Finnland

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Finnair entlässt 700 Mitarbeiter

Finnair macht ihre Drohung wahr und entlässt 700 Mitarbeiter – alleine 600 davon sind in Finnland beschäftigt.  Doch die Betroffenen müssen das Unternehmen nicht hochkantig verlassen, sie dürfen noch bis spätestens Ende März 2021 ihrer Tätigkeit nachgehen. Diese Kündigungswelle soll es aber noch lange nicht gewesen sein. Denn zusätzlich dazu werde die Fluggesellschaft Beschäftigte weiterhin vorübergehend entlassen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzustellen. Eigenen Angaben zufolge soll dies Tausende Arbeitsstellen betreffen, insgesamt 6.500 Angestellte zählt das Unternehmen weltweit. Weitere Maßnahmen könne die Fluglinie zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen. „Dies ist ein sehr trauriger Tag bei Finnair. Leider können wir die Situation nicht ändern. Hätte es andere Lösungen gegeben, hätte wir nicht gezögert und die Arbeitsplätze erhalten. Doch die Corona-Pandemie fordert der Luftfahrtbranche alles ab“, so Topi Manner, CEO von Finnair. Diese drastischen Maßnahmen seien notwendig und unvermeidlich, um aus dieser Krise zu fliegen. „Wir sind gezwungen, in Zukunft viele Dinge anders zu machen“.

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Finnair passt den Winterflugplan an die Nachfrage an

Auch die Lounge im Schengen-Bereich muss schließen. Finnair reagiert vorsichtig auf die sich fast tagtäglich ändernden Reisebestimmungen. Der Carrier wird vom 25. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 insgesamt 45 inländische und europäische Ziele mit reduzierten wöchentlichen Frequenzen auf fast allen Strecken bedienen. Waren es im letzten Jahr noch 350 Flüge pro Tag, stehen im Corona-Winter knapp 75 Flüge täglich auf dem Programm. Das Langstreckenangebot werde sich auf Tokio, Seoul, Hongkong, Shanghai, Nanjing und Bangkok beschränken, die auch wichtige Frachtziele sind. Passagiere werden nur auf der Strecke BKK-HEL geflogen. Die Flughäfen Singapur und New York sollen nur Fracht-Flieger anfliegen, wie es in einem Rundschreiben der finnischen Airline heißt. Darüber hinaus wird die Fluglinie aufgrund der geringeren Nachfrage ihre Lounge im Schengen-Bereich des Flughafens Helsinki vorübergehend schließen. Die Lounges auf der Non-Schengen-Seite sind bereits seit März geschlossen.

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In Helsinki schnüffeln Hunde nach dem Coronavirus

Der Flughafen Helsinki nutzt eine ungewöhnliche Methode, um Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, aufzuspüren. Speziell ausgebildete Hunde unterstützen nun die Beamten bei der Suche. Die Tiere können sogar eine beachtliche Referenz vorweisen: Die Universität Helsinki stellte im Rahmen umfangreicher Tests fest, dass die Trefferquote der Vierbeiner bei fast 100 Prozent liegt. Da Hunde über einen äußerst feinen Gerichtsinn verfügen und als äußerst einfühlsame Tiere gelten, macht sich der Mensch schon seit sehr langer Zeit diese Fähigkeiten zu Nutze. Beispielsweise sind die Vierbeiner beim Auffinden von Drogen, Verschütteten Personen oder aber auch im Bereich der Nahbereichsfahndung unverzichtbare Partner. Der Flughafen Helsinki schreibt in einer Mitteilung, dass Hunde nur etwa 10 bis 100 Moleküle benötigen, um das Virus identifizieren und anzeigen zu können. Die Testgeräte hingegen würden mindestens 18 Millionen Moleküle benötigen. Vorerst wurden zehn Hunde zu „Corona-Ermittlern“ ausgebildet. Die Tests an der Universität Helsinki haben gezeigt, dass die Tiere das Virus auch dann feststellen können, wenn die betroffene Person gar keine Symptome zeigen. Wer nun darauf spekuliert auf die neugierigen Hunde zu treffen oder umgekehrt eventuell sogar Angst vor den Tieren haben könnte, muss sich damit abfinden, dass am Flughafen Helsinki lediglich ein Tuch über die Haut der Passagiere gestrichen wird. An diesem schnüffeln dann die Hunde und je nach Reaktion der Tiere kann anschließend ein PCR-Test veranlasst werden. Der finnische Flughafen sieht sich jedenfalls als Pionier in Sachen „Corona-Schnüffeln“, denn bislang setzt weltweit kein anderer Airport Hunde in großem Stil als „Ermittler“ ein. Es bleibt also abzuwarten,

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Finnair verkauft nun PCR-Tests

Das Oneworld-Mitglied Finnair bietet ab 28. September 2020 in Zusammenarbeit mit Terveystalo ihren Kunden PCR-Tests an. Diese können über die Homepage des Carriers gebucht werden und in einem nahegelegenen Testzentrum absolviert werden. Auch die Bezahlung mit Punkten aus dem Vielfliegerprogramm ist möglich. Finnair begründet den Schritt damit, dass viele Länder die Vorlage eines negativen Testergebnis verlangen. Nun versucht man die Nachfrage durch die Vermittlung von PCR-Tests zu pushen. Weiters schreibt die Fluggesellschaft, dass man dadurch einen weiteren Beitrag zur Sicherheit leisten würde. Finnische Reisende haben dadurch auch einen Vorteil, denn wenn diese aus Gebieten, die seitens der Regierung als Risikoregion eingestuft sind, zurückkehren kann die 14-tägige Quarantäne durch das Absolvieren einer PCR-Testung unmittelbar nach der Ankunft verkürzt bzw. umgangen werden. In Helsinki soll das Ergebnis binnen 24 Stunden feststehen, an anderen Standorten innerhalb von maximal 36 Stunden. Zu den Preisen machte Finnair noch keine näheren Auskünfte, schreibt jedoch, dass normale Kunden einen zehnprozentigen Rabatt bekommen sollen. Vielflieger sollen 15 Prozent Vergünstigung erhalten.

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Finnair feuert 1.000 Mitarbeiter

Das Oneworld-Mitglied Finnair teilte mit, dass etwa 1.000 Stellen abgebaut werden müssen. Man wäre aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise und der damit verbundenen Reise- und Einreisebeschränkungen zu diesem Schritt gezwungen. Die 1.000 Jobs sollen dauerhaft entfallen. Derzeit sind die Arbeitsplätze von 2.800 Mitarbeitern in Finnland betroffen. Viele sind temporär vom Dienst freigestellt. Von diesen könnten etwa 1.000 nicht mehr zurückkehren. Insgesamt beschäftigt der Konzern 6.700 Mitarbeiter. Durch den Stellenabbau und weitere Maßnahmen will der Konzern jährlich 100 Millionen Euro einsparen.  Der Staat Finnland, der auch die Mehrheit an Finnair hält, will Kreditgarantien mit einem Volumen von 600 Millionen Euro bereitstellen. Eine direkte Staatshilfe ist allerdings nicht vorgesehen. Das skandinavische Land verschärfte in den letzten Wochen die Einreisebestimmungen erheblich und Reisende aus vielen Staaten, darunter auch Österreich, müssen wieder in Quarantäne.

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Memmingen: Ryanair nimmt Lappeenranta auf

Der Flughafen Memmingen bekommt ein neues Reiseziel – und zwar im hohen Norden. Ab Ende Oktober steht die finnische Stadt Lappeenranta auf dem Flugplan. Ryanair wird sie zwei Mal pro Woche nonstop mit Memmingen verbinden. „Das ist ein wichtiges Zeichen in dieser Zeit. Wir stemmen uns gegen den Trend und bekommen ein neues Flugziel.“ Das unterstreiche das Potential des Flughafen Memmingen, der selbst in der Corona-Krise weit geringere Einbußen als viele andere Airports hinnehmen muss. Die neue Verbindung biete zudem den Wintersportgebieten im Allgäu und in den angrenzenden Alpenregion die neue attraktive Zielgruppe finnischer Wintersportler“, so Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid.

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Quarantänepflicht in Finnland und Tunesien

Als erster europäischer Staat reagiert Finnland auf die in Österreich steigenden Corona-Fallzahlen. Ab Montag befindet sich die Alpenrepublik auf der roten Liste, was zur Folge hat, dass sich Einreisende in Finnland 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Laut Mitteilung des finnischen Außenministeriums wurden kurz darauf auch die Schweiz und Slowenien auf die rote Liste gesetzt. Keine Veränderungen gibt es für Deutschland, Italien, Ungarn und Griechenland. Die genannten Staaten werden weiterhin als sicher eingestuft. Kurz darauf teilte auch das finnische Außenministerium mit, dass aus Österreich kommende Reisende vierzehn Tage in Quarantäne müssen. Auch das afrikanische Land strich Österreich von der grünen Liste. Ob weitere Staaten ähnliche Schritte setzen werden, ist derzeit noch unklar.

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Finnair nimmt China-Flüge wieder auf

Finnair baut seinen Flugplan weiter aus: Der Carrier darf vonseiten der chinesischen Regierung aus ab dem 23. Juli einen wöchentlichen Flug zwischen Helsinki und Shanghai anbieten. Geflogen werde mit einer Airbus A350-Maschine, wie man mitteilt. Genauere Informationen zu den Flugzeiten sollen folgen. Bis dato bedient die finnische Airline im Juli über 30 Ziele und hebt insgesamt 80 bis 90 Mal pro Tag ab. „Die Wiedereröffnung unserer Route in Shanghai ist eine gute Nachricht für unsere Kunden und ein wichtiger Schritt für uns, da China weiterhin eine Schlüsselrolle in der Strategie von Finnair spielt“, so Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Wir freuen uns darauf, unseren Service für den chinesischen Markt bald zu verbessern.“

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