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Frankfurt verpasst Landebahn Nordwest Anti-Skid-Belag

Der Flughafen Frankfurt am Main muss die Landebahn Nordwest in der Zeit von 16. bis 31. Mai 2023 zu Wartungszwecken temporär sperren. Von Flugzeugreifen hinterlassener Gummiabrieb wird entfernt. Gleichzeitig lässt man einen so genannten Anti-Skid-Belag auftragen. „Wir nutzen den Anti-Skid-Belag zum ersten Mal in unserem Bahnsystem“, so Axel Konrad, Bauprojektmanagement bei Fraport. „Mit dieser Beschichtungsart reduzieren wir die künftigen Wartungsintervalle und sparen, vor allem in den kalten Wintermonaten, bis zu 25 Prozent Enteisungsmittel ein.“

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Fraport AG konnte Umsatz auf 765,6 Millionen Euro steigern

Die Fraport AG konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres ein operatives Ergebnis in der Höhe von 158,3 Millionen Euro erwirtschaften. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Erholung der Passagierzahlen auch das wirtschaftliche Ergebnis stärkt. Der Umsatz des internationalen Flughafenbetreibers stieg um 41,9 Prozent auf 765,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mehr als 100 Prozent im Plus bei 158,3 Millionen Euro. Im traditionell aufkommensschwächsten Quartal des Jahres kletterte das Konzern-Ergebnis auf minus 32,6 Millionen (Q1 2022: minus 118,2 Millionen Euro). „Die Richtung stimmt: Die zum Start in das neue Geschäftsjahr fortschreitende Erholung der Fluggastzahlen stärkt unser wirtschaftliches Ergebnis im ersten Quartal“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Für den Sommer erwarten wir in Frankfurt ein Wachstum von 15 bis 25 Prozent. Darauf bereiten wir uns intensiv vor. Die stabile Performance während der Osterferien stimmt uns vorsichtig optimistisch. An unseren touristisch geprägten internationalen Beteiligungsflughäfen ist die Erholung weiter fortgeschritten. Neben Griechenland werden auf Jahressicht weitere Airports nah an das Vorkrisenniveau herankommen. Für das Gesamtjahr erwarten wir eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung im Rahmen des gegebenen Ausblicks.“

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Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson kritisiert deutsche Airports heftig

Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson kritisiert im Gespräch mit der Wirtschaftswoche unter anderem hohe Flughafengebühren in Deutschland. Er wirft auch vor, dass ein strukturelles Problem bestehen würde und Lufthansa regelrechte Wucherpreise kassieren würde. Den Lowocoster würde der Betrieb in der Bundesrepublik so teuer kommen, dass man ab anderen Ländern profitabler fliegen könne. „Das eine Problem sind eure Flughafengebühren. Manche Airports verlangen pro Passagier mehr als 40 Euro und dann nochmal bis zu gut zehn Euro für die Sicherheitskontrolle. Das ist nicht nur mehr als doppelt so viel wie die meisten Flughäfen in Italien. Es ist zusammen auch ein Drittel höher als unser durchschnittlicher Ticketpreis. Dazu kostet eure Flugsicherung fast doppelt soviel wie 2021. Und wir müssen ja auch unsere Flugzeuge, das Kerosin und die Mitarbeiter bezahlen“, so Wilson gegenüber der Wirtschaftswoche. Kritik übt er auch am Flughafen Frankfurt am Main. Der jüngste Termin mit Fraport habe regelrecht einer Komödie geglichen. Der Betreiber würde – so Wilson – lieber einen Terminalneubau leerstehen lassen als mit Ryanair zu wachsen. Weiters sagte der Ryanair-DAC-Geschäftsführer unter anderem gegenüber der Wirtschaftswoche: „Lufthansa hingegen verlangt nicht selten das Siebenfache oder mehr auf der Kurstrecke. Doch mein Eindruck ist: statt was dagegen zu tun, sitzt Deutschland dick, abgestumpft und selbstzufrieden da – und hofft, die Airlines kommen von allein zurück. Das wird aber nicht passieren. Damit bekommt Deutschland ein grundlegendes Strukturproblem, weil mangels Verbindungen der Flugverkehr als Wachstumstreiber weitgehend ausfällt“.

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Feber 2023: Ljubljana hatte 64.896 Passagiere

Der slowenische Flughafen Ljubljana hatte im Feber 2023 insgesamt 64.896 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 70,2 Prozent zulegen. Allerdings lag man weiterhin um 18,7 Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Der von Fraport betriebene Airport konnte in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres 122.808 Fluggäste abfertigen. Damit lag man um 62,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, jedoch um 20,9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

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Erdbeben: Fraport und TAV spenden eine Million Euro

Die Fraport AG spendet gemeinsam mit der TAV Airports Holding eine Million Euro für die Opfer des Erdbebens in der Türkei. Die beiden Unternehmen arbeiten auf dem türkischen Markt im Betreiberkonsortium des Flughafens Antalya eng zusammen. Die Joint-Venture-Partner spenden jeweils 500.000 Euro. Derzeit laufen Gespräche mit den türkischen Behörden, um festzustellen, wo das Geld am dringendsten benötigt wird. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt, die wir gemeinsam mit unserem Partner TAV Airports Holding veranlassen. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Not der Menschen in den betroffenen Regionen zu lindern.“ Darüber hinaus ruft die Fraport AG ihre Mitarbeiter zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf. Über die gemeinnützige Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help“ können die Beschäftigten Geld spenden. Fraport wird diesen Betrag dann verdoppeln. „Viele unserer Mitarbeiter haben türkische Wurzeln oder Familie in dem Land. Das Schicksal der Menschen nach dieser Naturkatastrophe berührt uns alle sehr“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Hakan Bölükmese. „Es ist uns wichtig, ein Signal der Belegschaft in die betroffenen Regionen zu senden. Deshalb appelliert der Betriebsrat auch an die Beschäftigten, zu spenden.“

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Jänner 2023: Frankfurt hatte 3,7 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Frankfurt am Main hatte im Jänner 2023 rund 3,7 Millionen Fluggäste und damit um etwa 65,5 Prozent mehr als im Startmonat des Vorjahres. Dieser war stark vom Aufkommen der Omikron-Coronavariante geprägt. Dagegen profitierte der Januar 2023 von Rückreisen aus Urlaubsländern nach den Weihnachtsfeiertagen. Besonders gefragt waren die warmen Gewässer europäischer Destinationen wie die Kanaren, aber auch Interkontinentalziele in der Karibik, Nordamerika und Zentralafrika. Im Vergleich zum Januar 20191 liegen die Passagierzahlen für Januar 2023 noch um 21,3 Prozent niedriger. Das Frachtaufkommen ist weiter rückläufig. Er sank um 18,8 Prozent im Vergleich zum Januar 2022, was erneut auf die allgemeine wirtschaftliche Abschwächung und die Einstellung der Flüge nach Russland zurückzuführen ist. Der Januar 2023 war zudem besonders durch das chinesische Neujahrsfest beeinflusst, das früher als im Vorjahr begann und stets zu einem Rückgang des Frachtaufkommens führte. Die Flugbewegungen in FRA stiegen um 20,6 Prozent auf 29.710 Starts und Landungen. Die kumulierten Höchstabfluggewichte (MTOW) stiegen um 15,4 Prozent auf rund 1,9 Millionen Tonnen (jeweils im Vergleich zum Januar 2022). Auch fast alle Flughäfen im internationalen Portfolio von Fraport wachsen weiter. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien verzeichnete im Januar 2023 57.912 Passagiere (plus 54,0 Prozent). An den brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) sank die Zahl der Passagiere leicht auf 1,1 Millionen (minus 3,0 Prozent). Über den peruanischen Flughafen Lima (LIM) reisten im Januar rund 1,6 Millionen Passagiere (plus 27,1 Prozent). An den 14 griechischen Regionalflughäfen von Fraport stieg die Zahl der Passagiere auf 596.129 (plus 61,1 Prozent).

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Passagierzahlen: Ljubljana weit unter dem Vorkrisenaufkommen

Der slowenische Flughafen Ljubljana konnte sich bislang weder von der Pleite der Adria Airways noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen. Im Jahr 2022 hatte man lediglich 970.156 Passagiere und rangiert somit im direkten Vergleich mit anderen Hauptstädten weit hinten. Trotz des Umstands, dass die slowenische Regierung auf einigen Routen Subventionen verteilt hat, konnte der von Fraport geführte Airport bislang nicht wachsen. Man liegt weit hinter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Erschwerend kommt dazu, dass der Wegfall des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways zu Lasten von Konnektivität und Angebot geht. Weniger Möglichkeiten ziehen logischerweise auch weniger Reisende an. Regelrecht sinnbildlich dafür ist der Umstand, dass viele Konferenzteilnehmer der in Ljubljana abgehaltenen Veranstaltung „New Air Gateway to Europe“ mangels Flugverbindungen nicht auf dem Luftweg anreisen konnten. Lange Zug-, Bus-, bzw. Autofahrten mussten unternommen werden, um in die slowenische Hauptstadt zu gelangen. Zwar geht Fraport davon aus, dass man im laufenden Jahr etwa 1,2 Millionen Passagiere am Standort Ljubljana haben wird, jedoch ist es fraglich, ob das gelingen wird. Das Erreichen des Vorkrisenniveaus sieht man nicht vor dem Jahr 2026. Für 2023 sind zusätzliche Routen von Finnair und Aegean Airlines sowie einige Frequenzaufstockungen angekündigt, aber dies ist auch der slowenischen Regierung zu wenig. Ein neues Subventionspaket soll dazu führen, dass zusätzliche Strecken aufgenommen werden. Dazu will man etwa 5,6 Millionen Euro pro Jahr in die Hand nehmen. Das Vorhaben wurde bei der EU-Kommission zur Bewilligung eingereicht, wobei die formelle Genehmigung noch nicht erteilt wurde. Gleichzeitig will Slowenien bis Mitte dieses

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Dr. Sasse AG hat Mehrheit von FraSec Aviation Security übernommen

Seit 1. Jänner 2022 befindet sich das Sicherheitsunternehmen FraSec Aviation Security GmbH im Mehrheitseigentum der Dr. Sasse AG. Dieser Schritt war bereits seit längerer Zeit geplant und steht im Zusammenhang mit der Neukoordination der Luftsicherheit am Flughafen Frankfurt am Main. Bislang war die Fraport AG Mehrheitseigentümerin der FraSec Luftsicherheit GmbH. Im Zuge der Transaktion wurde der Name in den eingangs genannten Wortlaut abgeändert. Seit wenigen Wochen werden in Frankfurt die Sicherheitskontrollen nicht mehr im Auftrag der Bundespolizei, sondern vom Airport in Eigenregie durchgeführt.

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Pistensanierung: Flughafen Korfu temporär geschlossen

Der Flughafen Korfu wird von 10. bis 24. Jänner 2023 vom Netz genommen. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten, die an der einzigen Start- und Landebahn vorgenommen werden müssen. Im Feber 2023 muss der Betrieb zwischen 8. und 22. Feber 2023 unterbrochen werden, da die Bauarbeiten dann fortgesetzt werden. Der griechische Flughafen Korfu wird seit einigen Jahren von Fraport Greece betrieben.

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Passagierzahlen: Starke Erholung in Burgas und Varna

Die bulgarischen Flughäfen Varna und Burgas haben im Vorjahr gemeinsam 3,1 Millionen Passagiere abgefertigt. Vor Ort aktiv waren 72 Airlines aus dem In- und Ausland, die insgesamt 121 Destinationen angeboten haben. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte sich die Fraport-Tochter um 59 Prozent steigern. Ab Varna sind 1,48 Millionen Passagiere geflogen. Laut Mitteilung des Airports waren die Ziele Sofia, London, Wien, Berlin und Tel Aviv besonders stark nachgefragt. Der Flughafen Burgas wurde von rund 1,63 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte man sich um 72 Prozent steigern. Die beliebtesten Ziele der Passagiere waren: London, Warschau, Prag, Kattowitz und Tel Aviv.

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