Flugbetrieb

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Flughafen Zürich: Außerordentlicher Flugbetrieb am 1. August 2022

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ausnahmsweise von Norden her auf der Piste 14 oder 16 gelandet. Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 1. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Gemäß deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen werde am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Demnach erfolgen Landungen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden. Kurzfristige wetterbedingte Abweichungen seien dennoch jederzeit möglich.

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Nigeria: Aero Contractors muss Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Aero Contractors musste am Mittwoch bekanntgeben, dass der Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass fast alle Flugzeuge gewartet werden müssen. Daher könne man den Flugplan nicht aufrechterhalten. Wie auch andere Fluggesellschaften mit Sitz in Nigeria befindet sich dieser Carrier seit einiger Zeit in einer tiefen Finanzkrise, die unter anderem auch durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurde. Derzeit betreibt man die Maschinentypen Boeing 737-400, 737-500 und de Havilland Dash 8-300. Man fliegt überwiegend innerhalb des Landes, hat jedoch auch einige Ziele in den Nachbarstaaten im Portfolio. Laut einem Bericht der „The Daily Sun“ sollen die Finanzprobleme auch auf den Umstand, dass man mit der Einflottung zweier geleaster Airbus A320 nicht wie geplant voran gekommen ist. Eine der beiden Maschinen ist seit einiger Zeit defekt und kann daher nicht eingesetzt werden. Der Leasinggeber forderte den zweiten Airbus A320 zurück, weil man mit den Raten im Rückstand sein soll. Zusätzlich soll die älteste Fluggesellschaft Nigerias unter den stark gestiegenen Kerosinpreisen leiden. Dazu kommt der Umstand, dass an manchen Airports der Treibstoff knapp oder gar nicht mehr vorhanden ist. „Diese Entscheidung wurde sorgfältig erwogen und getroffen, da die meisten unserer Flugzeuge derzeit gewartet werden und wir unseren geschätzten Kunden daher keinen nahtlosen und effizienten Service bieten können“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von Aero Contractors. „Wir arbeiten daran, diese Flugzeuge in den nächsten Wochen wieder in Betrieb zu nehmen, damit wir unseren Passagieren weiterhin den sicheren, effizienten und zuverlässigen Service bieten können,

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Luton: Asphalt-Runway und -Vorfeld kapitulierte gegen die Hitze

Asphalt und besonders hohe Temperaturen bzw. intensives Sonnenlicht sind keine guten Freunde. Das wissen Lastwagenfahrer schon lange, denn der Belag wird weich und bei Belastung können so genannte Spurrillen auf Autobahnen entstehen, deren Sanierung teuer ist. Im Vereinigten Königreich machen nun die ersten Runways schlapp. Am Flughafen London-Luton, an dem Wizz Air UK und Easyjet die Platzhirsche sind, kam es am Montagnachmittag aufgrund der Hitze zu Beschädigungen an der Oberfläche. Betroffen waren sowohl Runways als auch das Vorfeld selbst. Der Asphaltbelag hielt den hohen Temperaturen und starken Sonneneinstrahlungen nicht mehr stand und wurde weich. Zu weich, um sicher mit Verkehrsflugzeugen darauf rollen zu können. Aus Sicherheitsgründen mussten zahlreiche Flüge zu anderen Airports im Vereinigten Königreich umgeleitet werden. Auch sagten einige Carrier Verbindungen komplett ab. Inwiefern die Infrastruktur von Luton durch die hohen Temperaturen dauerhaften Schaden genommen hat, ist noch unklar. Dies muss noch von Sachverständigen ermittelt werden. Es ist in den nächsten Tagen aufgrund der Hitzewelle nicht mit Besserung zu rechnen. Die Zivilluftfahrtbehörde geht davon aus, dass auch weitere UK-Flughäfen, deren Vorfeld bzw. Runways über Asphaltbeläge verfügen, Probleme bekommen könnten. Jene, die Beton als Oberfläche haben, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit „safe“, da dieses Baumaterial weniger anfällig für Veränderungen bei hohen Temperaturen ist. Laut Sky News ist der Vorfall in London-Luton kein Einzelfall. Man berichtet, dass auch am militärisch genutzten Airport Brize Norton der Asphalt sprichwörtlich in die Knie gegangen ist. Die Oberfläche wäre regelrecht dahingeschmolzen, so dass aus Sicherheitsgründen der Flugbetrieb eingestellt werden musste. Auch hier: Zu weicher Asphalt hält

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Canarian Airways stellt Geschäftsbetrieb auf unbestimmte Zeit ein

Canarian Airways, zeitweise auch als Lattitude Hub aktiv, hat den Betrieb erneut „auf unbestimmte Zeit“ eingestellt. Gleichzeitig trennte man sich vom bisherigen Firmenchef Francisco Rodríguez.  In einer Erklärung betont man, dass das Projekt „nicht tot ist“. Es ist nicht das erste Mal, dass Canarian Airways bzw. Lattitude Hub in eine längere Pause geht. Das Unternehmen musste wiederholt – zum Teil nach nur wenigen Flügen – den Betrieb einstellen und ging später wieder mit geänderter Marke bzw. abgewandeltem Konzept an den Start. Erfolgreich war man aber offensichtlich nie. Hinter dem virtuellen Carrier stehen 14 Hoteliers, die überwiegend auf La Palma und Teneriffa tätig sind. Im Sommer des Vorjahres hatte man einige Flüge ab Teneriffa nach Madrid und Bilbao. Diese wurden rasch wieder eingestellt. Der Neustart war für den Herbst 2021 angekündigt, jedoch schob man diesen auf. Im Dezember 2021 und während der Weihnachtsferien gab es dann wieder ein paar Canarian-Airways-Flüge. Anschließend wurde mitgeteilt, dass man aufgrund der Omikron-Welle eine neuerliche Pause einlegt. Eigentlich wollte man im Juni 2022 wieder abheben und bis zu 120 Flüge pro Monat anbieten. Daraus wird nun nichts mehr, denn die Aktivitäten pausieren auf unbestimmte Zeit. Francisco Rodríguez, der erst im Januar 2022 Geschäftsführer wurde, und der virtuelle Carrier gehen mittlerweile getrennte Wege. Die wenigen Canarian-Airways-/Lattitude-Hub-Flüge, die bislang stattgefunden haben, wurden mit einem von One Airways gecharteten Airbus A319 durchgeführt. Dier trägt die Registrierung EC-NMO und war schon längere Zeit nicht mehr in der Luft.

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London: Jumbolino-Operator Jota Aviation wirft das Handtuch

Die britische Charterfluggesellschaft Jota Aviation, einer der letzten europäischen Betreiber der BAe 146 bzw. Avro RJ85/100, hat den Flugbetrieb eingestellt. Die letzte kommerzielle Bewegung fand bereits Mitte März 2022 statt, doch über das Osterwochenende wurde der Geschäftsbetrieb endgültig aufgegeben. Die operative Basis des Carriers befand sich auf dem Flughafen London-Biggin Hill. Von dort aus wurden zuletzt ein Avro RJ100, ein RJ85 und vier BAe 146-300QT eingesetzt. Der zuletzt genannte Maschinentyp waren Frachter. Spezialisiert war man auf die Durchführung von VIP-, Sport-, Musik- und Filmcharter. Auch war man mit zumindest einem Flugzeug im Bereich Express-Fracht tätig. Jota wurde in der heutigen Form im Jahr 2009 gegründet und erlitt unter anderem aufgrund des Brexits, aber auch wegen der Corona-Pandemie, enorme Umsatzrückgänge. Das Unternehmen löschte zwischenzeitlich sämtliche Social-Media-Kanäle und gibt sich zu den Gründen der Betriebseinstellung weitgehend zugeknöpft. Lokale Medien berichten von möglichen finanziellen Problemen. Die Cargo-Flugzeuge wurden schrittweise bis Feber 2022 ausgeflottet und sind mittlerweile bei einem Leasingvermittler mit sofortiger Verfügbarkeit gelistet. Selbiges gilt auch für die Avro 85/100. Laut Zahlen der britischen Zivilluftfahrtbehörde hatte Jota Aviation im Jahr 2019 etwa 28.000 Passagiere. Im Vorjahr waren es nur noch 10.421 Reisende. Das Unternehmen konnte sich somit nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und auch im Frachtbereich schnitt man wesentlich schlechter ab als Mitbewerber. Mittlerweile ist der Maschinentyp BAe 146 (inklusive dem Nachfolger Avro Regionaljet) in Europa selten geworden. Einst zählte der “Jumbolino” zum Rückgrat zahlreicher Regionalflotten, jedoch trennten sich viele Operators von den als treibstoffhungrig geltenden Maschinen. Jota Aviation war nicht

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Catania: Flugbetrieb wegen Ätna-Ausbruch temporär unterbrochen

Der Vulkan Ätna auf der italienischen Inseln Sizilien ist in den letzten Tagen wieder deutlich aktiver geworden. Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie war die Aschewolke zum Teil in rund zehn Kilometern Höhe deutlich sichtbar. Der Flugbetrieb auf dem Catania Airport musste aus Sicherheitsgründen temporär eingestellt werden. Der Ätna gilt als aktivster Vulkan Europas und daraus resultierende Einschränkungen für die Luftfahrt gehören in Sizilien zur Routine. Der Vulkan ist etwa 3.300 Meter hoch und gilt sowohl im Sommer als auch im Winter als Touristenmagnet. Es gibt auch zwei kleinere Schigebiete, die sowohl von Einheimischen als auch von ausländischen Gästen rege genutzt werden.

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Schweden: Air Leap musste den Flugbetrieb einstellen

Mit der schwedischen Regionalfluggesellschaft Air Leap hat die Corona-Pandemie ein weiteres Opfer gefunden. Der Carrier musste am Montag den Flugbetrieb vollständig einstellen. Laut Erklärung des Vorstands hat dies finanzielle Gründe. Der schwedische Regio-Carrier hatte bis zuletzt eine Flotte, die aus einer ATR72-500 und vier Saab 340B bestand. Weiters waren im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zwei von Lipican Aer Saab 2000 im Auftrag von Air Leap im Einsatz. Die Geschäftsleitung erklärte, dass man sich außer Stande sieht den Flugbetrieb unter den aktuellen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Dabei wird unter anderem angeführt, dass man zwei Jahre lang faktisch ohne finanzielle Hilfe der Regierung geflogen ist und damit die Konnektivität aufrechterhalten hat. Dazu ist man nun aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage. Von einem vollständigen Wurf des Handtuchs will man aber noch nicht sprechen. Angestrebt wird ein umfangreicher Umbau des Unternehmens. In Norwegen, wo Air Leap ebenfalls aktiv war, hatte man auch eine von Amapola Flyg betriebene Fokker 50 im Einsatz. Der Ableger hat aber kein eigenes AOC, sondern operiert unter den schwedischen Zertifikaten.

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Flughafen Istanbul im Schnee versunken

Dass der Flughafen Istanbul wegen extrem starkem Schneefall geschlossen werden muss, kommt in der Tat nicht oft vor. Am Dienstag wurde der Flugbetrieb zeitweise komplett eingestellt und später vereinzelt ausschließlich Langstreckenmaschinen zur Landung zugelassen. Betroffen war der neue Flughafen Istanbul, der sich im europäischen Teil der Metropole befindet. Der kleinere Sabiha Gökcen Airport konnte weitgehend stabil operieren. Türkish Airlines strich ab dem Hauptflughafen sämtliche Abflüge bis Mitternacht. Augenzeugen sprachen unter anderem davon, dass es am größten Flughafen der Türkei momentan regelrechtes Alaska-Feeling gibt. Das ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, jedoch sind starke und länger anhaltende Schneefälle in dieser Region recht selten. Daher kann man den Umfang der Vorkehrungen für den Winterdienst nicht mit jenen von Airports in Alaska oder in den Alpen vergleichen.

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Delta erwartet gewinnbringendes Jahr

Im Schlussquartal 2021 setzte die US-Airline gut 8,45 Milliarden US-Dollar (umgerechnet knapp 7,4 Milliarden Euro) um. Trotzdem muss der Rotstift angesetzt werden. Denn unterm Strich stand ein Verlust von 408 Millionen Dollar. Trotz vorhersehbarer Verluste wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante möchte Delta Air Lines ab März wieder profitabel arbeiten. Nach einem schwachen Jahresauftakt mit den voraussichtlich verlustreichen Monaten Jänner und Februar erwarte das Unternehmen für alle darauffolgenden Quartale ein gutes Ergebnis und einen „bedeutenden Gewinn“ im Gesamtjahr, so Finanzchef Dan Janki in einer Aussendung. Rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hatte Delta wie auch andere Fluggesellschaften in den USA mehrere hundert Flüge annulliert. Grund war die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sowie schlechtes Wetter. Ersteres habe sich auch drastisch auf den Personalstand der Firma ausgewirkt, sagte Konzernchef Ed Bastian. „Omikron wird voraussichtlich die Erholung der Nachfrage um 60 Tage verzögern“, sagte er. Mittlerweile habe sich der Flugbetrieb bei Delta wieder auf den Stand vor Weihnachten normalisiert. Vor allem für den Frühling und Sommer rechnet Bastian mit einer stärkeren Nachfrage nach Reisen.

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Air Astana nimmt Flüge ab Almaty wieder auf

Der Ausnahmezustand in Kasachstan hat den Betrieb der Air Astana Group beeinträchtigt. Zwischen dem 5. und dem 12. Januar 2022 mussten insgesamt 178 internationale sowie 621 innerkasachische Flüge von Air Astana und FlyArystan gestrichen werden. Nachdem der Flugverkehr in Nur-Sultan und an anderen kasachischen Flughäfen bereits am 7. Jänner 2022 wieder aufgenommen werden konnte, finden seit gestern auch Flüge ab und nach Almaty statt. Seit der Wiederaufnahme des internationalen Flugbetriebs konnten schon mehr als 7.500 Passagiere in ihre Heimatländer zurückkehren: auf Linienflügen nach Istanbul, Antalya, Dubai, Schardscha, Kiew, Moskau, Omsk, Nowosibirsk, Sankt Petersburg, Frankfurt, Taschkent und Kutaissi sowie mit Sonderflügen von den Malediven, Phuket, Colombo, Antalya, Tiflis, Baku und Goa, so der Carrier. Neue Regeln zur Einreise nach Kasachstan Ab morgen gelten neue Regeln zur Einreise in die Republik Kasachstan. Demnach müssen sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Fluggäste einen negativen PCR-Test vorweisen, der zum Zeitpunkt der Einreise nach Kasachstan nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss das PCR-Testergebnis in englischer, russischer oder kasachischer Sprache vorliegen. Für Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, gelten diese Regeln nicht. Wie auch bisher werden diese neu erlassenen Bestimmungen von den jeweiligen Airlines vorab überprüft. Air Astana betont in diesem Zusammenhang: „Fluggästen, die keinen negativen PCR-Test vorweisen können, wird der Zutritt ins Flugzeug verweigert.“

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