Einreise

Weitere Artikel aus der Rubrik

Einreise

Technische Störungen an den E-Gates verursachen massive Verzögerungen am Flughafen Brüssel

Am Flughafen Brüssel-Zaventem ist es am Samstagmorgen zu erheblichen Behinderungen bei der Einreise aus Nicht-Schengen-Staaten gekommen. Grund für die langen Warteschlangen war ein technischer Defekt an den automatisierten Passkontrollsystemen, den sogenannten E-Gates. Die Störungen traten bereits am Freitagabend auf und hielten bis in den nächsten Tag hinein an. Um den Passagierfluss während der Stoßzeiten notdürftig zu stabilisieren, sah sich die belgische Bundespolizei gezwungen, zusätzliches Personal für die manuelle Kontrolle abzustellen. Dennoch berichteten Reisende von Wartezeiten zwischen einer und zwei Stunden, was zu erheblichem Unmut in den Terminalbereichen führte. Die Infrastruktur am Flughafen Brüssel steht aufgrund solcher Vorfälle nicht zum ersten Mal in der Kritik. Bereits in der Vergangenheit kam es wiederholt zu Systemausfällen bei den automatisierten Grenzkontrollen, was die Anfälligkeit der aktuellen Technik unterstreicht. Obwohl Pläne zur Modernisierung und zum kompletten Austausch der E-Gate-Systeme laut Branchenberichten seit mehreren Jahren vorliegen, verzögert sich die Umsetzung der notwendigen Erneuerungen offenbar weiterhin. Die jüngste Panne verdeutlicht die Belastungsgrenzen des Standorts Zaventem, der als wichtiges europäisches Drehkreuz insbesondere bei Ankunftswellen aus Übersee auf funktionierende digitale Prozesse angewiesen ist. In den sozialen Netzwerken verbreiteten frustrierte Passagiere Bilder der überfüllten Ankunftshallen und kritisierten die mangelnde Effizienz der belgischen Behörden. Experten weisen darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der Grenzinfrastruktur ein wesentlicher Faktor für die internationale Reputation eines Flughafenstandorts ist. Die Bundespolizei arbeitet zusammen mit den technischen Dienstleistern unter Hochdruck an einer dauerhaften Fehlerbehebung. Solange die E-Gates nicht vollständig einsatzbereit sind, muss weiterhin mit Verzögerungen bei der Einreisekontrolle gerechnet werden, da die manuelle Abfertigung durch Beamte deutlich zeitaufwendiger

weiterlesen »

Vorsicht bei der Einreise in die USA: Handykontrollen nehmen zu

Deutsche Reisende, die in die USA einreisen möchten, sollten sich auf mögliche Kontrollen ihrer elektronischen Geräte vorbereiten. Laut der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) werden bei der Einreise immer häufiger Handys und Laptops überprüft. Besonders in der aktuellen politischen Situation könne es zu intensiveren Prüfungen kommen, was vor allem für Touristen, Studierende und Berufspendler von Bedeutung ist. Die EFF rät, sich im Vorfeld einen Plan zu überlegen und insbesondere zu prüfen, wie man auf eine mögliche Kontrolle reagiert. Grundsätzlich gibt es mehrere Stufen der Kontrolle: Zunächst werden nur routinemäßige Fragen gestellt, doch fällt dem Beamten etwas auf oder erscheint der Fall verdächtig, kann eine eingehendere Prüfung folgen. Dabei kann es dazu kommen, dass Reisende aufgefordert werden, ihr Handy zu entsperren. Wird dies verweigert, kann der Beamte das Gerät beschlagnahmen. Wer sein Handy entsperrt, muss mit einer umfassenden Durchsuchung aller Daten, Apps und Fotos rechnen. In seltenen Fällen können die Daten sogar über längere Zeit gespeichert und von anderen Grenzbeamten eingesehen werden. Experten empfehlen, vor der Kontrolle das Handy in den Flugmodus zu versetzen und auf öffentliche WLAN-Netzwerke zu verzichten, um zu verhindern, dass auf gespeicherte Daten in der Cloud zugegriffen werden kann. Auch die Nutzung von Social-Media-Accounts könnte bei der Kontrolle zu Problemen führen, da Grenzbeamte nur öffentliche Profile einsehen dürfen. Ein weiterer Tipp ist, sich bewusst zu machen, welche Geräte tatsächlich notwendig sind und ob ein leerer Zweit-Handyverdacht auslösen könnte.

weiterlesen »

Kuba führt elektronisches Visum für Touristen ein

Seit dem 1. August 2024 können Touristen für Reisen nach Kuba ein elektronisches Visum, das sogenannte „E-Visa-Cuba“, beantragen. Dieses soll mittelfristig die bisher genutzte Touristenkarte ersetzen. Der Antrag auf das E-Visum kann online ausgefüllt werden, und die entsprechenden Informationen sowie Antragsformulare wurden nun vom Auswärtigen Amt bereitgestellt. Bisher konnten Touristen, die nicht länger als 90 Tage in Kuba bleiben wollten, mit einer Touristenkarte einreisen, die bei der kubanischen Botschaft oder kommerziellen Anbietern erhältlich war. Diese Regelung bleibt vorerst bestehen, jedoch soll das E-Visum langfristig die Einreiseprozesse vereinfachen. Eine Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage bleibt im Ermessen der kubanischen Behörden. Geschäftsreisende, die länger bleiben oder nicht-touristische Zwecke verfolgen, müssen weiterhin ein traditionelles Visum beantragen, was mehrere Wochen dauern kann.

weiterlesen »

EU-Bürger benötigen ab 2025 Reisepass für Tunesien-Einreise

Ab Jänner 2025 müssen EU-Bürger, darunter auch deutsche und österreichische Staatsangehörige, für die Einreise nach Tunesien wieder einen Reisepass vorlegen. Bisher war es möglich, im Rahmen einer Pauschalreise lediglich mit einem Personalausweis nach Tunesien zu reisen. Die neue Regelung gilt jedoch nicht für Staatsbürger Zyperns und der Schweiz, die weiterhin ohne Reisepass einreisen können. Diese Änderung fällt in die Amtszeit des neuen Direktors des tunesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, Mohamed Saidi. Trotz der Herausforderung zum Amtsantritt wird erwartet, dass Saidi, der den deutschen Markt gut kennt, Lösungen finden wird, um den Tourismus aus Deutschland weiterhin zu fördern. Saidi war bereits von 2011 bis 2016 Leiter des Fremdenverkehrsamts in Frankfurt am Main und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Tourismussektor.

weiterlesen »

Einreise ohne Visum: China sieht Touristenzahlen beflügelt

Die europäischen Tourismus- und Gastgewerbesektoren erleben während der chinesischen Neujahrsferien einen deutlichen Anstieg an chinesischen Reisenden. Dieser Trend wird voraussichtlich im Verlauf des Jahres des Drachen weiter anhalten. Laut einer Prognose von Oxford Economics wird die Anzahl der internationalen Auslandsreisen chinesischer Reisender im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 etwa das Doppelte erreichen. Dieses Comeback im Tourismus markiert den Beginn einer Wiederbelebung des China-Europa-Tourismus. Europäische Reiseziele können laut einer Schätzung der European Travel Commission im Jahr 2024 mit einer Erholung des chinesischen Marktes rechnen, die voraussichtlich mehr als 60 Prozent des Niveaus von 2019 erreichen wird. Die chinesische visafreie Politik trägt auch dazu bei, dass immer mehr Europäer nach China reisen. Diese Politik wurde im Dezember auf fünf europäische Länder und im Januar auf die Schweiz und Irland ausgeweitet. Sie hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den Tourismus, sondern auch auf Geschäftsaktivitäten. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erhöhen die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten für Europa-China-Routen. So hat zum Beispiel Hainan Airlines die Frequenz ihres Direktflugs von Peking nach Berlin bereits wieder auf das Vorkrisenniveau gesteigert. Der Funke des Neujahrs-Tourismusrevivals zwischen China und Europa verspricht weiter zu brennen. Die visafreie Politik und optimistische Prognosen lassen auf ein blühendes Jahr des Drachen und den Austausch zwischen den Menschen auf beiden Seiten hoffen.

weiterlesen »

Behördliche Passkontrollen: Was überprüfen die Beamten eigentlich?

Das Überqueren von Staatsgrenzen ist ein alltäglicher Akt für Millionen von Menschen weltweit. Doch hinter den unscheinbaren Schranken an Flughäfen, Landübergängen und Seehäfen verbirgt sich ein komplexes System von Passkontrollen, das von Beamten durchgeführt wird, um die Einreisebestimmungen eines Landes zu gewährleisten. In diesem Artikel werden die Details der Passkontrollen, die Überprüfungen der Beamten, die Konsequenzen von Einreiseverboten und Visumfehlern sowie die Auswirkungen auf Fluggesellschaften beleuchtet. Zunächst muss eindringlich darauf hingewiesen werden, dass das Vorzeigen des Reisepasses am Check-in-Schalter und/oder am Gate keine behördliche Passkontrolle ist. Gerade Wenigflieger sitzen oftmals dem Irrtum auf, dass es sich um eine echte Grenzkontrolle handeln würde. Das ist aber nicht der Fall, denn der „Check“ hat meistens die Ursache, dass lediglich sichergestellt werden soll, dass nicht unter falschem Namen geflogen wird. Das hat kommerzielle Gründe, denn die meisten Airlines erheben Zusatzgebühren für die Änderung des Passagiernamens. Weiters kann es auch behördliche Gründe haben, denn zahlreiche Staaten verlangen von den Fluggesellschaften, dass diese vorab checken, ob die Voraussetzungen für die Einreise in den Zielstaat erfüllt sind. So genannte Zurückweisungen bei der Passkontrolle nach der Landung sollen vermieden werden und auch das hat kommerzielle Interessen, denn die meisten Staaten verlangen von Airlines, dass diese Personen, denen die Einreise verweigert wurde, unverzüglich außer Landes bringen. Während der Corona-Pandemie haben viele Regierungen angeordnet, dass Verkehrsunternehmen bereits vor dem Einsteigen überprüfen, ob alle Unterlagen, die für die Einreise erforderlich sind, vorhanden sind. Beispielsweise hatte Deutschland eine solche Anordnung, Österreich jedoch zu keinem Zeitpunkt. Das hinderte übereifriges Bodenpersonal aber nicht

weiterlesen »

Kanada: Pakistan-International-Flugbegleiter türmen bei Nightstops

Seit einiger Zeit leidet die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines unter einem ungewöhnlichen Phänomen: Fliegendes Personal, das sich im Zuge von Nightstops im Ausland „verabschiedet“ und nie wieder meldet. Dies tritt seit dem Jahr 2019 besonders häufig in Kanada auf. Bislang haben hauptsächlich Flugbegleiter diese spezielle Form der „Einwanderung“ in Kanada und anderen Staaten genutzt. Piloten scheinen nur sehr selten „die Fliege zu machen“. Erst vor wenigen Tagen hat es in Kanada erneut einen Vorfall gegeben, bei dem eine PIA-Flugbegleiterin nach einem Nightstop am Folgetag nicht mehr zum Dienst erschienen ist. Auch von ihr fehlt – wie bei ihren Kollegen, die auf gleiche Weise illegal in Kanada eingereist sind – jede Spur. In vielen Staaten genießen Besatzungen von Flugzeugen und Schiffen das Privileg, dass diese trotz etwaiger Visumspflicht vereinfacht „einreisen“ können. Meist ist dies an Bedingungen geknüpft, die je nach Staat locker oder aber restriktiv gehandhabt werden können. Die Gesetzgeber gehen davon aus, dass die Crews nach ihren Übernachtungen bzw. Landgängen wieder zu ihrem Arbeitsort, also Flugzeug oder Schiff, zurückkehren und dann den Staat ohnehin wieder verlassen. In 99,99 Prozent der Fälle funktioniert das auch genau wie vorgesehen. Problematik weitet sich aus Seit dem Jahr 2019 hat Pakistan International Airlines aber ein Problem, das man ganz offensichtlich nicht in den Griff bekommt. Immer wieder kommt es nämlich vor, dass Crewmitglieder ihre Nightstops im Ausland nutzen, um zu flüchten. Sie kehren am Folgetag einfach nicht zum Flugzeug zurück und tauchen im Staat, in dem sie gerade sind unter. Die lokalen Polizeibehörden haben

weiterlesen »

Einreise: Kenia hat Electronic Travel Authorization eingeführt

Personen, die in Kenia einreisen wollen, benötigen seit 5. Jänner 2024 kein klassisches Visum mehr, sofern man über einen passenden Reisepass verfügt. Allerdings muss zuvor eine elektronische Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Diese sollte mindestens drei Tage, jedoch höchstens drei Monate, vor der geplanten Einreise über die Homepage der Regierung Kenias durchgeführt werden. Die so genannte „Electronic Travel Authorization“ ist zwar verpflichtend, jedoch keine Garantie darauf, dass die Einreise an Ort und Stelle tatsächlich klappt. Wichtig: Auch für mitreisende Kinder muss das elektronische Dokument ausgefüllt und mitgeführt werden.

weiterlesen »

Fernreisen: Verschiedene Impfungen können verpflichtend sein

Aufgrund der COVID-19-Pandemie blieben uns Fernreisen einige Zeit verwehrt. Das hat sich glücklicherweise geändert. Die niedrigen Temperaturen und das trübe Wetter bringen die einen oder anderen jetzt wieder auf die Idee, eine Reise nach Asien, Südamerika oder Afrika zu buchen. Gerade bei solchen Reisen ist Vorbereitung die halbe Miete.   Das gilt auch für die dafür notwendigen Impfungen. Die österreichischen Standardimpfungen sind Grundvoraussetzung, zu denen je nach Region und Reisezeit spezielle Reiseimpfungen dazukommen. Sonnen- und Insektenschutz sowie eine persönliche Reiseapotheke ergänzen die medizinischen Vorkehrungsmaßnahmen. Spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt empfiehlt sich der Weg in ein reisemedizinisches Zentrum.   Neue Gefahren durch Dengue und Chikungunya?   Erst vor Kurzem ist die Schlagzeile „Dengue-Fieber am Gardasee“ durch die Medien gegeistert und hat für Aufregung gesorgt. „Tatsächlich wurden in Italien einige Dengue-Fieber-Fälle registriert, die im Land erworben wurden. Dies zeigt, dass manche der sogenannten Tropenkrankheiten immer weiter in den Norden wandern“, erläutert Doz.in Dr.in Ursula Hollenstein, Reisemedizinerin und Fachärztin für Innere Medizin. Weltweit gesehen kommt Dengue-Fieber tatsächlich häufig vor. Pro Jahr dürfte es bis zu 390 Millionen Infektionen geben. Während die Erstinfektion oft mild verläuft, ist das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer wiederholten Infektion deutlich erhöht und kann sogar tödlich enden. Pro Jahr werden in Österreich 30 bis 120 Dengue-Virus-Infektionen diagnostiziert – bisher nur bei Reise-Rückkehrer aus Endemie-Gebieten. Es gab also keine Übertragung im Land. In südeuropäischen Ländern hat man jedoch bereits wiederholt kleinere Ausbrüche beobachtet, ausgehend immer von einem infizierten Reiserückkehrer, aber dann mit Ausbreitung und Weiterverbreitung der Infektion in der Region.

weiterlesen »