Flugbetrieb

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Deutschland: Meer Express wirft das Handtuch

Nach nur einer Saison stellt der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker den von ihm ins Leben gerufenen Meer Express wieder ein. Angeboten wurden bislang innerdeutsche Flüge von ab Dinslaken/Schwarze Heide. Zum Einsatz kamen Propellerflugzeuge mit neun Sitzplätzen. Genau das ist laut Meer Express auch der Grund für die Aufgabe des Projekts. Man begründet die Einstellung wie folgt: „Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir aufgrund der zu erwartenden politischen Entscheidungen auf EU- sowie auf Landesebene nicht in eine weitere Saison fliegen werden. Zu hoch werden die umweltpolitischen Zusatzkosten für unser Fluggerät mit neun Sitzen sein, als das wir Euch mittelfristig gewinnbringende und faire Preise anbieten können“. Passagiere, die bereits Flugscheine für die Saison 2022 gekauft haben, sollen zeitnah von Meer Express kontaktiert werden, um die Rückzahlung des Ticketpreises einzuleiten. Dem Vernehmen nach will man unter anderem per Banküberweisung erstatten, so dass von den Kunden der IBAN erfragt werden muss.

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Air Asia Indonesia stellt den Linien-Flugbetrieb ein

Die Billigfluggesellschaft Air Asia Indonesia muss neuerlich den Flugbetrieb einstellen. Davon ausgenommen sind Frachtflüge sowie Charter, die man im Rahmen von Rückholungen für die Regierung durchführt. Hintergrund der Maßnahme ist, dass sich das Coronovirus in Indonesien wieder stark ausgebreitet hat. Air Asia Indonesia will eigenen Angaben nach die Linienstrecken zwischen 6. Juli und 6. August 2021 nicht bedienen. Ticketerstattungen will das Unternehmen aber nach Möglichkeit vermeiden und bietet Reisenden zunächst Gutscheide oder Umbuchungen bis 31. Oktober 2021 an. Will man das nicht, so muss man über die Homepage der Air Asia eine Rückzahlung beantragen.

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Südafrika: Comair stellt den Flugbetrieb erneut ein

Die südafrikanische Fluggesellschaft Comair muss erneut sämtliche Linienflüge aussetzen. Vorerst soll der Flugbetrieb bis mindestens 30. Juli 2021 ruhen. Hintergrund ist, dass die Regierung aufgrund der Corona-Pandemie alle nicht notwendigen Reisen unterbinden will. Comair ist als Franchisenehmer unter der Marke British Airways tätig. Weiters unterhält man unter dem Brand Kulula ein lowcostähnliches Angebot. Die Flotte besteht aus insgesamt 27 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-400, eine 737 Max 8, und 22 737-800. Weiters stehen sechs Boeing 737-Max-8 zur Auslieferung an. Während dem gesamten Verlauf der Corona-Pandemie mussten südafrikanische Fluggesellschaften mehrfach den Betrieb aussetzen. Derzeit haben es Airlines generell schwer, denn viele Staaten bannen Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Hintergrund ist die so genannte Südafrika-Mutation.

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Investor bietet zu wenig: Air Transat will alleine weitermachen

Nachdem die Übernahme von Air Transat durch den Mitbewerber Air Canada geplatzt ist, brachte sich der Unternehmer Pierre Karl Péladeau als interessierter Käufer ins Spiel. Doch auch diese Gespräche sind geplatzt, gab Muttergesellschaft Transat AT bekannt. Péladeau bot im April 202 über eine seiner Gesellschaften fünf kanadische Dollar pro Aktie, doch durch das Wiederanziehen der Nachfrage ist der Kurs stark gestiegen, so dass den bisherigen Aktionären das Angebot schlichtweg zu niedrig ist. Transat AT bestätigte, dass das Offert keine Grundlage für eine Übernahme darstellt. Daraufhin zog sich der Unternehmer zurück. Nun prüft der Konzern alleine ohne Partner weiterzumachen. Derzeit konzentriert man sich auf die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Air Transat. Dieser Schritt soll Ende Juli 2021 gesetzt werden. Die Transat AT stellt in Aussicht, dass in Kürze neue Aktien ausgegeben werden könnten. Über diese könnte man die Liquidität der Airline stärken. Auch konnte Air Transat sowohl über den Large Employer Emergency Financing Facility als auch über die kanadische Regierung Finanzmittel erhalten. Laut Börsenmitteilung einigte man sich mit Ottawa auf bis 700 Millionen Kanadische Dollar.

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Ab 1. Juli 2021: Jet2 hebt in kleinem Umfang wieder ab

Die britische Fluggesellschaft Jet2 will ab 1. Juli 2021 ihren Flugbetrieb wiederaufnehmen. Der Carrier wollte eigentlich schon längst wieder in der Luft sein, jedoch verschob man aufgrund der unklaren Lage bezüglich der Reiseampel der UK-Regierung den Neustart. Der auf Leisurestrecken spezialisierte Billigflieger sparte in diversen Medienaussendungen auch nicht mit Kritik an den Entscheidungen der britischen Staatsführung. Zuletzt sorgte in der Airline- und Touristikbranche der Umstand, dass Portugal trotz niedriger Infektionszahlen auf die so genannte Amberlist verschoben wurde für Kritik. Auch in Malta wird immer lauter in Frage gestellt warum ein Aufenthalt im Mittelmeerstaat bei der Rückkehr nach UK noch immer Quarantäne auslöst. Die Reiseampel des Vereinigten Königreichs ist durchaus mühsam, denn auch Geimpfte müssen bei einem Aufenthalt in einem grünen Staat einen negativen Test vorlegen. Befindet sich das Gebiet auf der Amber-List ist zusätzlich eine Quarantäne anzutreten. Wenn der Staat rot gelistet ist, dann ist die Einreise nur unter bestimmten Umständen und dann verbunden mit einer Absonderung in einem Hotel möglich. Sämtliche Kosten für Tests und/oder Quarantäne sind selbst zu tragen. Jet2 wird zunächst nur wenige Strecken bedienen, denn die meisten Ziele befinden sich auf der Amber- oder Red-List. Das Unternehmen geht davon aus, dass für Urlaubsorte, die eine Quarantäne bei der Rückkehr auslösen, kaum Nachfrage besteht. Derzeit befinden sich folgende Staaten auf der Amber-List des Vereinigten Königreichs: Andorra, Österreich, Belgien, Kanada, China, Kroatien, Zypern, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland (einschließlich Inseln), Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Schweden und Schweiz. Auf der grünen Liste finden sich nachstehende Länder: Australien, Brunei, die

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Play hat bald Berlin im Angebot

Die neue isländische Airline Play plant, ab Juli Flüge zwischen Berlin und Reykjavík auszurollen. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll zunächst vier Mal pro Woche buchbar sein und ist bereits im System der Airline zu finden. Neben Berlin plant Play auch Flüge nach Barcelona, Alicante, Kopenhagen, Paris, Teneriffa und London. Die 2019 gegründete Lowcost-Airline hat erst im Mai ihre Betriebserlaubnis erhalten, wie aero.de berichtet.

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Turkish setzt auch einzige Boeing 737-9 wieder ein

Sechs Wochen nach dem Comeback der 737-8-Flotte reaktiviert Turkish Airlines nun auch den Betrieb der Boeing 737-9. Mehr als zwei Jahre ohne Einsatz verbrachten die Flieger am Flughafen Istanbul. Die erste Maschine mit der Registrierung TC-LYA absolvierte am 22. Mai einen Testflug, nur um drei Tage später wieder in den kommerziellen Dienst aufgenommen zu werden. Seitdem setzt der Carrier die Max-Flotte wieder auf regulären Flügen ein. Demnach stehen bei der Fluggesellschaft derzeit elf Boeing 737-8 und nur eine 737-9 – weitere fünfzig Flieger seien schon bei Hersteller bestellt. Das berichtet CH-Aviation.

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Ethiopian Mozambique stellt den Flugbetrieb ein

Aufgrund der Corona-Pandemie muss Ethiopian Mozambique Airlines den Flugbetrieb mit Wirksamkeit zum 6. Mai 2021 einstellen. Der Carrier nannte keinen konkreten Termin für eine mögliche Wiederaufnahme. In einer Stellungnahme wird die unklare Lage als Begründung angeführt. Die betroffene Fluggesellschaft ist ein Joint-Venture zwischen Ethiopian Airlines und Malawi Airlines. Ursprünglich wurden acht Inlandsziele sowie Destinationen im Ausland angesteuert. Zuletzt wurde nur noch eine DHC Dash 8-400 eingesetzt. Laut CH-Aviation.com handelte es sich dabei um die ET-AXP, die im Rahmen eines Wetlease-Abkommens von der Muttergesellschaft betrieben wurde. Im afrikanischen Land ist nun LAM – Linhas Aéreas de Moçambique die einzige Airline, die noch regelmäßige Linienflüge anbietet. Dieser Carrier befindet sich vollständig im Eigentum von Mosambik. Ethiopian Airlines selbst und die anderen Beteiligungen sind von der temporären Einstellung in Mosambik nicht betroffen.

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Südafrika: Mango Airlines muss den Flugbetrieb einstellen

Dem südafrikanischen Billigflieger Mango Airlines geht das Geld aus. Der Carrier soll spätestens mit 1. Mai 2021 den Flugbetrieb einstellen. Im Hintergrund laufen Gespräche mit der Regierung, die in einer staatlichen Unterstützung münden könnten. Bis zur möglichen Auszahlung soll Mango am Boden bleiben. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass man nicht vor Juni 2021 mit Staatshilfe rechnet. Nun prüft man auch Gläubigerschutz zu beantragen und strebt an das Verfahren gegebenenfalls im Juli 2021 wieder zu verlassen. Die Flotte der South African Tochter besteht derzeit aus 14 Boeing 737 „Die Leasinggeber stellen Mango ein Ultimatum: Sollten sie ihr Geld nicht bis zum 30. April 2021 erhalten müssen alle Flugzeuge bis zu dem Zeitpunkt gegroundet sein. Der Eigentümer hat uns mitgeteilt, dass Mango bis Juni 2021 kein Geld erhalten wird. Dies bedeutet, dass Mango ab dem 1. Mai 2021 nicht mehr operieren kann, da keine Flugzeuge für den Betrieb verfügbar sind“, so die Billigfluggesellschaft in einem Statement.

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Ab Mai: Air Malta baut den Flugbetrieb wieder aus

Die Fluggesellschaft Air Malta wird im Mai 2021 wieder mehr Destinationen anfliegen. Geplant sind 26 wöchentliche Rotationen zu 11 Zielen. In Deutschland wird man Frankfurt am Main ansteuern und in der Schweiz Zürich. Die Wiederaufnahme der Wien-Strecke ist frühestens für Juni 2021 avisiert. Derzeit ruhen die Angebote aller Anbieter zwischen der österreichischen Hauptstadt und dem maltesischen Luqa. Mit 1. Juni 2021 will sich Malta wieder für den Tourismus öffnen. Personen, die eine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, dürfen uneingeschränkt einreisen. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Dies gilt für Passagiere aus der Europäischen Union und jenen Staaten, mit denen bilaterale Abkommen geschlossen wurden bzw. noch werden. Ab Mai 2021 will Air Malta die Ziele Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Lyon, Mailand-Malpensa, Paris-Orly, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich ansteuern. Insgesamt sind ab Luqa 26 wöchentliche Umläufe geplant. Ab Juni und Juli 2021 soll das Flugangebot weiter ausgebaut werden, wobei dies schrittweise entsprechend der Nachfrage erfolgen soll. Staatshilfe in Brüssel eingereicht Die maltesische Regierung hat in der vergangenen Woche bei der EU-Kommission eine staatliche Unterstützung für Air Malta beantragt. Diese beträgt 290 Millionen Euro und soll der Airline das Überleben sichern. Der Carrier erklärte im Feber 2021, dass man seit dem Beginn der Corona-Pandemie pro Tag im Schnitt 170.000 Euro verloren hat. Die Staatshilfe für Air Malta wird auch seitens der Regierung als harte Nuss betrachtet, denn man pumpte in der Vergangenheit viel Geld in den defizitären Carrier. Daraus resultiert, dass ein Beihilfeverbot besteht. Daher argumentiert man in Brüssel

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