomotiven. Stickoxide, Feinstaub und andere gefährliche Partikel belasten die Luft und tragen zur Luftverschmutzung und damit zur Gesundheitsgefährdung von Menschen und Ökosystemen bei. Die Eisenbahn mag zwar auf den ersten Blick sauberer wirken, aber die Realität sieht ganz anders aus,

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