Lufthansa

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LH-Großaktionär Thiele übt Druck auf die Gewerkschaften aus

Nachdem sich Lufthansa-Großaktionär Heinz-Hermann Thiele anfangs gegen die Staatshilfe für den Kranich aussprach und mit seiner Vorgehensweise für viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sorgte, wurde es ruhig um ihn. Nun meldet er sich wieder zu Wort und befürchtet, dass die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Konzernführung scheitern könnten. “Wenn es nicht kurzfristig zu einer substantiellen Annäherung der Positionen der Tarifpartner kommt, ist die geplante Sanierung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht zu machen”, sagte der Investor gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung.  Lufthansa wäre dann regelrecht dazu gezwungen einen großangelegten Personalabbau durchzuführen und alle bestehenden und der nach Ansicht von Thiele “nicht mehr zeitgemäßen” Tarifverträge zu kündigen. Weiters fordert Heinz-Hermann Thiele im Gespräch mit der FAZ, dass der Staat als Vermittler zwischen der Lufthansa-Leitung und den Gewerkschaften einspringen solle. Eventuell könnte so ein tragfähiger Kompromiss für das Unternehmen, aber auch die Mitarbeiter gefunden werden. Ob seitens der Bundesrepublik, die aufgrund der Staatshilfe an der Lufthansa Group beteiligt ist, zur Verfügung steht oder nicht ist noch unklar.

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Lufthansa setzt Graz und Salzburg aus

Durch die Verschärfungen der Coronamaßnahmen und den sehr strengen Reisebeschränkungen verzichtet Lufthansa in den nächsten Tagen auf Flüge zwischen Frankfurt und Graz sowie Salzburg. Nach derzeitigem Stand werden die Flüge zwischen Frankfurt und Graz wieder per 18.11.2020 aufgenommen, jene in die Mozartstadt erst per 30.11.2020. Je nach Verlauf bei den Infektionszahlen und der daraus resultierenden Fortführung der aktuellen Beschränkungen in Deutschland wie in Österreich könnte die Wiederaufnahme möglicherweise noch weiter verzögert werden. Lufthansa musste vor einiger Zeit bereits die Flüge zwischen Linz und Frankfurt mangels Vorausbuchungen bis zum Ende des Winterflugplans aussetzen, die Flüge nach Innsbruck sollen per 01.12.2020 beginnen.

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Carsten Spohr: „Berlin performt besser als jede andere Destination“

Am Samstagabend ist mit der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg ein Ereignis eingetreten, das viele für unmöglich gehalten haben. Mit langjähriger Verspätung, die von verschiedenen Skandalen geprägt war, ging das BER-Terminal 1 in Betrieb. Easyjet führte die Erstlandung durch, dicht gefolgt von Lufthansa. Der BER-Start erfolgt in der für die Luftfahrt denkbar ungünstigsten Zeit, denn Deutschland will ab Montag einen neuen Lockdown durchführen. Johann Lundgren, Geschäftsführer von Easyjet, ist aber der Ansicht, dass sich die Bevölkerung nicht vom Reisen abhalten lassen wird und dass wieder bessere Zeiten kommen werden. Mit dem neuen Flughafen wird seiner Meinung nach Berlin eine Poleposition einnehmen. Dennoch: Der Airlinechef räumte ein, dass der gesamten Branche äußerst schwere Wochen und Monate bevorstehen werden und die Erholung einige Jahre dauern wird.  Lufthansa-Chef Carsten Spohr verwies darauf, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft und der Mitbewerber Easyjet die jeweilige Erstlandung auf dem BER mit Airbus A320neo durchgeführt haben. In Richtung Airportchef Engelbert Lütke Daldrup sagte er: “Wenn ihr den neuen Flughafen pünktlich eröffnet hättet, wären wir mit Flugzeugen gelandet, die rund 25 Prozent mehr Treibstoff benötigen, lauter sind und mehr Schadstoffe ausstoßen. Im letzten Jahrzehnt hat sich so viel in diese Richtung getan und die Weiterentwicklung geht in die richtige Richtung.” Langstrecken will Spohr aber vorerst keine ab Berlin anbieten, denn unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nicht absehbar wann und ob diese profitabel werden könnten. “In Berlin war das Problem der Flughafen Tegel. Dieser war nicht wirklich als Drehkreuz geeignet und konnte unserem Premium-Anspruch nicht gerecht werden.

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Lufthansa-Group-Start am BER im Überblick

Am Samstagnachmittag wird Lufthansa gemeinsam mit Easyjet anlässlich der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg eine Parallellandung vornehmen. Die Kranich-Airline wird dazu gegen 12 Uhr 50 unter der Flugnummer LH2020 in München abheben. Die Ankunft am BER ist für 14 Uhr 00 angekündigt. An Bord werden sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr und einige Gäste befinden. Der Carrier betont, dass der Sonderflug klimaneutral durchgeführt werden soll, da man die Emissionen über die konzerneigene Plattform kompensieren wird. Lufthansa fliegt erst seit 30 Jahren die Berliner Flughäfen an. Zuvor war dies aufgrund des besonderen Status der Stadt nicht möglich. Der Verkehr wurde von Carriern der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs durchgeführt. Airlines aus neutralen Staaten erhielten ebenfalls die Erlaubnis die Berliner Flughäfen in Ost und West anzufliegen. Kunden der Lufthansa Group Airlines erwartet am neuen BER ein umfangreiches Serviceangebot, um das Reiseerlebnis noch angenehmer zu gestalten. So eröffnet beispielsweise eine neue 650qm große Lufthansa Lounge mit ca. 150 Sitzplätzen – natürlich gestaltet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Die umlaufende Fensterfront bietet einen phänomenalen Blick auf das Vorfeld und bei gutem Wetter eine exklusive Fernsicht bis zum berühmten Berliner Fernsehturm. Flüge von Lufthansa, SWISS, Austrian und Brussels Airlines sowie Air Dolomiti werden am sogenannten Mainpier abgefertigt, nur einen kurzen Fußweg von der Lounge entfernt. Eurowings Flüge werden überwiegend am Nordpier abgefertigt. Am 8. November 2020 schließt der Flughafen Berlin-Tegel seinen Flugbetrieb und Lufthansa zieht um an den BER. Um 6.45 Uhr wird mit dem Flug LH173 nach Frankfurt erstmals ein Lufthansa Flugzeug vom neuen Hauptstadtflughafen abheben.

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Lufthansa darf Boeing 747-400 aus Twente ausfliegen

Der „Schildbürgerstreich“ rund um sechs von Lufthansa am Flughafen Twente abgestellte Boeing 747-400 hat ein Ende. Die Niederlande haben eine Ausnahmebewilligung erteilt, die es dem Carrier ermöglichen die sechs Jumbojets „herauszuholen“. Für drei Boeing 747-400 bedeutet dies aber auch die letzte Reise. Diese werden in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen und werden dort verschrottet bzw. als Ersatzteilspender dienen. Lufthansa veräußerte die Maschinen an ein Verwertungsunternehmen. An GE Aviation Materials wurden insgesamt fünf Boeing 747-400, davon zwei in Lourdes abgestellte, verkauft. Die übrigen drei in Twente geparkten Jumbojets müssen bis spätestens Mitte 2021 ausgeflogen werden. Die niederländische Regierung gewährt in diesem Zusammenhang eine Art „Galgenfrist“, denn Lufthansa soll bis dahin einen Käufer finden. Übrigens: Auch in Twente ist ein Verschrottungsunternehmen ansässig, das die Verwertung ebenfalls übernehmen könnte.

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Innsbruck: Lufthansa verschiebt Frankfurt-Wiederaufnahme

Eigentlich wollte Lufthansa am 2. November 2020 die Strecke Innsbruck-Frankfurt reaktivieren. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Die Wiederaufnahme wurde vorerst auf den 1. Dezember 2020 verschoben, bestätigte die Fluggesellschaft. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt, jedoch dürften die in Deutschland bevorstehende Zwangsquarantäne und der geplante Lockdown die Entscheidung beeinflusst haben. Zuletzt war geplant, dass auf Innsbruck-Wien die Tochtergesellschaft Austrian Airlines mit Embraer 195 im Auftrag von Lufthansa fliegen soll.

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Lufthansa offen für Partnerschaften

Gerade in Zeiten der Corona-Krise sehnen sich Unternehmen nach staatlicher Unterstützung. Obwohl solche Kapitalspritzen das Überleben sichern, bringen sie auch Verpflichtungen mit sich. Denn wer auf Staatshilfe angewiesen ist, der ist auch an beihilferechtliche Auflagen gebunden. So auch die Lufthansa, die bis zur Rückzahlung von Übernahmen absehen muss. Doch die AUA-Mutter will trotzdem nicht auf Zusammenarbeiten verzichten. “Mittel- bis langfristig wollen wir auch weiterhin aktiver Treiber der Konsolidierung sein”, so Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister in einem Interview mit Reuters. Der Zukauf von Geschäften sei hier nicht der einzige Weg. “Ich denke zum Beispiel an Partnerschaften und Joint Ventures im Vertrieb und bei den Airlines. Das Thema bleibt weiter auf der Agenda – trotz der Krise”, ergänzte der für das Geschäft der Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Brussels und Austrian Airlines verantwortliche Manager.  Noch im Frühjahr wurde über einen Einstieg bei der portugiesischen TAP diskutiert. Doch das wurde wegen der Krise auf Eis gelegt. Der Lufthansa sind sowieso bis zur Rückzahlung die Hände gebunden. Bis dahin hätte die Konkurrenz Zeit, um ungehindert auf „Shopping-Tour“ zu gehen. Kleinere Airlines, die diese Krise relativ hart getroffen hat, könnten dabei Objekt der Begierde sein. 

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Subventionen: Lufthansa droht EuGH-Schlappe im „Hahn-Streit“

Ein langjähriger Rechtsstreit rund um Subventionen, die in den Jahren 2001 bis 2012 am Flughafen Hahn an Ryanair geflossen sind, steht nun kurz vor einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Generalanwalt Maciej Szpunar empfiehlt nun die Beschwerde von Lufthansa zurückzuweisen. Die Richter sind daran nicht gebunden, folgen dieser jedoch häufig. Die Angelegenheit liegt schon sehr lange zurück, denn damals wurde Hahn noch von Fraport betrieben. Gemeinsam mit den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz wurde Ryanair unterstützt. Auch bemängelte der Kranich den Vertrag über die Flughafenentgelte. Die EU-Kommission gab jedoch im Jahr 2014 grünes Licht und dagegen zog Lufthansa vor Gericht. Das Gericht der Europäischen Union – die Vorinstanz des EuGH – wies das Lufthansa-Rechtsmittel ab, denn der Kranich nutze den Flughafen Hahn überhaupt nicht und habe daher kein Klagerecht. Diese Entscheidung ficht Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof an. Der Generalanwalt empfiehlt nun die Abweisung. Wie die Richter entscheiden werden, ist noch offen.

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Sechs Boeing 747 der Lufthansa sitzen in Twente fest

Sechs Boeing 747-400, die seit dem Frühjahr auf dem Flughafen Twente abgestellt sind, bereiten Lufthansa nun heftige Probleme. Der Airport verfügt zwar über Zulassung für Landungen von Jumbojets, doch Starts sind nicht erlaubt. Davon wusste man offenbar weder beim Kranich noch beim Flughafen etwas. In Twente ist ein Verwertungsunternehmen ansässig, so dass tatsächliche “Oneway-Landungen” dort öfters vorkommen. Lufthansa will die sechs Boeing 747-400 allerdings nicht in die Schrottpresse strecken, sondern in die Mojave-Wüste überstellen, um sie dort einzulagern. Genau das erweist sich laut lokalen Medienberichten als handfestes Problem, denn Boeing 747 dürfen in Twente gar nicht starten. In der Zeitung “Tubantia” erhebt der Flughafen Twente schwere Vorwürfe gegen die niederländische Luftfahrtbehörde ILT und behauptet, dass diese die Zulassung einseitig geändert habe. Sollte es kein Einlenken geben, werde man vor Gericht ziehen. Die Situation nennt die Chefin einfach nur “absurd”. Die Behörde hingegen hat Sicherheitsbedenken. Wie sich das weiterentwickeln wird und ob Lufthansa die sechs Boeing 747-400 auf dem Luftweg aus Twente herausbekommt, wird sich zeigen.

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EU-Kommission schafft Antigen-Schnelltests für den Reisesektor an

Die EU-Kommission nimmt nun 100 Millionen Euro für die Anschaffung von Corona-Schnelltests in die Hand. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) nannte explizit „Reisen“ als geplantes Einsatzgebiet. Bis zu 22 Millionen Schnelltests können nach Angaben der Politikerin mit den Finanzmitteln angekauft werden. Mit der Ankündigung der EU-Kommission kommt nun nach und nach Schwung in die Debatte rund um Antigen-Tests. Sowohl Flughäfen als auch Airlines und die Touristik drängen auf die Einführung dieser als Ersatz für den derzeit praktizierten Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen. Nur wer negativ ist darf ins Flugzeug einsteigen bzw. auf dem Landweg die Grenze übertreten. Die Kosten der Schnelltests liegen in etwa bei zehn bis 15 Euro und liefern in etwa einer Viertelstunde ein Ergebnis. Griechenland setzte erst vor wenigen Tagen auf EU-Ebene eine Initiative, um Corona-Schnelltests zumindest innerhalb des Schengengebiets vereinbaren zu können. Ursula von der Leyen scheint dies nun zu unterstützen und hält Antigen-Tests vor dem Einsteigen für sinnvoll. Lufthansa-Chef Carsten Spohr begrüßt in einer ersten Reaktion das Vorhaben der Kommission, sagte gegenüber dem Tagesspiegel aber auch, dass er hofft, dass beispielsweise mit asiatischen Ländern und den USA ein solches Verfahren vereinbart werden kann. Der Gedanke der Airlines ist simpel: So könnte der Flugverkehr weitgehend ohne Quarantäne und sonstige Schikanen wieder zum Laufen kommen. Bei der Lufthansa Group und anderen Fluggesellschaften gibt es sehr konkrete Projekte. Beispielsweise starteten der Flughafen Wien und Austrian Airlines am Freitag eine entsprechende Pilotphase – Aviation Direct berichtete. Bis es zu einer Einigung auf EU-Ebene kommt, wird es allerdings noch

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