Einreise

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VR China lockert Visa-Vergabe

Nach mehreren Jahren regelrechter Abschottung will die Volksrepublik China wieder mehr Touristen anlocken. Dazu vereinfacht man nun auch in Deutschland die Vergabe von zur Einreise notwendiger Visa. Bis Ende dieses Jahres will man den Antragstellern keine Fingerabdrücke mehr abnehmen. Weiters sollen in den Visa-Zentren München, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Hamburg keine Termine mehr notwendig sein. Neben Deutschland lockert man die bislang mitunter bürokratische Vergabe auch in 100 weiteren Konsulaten und Botschaften in verschiedenen Staaten.

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Auch Umsteiger betroffen: UK will künftig „Eintrittsgeld“ kassieren

Das Vereinigte Königreich plant zukünftig auch Umsteiger von einer neuen Steuer zu umfassen. Dies trifft primär Personen, die für eine eventuelle UK-Einreise kein Visum benötigen würden. Bis zu drei Tage im Voraus sollen diese aber eine “Electronic Travel Authorisation”, die mit zehn Pfund-Sterling zu Buche schlägt, beantragen müssen. Nebst zusätzlichen Einnahmen hat das Vereinigte Königreich eine sehr konkrete Überlegung hinter dem Vorhaben: Man will genau wissen wer durch das Land reist bzw. in Heathrow und/oder auf anderen Airports umsteigt. Dazu will man, dass rechtzeitig vor dem Abflug ein kostenpflichtiges Online-Formular ausgefüllt werden muss. British Airways und Virgin Atlantic sehen das Vorhaben äußerst kritisch. BA-Chef Sean Doyle befürchtet, dass es gerade Geschäftsreisenden zu mühsam sein könnte ein kostenpflichtiges Online-Formular auszufüllen, das bei Umsteigen auf anderen Airports, beispielsweise Paris-Charles de Gaulle oder Frankfurt am Main, gar nicht erforderlich ist. Zusätzlich wird angeführt, dass es sich lediglich um Umsteiger handeln würde, die sich tatsächlich nur im Transit befinden würden. Eine Einreise ins Vereinigte Königreich findet nur im Fall von Flugunregelmäßigkeiten statt und für solche Fälle gibt es lokale Gesetze und internationale Abkommen. Das Vorhaben der UK-Regierung bezieht sich aber nicht nur auf Umsteiger. Auch Personen, die zum Beispiel für einen London-Trip nach UK einreisen wollen, sollen künftig zur Kasse gebeten werden. Voraussetzung dafür, dass man neuen ETA-Programm verpflichtend teilnehmen muss, ist dass man kein Visum für die Einreise benötigt. Vorgesehen ist, dass den Fluggesellschaften per Verordnung aufgetragen wird, dass diese spätestens beim Boarding überprüfen müssen, ob die ETA-Anmeldung vorhanden und bezahlt ist. Diesbezüglich

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Einreise: Volksrepublik China verlangt keine PCR-Befunde mehr

Die Volksrepublik China hat mit Wirksamkeit zum 30. August 2023 die Einreisebestimmungen weiter gelockert. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nun nicht mehr erforderlich. Damit kehrt man wieder zu jenen Voraussetzungen, die vor der Pandemie gegolten haben zurück. Bereits zuvor hatten die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests abgeschafft. Nun zieht auch die Volksrepublik China nach. Es gelten nun wieder die vor der Pandemie angewandten Einreisebestimmungen. Zu beachten ist weiterhin, dass je nachdem welche Staatsbürgerschaft man hat, vorab ein Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaften und/oder Konsulate) beantragt werden muss. Dies war, sofern man ein Visum benötigt hat, auch schon vor der Pandemie der Fall.

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Kenia erteilt keine Visa on Arrival mehr

Seit wenigen Tagen stellt Kenia Touristen keine Visa bei der Ankunft mehr aus. Künftig müssen alle Personen, die ein Visum für dieses Land benötigen, wieder vorab ein E-Visum beantragen. Aufgrund des Umstands, dass die entsprechende Online-Plattform von Hackern lahmgelegt wurde, hatte man temporär auf „Visa on Arrival“ umgestellt. Dies ist nun nicht mehr möglich, so dass man wieder im Vorfeld der Reise ein elektronisches Visum beantragen muss.

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Österreich lässt wieder chinesische Reisegruppen einreisen

Seit Mitte der vergangenen Woche gestattet Österreich chinesischen Reisegruppen wieder die Einreise. Zuvor war dies seit dem Beginn der Corona-Pandemie untersagt. Individualreisende durften jedoch schon wesentlich früher einreisen.  Chinesische Touristen waren 2019 für 1,5 Millionen Nächtigungen verantwortlich und damit stärkster asiatischer Fernmarkt. Im Jahr 2020 gab es durch die Corona-bedingten Einschränkungen einen Rückgang von 92 Prozent, 2021 sogar um 98 Prozent der Nächtigungen. Allein 2019 nahm Österreichs Tourismus 280 Millionen Euro durch chinesische Gäste ein, das Fernbleiben chinesischer Gruppen hat in den letzten Jahren zu großen Einbußen von oftmals sehr zahlungskräftigen Gästen geführt. Davon war besonders der Städte- sowie Kulturtourismus betroffen, zumal Sehenswürdigkeiten, das Kulturangebot sowie die Naturlandschaften die Hauptmotive chinesischer Gäste für einen Österreich-Urlaub sind.  Während Individualreisende schon längere Zeit uneingeschränkt nach Österreich einreisen konnten, waren Gruppenreisen bislang noch nicht möglich. „Der österreichische Tourismus profitiert insbesondere von den chinesischen Gruppenreisen, weshalb wir uns auf bilaterale Ebene stets um einen uneingeschränkten Reiseverkehr zwischen China und Österreich bemüht haben. In diesem Sinne möchte ich mich auch bei Außenminister Alexander Schallenberg für seine Bemühungen in dieser Sache bedanken“, so Kraus-Winkler.  „China ist als größter asiatischer Herkunftsmarkt für den österreichischen Tourismus von enormer Bedeutung. Mit dem Wegfall der letzten Einschränkungen fallen auch die Wettbewerbsnachteile gegenüber jenen Ländern, die bereits vor Österreich für chinesische Gruppenreisen offen waren und lassen die Branche wieder aufatmen“, zeigt sich Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler erfreut. 

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Personalmangel: Vier Stunden Wartezeit bei der Passkontrolle am Flughafen Brüssel

Am Montag, den 26. Juni 2023 ist es auf dem Flughafen Brüssel zu längeren Wartezeiten bei den Passkontrollen gekommen. Betroffen waren Reisende, die den Schengen-Raum verlassen wollten bzw. außerhalb dieser Region angekommen sind. In Sozialen Medien haben einige Fluggäste ihren Unmut abgelassen, denn punktuell lag die Wartezeit bei über vier Stunden. Zahlreiche abfliegende Passagiere sollen deswegen ihre Flüge verpasst haben. Diese dürften hinsichtlich Entschädigungen aber ganz schlechte Karten haben, denn der Europäische Gerichtshof hat vor einiger Zeit festgestellt, dass hoheitliche Personenkontrollen nicht in den Verantwortungsbereich von Fluggesellschaften fallen und Reisende damit rechnen müssen, dass es hier zu Wartezeiten kommen kann. Absurd: Viele Airlines öffnen die Gepäckabgabe- und Check-in-Schalter erst drei bis zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug. Selbst wenn man sich dort rechtzeitig gemeldet hätte, wäre es bei über vier Stunden Wartezeit vor der Ausreisekontrolle durch die belgische Polizei nahezu unmöglich gewesen das Gate rechtzeitig zu erreichen. Einige Carrier haben Verspätungen in Kauf genommen und auf ihre Fluggäste gewartet, andere sind jedoch mit (fast) leeren Flugzeugen abgehoben, um ihre Flugpläne nicht durcheinander zu bringen. Auch Personen, die in Belgien von Non-Schengen-Destinationen angekommen sind bzw. hier auf Schengen-Flüge umgestiegen sind, waren von langen Wartezeiten betroffen. In Sozialen Medien ist unter anderem zu lesen, dass man mitunter drei Stunden und mehr vor dem angeblich einzigen geöffneten Schalter gestanden haben soll. Der Flughafen Brüssel verweist in einer Stellungnahme darauf, dass man keinen Einfluss auf die Passkontrollen, die durch die Polizei vorgenommen werden, habe. Glücklich ist man mit dem was passiert ist aber auf

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Einreisebestimmungen: China streicht negativen PCR-Test

Die Volksrepublik China verlangt seit 29. April 2023 bei der Einreise keinen negativen PCR-Rest mehr. Es ist künftig ausreichend, wenn innerhalb von 48 Stunden vor der Ankunft ein Antigen-Schnelltest absolviert wird und der negative Befund vorgelegt wird. Die bisherige Pflicht, dass die Fluggesellschaften spätestens beim Boarding die Testzertifikate überprüfen, entfällt. China hofft durch die Erleichterungen auch, dass wieder mehr Touristen ins Land kommen. Über einen langen Zeitraum hinweg hatte man sich regelrecht abgeschottet und sogar Fluggesellschaften gebannt, die angeblich zu viele Coronafälle „importiert“ haben sollen.

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USA schaffen Testpflicht für China-Passagiere ab

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Testpflicht für Reisende, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, aufgehoben. Die Seuchenbehörde CDC sieht keine Notwendigkeit zur Fortführung. Die USA hatten im Vorjahr als Reaktion auf die damalige Corona-Welle eingeführt, dass Passagiere, die aus China kommen, einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Kurz darauf haben diese Maßnahme auch europäische Staaten eingeführt. Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen jedoch weiterhin die Vorlage eines gültigen Impfnachweises. Dies gilt auch für Fluggäste, die aus Europa kommen.

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Einreise: Katar verlangt Auslandskrankenversicherung

Seit 1. Feber 2023 muss für die Einreise nach Katar eine Auslandskrankenversicherung nachgewiesen werden. Diese kann im Zuge der Beantragung des elektronischen Visums online erworben werden und kostet umgerechnet etwa 14 Euro. Anerkannt werden nur Polizzen von Assekuranzen, die sich offiziell akkreditieren haben lassen. Daher sollten Reisende zunächst auf der Homepage des Innenministeriums prüfen, ob eine etwaig vorhandene Versicherung von Katar anerkannt wird. In diesem Fall kann die Polizze im Zuge des Visumsantrags hochgeladen werden. Andernfalls ist der Abschluss einer separaten Versicherung im Antragsprozess möglich.

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Saudia startet Visum-Service

Die Fluggesellschaft Saudia bietet künftig an, dass man direkt im Zuge der Ticketbuchung auch das für die Einreise nach Saudi-Arabien benötigte Visum ordern kann. Unter dem Marketingnamen „Your Ticket Your Visa“ will man den Passagieren einen zusätzlichen Service anbieten. Grundsätzlich steht das System, das in Kooperation mit Tourismusbehörde, Innen- und Außenministerium sowie dem Pilger-Service-Programm angeboten wird, auch anderen Airlines offen. Saudia ist aber der erste Carrier, der daran teilnimmt. Der neue Service, der alle internationalen Flughäfen des Königreichs umfasst, ermöglicht den Gästen einen Aufenthalt von bis zu 96 Stunden, in denen sie das Königreich bereisen und die Umrah durchführen können. Die digitale Vernetzung mit dem Außenministerium erleichtert die Ausstellung des Transitvisums und verknüpft es innerhalb von drei Minuten mit dem Flugticket. „Die Einführung dieses innovativen und nahtlosen Stopover-Visums, das das erste seiner Art in der Luftfahrtbranche ist, ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Programm zur digitalen Transformation. Es zeigt Saudias Engagement, das strategische Ziel des Königreichs, bis 2030 100 Millionen Besuche zu erreichen, zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass es sich positiv auf die wachsende Zahl von Transitpassagieren auswirken wird und gleichzeitig unsere Position als Drehscheibe, die Ost und West verbindet, stärkt. Der neue Dienst wird die Passagiere auch dazu ermutigen, die Umrah zu machen, wichtige Ziele zu besuchen und an Veranstaltungen sowie Saudi Seasons teilzunehmen“, so Ibrahim Koshy, CEO von Saudia.

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