Flugbetrieb

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Schweden: Novair ist am Ende

Die schwedische Charterfluggesellschaft Novair ist am Ende. Das Unternehmen gab bekannt, dass man die Leasingverträge der beiden Airbus A321neo aufgelöst hat und die Flugzeuge in Kürze an die Lessoren zurückgegeben werden. Aus finanziellen Gründen werde man Konkurs anmelden und die 140 Mitarbeiter kündigen müssen. Seit einigen Wochen befindet man sich in einer Auseinandersetzung mit dem Reiseveranstalter Apollo. Alternativen hat man offenbar keine. Zuletzt betrieb man zwei geleaste Airbus A321neo.

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Mexiko: Aeromar muss nach 35 Jahren das Handtuch werfen

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar musste nach rund 35 Jahren den Flugbetrieb einstellen. Zuletzt war das Unternehmen von finanziellen Schwierigkeiten geplagt. Seit 2020 ist es der zweite Carrier dieses Landes, der den Betrieb aufgeben musste. Aeromar hatte zuletzt 21 Inlandsziele und bediente drei internationale Destinationen. Offiziellen Angaben nach hat man allein gegenüber Flughäfen, Dienstleistern und der mexikanischen Regierung einen Schuldenberg in der Höhe von rund 600 Millionen U.S.-Dollar angehäuft. Die Flotte von Aeromar bestand zuletzt aus drei ATR42-500, zwei ATR42-600 und sechs ATR72-600. In der Vergangenheit hatte man auch ATR42-300 sowie Regionaljets der Typen CRJ-200ER und CRJ-200LR in Betrieb.

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Verdi-Streik: Auch in Dortmund geht nichts

Der Dortmunder Flughafen kann aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi am Freitag, den 17. Feber 2023 keinen regulären Flugbetrieb aufrechterhalten. Der Airport ersucht die betroffenen Passagiere erst gar nicht zum Airport zu kommen. Drei Beschäftigungsgruppen sind am Freitag an sieben deutschen Verkehrsflughäfen seitens Verdi zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Dies hat gravierende Auswirkungen, denn auch Frankfurt am Main und München müssen den regulären Flugbetrieb aussetzen. Auch Dortmund teilte mit, dass man angesichts der Arbeitskampfmaßnahme keine Flüge abfertigen kann.

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Verdi-Streik: Auch Stuttgart muss vom Netz

Nach Hamburg, Frankfurt und München teilte auch der Flughafen Stuttgart-Echterdingen mit, dass man am Freitag, den 17. Feber 2023 aufgrund des von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks den Flugbetrieb aussetzen muss. Für Freitag sind 162 planmäßige Flugbewegungen am größten Airport Baden-Württembergs angemeldet. Von den bevorstehenden Ausfällen sind etwa 20.000 Passagiere betroffen. Der Airport ersucht: „. Passagiere und Abholende werden gebeten, sich direkt bei der jeweiligen Airline über den Status ihres Fluges zu informieren und nicht zum Flughafen zu kommen“. Lediglich Sicherheitslandungen, humanitäre Hilfsflüge und militärische Verkehre können am Freitag den Flughafen Stuttgart-Echterdingen nutzen. Auch Hamburg ersucht mittlerweile die Passagiere nicht zum Airport zu kommen. München und Frankfurt werden am Freitag ebenfalls den Flugbetrieb aussetzen. Verdi ruft drei Berufsgruppen an sieben deutschen Airports zur Arbeitsniederlegung auf.

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Weggebaggerte Datenleitung: Lufthansa fährt Flugbetrieb wieder hoch

Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel wurde eine von Lufthansa verwendete Datenleitung „weggebaggert“. Dadurch ist es zur Nichtverfügbarkeit zahlreicher IT-Systeme gefunden. Viele Flüge des Kranichs und von Konzerntöchtern sind ausgefallen. Mittlerweile beginnt die Lufthansa Group ihre Systeme und ihren Flugbetrieb wieder hochzufahren. Man geht davon aus, dass noch über den gesamten Tag hinweg Störungen wie Ausfälle und Verspätungen auftreten werden. Für Donnerstag, den 16. Feber 2023, rechnet man mit weitgehend normalem Flugbetrieb. Allerdings hat der Kranich-Konzern noch ein ganz anderes Problem am Hals: Viele Passagiere, insbesondere Umsteiger sind gestrandet und nicht alle können auf Flüge am Donnerstag umgebucht werden. Am Freitag, den 17. Feber 2023 kann man aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft, die Drehkreuze München und Frankfurt am Main nicht nutzen. Beide Airports haben bereits mitgeteilt, dass man wegen der Arbeitskampfmaßnahme vom Netz gehen muss. Somit werden sich die Folgen des IT-Ausfalls – kombiniert mit dem bevorstehenden Verdi-Streik – noch einige Tage nachteilig für Fluggäste auswirken.

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Verdi-Streik: Auch Frankfurt muss vom Netz gehen

Aufgrund des Streiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Freitag, den 17. Feber 2023, an sieben deutschen Airports aufruft, wird Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, für den Passagierflugbetrieb geschlossen sein. Verdi ruft am Freitag an den Flughäfen Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Hannover, Bremen, Frankfurt und München die Beschäftigten in drei Berufsgruppen zur Arbeitsniederlegung auf. Der hanseatische und der bayerische Airport haben bereits mitgeteilt, dass aufgrund der Arbeitskampfmaßnahme kein Flugbetrieb stattfinden kann. Eine IT-Panne, die durch das „wegbaggern“ einer Datenleitung, die von Lufthansa genutzt wurde, verursacht wurde, sorgte am Mittwoch für den Zusammenbruch des Lufthansa-Flugbetriebs. Die Flugsicherung leitete für Frankfurt bestimmte Maschinen auf andere Airports um. Die Gewerkschaft Verdi hält ungeachtet der chaotischen Zustände, die am Mittwoch in Deutschland geherrscht haben, an den Streikplänen fest. Frankfurt am Main wird daher streikbedingt keine Passagierflüge abfertigen können und lediglich im Notbetrieb zur Verfügung stehen. „Arbeitskampfmaßnahmen, die darauf abzielen, gleich sieben Flughäfen ganztägig lahmzulegen und damit den innerdeutschen Luftverkehr großflächig und eine Vielzahl an internationalen Verbindungen zu treffen, gehen weit über das Maß eines Warnstreiks hinaus und sind völlig unangemessen. Dass unter dem Konflikt am Freitag über 295.000 Flugreisende zu leiden haben, ist nicht zumutbar. Lösungen müssen am Verhandlungstisch gefunden werden und nicht auf dem Rücken der Passagiere“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. „Die Flughäfen bewegen sich derzeit in einem extrem angespannten wirtschaftlichen Umfeld. Jede streikbedingte Streichung von Verkehren trifft die Luftverkehrsbranche in einer Phase hart, in der die Unternehmen sich von den hohen Verlusten der Coronazeit gerade erholen“.

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Verdi-Streik: Alle Passagierflüge in München abgesagt

Aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi werden an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen, München, am Freitag, den 17. Feber 2023 keine Passagierflüge stattfinden. Der Airport hat bei der zuständigen Aufsichtsbehörde den Antrag gestellt, dass man an diesem Tag von der Betriebspflicht befreit wird. Diesem Antrag wurde stattgegeben – somit finden am kommenden Freitag im Zeitraum von 00:00 Uhr bis Samstag, 01:00 Uhr keine regulären Passagierflüge statt. Davon nicht betroffen sind alle Sonderflüge, wie z. B. Hilfsflüge, Flüge für medizinische, technische und sonstige Notfälle sowie Flüge für die Sicherheitskonferenz. Die für den Flughafen München zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die als oberste Luftaufsichtsbehörde fungiert. Die Geschäftsführung des Franz-Josef-Strauß-Airports geht davon aus, dass man von den Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi an insgesamt sieben deutschen Verkehrsflughäfen aufruft, stark betroffen sein wird. Angesichts dessen, dass drei für den sicheren Flugbetrieb notwendige Berufsgruppen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind, sieht man sich außer Stande die Passagierflüge am 17. Feber 2023 fliegen lassen zu können. Aufgrund des Umstands, dass die Aufsichtsbehörde die Betriebspflicht an diesem Tag aussetzt, sind alle Flüge abgesagt worden. Allen Fluggästen wird dringend empfohlen, sich bei ihrer jeweiligen Airline zu erkundigen. Aktuelle Informationen stehen auf den Internetseiten des Münchner Flughafens unter www.munich-airport.de zur Verfügung. Die Airlines informieren auch über Möglichkeiten zur Umbuchung und falls möglich Ersatzbeförderungsmöglichkeiten. Auch der Flughafen Hamburg geht davon aus, dass am Freitag nicht geflogen werden kann und bittet Passagiere und Abholer erst gar nicht zum Airport zu kommen. In Stuttgart rechnet man mit erheblichen Einschränkungen,

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Dramatische Finanzsituation: Flyr droht die Pleite

Bereits im November 2022 hatte die Billigfluggesellschaft Flyr ernsthafte Finanzprobleme. Damals wurde ein neuer Businessplan samt Investoren präsentiert. Dieser scheint nun geplatzt zu sein, was zu die Situation dramatisch verschärft. Noch läuft der Flugbetrieb planmäßig, aber schon am Dienstag soll nicht mehr geflogen werden. Das Unternehmen teilte wie folgt mit: „Der Geschäftsplan, der im November 2022 veröffentlicht wurde, ging von einem bestimmten Aktienkurs aus. Im Laufe der Zeit lag der Aktienkurs jedoch unter dem, was zur Umsetzung des Plans notwendig war. Das Unternehmen hat daher seit vor Weihnachten an Lösungen gearbeitet, um das notwendige Kapital für einen alternativen Finanzierungsplan zu erhalten“. Flyr sah eine große Nachfrage nach Charterflügen und ACMI-Charterflügen für andere Fluggesellschaften. Vor Weihnachten traf Flyr eine Vereinbarung mit einer europäischen Fluggesellschaft über den Betrieb von sechs Flugzeugen im Sommer 2023. Der Vorstand und die Finanzberater waren davon überzeugt, dass diese Vereinbarung zum Erfolg des Geschäftsplans führen würde. Doch es kam ganz anders als gedacht: „Leider war Flyr mit dem alternativen Geschäftsplan nicht erfolgreich und befindet sich nun in einer Situation, in der der Vorstand prüfen muss, ob es Alternativen für den weiteren Betrieb gibt“, so Firmenchef Erik Braathen. Am Montag soll noch regulär geflogen werden, wobei man ohnehin nur Málaga, Alicante und Las Palmas ansteuern wird. Für den 31. Jänner 2023 wurden alle Flüge abgesagt. So rasch wie möglich will man darüber informieren wie es weitergehen wird. Weiters teilt Flyr mit: „Flyr wird so schnell wie möglich aktualisierte Informationen zur Verfügung stellen und hat Verständnis dafür, dass diese

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Nach weniger als einem Jahr: „Neue Flybe“ ist pleite

Nicht einmal ein Jahr ist seit dem Erstflug der „neuen Flybe“ vergangen und schon ist man pleite und musste den Flugbetrieb einstellen. Unternehmensangaben nach stehen 276 Arbeitsplätze vor dem Aus. Für betroffene Passagiere kann man aus finanziellen Gründen nichts mehr tun. Die Regionalfluggesellschaft Flybe musste am 4. März 2020, also unmittelbar vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa, den Flugbetrieb aufgeben und Insolvenz anmelden. Das aktuelle Unternehmen wurde als Nachfolgegesellschaft gegründet. Ein Investmentunternehmen kaufte einige Assets aus der Konkursmasse heraus und wollte an den einstigen Erfolg des britischen Regiocarriers anknüpfen. Von Anfang an gab es zahlreiche Probleme, die zu Verzögerungen geführt haben und keinen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten. Erst kürzlich kündigte die „neue Flybe“ zusätzliche Strecken an, jedoch wird daraus nichts mehr. Der Carrier teilt lapidar mit: „Flybe hat nun den Betrieb eingestellt, und alle Flüge von und nach Großbritannien, die von Flybe durchgeführt wurden, sind gestrichen worden und werden nicht neu geplant“. Vereinfacht gesagt: Man ist am Ende und geht nicht davon aus, dass man jemals wieder abheben wird. Vorläufigen Angaben nach sind etwa 75.000 Passagiere davon betroffen, dass bereits bezahlte Flugscheine nicht mehr genutzt werden können. Ersatzbeförderungen können seitens Flybe aus finanziellen Gründen nicht mehr gestellt werden. Konkurrenten wie Easyjet haben spezielle Rettungstarife aufgelegt. Fluggäste sind nun zu Insolvenzgläubigern geworden, jedoch erhält man bei Airline-Pleiten allenfalls eine sehr kleine Quote zurück. Zuletzt bestand die Flybe-Flotte aus acht de Havilland Dash 8-400. Diese wurden von verschiedenen Lessoren geleast. Somit bestand kein Flugzeugeigentum, was sich aus Gläubigersicht im Insolvenzverfahren

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Stillstand am BER: 35.000 Passagiere betroffen

Wer am Mittwoch, den 24. Jänner 2022 von/nach Berlin fliegen wollte, kann dies nicht tun. Der gewerbliche Flugverkehr ist aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, komplett eingestellt. Betroffen sind rund 300 Flugbewegungen und etwa 35.000 Passagiere. Der BER ist besonders deshalb lahmgelegt, weil in den Tarifverhandlungen bislang keine Einigung erzielt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi hat daher die Beschäftigten zwischen 3 Uhr 30 und 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind für den Flugbetrieb essentielle Bereiche wie Sicherheit, Feuerwehr, Gepäckabfertigung oder Betankung. Der Geschäftsleitung war rasch klar, dass man aufgrund des Streiks den Betrieb komplett aussetzen muss. Somit kündigte man bereits kurz nach der Ankündigung der Arbeitsniederlegungen an, dass am Mittwoch keine gewerblichen Flüge durchgeführt werden können. Inhaltlich geht es darum, dass Verdi für die Flughafenbeschäftigten sowie Mitarbeiter von Bodenverkehrsdienstleistern etwa 500 Euro mehr Lohn pro Monat fordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll ein Jahr betragen. Seitens der Arbeitgeber werden aber längere Laufzeiten sowie Einmalzahlungen von maximal 2.000 Euro angeboten. Am 30. Jänner 2023 sowie am 8. Feber 2023 soll wieder verhandelt werden.

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