Flugbetrieb

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Air Antwerp stellt den Flugbetrieb erneut ein

Bereits zum zweiten Mal muss die belgische Regionalfluggesellschaft Air Antwerp aufgrund der Corona-Pandemie den Flugbetrieb einstellen. Der Carrier bedient mit einem Turbopropflugzeug des Typs Fokker 50 (OO-VLS) die Strecke Antwerpen-London City. Hinter Air Antwerp stehen mit einer Beteiligung von 75 Prozent die irische Cityjet sowie mit 25 Prozent die niederländische KLM. Der Flugbetrieb wird im Zeitraum von 30. November 2020 bis vorläufig 3. Jänner 2021 eingestellt. Eine Garantie, dass ab 4. Jänner 2021 wieder geflogen wird, wollte der Carrier unter Hinweis auf den nicht vorhersehbaren Pandemieverlauf nicht abgeben.

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„Österreichische Lösung“ ist Geschichte – Das war’s dann mit Laudamotion

Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion ist nun Geschichte. Der Flugbetrieb wurde endgültig eingestellt und das Unternehmen wird in Kürze in die freiwillige Liquidation treten. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass keine Flüge mehr durchgeführt werden. Laudamotion war damit eine sehr kurzlebige Linienfluggesellschaft, die im Jahr 2018 aus den Resten der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Nach einer regelrechten Seifenoper um die Gerichtszuständigkeit für das Insolvenzverfahren wurde der vom deutschen Masseverwalter geschlossene Kaufvertrag mit der IAG-Tochter Niki gekippt. Im zweiten Anlauf ging der Zuschlag für die Niki-Assets an die damalige Laudamotion GmbH, ein Bedarfsluftfahrtunternehmen des Niki Lauda, das aus Amira Air hervorgegangen ist. Der Businessjet-Bereich wurde rasch in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten und befindet sich heute im Eigentum eines schweizerischen Unternehmens und hat daher mit der Billigfluggesellschaft nichts mehr gemeinsam. Die Niki Luftfahrt GmbH, deren Assets auf die Laudamotion GmbH aufgesetzt wurden, ging im November 2003 aus der Aero Llyod Austria GmbH hervor. Die deutsche Mutter des Ferienfliegers ging pleite und Niki Lauda übernahm die Mehrheit. Die Partnerschaft mit Air Berlin, die ein paar Jahre später in einer vollständigen Übernahme mündete, wurde Niki letztlich zum Verhängnis. Der Kollaps der Air Berlin riss die österreichische Tochter gleichermaßen wie ihre Schwester in der Schweiz mit. Niki Lauda kündigte – nachdem er im zweiten Anlauf die insolvente Niki erhalten hatte – zunächst einen Fullservice-Carrier an. Als Kooperationspartner fungierte für eine ganz kurze Zeit Condor, eher im Zuge des Erstflugs – eine Medienpräsentationsveranstaltung – Ryanair als Partner vorstellte. Der von Michael O’Leary geleitete Konzern

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Ausgangssperre: Dana Air musste Flugbetrieb einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Dana Air musste den Flugbetrieb von 22. bis 24. Oktober 2020 aufgrund einer behördlichen verfügten Ausgangssperre einstellen. Hintergrund der Anordnung war allerdings nicht das Coronavirus, sondern Proteste eskalierten und es kam zu vielen Toten. Dana Air betreibt eine aus sieben Flugzeugen bestehende Flotte. Das Durchschnittsalter beträgt knapp über 28 Jahre. Der Carrier verfügt über zwei Boeing 737-300, eine McDonnell Douglas MD-82 und vier MD-83. In der Vergangenheit wurde dem Betrieb weiderholt seitens der lokalen Luftfahrtbehörde aufgrund von Sicherheitsmängeln Flugverbot erteilt – zuletzt im Jahr 2014.

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Lufthansa weiterhin tief in den roten Zahlen

Lufthansa wird auch das dritte Quartal des Jahres 2020 mit tiefroten Zahlen abschließen. Der Konzern teilte am Dienstag mit, dass das Adjusted-EBIT auf vorläufiger Basis bei -1.262 Millionen Euro lag. Im Vorjahr war es mit 1.297 Millionen Euro deutlich positiv. Den operativen Verlust der ersten neun Monate beziffert der Kranich mit 4.161 Millionen Euro.  Der Adjusted Free Cash Flow belief sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 auf -2.579 Mio. Euro (Vorjahr: 685 Mio. Euro). Im dritten Quartal lag der Adjusted Free Cash Flow bei -2.069 Mio. Euro (Vorjahr: 416 Mio. Euro). Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber. Der Konzern profitierte außerdem von einem strikten Working Capital-Management und der Verschiebung von Steuerzahlungen. Die Nettokreditverschuldung lag damit am Ende des dritten Quartals bei 8.930 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 6.662 Mio. Euro). Lufthansa erklärt weiters, dass per Ende September konzernweit flüssige Mittel in der Höhe von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung standen. Darin sind auch noch nicht abgerufene Finanzmittel aus den Staatshilfen, die Österreich, Deutschland, Belgien und die Schweiz gewährt haben. 6,3 Milliarden Euro wurden laut adhoc-Mitteilung noch nicht abgerufen. Der Flugbetrieb wird jedoch weiter eingeschränkt und wird nach aktueller Planung im vierten Quartal des Jahres 2020 nur “maximal 25 Prozent” der Vorjahreskapazität betragen. Damit will Lufthansa sicherstellen, “dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet.” Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen

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BER: Überschaubare Auslastung zu Beginn

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann öffnet der langersehnte Flughafen seine Pforten. Der neue Hauptstadt-Airport will es aber zunächst langsam angehen lassen. Engelbert Lütke Daldrup, der Chef des BER rechnet am ersten Betriebstag mit rund 5000 Fluggästen am Hauptterminal T1. Wenn der Flughafen Tegel eine Woche später schließt, würden im T1 rund 16.000 Passagiere abgefertigt, so Lütke Daldrup weiter. Weitere 8.000 Passagiere würden dann über den Flughafen Schönefeld fliegen, der als Terminal 5 des neuen Flughafens dient. Insgesamt liege die Auslastung in den ersten beiden Monaten des Flugbetriebs nur bei rund 20 Prozent des üblichen Niveaus. Lediglich an den Wochenenden würden mehr Passagiere erwartet, wie sueddeutsche.de berichtet.

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Griechenland streikt: Auch Flugverkehr davon betroffen

Auf allen Flughäfen des Landes kommt es zu Unterbrechungen. Diesen Mittwoch und Donnerstag (7. Und 8. Oktober) sollte man keine Flugreisen nach Griechenland geplant haben.Denn an diesen Tagen kommt es jeweils zu vierstündigen Streiks. Von 8 Uhr morgens beginnend gibt es keinerlei Flugbewegungen.  Auslöser dieser Streiks seien unbezahlte Löhne und eine Gesetzesvorlage des Verkehrsministeriums, wie die Air Traffic Controllers Association (EEEKE) und die Union of Electrical Engineers for Air Traffic Safety (ENIMAEK) mitteilen.

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El Al stellt den Flugbetrieb ein

Die Fluggesellschaft El Al stellte am Mittwoch den Flugbetrieb vollständig ein. Betroffen sind nicht nur Passagierflüge, sondern auch Frachtverbindungen. Firmenchef Gonen Usishkin ordnete dies an. Maschinen, die sich bereits in der Luft befanden, mussten umkehren und auf einem Flughafen in Israel landen. Die Regierung hat im März als eines der ersten Länder überhaupt harte Einreisebestimmungen, die auch eine 14-tägige Quarantäne umfasst, erlassen. Nicht-Staatsbürgern ist derzeit die Einreise nach Israel nur mit Sondergenehmigung möglich. In weiterer Folge führte das zum Zusammenbruch der kommerziellen Flugverbindungen und somit wurde auch El Al getroffen. Die Wiederaufnahme der regulären Flüge wurde wiederholt verschoben. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Regierung Israels wiederholt die Aufhebung des Einreiseverbots für Ausländer verlängert hat. Der Großteil der El-Al-Flotte befindet sich seit März 2020 auf dem Boden. Im Passagierbereich sind nur wenige Maschinen punktuell im Einsatz. Das Frachtgeschäft galt bislang als einigermaßen stabil, jedoch wurden auch die dafür eingesetzten Flugzeuge von Gonen Usishkin zur Umkehr angewiesen. Die Finanzlage gilt als äußerst angespannt. Lokalen Angaben nach sollen 5.800 der 6.300 Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt worden sein und erhalten daher seit mehreren Monaten keine Bezüge mehr. In den letzten Tagen dürfte sich die Situation bei El Al allerdings nochmals zugespitzt haben, denn durch die Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen wurde bekannt, dass der Carrier in Q1/2020 einen Verlust in der Höhe von 140 Millionen Dollar schrieb. Doch wesentlich schwerer dürfte wiegen, dass der Carrier einen Schuldenberg in der Höhe von rund zwei Milliarden U.S.-Dollar hat und gleichzeitig das Management das jüngste

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Lion Air nach Comeback wieder am Boden

Nach nur fünf Tagen stehen die Flugzeuge von Lion Air erneut am Boden. Passagieren ist es fast unmöglich die strengen Bedingungen der indonesischen Regierung zu erfüllen. Das „Corona-Comeback“ der indonesischen Billigfluggesellschaft Lion Air ging sprichwörtlich daneben. Nach nur fünf Tagen stellte der Carrier am Freitag erneut den Flugbetrieb ein. Laut Unternehmensmitteilung gilt dies auch für die Tochtergesellschaften Batik Air und Wings Air. Der Carrier teilte mit, dass viele Passagiere ihre gebuchten Flüge nicht antreten können, weil diese die strengen Regeln der Regierung nicht erfüllen können. Nachweise und Dokumente können nicht vorgelegt werden. Daher habe man die tatsächliche Auslastung ausgewertet und sich zur neuerlichen Aussetzung des Flugbetriebs entschieden, so Lion Air in einer Aussendung.

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