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Koralmbahn: Drexler fordert Haltestelle am Flughafen Graz

In wenigen Jahren soll die Inbetriebnahme der Koralmbahn die Reisezeit zwischen Graz und Klagenfurt auf etwa 45 Minuten verkürzen. Obwohl die Trasse unterirdisch nahe am Grazer Flughafen vorbeiführt, ist keine Haltestelle vorgesehen. Das könnte sich doch noch ändern. Das Kuriosum, dass der Airport nicht an die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke angebunden werden soll, geht auf den ehemaligen Landeshauptmann Jörg Haider zurück. Dieser setzte als Bedingung für die Zustimmung des Landes Kärnten, dass eben nicht am Flughafen Graz gehalten wird. Der mittlerweile verstorbene Politiker befürchtete, dass der Klagenfurter Airport überflüssig werden könnte. So kam es zur aus heutiger Sicht wenig nachvollziehbaren Planung, dass quasi unter dem Flughafen Graz durchgefahren, jedoch nicht gehalten wird. Die Österreichischen Bundesbahnen betonen, dass es durchaus möglich ist, dass nachträglich eine unterirdische Haltestelle errichtet werden kann. Am Sonntag kritisierte Christopher Drexler (ÖVP), Landeshauptmann der Steiermark, dass derzeit noch kein Flughafen-Bahnhof geplant ist. Da sich das von Leonore Gewessler (Grüne) geleitete Verkehrsministerium gegen diesen stemmt, was angesichts des Umstands, dass die Ministerin bezüglich ihrer Luftfahrtabneigung nur selten einen Hehl daraus macht, wenig verwunderlich ist. In seiner Rede kündigte Drexler an, dass er die Konfrontation mit Gewessler sucht und sich für die Errichtung des Koralm-Flughafenbahnhofs einsetzen will. Unter anderem sagte er: „Es kann natürlich nicht sein, dass wir eine der wesentlichsten Schienen-Verbindungen auf diesem Kontinent neu verlegen, eine neue Südbahn haben, einen neuen Wirtschaftsraum erschließen und es zustande bringen, ein Gleis an einem Flughafen vorbeizuführen und dort nicht stehen bleiben zu können“. Aus dem Büro von Gewessler heißt es vereinfacht gesagt,

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Graz: Eurowings stockt Palma-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings Europe mehr Flüge zwischen Graz und Palma de Mallorca anbieten als ursprünglich angekündigt. Der Carrier stockt auf dieser Route die Frequenzen auf. Eigentlich wollte Eurowings zweimal wöchentlich zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und der Balearen-Insel fliegen. Aufgrund guter Buchungszahlen hat man sich dazu entschlossen, dass auch an Dienstagen ein Umlauf angeboten werden soll. Somit bietet man im Sommerflugplan 2023 bis zu drei wöchentliche Palma-Umläufe ab Graz an. Vor Ort wird eine Maschine stationiert.

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Flughafen Graz lädt zu offenen Bewerbertagen ein

Der Flughafen Graz befindet sich in den Bereichen Check-in, Load-Control und Flugzeugabfertigung auf der dringenden Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 3. und 4. März 2023 offene Bewerbertage. Interessierte Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich vor Ort über die Berufe informieren, ein bisschen hinter die Kulissen blicken und sich gleich bewerben. Der Grazer Flughafen veranstaltet erstmals derartige offene Bewerbertage. Man hofft, dass man so möglichst viele neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Luftfahrt gewinnen kann. „Mit den Recruiting Days wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz Flughafen genau kennen zu lernen. Neben einer Einführung und einem Rundgang zu den relevanten Bereichen soll vor allem auch das Gespräch mit dem Stammpersonal dabei helfen, sich ein genaues Bild machen zu können“, so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz. „Der Flughafen Graz bietet auch oft interessante Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz zu berichten. „Viele Kollegen die jetzt dem Stammpersonal angehören, haben als saisonale Aushilfen begonnen, sind dabei der Faszination Luftfahrt erlegen und konnten sich ihren Interessen und Begabungen entsprechend im Unternehmen weiterentwickeln.“ Auf einen Blick:

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Koralmbahn: Im Zug zum Flug – oder dran vorbei

2025 soll die Koralmbahn von Klagenfurt über Graz nach Wien in Betrieb gehen. Sie führt direkt am Flughafen Graz vorbei. Eine Station ist nicht vorgesehen, zumindest vorläufig nicht. Dabei wäre das Potential beachtlich. Am Flughafen Graz atmet man auf: Die Passagierzahlen gehen langsam hinauf (2022: 561.000), auch die Million erscheint wieder in Reichweite. Die Verbindungen zu den europäischen Hubs kommen wieder in Fahrt, und die lästige Baugrube der Koralmbahn gleich vor dem Terminal ist endlich zu. Doch es sind nicht nur die Passagiere, die zum perfekten Glück fehlen: Die Railjets zwischen Kärnten und Wien werden (voraussichtlich) ab 2025 im Tunnel am Flughafen vorbei brausen. Eine Station war in ursprünglichen Planungen zwar vorgesehen, wird aber nicht realisiert. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz, spricht von einer „vertanen Chance“. Derzeit gibt es zwar halbstündliche Regionalverbindungen auf der alten Südbahn (ca. 300 m vom Terminal entfernt), aber nur zwischen Graz und Spielfeld. Mit einem Halt der Koralmbahn am Flughafen würde sich das Einzugsgebiet schlagartig um mindestens 200.000 Menschen vergrößern. Bruck, Kapfenberg, Villach wären in weniger als einer Stunde mit dem steirischen Flughafen verbunden, von Klagenfurt wären es nur 39 Minuten. Ein größeres Einzugsgebiet („catchment area“) würde das Flugangebot ex Graz steigern und den Modal Split (= Wahl des Verkehrsmittels) bei der Anreise deutlich zugunsten der Öffis verschieben. Bei einer umweltfreundlichen Anreise besteht derzeit in Graz noch Luft nach oben. Derzeit nutzen nur ca. 10% der an- und abreisenden Fluggäste Bahn oder Bus. Zum Vergleich: In Zürich mit hervorragenden regionalen und nationalen Bahnanschlüssen waren es

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Corendon streicht Las Palmas und Rhodos ab Graz und Linz

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Sommerflugplan 2023 die Ziele Rhodos und Las Palmas nicht ab Graz und Linz bedienen. Weiters wurde von Corendon das Ziel Kayseri ab Wien-Schwechat aus dem Reservierungssystem entfernt. Weitere Streichungen wurden in Deutschland und Belgien vorgenommen. So fliegt man ab Erfurt nicht mehr nach Rhodos, in Karlsruhe/Baden-Baden fällt Fuerteventura weg, in Friedrichshafen streicht man Las Palmas, in Brüssel entfällt Teneriffa, in Paderborn fällt Fuerteventura dem Rotstift zum Opfer, ab Rostock trifft es Rhodos, Hurghada und Fuerteventura, in Saarbrücken streicht man Las Palma und in Stuttgart entfallen Rhodos und Las Palmas. Corendon Airlines wird das Ziel Kayseri nicht mehr ab Stuttgart, München, Frankfurt, Hamburg und Wien anbieten.

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Sommer 2023: Eurowings will auf Vorkrisenniveau fliegen

Das Angebot der Lufthansa-Tochter Eurowings wird sich im Sommer 2023 unternehmensangaben nach wieder auf dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, bewegen. Unter anderem ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Graz legt man neue Strecken auf. Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings rund 140 Destinationen in 37 Ländern ansteuern. Man wird etwa 380 Routen bedienen. Eigenen Angaben nach wird das Angebot an das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, anknüpfen. Touristische Routen spielen dabei eine große Rolle, denn beispielsweise bietet man zu Spitzenzeiten bis zu 400 Mallorca-Flüge pro Woche an. In Griechenland steuert man 16 Destinationen an, in Italien 15 und in Spanien 14. Auch in Stockholm-Arlanda und Prag wird man das Angebot ausbauen. Ab der tschechischen Hauptstadt hat man unter anderem Genf, Rhodos und Korfu neu im Portfolio. Allerdings wurden auch einige Strecken gestrichen. Ab Arlanda geht es neu unter anderem nach Rom und Stuttgart. Auch hier wurde die eine oder andere Route aufgegeben. Neu ist, dass die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe ein Flugzeug im österreichischen Graz stationieren wird. Nebst einigen touristischen Routen wird man unter anderem nach Berlin und Hamburg fliegen. Stuttgart und Düsseldorf hat man bereits vor einiger Zeit von der Konzernschwester Austrian Airlines übernommen. Die Neuerungen im Sommerflugplan 2023 im Überblick: Ab Berlin Ab Düsseldorf Ab Köln Ab Hamburg Ab Stuttgart

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2022: Flughafen Graz hatte rund 561.000 Passagiere

Der steiermärkische Flughafen Graz wurde im Jahr 2022 von rund 561.000 Passagieren genutzt. Damit lag man um das rund 2,5-fache über dem Wert, den man ein Jahr zuvor hatte, jedoch noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Große Hoffnungen setzt man in die geplante Eurowings-Expansion. Mit Beginn Sommerflugplan konnte der Flughafen mit der Wiederaufnahme der Linienflüge nach Zürich wieder Verbindungen zu 5 großen Umsteigeflughäfen – Amsterdam, Frankfurt, München, Wien und Zürich – sowie in die Wirtschaftsmetropolen Düsseldorf und Stuttgart anbieten, allerdings noch nicht in der vor Corona gewohnten Frequenzdichte. Im Bereich der Ferienflüge wurden etwa 15 Destinationen angeboten. „Nach der schrittweisen Rücknahme der Corona Restriktionen, ist das Fluggeschäft viel besser angelaufen, als von allen Expert:innen vorhergesagt“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Sowohl die Hubanbindungen als auch die touristischen Destinationen waren gut ausgelastet. Wir durften daher um rund 110.000 Fluggäste mehr betreuen als geplant!“ 441.699 Passagiere und damit um 270.355 bzw. 157,8 % mehr als noch 2021 haben eine Linienverbindung ab Graz gewählt, um ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise ab Graz anzutreten. 119.836 Fluggäste sind mit einem der vielen Charterflüge in die schönste Zeit des Jahres abgehoben, das entspricht einem Plus von 64.618 bzw. 117 %. Im Cargobereich ist es wie folgt gelaufen: Nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis von 2021, das unter anderem auf mehr als 30, meist mit Boeing 747 durchgeführte, Frachtflüge zurückgeführt werden konnte, die in der Pandemie benötigtes medizinisches Material aus Asien nach Graz transportiert haben, wurde bereits im Vorfeld ein Rückgang für 2022 erwartet. 2022 konnte ein

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Ab Linz und Graz: Avanti fliegt für Rhomberg Reisen nach Kefalonia

Im Sommerflugplan 2023 wird die deutsche Fluggesellschaft im Auftrag von Rhomberg Reisen ab Graz und Linz die griechische Destination Kefalonia ansteuern. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Die Aufnahme der Charterflüge ist für den 25. Mai 2023 angekündigt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag erfolgen. Avanti Air wird für Rhomberg Reisen im Sommer 2023 auch unter anderem auch ab Memmingen und Innsbruck fliegen. Flugscheine können nicht direkt beim Carrier, sondern über den jeweiligen Tour Operator und in Reisebüros, gekauft werden. Das Flugzeug ist wieder in Graz stationiert.

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Flughafen Graz spendet 2.000 Euro an Krebshilfe

Der Flughafen Graz konnte im Rahmen der traditionellen Christkindl-Aktion Spenden in der Höhe von mehr als 2.000 Euro sammeln. Diese wurden an die steiermärkische Landesorganisation der Österreichischen Krebshilfe übergeben. Der Airport führt seit vielen Jahren die Aktion „Warten aufs Christkind“ durch. Dabei werden die Teilnehmer um eine freiwillige Spende gegeben. In diesem Jahr wurde der gesammelte und vom Flughafen nochmals um 2.000 Euro aufgerundete Betrag, an die Österreichische Krebshilfe Steiermark übergeben. „Wir danken allen, die bei „Warten aufs Christkind“ die Spendenkasse gefüllt haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Und wir sehen es als Privileg an, dass wir die aufgerundete Summe an die Krebshilfe übergeben und so ein Stück vom Weihnachtsgeist mittragen dürfen“.

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