Japan

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ANA nimmt Travel Pass der IATA unter die Lupe

Auch die japanische ANA testet die mobile Anwendung Travel Pass der International Air Transport Association (IATA). Das teilte die größte japanische Fluggesellschaft mit. Die App soll Reisenden dabei helfen, ihre verifizierten Zertifikate für Covid-19-Tests oder Covid-19-Impfungen zu speichern und zu verwalten. Das Konzept sieht vor, dass die wichtigen Daten in einem „Secure Element“ gespeichert werden und damit kryptografisch stark gesichert sind. Dies dürfte besonders dann interessant werden, wenn vermehrt Länder die Einreise für diejenigen, die bereits gegen Covid-19 geimpft sind, erleichtern.

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Tickets müssen verlost werden: ANA legt A380-Rundflüge auf

Die japanische All Nippon Airways bietet weitere Rundflüge mit Maschinen des Typs Airbus A380 an. Mitte April 2021 werden diese erstmals auch außerhalb von Tokio durchgeführt und zwar ab Kansai und Chubu. Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Tickets gar verlost. Am 17. und 18. April 2021 wird der Carrier je einen Rundflug ab Kansai anbieten. Am 24. und 25. April 2021 selbiges ab Chubu. Die Flugdauer wird seitens ANA mit etwa dreieinhalb Stunden angegeben. An Bord soll das übliche Catering serviert werden. Die Kosten sind übrigens nicht gerade ein Schnäppchen, denn das billigste Ticket wird 263 Euro kosten. ANA verfügt über insgesamt drei Airbus A380. Zwei Maschinen befinden sich in Japan und die dritte weiterhin Frankreich. Diese wurde abgenommen jedoch bislang nicht überstellt. Um die Superjumbos fit zu halten heben diese rund einmal pro Quartal zu technischen Rundflügen ab. All Nippon Airways hatte im Verlauf des Vorjahres die Idee, dass für diese Tickets verkauft werden könnten. Die „Flüge ins Nirgendwo“ sind auf dem japanischen Markt sehr gut angekommen und waren rasch vergriffen. Deshalb kann man für die bevorstehenden vier A380-Rundflüge die Flugscheine auch nicht direkt kaufen, sondern bewirbt sich dafür. Bezahlen muss man nur, wenn man bei der Auslosung gezogen wurde. In Europa träumen derzeit wohl viele Fluggesellschaften davon, dass die Nachfrage so groß ist, dass kostenpflichtige Tickets ausgelost werden müssen…

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ANA verschiebt München- und Wien-Comeback erneut

Die japanische All Nippon Airways verlängert die Flugpause auf den Routen von Tokio nach München und Wien bis mindestens 1. Juli 2021. Hintergrund sind die weiterhin strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen auf beiden Seiten. In Japan können derzeit, abgesehen von eigenen Staatsbürgern, nur sehr wenige Personengruppen einreisen. Es ist derzeit nicht absehbar wie lange die Maßnahmen noch anhalten werden. Auch für Düsseldorf und Frankfurt am Main hat das Folgen: Die Route in die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin ausgesetzt, wobei dies bereits vor einigen Wochen von ANA kommuniziert wurde. Die geplante Aufstockung der Frankfurt-Route kommt vorerst nicht. Zwischen Deutschland und Japan bietet All Nippon Airways immer wieder Sonderflüge an. Diese richten sich primär an japanische Staatsbürger, um in ihre Heimat oder zum Arbeits- oder Studienort zu kommen. Genutzt werden können diese nur von Personen, die zur Einreise in Japan bzw. Deutschland berechtigt sind.

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128 Boeing 777-200 müssen am Boden bleiben

Die Fehlfunktion des PW400-112-Triebwerks einer von United Airlines betriebenen Boeing 777-200 hat nun ein Nachspiel. Mehrere Länder haben ein temporäres Flugverbot für dieses Muster mit diesem Antrieb angeordnet. Die FAA verlangt, dass die betroffenen Maschinen umfangreich überprüft werden. Boeing erklärt, dass insgesamt 128 Maschinen betroffen sind. Demnach soll United Airlines der einzige Betreiber in den Vereinigten Staaten sein. Weitere Maschinen sind unter anderem in Südkorea und Japan im Einsatz. Als erster Staat verhängte das Vereinigte Königreich ein Flugverbot für Boeing 777-200 mit PW4000-Triebwerken. Die FAA verlangt, dass die Maschinen bis zum Abschluss einer außerplanmäßigen Überprüfung am Boden bleiben. Hintergrund ist, dass am Samstag eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk einer von United Airlines betriebenen 777-200 aufgetreten ist. Dabei wurden Feuer gesichtet und Teile gingen zu Boden. Am Boden entstand bloßer Sachschaden. Verletzte gab es keine, die Maschine konnte sicher in Denver landen. Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verlangt, dass die mit PW4000-Triebwerken bestückten Boeing 777-200 auf ihre Flugtauglichkeit überprüft werden müssen. Erste Erkenntnisse der Unfalluntersuchung zeigen, „dass die Inspektionsintervalle für die hohlen Lüfterflügel erhöht werden sollten, die einzigartig für dieses Triebwerksmodell sind und nur beim Typ 777 verbaut werden“. FAA-Chef Steve Dickson sagte weiters, dass zwei Lüfterflügen gebrochen sind und sich so Verkleidungsteile lösen konnten. 69 aktive Maschinen betroffen Von den 128 Maschinen, die nun überprüft werden müssen, sind nur 69 Stück im aktiven Dienst. Die verbleibenden 59 Exemplare sind aufgrund der Corona-Pandemie schon länger abgestellt. United Airlines teilte mit, dass die 56 betroffenen Flugzeuge unverzüglich zum Zweck der Überprüfung stillgelegt wurden.

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Frankfurt: ANA legt Sonderflüge nach Nagoya auf

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird im März 2021 zwei Rotationen zwischen Nagoya und Frankfurt am Main durchführen. Zielgruppe sind im Ausland arbeitende oder studierende Japaner, denn die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind hart. Der Flug NH 1916 wird für den 14. und den 21. März 2021 angeboten. Zum Einsatz kommt dafür eine Boeing 777-300. Der Flug startet in Frankfurt um 18:00 Uhr und erreicht den Flughafen Chubu bei Nagoya um 13:30 Uhr des Folgetages. Weiters konnten für die Monate Februar und März 2021 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Das Angebot wird auf Flügen von Tokio nach Bangkok und Manila ausgebaut und um einzelne weitere Flugverbindungen vornehmlich in die Chubu-Region ergänzt. Zum Beispiel ab Los Angeles, San Francisco, Chicago – und eben aus Frankfurt.

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ANA schickt Wien und München in die Warteschleife

Wann die japanische All Nippon Airways nach Wien und München zurückkehren wird, steht noch nicht fest. Laut Carrier steht die Wiederaufnahme der beiden Verbindungen nach Tokio noch in der Warteschleife. Man beobachte die Nachfrage „weiterhin sehr genau und reagiert flexibel drauf“. Die Strecke Tokio Nariata-Düsseldorf soll bis zum 30. Oktober 2021 ausgesetzt bleiben. Auch die Destinationen Stockholm, Mailand-Malpensa, Moskau und Istanbul werden verschoben. Die tägliche Verbindung zwischen Tokio Haneda und Frankfurt am Main soll weiterhin Betrieb bleiben. Jene Langstreckenverbindungen, die weiterhin bedient werden, sollen verstärkt mit Boeing 787 bedient werden. Der Einsatz dieses Musters soll ANA Kostenvorteile bringen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Airline vor allem von den Inlandsstrecken den wesentlichen Anteil am Ertrag. In Japan wird dafür das Netzwerk neu organisiert, um vor allem Strecken mit höherer Nachfrage bedienen zu können. Carrier hofft auf das Geschäft innerhalb Japans Auf den Inlandsrouten der ANA werden aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 alle Änderungen oder Aussetzungen des Flugplans monatlich überprüft und veröffentlicht. Sobald ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten ist, kann die Airline schnell und flexibel reagieren und entweder die Flugfrequenz erhöhen oder die Strecke mit größeren Flugzeugen bedienen. Auch für die im Inland eingesetzte Flotte gilt, dass die großen Flugzeuge vorzeitig ausgemustert werden. Auf Inlandsstrecken werden zudem vorübergehend Flugzeuge für internationale Routen eingesetzt. Der Betrieb kleinerer und mittelgroßer Flugzeuge senkt die Kosten, im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr wird der Einsatz größerer Flugzeuge daher um 50 Prozent reduziert. Je nach Nachfrage reduziert das Unternehmen auch weiterhin das Flugangebot auf den

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Düsseldorf: ANA legt Weihnachtsflüge für Japaner auf

Die japanische All Nippon Airways legt spezielle Flüge auf, die es japanischen Staatsbürgern ermöglichen sollen die Weihnachts- und Neujahrszeit in ihrer Heimat verbringen zu können. Dazu bietet der Carrier am 19. und 23. Dezember 2020 Oneway-Flüge von Düsseldorf nach Tokio an. Die Beförderung von Passagieren auf dem Weg von der japanischen Hauptstadt nach Deutschland ist nicht vorgesehen. Von Tokio nach Düsseldorf wird ANA am 5. und 10. Jänner 2021 ebenfalls Oneway-Flüge anbieten. Auch hier werden auf dem Rückweg keine Fluggäste transportiert. Aufgrund der harten Einreisebestimmungen Japans können derzeit nur Staatsangehörige ohne großen Aufwand einreisen. Allerdings unterliegen auch diese den Quarantänevorschriften. All Nippon Airways richtet daher das Weihnachtsangebot primär an Japaner, die die Ferienzeit in ihrem Heimatland verbringen möchten.

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Air Asia Japan meldet Insolvenz an – Indische Schwester könnte verkauft werden

Das endgültige Aus des Billigfliegers Air Asia Japan ist in greifbarer Nähe, denn der Carrier stellte am Dienstag bei einem japanischen Gericht einen Insolvenzantrag. Konzernmutter Air Asia Group erklärte in einer Börsenmitteilung, dass das Investment in den Ableger in Japan, an dem man 33 Prozent hält, vollständig abgeschrieben wird. Der japanische Lowcoster stellte am 5. Oktober 2020 aufgrund der Coronakrise den Flugbetrieb ein. Mit nur drei Airbus A320 war es der kleinste operative Air-Asia-Ableger. Die Firmengruppe will auch künftig in Japan präsent sein, jedoch nur mehr hereinfliegend aus anderen Staaten. Die Schulden, die im Zuge des Insolvenzantrags angegeben wurden, betragen umgerechnet etwa 209 Millionen U.S.-Dollar. Die Verbindlichkeiten für Tickets, die nicht mehr genutzt werden können, liegen bei etwa fünf Millionen U.S.-Dollar. Von den etwa 280 Mitarbeitern wurden bereits alle, bis auf ein 50-köpfiges Abwicklungsteam, gekündigt. In einer Börsenmitteilung stellt die Air Asia Group überraschend auch die Zukunft von Air Asia India in Frage. An diesem Ableger ist man mit 49 Prozent beteiligt. Die Konzernmutter teilte mit, dass man einen Ausstieg prüft. „Unsere Geschäfte in Japan und Indien haben Bargeld verbraucht, was die Gruppe finanziell stark belastet hat. Die Kostendämpfung und die Reduzierung des Geldverbrauchs bleiben wichtige Prioritäten, die sich aus der kürzlich erfolgten Schließung von AirAsia Japan und einer laufenden Überprüfung unserer Investition in AirAsia India ergeben. Im gesamten Netzwerk wurde eine detaillierte Strategie zur Netzwerk- und Flottenoptimierung implementiert, die die richtigen Grundlagen für eine nachhaltige und tragfähige Zukunft schafft. Wir überprüfen unser Netzwerk kontinuierlich, um sicherzustellen, dass wir die

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Mitsubishi schließt U.S.-Testzentrum

Das Testzentrum in Moses Lake (USA) wird seitens Mitsubishi Heavy Industries geschlossen. An diesem Standort wurden Flugtests des Spacejet-Programms durchgeführt. Seit Beginn der Corona-Pandemie ruhen die Aktivitäten. In den letzten Wochen gab es wiederholt Gerüchte, dass Mitsubishi den Spacejet aufgeben könnte. Diese erwiesen sich als wahr, denn vor wenigen Tagen verkündete der japanische Konzern das Aus für das Programm. Jahrelange Verspätungen wirkten sich negativ auf den Absatz aus, jedoch gab die Coronakrise dann den sprichwörtlichen Rest. Erstkunde ANA benötigt die Maschinen auf absehbare Zeit nicht. Mitsubishi behält sich eine spätere Wiederaufnahme vor.

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Mitsubishi verkündet Spacejet-Einstellung

Bereits seit einigen Wochen hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass Mitsubishi Heavy Industries das Spacejet-Programm einstellen könnte. Am Freitag sind die Würfel gefallen: Das Projekt wird eingestellt, teilte der Konzern mit. Mit dem Spacejet, vormals Mitsubishi Regional Jet, wollte Japan äußerst ambitioniert ein eigenes Verkehrsflugzeug in die Luft bringen. Doch von Anfang an war das Projekt von Verzögerungen und Rückschlägen geprägt. Im Bereich der Neubestellungen lag man stets meilenweit von den wichtigsten Mitbewerbern, beispielsweise Embraer, entfernt. In der Mitteilung von Mitsubishi Heavy Industries ist zu lesen, dass man aufgrund des Stands des Programms und der aktuellen Marktentwicklung keine andere Wahl habe. Maßgeblich dürfte die Entscheidung beeinflusst haben, dass Erstkunde ANA mitten in der Corona-Pandemie keinen Bedarf mehr für die Regionaljets hat. Seit mehreren Monaten ist das Testprogramm ausgesetzt und die vier Prototypen sind unter anderem in den USA abgestellt. Mitsubishi Heavy Industries will aber einen „Fuß in der Tür“ behalten und lässt offen, ob zu einem späteren Zeitpunkt ein Neustart des Programms erfolgen sollte. Langfristig bleibe der Ausbau des Airline-Geschäfts ein wichtiges Ziel. Ob das aber das Spacejet-Projekt betrifft und wenn ja in welcher Form, teilte der Konzern nicht mit.

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