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Österreich: „Black Hawk“ feiert 20-jähriges Bundesheer-Jubiläum

Das österreichische Bundesheer setzt seit rund 20 Jahren die Helikopter des Typs S-70 „Black Hawk“ ein. Aus diesem Anlass fand am Montag im Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn ein Festakt in Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) statt. „Die beachtliche Leistungsbilanz der ,Black Hawk‘-Flotte zeigt, wie wichtig Mobilität im Luftraum für unsere Truppe ist. Dass mit dem ,Black Hawk‘ nun seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell – und das auch noch besonders sicher – geflogen wird, freut mich besonders. Ich danke allen Pilotinnen und Piloten, Technikern und allen, die im System ,Black Hawk‘ tätig sind für ihre zuverlässige und hochpräzise Arbeit. Darauf können wir alle sehr stolz sein! Darüber hinaus freue ich mich, dass es uns gelungen ist, mit der notwendigen Modernisierung unserer ,Black Hawk‘-Hubschrauber auf neuestem Stand zu sein. Mit dem Ankauf der Leonardo AW169 und der Verfügbarkeit des ersten Hubschraubers noch 2022, werden sich damit zwei hochmoderne Hubschraubertypen – für Österreichs Sicherheit – ideal ergänzen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Am 21. September 2002 erfolgte der erste Flug eines Bundesheer-„Black Hawk“ in Österreich. Seit damals leisteten die Maschinen des Österreichischen Bundesheeres rund 30.000 Flugstunden und transportierten dabei etwa 250.000 Passagiere und 27.000 Tonnen Fracht. Der „Black Hawk“ hat sich als leistungsfähiger und zuverlässiger Hubschrauber bei zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland bewährt, zuletzt etwa bei der Waldbrandbekämpfung in Hirschwang an der Rax. Stationiert sind alle österreichischen S-70 „Black Hawk“ am Fliegerhost Brumowski in Langenlebarn. Derzeit läuft die Modernisierung der österreichischen „Black Hawks“. Dabei wird das komplette Avioniksystem des Hubschraubers auf neuersten

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Schweiz: Rega bestellt 12 weitere Airbus H145

Die schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat eine zweite Charge von insgesamt 12 Airbus H145-Helikoptern bestellt. Sie werden die aktuelle Flotte von AW109SP-Hubschraubern ersetzen. Diese neue Bestellung folgt auf einen ersten Vertrag über neun H145, der im März dieses Jahres bekannt gegeben wurde. Bis 2026 wird die Rega auf eine reine Airbus-Helikopter-Flotte umstellen. Man wird dem heutigen Stand nach dann 21 H145 betreiben. „Mit der Wahl des fünfblättrigen H145 stellen wir sicher, dass die Rega ihre Patienten auch in den nächsten 15 Jahren zuverlässig und professionell medizinisch aus der Luft versorgen kann“, sagt Ernst Kohler, CEO der Rega.

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DRF Flugrettung bestellt zwei weitere H145

Die DRF Flugrettung hat bei Airbus Helicopters zwei weitere H145-Hubschrauber bestellt. Damit wird eine bestehende Order auf insgesamt 20 Exemplare aufgestockt. Bereits im Jahr 2020 hat man drei H135 und 15 H145 geordert. Davon wurden bereits elf Exemplare an die DRF Flugrettung ausgeliefert. Bis Ende 2024 soll der Operator sämtliche bestellten Hubschrauber übergeben bekommen. Im Gegenzug flottet man älter BK117 und EC145 aus. „Unser Auftrag ist es, die medizinische Versorgung von Menschen in Not kontinuierlich zu verbessern. Um dies zu erreichen, setzt die DRF Luftrettung die modernsten Hubschrauber ein und ist inzwischen der größte H145-Betreiber in Europa. Mit dem neuen Airbus-Vertrag bauen wir unsere laufende Flottenmodernisierung weiter aus und stellen damit die Weichen für die Zukunft“, so Achim Vogel, Leiter Zentraleinkauf und Logistik bei der DRF Luftrettung.

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Air Zermatt bestellt weiteren Bell-429-Hubschrauber

Der schweizerische Helikopterbetreiber Air Zermatt hat einen Kaufvertrag mit Bell Textron über den Erwerb eines weiteren Bell 429 unterschrieben. Es handelt sich um den dritten Hubschrauber dieses Typs, den man betreiben wird. Air Zermatt ist auf die Durchführung von Rettungsflügen spezialisiert. Man bietet aber auch Transportflüge an und die elf Helikopter und das Flugzeug können auch gechartert werden. „Air Zermatt operiert in einer der anspruchsvollsten Umgebungen der Welt, um Such- und Rettungsmissionen durchzuführen“, sagte Patrick Moulay, Senior Vice President, International Commercial Business, Bell. „Die Anschaffung einer dritten Bell 429 für ihre HEMS-Einsätze ist ein echter Beweis für ihr Vertrauen in Bell und seine Flugzeuge.“

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Italien: Sieben Tote bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Hubschrauberabsturz in Süditalien sind am Samstag sieben Personen ums Leben gekommen. Raffaele Piemontese, Vizepräsident der Region Apulien, bestätigte, dass es leider keine Überlebenden gibt. Der Helikopter eines privaten Betreibers war am Samstagvormittag mit einem Arzt, einer slowenischen Familie und zwei Piloten an Bord vom Radar verschwunden. Im Bereich der möglichen Absturzstelle wurde sofort mit der Suche begonnen. Letztlich sind alle Insassen des A109 ums Leben gekommen.

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DRF Flugrettung: Sieben Kadetten starten Hubschrauber-Ausbildung

Die im deutschen Filderstadt ansässige DRF Flugrettung erweitert das Ausbildungsportfolio an der hauseigenen Akademie. Die ersten sieben Flugschüler haben am Donnerstag ihre Schulung im Rahmen eines Fly-Ins der Trainingsmaschine, einer Robinson R44 Raven II, am Operation Center der DRF Luftrettung angetreten. Die sechs Männer und eine Frau werden in den nächsten zwei Jahren bei der DRF Luftrettung zum Berufshubschrauberpiloten ausgebildet werden. An ihrem Operation Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahm die DRF Luftrettung heute den nagelneuen Ausbildungshubschrauber des Typs R44 offiziell in die Trainingsflotte auf und stellte ihn den Flugschülern vor. „Der Start unseres neuen Kurses ist ein Meilenstein für die DRF Luftrettung. Nachdem wir schon seit fast zwanzig Jahren innerhalb unserer Flugschule spezielle Lehrgänge für erfahrene Piloten anbieten, fügen wir mit der neuen Grund-Ausbildung einen wichtigen Baustein hinzu. Damit verfolgen wir das Ziel, unsere Expertise an Dritte weiterzugeben und als eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen einen weiteren Beitrag für die Sicherheit in der Luftfahrt zu leisten. Außerdem sichern wir zugleich auch unseren eigenen Nachwuchs für die derzeit 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland. Denn wir brauchen auch langfristig für das spezielle Arbeitsgebiet der Luftrettung hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten“, so Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Die Luftrettungsorganisation plant, angehenden Piloten im Anschluss an die Berufshubschrauberpilotenausbildung weitere Perspektiven bei der DRF Luftrettung oder ihren Tochterunternehmen zu bieten. Geeignete Kandidaten könnten als Copiloten bei der DRF Luftrettung an ausgewählten Stationen einsteigen, um unter Aufsicht von erfahrenen Piloten weitere Erfahrungen zu sammeln und für den Einsatz in der Luftrettung fit zu werden.

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Großbrand: Bundesheer im Löscheinsatz

Am Mittwoch kam es zum Ausbruch eines Brandes auf einem Übungsgebiet des Bundesheeres in der Ortschaft Großmittel bei dem sich die Flammen, aufgrund der Trockenheit rasch ausbreiteten. Zur Bekämpfung der Flammen stehen Bundesheer und Feuerwehr gemeinsam im Einsatz.  Das Bundesheer steht mit fünf Hubschraubern, ABC-Abwehrkräften und auch Panzern im Einsatz, um die Flammen und die Glutnester zu bekämpfen. Erschwert wird der Einsatz auf dem Übungsplatz durch die Blindgängergefahr in diesem Bereich. „Die Zusammenarbeit zwischen unserem Bundesheer und den zivilen Einsatzkräften läuft einwandfrei. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind gemeinsam mit der Feuerwehr schon tagelang im Einsatz, um die Glutnester und Flammen zu löschen. Ich wünsche den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten viel Soldatenglück sowie allen zivilen Einsatzkräften viel Durchhaltefähigkeit für diese fordernde Aufgabe“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Beim Brand am TÜPl Großmittel sind nicht nur die zivilen Feuerwehren gefordert. Auch verschiedene Teile des Bundesheeres sind eingesetzt. Die Schützenpanzer ULAN des PzGrenB35 ziehen Brandschutzschneisen und beobachten mit ihren Wärmebildgeräten die Glutnester. Die Experten der ABCAbwehr bekämpfen mit ihren Löschfahrzeugen die Brände. Unterstützt werden sie dabei von Löschfahrzeugen der HMunA Großmittel und einem gepanzerten Löschfahrzeug des Truppenübungsplatz Allentsteig. Ein Hubschrauber OH-58 klärt mit seiner Infrarotkamera Brandherde auf, 3 weitere Hubschrauber – 2 Aloutte III und 1 Black Hawk – werfen gezielt Löschwasser auf diese Brandherde ab.

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ÖAMTC-Flugrettung und General begrüßen Neuzugang für Christophorus-Flotte

Zweiter von insgesamt fünf neuen Hubschraubern vom ÖAMTC übernommen – Generali Versicherung bekräftigt ihr Engagement bei ÖAMTC-Flugrettung. Die ÖAMTC-Flugrettung hat in Donauwörth den zweiten von insgesamt fünf neuen H135 Helionix Hubschraubern von Airbus Helicopters in Empfang genommen. „Die neue H135 verspricht einen deutlichen Zugewinn an Leistung sowie eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs“, freut sich Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Mit diesem hochmodernen und effizienten Hubschrauber kommen wir unserer Vision, zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschenleben zu retten, einen entscheidenden Schritt näher.“ Die nächsten Schritte Ehe der neue Christophorus-Helikopter zum Einsatz gelangt, wird er in der Werft der ÖAMTC-Flugrettung in Innsbruck von den Technikern HeliAir mit der medizinischen Ausrüstung bestückt. Dabei wird der Hubschrauber auch mit dem variabel einsetzbaren KOKON ausgestattet, der ersten selbsttragenden Innenraumverkleidung der Luftfahrt, die durch die HeliAir designed und entwickelt wurde.

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Bundesheer im Burgenland und in Kärnten im Assistenzeinsatz

Aufgrund der Folgen der heftigen Unwetter, die Teile von Österreich in den letzten Tagen heimgesucht haben, befindet sich das Bundesheer in Kärnten und dem Burgenland im Assistenzeinsatz. Im Raum Breitenbrunn gab es dazu einen Schilfbrand, bei dessen Bekämpfung die Soldaten mitgeholfen haben. Über 170 Soldatinnen und Soldaten des Villacher Pionierbataillons 1 und der Luftstreitkräfte unterstützen in den ersten Tagen die Aufräumarbeiten mit Hubschraubern und schwerem Pioniergerät wie Bagger, Raddumper und Lastkraftwägen. Ihre Aufgabe ist es die Hauptverkehrswege im Gegendtal, vor allem nach Afritz am See und Arriach, wieder befahrbar zu machen, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation weiter vorgehen zu können. Auch Verklausungen, verursacht durch umgestürzte Bäume und Muren, müssen mit Motorsägen entfernt sowie die Geröll-, Schutt- und Schlammmassen beseitigt werden. Ein Black Hawk verlegte von Kärnten ins Burgenland, um dort am frühen Nachmittag bei der Brandbekämpfung eines Schilfbrandes in Breitenbrunn zu unterstützen. Am späten Nachmittag wurde dieser Assistenzeinsatz erfolgreich beendet und der Black Hawk flog nach Langenlebarn zurück. Für Sonntag sind weitere Einsätze einer Agusta Bell 212 und einer Alouette III, für Erkundungs-, Evakuierungs- und Versorgungsflüge geplant. Die unzähligen Schadstellen müssen erkundet und beurteilt werden, um die Hilfskräfte schnell und effektiv einsetzen zu können. Von der Umwelt abgeschnittene Personen werden mit Hilfsgütern versorgt oder müssen teilweise evakuiert werden.  Zur Herstellung der Stromversorgung unterstützte der Black-Hawk-Hubschrauber die Monteure der KNG-Kärnten Netz GmbH beim Ersetzen der Strommasten. „Der rasche Einsatz unserer Soldatinnen und Soldaten zeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung auf das Bundesheer immer verlassen kann. Sie zeigen

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Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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