Lufthansa

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Lufthansa sammelt eine Milliarde Euro auf dem Kapitalmarkt ein

Die Deutsche Lufthansa AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt eine Milliarde Euro. Der Konzern gab eine unbesicherte Anleihe heraus, die eine Laufzeit von 5,5 Jahren hat. Eigenen Angaben nach wurde diese nach Investorengesprächen, die gestern geführt wurden, rund vierfach überzeichnet Die Papiere mit einer Stückelung von 100.000 Euro werden mit 3,0 Prozent pro Jahr verzinst und haben eine Laufzeit bis 29. Mai 2026. Die Transaktion folgte auf die Begebung einer Wandelanleihe von 600 Millionen Euro durch die Deutsche Lufthansa AG am 10. November. Beide Emissionen stärken weiter die Liquiditätsposition des Unternehmens. Zum 30. September standen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung (einschließlich der bislang größtenteils nicht ausgeschöpften Staatshilfen von Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien). „Der große Erfolg beider Transaktionen unterstreicht das Vertrauen des Kapital­marktes in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen. Damit können wir weiterhin eine große Vielfalt an vorteilhaften Finanzierungsinstrumen­ten nutzen. Bereits jetzt haben wir den größten Teil unserer im Jahr 2021 auslau­fenden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,2 Milliar­den Euro erfolgreich refi­nanziert“, so Wilken Bormann, Executive Vice President Group Finance der Lufthansa Group. Weiters wird Lufthansa das erste Kündigungsrecht einer zum 12. August 2075 fälligen Hybridanleihe nicht ausüben. Der Wert beträgt 500 Millionen Euro und ist mit 5,125 Prozent verzinst. Der Luftfahrtkonzern kann erst wieder am 12. Feber 2026 vorzeitig kündigen. Darüber hinaus wird der Kupon am 12. Februar 2021 neu festgesetzt. Die Verzinsung beträgt dann 4,783 Prozent und der Zyklus wird fünfjährig sein.

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Lufthansa: „Keine Impfkartenpflicht geplant“

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, will im Gegensatz zu Qantas in Zukunft die Beförderung nicht an einen Corona-Impfnachweis knüpfen. Der Carrier aus Australien preschte vor und kündigte an, dass man auf internationalen Flügen bald nur noch mit einem Impfnachweis einsteigen darf. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte am Dienstag, dass der Kranich-Konzern derzeit keine solchen Pläne verfolgt. Auch wird darauf verwiesen, dass die Staaten für die Einreisebestimmungen zuständig sind. Derzeit werden in vielen Ländern Pläne für die Durchführung von Massenimpfungen gemacht. Die Branche, aber auch die Politik, überlegt derzeit wie das Reisen in Zukunft funktionieren wird. Näheres dazu unter diesem Link.

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Wenig attraktiv: Lufthansa Group startet Discount Pässe

Die Lufthansa Gruppe experimentiert mit einem kostenpflichtigen Kundenbindungsprogramm, allerdings ist dieses im Gegensatz zu bestehenden Angeboten der Mitbewerber Wizzair und Volotea weit weniger attraktiv. Über das Vielfliegerprogramm Miles & More werden so genannte „Discount Pässe“ angeboten. Für 149 Euro erhält man ein Jahr lang zehn Prozent Rabatt auf Flüge der Lufthansa Group. 20 Prozent Nachlass gibt es für 299 Euro. Alternativ kann die Bezahlung auch mit 30.000 bzw. 60.000 Meilen erfolgen. Im Kleingedruckten finden sich allerdings einige Haken. Beispielsweise wird die Vergünstigung nicht bei Buchungen im „Light Tarif“ gewährt. Flüge innerhalb von Österreich und der Schweiz sind ausgenommen. Bei Edelweiss kann der „Discount Pass“ nur auf Flugnummern, ab LX 8000 genutzt werden. Obendrein besteht ein Mindestaufenthalt von drei Tagen oder aber der Nacht auf den Sonntag. Die Vergünstigung bezieht sich auf den Brutto-Endpreis, also auch die Taxen werden rabattiert. Für Geschäftsreisende dürfte der Discount-Pass aufgrund der Restriktionen wenig attraktiv sein. Lufthansa richtet das Angebot primär an Privatpersonen. Fliegt man jedoch wenig, so hält sich die Ersparnis in sehr eng gesteckten Grenzen, da zumindest der Economy-Classic-Tarif gebucht werden muss. Der Mitbewerber Wizzair gewährt für etwa 30 Euro pro Jahr ab einem Flugpreis von 19,99 Euro zehn Euro Rabatt pro Oneway-Ticket. Liegt der Flugpreis darunter, so reduziert sich der Flugscheinpreis auf 9,99 Euro. Das Ersparnispotential ist bei Wizzair wesentlich höher, da die jährliche „Mitgliedschaftsgebühr“ günstiger ist.

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Lufthansa testet „Schlafreihen“

Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Air Astana, bieten schon länger an, dass eine ganze Sitzbank gebucht werden kann. Diese soll dann als „Bett“ fungieren. Lufthansa test dies nun auf der Strecke Frankfurt-São Paulo auf den Flügen LH 506/507. Vorab kann das „Sofa“ nicht gebucht werden. Erst am Check-In-Schalter oder alternativ am Gate kann ein „Upsell“ durchgeführt werden. Gegen Bezahlung von 260 U.S.-Dollar erhalten Passagiere eine Dreier- oder Vierreihe für sich exklusiv. Weiters gibt es Priority Boarding, einen Topper, eine Decke und ein Kissen dazu. Das Angebot kann noch bis Mitte Dezember 2020 in Anspruch genommen werden. Ob es danach ins reguläre Angebot überführt wird, ist noch nicht entschieden. Lufthansa schreibt jedenfalls auf der Produkt-Homepage, dass es sich um einen Sonderpreis handelt. Die Buchung des „Sofas“ kann nur am Check-In-Schalter oder am Boardinggate erfolgen und nur dann, wenn es die Auslastung des Fluges zulässt. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte erfolgen.

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Swiss: Drei CEO-Wechsel bei LH-Töchtern nach Klühr-Rücktritt

Bei drei Lufthansa-Töchtern kommt es zum Führungswechsel: Brussels-CEO Dieter Vranckx wechselt nach Zürich und wird dort Swiss-Chef. Ihm folgt in Brüssel Peter Gerber nach. Lufthansa Cargo AG wird künftig von Dorothea von Boxberg geleitet. Bei Swiss wird der Chefsessel aufgrund des Rücktritts von Thomas Klühr vakant. Er wird in der Luftfahrtstiftung ein Mandat für die Lufthansa-Gruppe übernehmen. Der schweizerische Carrier wird ab 1. Jänner 2021 von Dieter Vranckx, derzeit CEO von Brussels Airlines, geleitet. Der Manager ist seit 2001 in verschiedenen Positionen für die Lufthansa Group tätig. In Belgien wird Peter Gerber übernehmen. Derzeit ist der Manager Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats der SN Airholding wird er mit 1. März 2021 zur Brussels Airlines wechseln. Gerber ist seit 1992 für die Lufthansa Gruppe tätig. Bei der Frachtfluggesellschaft des Konzerns übernimmt Andrea von Boxberg per 1. März 2021 den Vorstandsvorsitz. Sie ist seit 2007 für den Kranich-Konzern tätig und wurde am 1. August 2018 in das Leitungsgremium von Lufthansa Cargo berufen. „Mit den heutigen Entscheidungen übernehmen gleich drei erfahrene und versierte Führungskräfte aus unseren eigenen Reihen wichtige Managementaufgaben im Kerngeschäft unseres Konzerns. Dieter Vranckx war in verschiedenen Airlines und auf drei Kontinenten erfolgreich für die Lufthansa Group tätig. Seine enorme internationale Erfahrung und seine breite Airline Expertise machen ihn zu einer erstklassigen Besetzung für die Führung der SWISS. Peter Gerber hat innerhalb der Lufthansa Group in vielen Führungspositionen bewiesen, dass er nicht nur ein herausragender Airline-Manager ist, sondern auch schwierige politische Verhandlungen zu einem guten Ergebnis

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SunExpress: Gegen Geld gibt’s einen freien Mittelsitz

Der türkische Ferienflieger SunExpress bietet nun gegen Bezahlung einen garantiert freien Mittelsitz an. Die Buchung kann beispielsweise telefonisch erfolgen und kostet nach Angaben des Carriers mindestens 39 Euro. „In Corona Zeiten ist ein SunExpress Flugzeug einer der Orte, mit dem niedrigsten Ansteckungsrisiko. Doch auch wenn wir auf Masken bestehen und die Luft so gut gefiltert ist wie sonst nur in Operationssälen – Nähe fühlt sich gerade einfach nicht gut an. Platz ist für viele unserer Kunden ein großes Anliegen“, kommentiert Peter Glade, CCO bei SunExpress. „Unsere Gäste haben in den jüngsten Wochen vielfach den Wunsch nach einem garantiert freien Mittelsitz geäußert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Kunden diesen Extra-Service künftig anbieten können.“ Möglich ist die Buchung des Extraplatzes telefonisch unter 069-90234000. Kunden können den freien Mittelsitz direkt bei ihrer Reservierung mitbuchen. Darüber hinaus ist eine Reservierung für bereits bestehende Buchungen bis zu drei Tage vor Abflug möglich. Auch hierfür erfolgt die entsprechende Reservierung über den telefonischen Kundenservice von SunExpress. Kunden müssen dazu lediglich den sechsstelligen Code der Buchung bereithalten.

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Kein Weihnachts- und Urlaubsgeld für Cityline-Flugbegleiter

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo und die Geschäftsführung der Lufthansa CityLine konnten sich auf das Tarifpaket „Coronakrise und Restart“ einigen. Den ging jedoch vorher, dass die Firmenleitung beim vorherigen Abschluss kurz vor dem Ende der Frist einen Rückzieher gemacht hat. Dies stieß den Arbeitnehmervertretern sauer auf. Ufo teilt mit, dass mit der nunmehrigen Vereinbarung eine langfristige Perspektive für das Kabinenpersonal der Cityline besteht. Das Weihnachts- und Urlaubsgeld werden allerdings entfallen. Im Gegenzug wird es aber einen Kündigungsschutz bis Ende 2023 geben. Befristete Arbeitsverträge werden, sofern die bisher vereinbarte Befristung nicht ohnehin länger dauert, bis Ende 2021 verlängert. „Wir freuen uns, dass mitten in dieser schweren Luftfahrtkrise durch den erreichten Kündigungsschutz eine langfristige Perspektive für die CityLiner geschaffen werden konnte“, resümiert UFO-Verhandlungsführer Rainer Bauer. Das vereinbarte Tarifpaket steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die UFO-Mitglieder bei CityLine. Eine entsprechende Urabstimmung wird im Zeitraum vom 23. bis 27. November durchgeführt. UFO empfiehlt den Mitgliedern eine Annahme des Tarifpakets.

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Viele EU-Staaten wollen keine Schnelltests in der Luftfahrt

Eine regelrechte Abfuhr erleiden jene Airports und Fluggesellschaften, die Corona-Schnelltests in der Hoffnung auf Einreiseerleichterungen vorantreiben von den zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten. Diese sprechen sich klar dagegen aus und sind der Ansicht, dass gemeinsame Mindeststandards noch verfrüht wären. Am Donnerstag steht das Thema bei einer Videokonferenz der Regierungschefs der EU-Mitglieder auf der Agenda. Reuters zitiert aus einem internen EU-Dokument, über das morgen gesprochen wird. Demnach soll sich eine „große Anzahl von Mitgliedsstaaten“ deutlich gegen die Schnelltest-Lösung aussprechen. Besonders Deutschland kritisierte in den letzten Wochen wiederholt die Pläne und verwies darauf, dass man die Anitgen-Kapazitäten in Altenheimen besser eingesetzt sieht. Die Luftfahrtbranche ist bestrebt der Politik eine „schlüsselfertige Lösung“ zu liefern. Sämtliche Reisenden sollen vor dem Abflug einen Schnelltest absolvieren müssen und nur wer negativ ist darf an Bord. So hofft man auf Einreiseerleichterungen, die letztlich zu einem Anstieg der Nachfrage führen könnten. Auch setzt sich die IATA für eine internationale Lösung ein. Die Politik verhält sich – mit wenigen Ausnahmen – bislang ignorant bzw. sogar ablehnend. Somit ist nicht damit zu rechnen, dass am Donnerstag eine Einigung für ein einheitliches Schnelltest-Verfahren innerhalb der Europäischen Union vereinbart wird.

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Lufthansa macht die First Class Lounge wieder dicht

Lufthansa schließt zum zweiten Mal aufgrund der Corona-Pandemie die First Class Lounges. In Frankfurt wird diese ab Mittwoch, 18. November 2020, ihre Pforten für unbestimmte Zeit schließen. Betroffene Reisende können auf die Senator- oder Business-Lounge ausweichen. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen darf in den exklusiven Wartebereichen nicht mehr bewirtet werden. Lediglich die Mitnahme von Getränken und Speisen ist erlaubt. Dem Vernehmen nach ist aufgrund dieser Maßnahme die Frequenz stark zurückgegangen, denn Durststillen und Verköstigung in der Lounge ist nicht mehr erlaubt. Das First Class Terminal in Frankfurt am Main steht weiterhin nicht zur Verfügung. Dieses ist seit dem Beginn der Coronakrise in Europa geschlossen. Einen Termin für eine mögliche Wiederinbetriebnahme gibt es noch nicht. Das entsprechende Kundenklientel ist über die Maßnahme seit einigen Monaten massiv verärgert und wird vermutlich die neuerliche Schließung der First Class Lounge nicht gerade positiv aufnehmen.

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Reisen mit Gesichtserkennung: Lufthansa ist erster Anbieter

Star Alliance hat die Entwicklung einer systemübergreifenden biometrischen Identitäts- und Identifizierungs-Plattform abgeschlossen. Lufthansa und Swiss werden den Anfang machen und Star Alliance Biometrics noch im November für ausgewählte Flüge einsetzen. An den Drehkreuzen Frankfurt und München wurde hierfür spezielle Infrastruktur eingerichtet. Kunden des Vielfliegerprogramms Miles&More, die der Teilnahme an Biometrics zustimmen, können den Zugang zu den Sicherheitskontrollen und den Boarding-Gates kontaktlos passieren – in Zeiten von Covid-19 ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie im Terminal tragen müssen, auch während der biometrischen Identitätsüberprüfung aufbehalten, denn die Identifikation der Passagiere wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die in Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation. „Persönliche Daten – etwa Fotos und andere Identifikationsmerkmale – werden verschlüsselt und innerhalb der Plattform sicher gespeichert. Das System wurde von Anfang an unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze und auf Basis der neuesten Gesichtserkennungstechnologie entwickelt. Die Speicherung persönlicher Daten wird auf ein notwendiges Minimum begrenzt. Es werden beispielsweise keine Kundennamen gespeichert“ heißt es in der Aussendung.

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