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CityLine-Mitglieder nehmen Krisentarifvertrag an

Die in der Gewerkschaft UFO organisierten Flugbegleiter von Lufthansa CItyLine haben den mit der Geschäftsleitung vereinbarten Krisentarifvertrag mit großer Mehrheit angenommen. Laut einer Erklärung der Arbeitnehmervertreter stimmten 91,06 Prozent der Mitglieder für die Annahme der Vereinbarung. „Wir freuen uns sehr, einen Absicherungsvertrag für die Kolleginnen und Kollegen der CityLine Kabine erreicht zu haben, die große Zustimmung unserer Mitglieder ist ein tolles Zeichen der Geschlossenheit und Solidarität in diesen unsicheren Zeiten“, so Rainer Bauer, Leiter Tarif bei UFO. Während der erste Tarifvertrag Ende September 2020 arbeitgeberseitig widerrufen wurde, entschieden sich bei der zweiten Einigung die UFO-Mitglieder bei CityLine Ende November 2020 gegen die Annahme. Im dritten Anlauf konnte nun eine für beide Seiten annehmbare Lösung gefunden werden. Der abgeschlossene Tarifvertrag enthält Aspekte der Beschäftigungssicherung wie einen Kündigungsschutz bis 31.12.2021. Dafür leistet das Cityline-Kabinenpersonal wesentliche Krisenbeiträge.  „Die CityLine-Kabine wird 2021 auf 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Vergütungserhöhungen verzichten, dafür müssen in diesem Jahr keine Entlassungen gefürchtet werden. Die kurze Laufzeit verschafft Luft und ist Aufgabe zugleich, in der voraussichtlich noch Jahre dauernden Krise. Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg durch diese schwere Zeit“, resümiert Bauer.

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Bremen: Flugschüler reichen Klagen gegen Lufthansa ein

Nicht nur die Fluggesellschaften leiden aufgrund der Pandemie. Auch angehende Piloten der deutschen Lufthansa müssen sich fürchten. Denn ihrer Flugschule droht die Schließung. Nun ziehen die Flugschüler dagegen vor Gericht. Ein großer Teil der einst 700 Flugschüler werde seit Monaten im Unklaren gelassen, wie es mit der Ausbildung weitergehen soll, berichten mehrere Betroffene gegenüber buten un binnen. Seit einigen Monaten habe es keinen Unterricht mehr gegeben. Auf Anfragen reagiere weder die Airline selbst noch die Flugschulleitung. Deswegen unterschrieben schon dutzende Schüler Aufhebungsverträge und brachen ihre Ausbildung ab. Die letzten verbliebenen Flugschüler der Bremer Akademie wollen ihren Traum vom Fliegen nicht einfach so wegwerfen und lassen nichts unversucht. Währenddessen würde das Unternehmen versuchen, sie loszuwerden und auf andere Flugschulen, die nicht der Lufthansa-Gruppe angehören, umzuschichten. „Das ist nicht die Ausbildung, die in Aussicht gestellt war, es ist in jedem Fall eine geringwertigere Ausbildung“, so die Frankfurter Arbeitsrechtlerin Martina Stickler-Posner, die zusammen mit Partnerkanzleien über hundert Betroffene vertritt. Die Rechtsanwältin wirft der AUA-Mutter Vertragsbruch vor. „Wir haben in den meisten Fällen schon Klage eingereicht – jetzt müssen die Arbeitsrichter entscheiden“, so Stickler-Posner weiter. Ziel sei es, dass die Flugschüler ihre Ausbildung an der Lufthansa-Flugschule in Bremen beenden können. Die Lufthansa wehrt sich und begründet ihr Vorgehen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Diese habe die Berufsaussichten für angehende Piloten grundlegend verändert. ortgeschrittenen Flugschülern biete das Unternehmen an, ihre Ausbildung an Lufthansa-Flugschulen beenden zu können. Das Training werde voraussichtlich noch im Januar wieder aufgenommen. Flugschüler, die noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen, würden dagegen nicht

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UFO kritisiert Streit zwischen Condor und Lufthansa

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO kritisiert den Zwist zwischen Lufthansa und Condor heftig. Die Arbeitnehmervertreter fordern die Regierung auf, dass diese unterbinden soll, dass Steuergeld „Kriegskasse“ genutzt werden soll. Hintergrund ist, dass der Kranich dem Ferienflieger das Abkommen über Zubringerflüge aufgekündigt hat und Condor nun vors Bundeskartellamt zieht. “Die Reisebranche ächzt weiterhin unter den massiven Folgen der Corona-Pandemie. Sowohl Condor als auch Lufthansa haben richtigerweise Unterstützungen erhalten, um am Markt bestehen bleiben zu können. Wenn Lufthansa nun diese Mittel dazu benutzt, andere Corona-Opfer aus dem Markt zu drängen, ist dies nicht tolerierbar”, zeigt sich Daniel Flohr, Vorsitzender der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Lufthanseaten haben mit Krisenverträgen ihren Beitrag geleistet. Genauso haben aber die Condorianer gleich zweimal massive Zugeständnisse gemacht und ihre Airline nach der Thomas-Cook-Pleite und dem faktischen Grounding durch Corona saniert. Flieger gegeneinander auszuspielen ist unsozial und schadet dem Arbeitsstandort Deutschland. Wir fordern das Management von LH, Condor aber auch das von Tui, der DFS und weiterer Player im deutschen Luftverkehr auf, nach Allianzen zu suchen. Notfalls muss hier die (Mit)eigentümerin Bundesrepublik genau hinschauen und vermittelnd eingreifen“. “Das Resultat sind teure Klagen, jahrelange Unsicherheit und Gefahr für viele deutsche tarifierte Arbeitsplätze, während Emirates, Ryanair und Co. bereitwillig den deutschen Markt erobern. Die Steuerzahler haben bereits für den Erhalt dieser Arbeitsplätze geleistet. Weder die öffentliche Hand noch die Mitarbeiter dürfen nun weiter strapaziert werden, weil Manager die Situation für einen Verdrängungskrieg ausnutzen. Wenn LH erfolgreich wäre, bestünde überdies eine wirkliche Marktübermacht des LH-Konzerns, welche von den Kartellbehörden ohnehin reguliert werden würde”, erklärt Rainer

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Sicherheits-Ranking: Emirates bleibt auf Platz 1

Jedes Jahr untersucht das Hamburger Flugsicherheitsbüros JACDEC in Kooperation mit dem Luftfahrtmagazin Aero International die Sicherheit an Bord von insgesamt 100 Fluggesellschaften. Auch in diesem Jahr geht dabei der erste Platz an Emirates – die Golf-Airline bleibt also die sicherste Fluglinie der Welt. Mit einem Risikoindex von 94,75 Prozent liegt sie erneut nur knapp vor einer weiteren Golffluglinie, der Etihad Airways (94,73 Prozent). Überraschend auf Rang drei landete die Billig-Airline Scoot aus Singapur, deren Muttergesellschaft Singapore Airlines nur Platz 21 belegt. Die spanische Air Europa (Platz 4) sowie die Finnair (5) verteidigten ebenfalls ihre Positionen, vor den beiden niederländischen Gesellschaften KLM (6) und Transavia (7). Den 13. Rang belegt die bekannte Billig-Airline Easyjet aus Großbritannien mit 91,12 Prozent. Bei den deutschsprachigen Kandidaten reichte es erneut nur für einen Platz im Mittelfeld. Als sicherste deutsche Airline liegt Eurowings mit einem Risiko-Index von 90,10 Prozent auf Rang 28. Muttergesellschaft Lufthansa rangiert heuer nach einem Unfall auf dem Boden mit Totalschaden 2019 nur auf Platz 57. Angesichts der stark reduzierten Flugaktivitäten habe die Tabelle diesmal jedoch nur eine begrenzte Aussagekraft, berichtet der ORF. Denn die von den Airlines geflogenen Passagierkilometer würden eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen. Dabei gilt: Je mehr eine Fluggesellschaft davon unfallfrei zurücklegt, umso sicherer gilt sie in diesem Ranking. 2020 kam es bekanntlich Corona-bedingt zu starken Ausfällen bei den Flugaktivitäten.

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Zubringer: Condor brachte Kartellbeschwerde gegen Lufthansa ein

Zwischen Lufthansa und Condor herrscht seit einiger Zeit dicke Luft, denn der Kranich kündigte die Zusammenarbeit im Bereich der Zubringerflüge auf. Das will die Ferienfluggesellschaft nicht auf sich sitzen lassen und brachte beim deutschen Bundeskartellamt eine Beschwerde gegen die größte Airline Deutschlands ein. Condor wirft Lufthansa den Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vor. Eine Sprecherin bestätigte das Einbringen des Rechtsmittels gegenüber dem Handelsblatt und erklärte: „Dieser Schritt ist erforderlich geworden, da Lufthansa eine breit angelegte Missbrauchsstrategie fortgesetzt hat, indem sie ihre Monopolstellung im innerdeutschen Verkehr sowie ihre marktbeherrschende Stellung im europäischen Verkehr ausnutzt“. Einst war Condor die „Ferienabteilung“ der Lufthansa, ehe man das Unternehmen schrittweise an Thomas Cook veräußerte. In vielen Bereichen blieb die Zusammenarbeit zwischen den beiden Airlines jedoch aufrecht. Im Winter 2020 drohte der Kranich mit einer Aufkündigung des so genannten „Special-Prorate-Agreements“, sofern die Lot-Mutter PGL den Ferienflieger übernehmen sollte. Zu diesem Deal kam es nie, doch der blaue Brief wurde dennoch an Condor geschickt. Das trifft die einstige Tochtergesellschaft zu einem äußerst ungeschickten Zeitpunkt, denn innerdeutsch sowie aus Österreich und der Schweiz ist es sehr schwer bis fast unmöglich einen Ersatz zu finden. Fast alle relevanten Verbindungen werden von Airlines, die der Lufthansa Group angehören, betrieben. Noch dazu kommt, dass die Nachfrage ohnehin gering ist und die Kündigung mit Juni 2021, also unmittelbar vor Feriensaison 2021, auf die die gesamte Branche ihre Hoffnungen setzt, wirksam wird. Bei Lufthansa sieht man die Angelegenheit naturgemäß völlig anders, denn man will angesichts der Krise primär die eigenen Maschinen auslasten. Condor benötigt

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VIE: AUA räumt vier Stockwerke

Die Corona-Krise weist die Austrian Airlines in ihre Schranken. Unlängst musste der Flag-Carrier Maßnahmen zur Kostenreduzierung einleiten, um noch einigermaßen heil durch die Pandemie zu kommen. Nun kommt eine weitere dazu: Die AUA wird künftig vier Stockwerke des Bürokomplexes am Flughafen abmieten. Die Sprecherin verrät gegenüber dem Nachrichtenportal Heute auch, wie es in Zukunft weitergehen soll: „Austrian Airlines wird in Zukunft die bestehenden Büroflächen im Hauptgebäude von acht auf vier Stockwerke reduzieren. Wir arbeiten daran, die nicht benötigten Arbeitsflächen so bald wie möglich an unseren Hauseigentümer, den Flughafen Wien, zurückzugeben.“ Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung würde es aktuell noch nicht geben. Die Pandemie habe die Entwicklung flexibler Arbeitsformen in vielen Unternehmen beschleunigt, so auch bei der Lufthansa-Tochter. „Unser Hauptgebäude steht aktuell weitestgehend leer und die administrativen Mitarbeiter arbeiten fast ausschließlich aus dem Home-Office.“

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Lufthansa holt neue Catering-Partner an Bord

Die Lufthansa wird künftig auf Kurz- und Mittelstrecken keine kostenfreien Snacks mehr verteilen – Speisen und Getränke gibt es nur noch zum Kauf. Die ersten Partner für die Onboard Delights stehen nun ebenfalls fest: Dean&David und Dallmayr. Wie genau das Angebot aussehen wird und die hoch die Preise sind, stehe derzeit noch in den Sternen, berichtet Reisetopia. Bei Dean&David wird gesunde Ernährung besonders großgeschrieben. Das deutsche Unternehmen wurde 2007 gegründet und bietet hauptsächlich Salatkreationen an. Dallmayr ist vor allem für seine Kaffeerösterei bekannt und besitzt darüber hinaus in ganz Deutschland Gastronomien und Catering-Angebote. 

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Sale and Leaseback: Lufthansa machte acht Flugzeuge zu Geld

Bislang äußerte sich Lufthansa stets kritisch zu Sale-and-Leaseback-Transaktionen. Der Konzern teilte mit, dass seit Juli 2020 insgesamt acht Maschinen zu Geld gemacht und zurückgeleast wurden. Es handelt sich um fünf Airbus A350 sowie drei A320. Lufthansa erlöste so 500 Millionen Euro. Aufgenommen wurden besicherte Kredite und Schuldscheine. Als Sicherheit dienen die acht Flugzeuge. An den Finanzierungen beteiligten sich Banken, Pen­sions­fonds und Unternehmensinvestoren insbesondere aus Europa und Asien. Der Kranich schreibt in einer Mitteilung, dass man “auch im Vergleich mit den zuletzt begebenen Anleihen attraktive Kondi­tionen vereinbaren” konnte. „Wir sind einen weiteren erfolgreichen Schritt gegangen, bestehende Verbindlich­keiten zu refinanzieren, die 2021 fällig werden. Die Transaktio­nen zeigen erneut das Vertrauen, das der Markt in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen hat. Uns ste­hen dabei ver­schiedenste Finanzie­rungsinstrumente zur Verfügung und Flugzeug­finanzierungen werden weiterhin eine wesentliche Rolle in unserer Finanzierungs­strategie spielen, da sie finanziell attraktive Konditionen bieten“, erklärt Wilken Bormann, Executive Vice President Corporate Finance der Lufthansa Group.

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Ab Mittwoch: Österreich bannt Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung untersagt ab Mittwoch auch Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Betroffen ist als derzeit einziger Nonstop-Anbieter defacto nur Austrian Airlines. Das Flugverbot für Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich bleibt unverändert aufrecht. Dies geht aus dem NOTAM A3653/20 hervor. Entgegen der Ankündigung von Außenminister Alexander Schallenberg, dass keine weiteren Landeverbote ausgesprochen werden sollen, bedient sich nun die österreichische Regierung wieder dem Bann von Nonstop-Flügen. Verbindungen mit Umstieg, beispielsweise in Istanbul, Dubai oder an anderen Drehkreuzen, sind vom Verbot nicht erfasst und können weiterhin angeboten werden. Dies führt den Bann ad absurdum, da sich Passagiere, die betroffen sind und tatsächlich fliegen wollen, dann einfach auf eine indirekte Flugverbindung umbuchen lassen. Aus Deutschland und der Schweiz soll ein gewisser Druck auf Österreich gekommen sein, denn die Lufthansa Group buchte dem Vernehmen nach im großen Stil Passagiere, die aus Südafrika nach Deutschland oder in die Schweiz reisen wollten, auf Kapstadt-Wien, durchgeführt von Austrian Airlines um. Von der österreichischen Bundeshauptstadt aus gibt es konzerneigene Anschlüsse in die beiden Nachbarländer. Das deutsche Magazin “Der Spiegel” berichtet, dass so viele Personen über dieses “Schlupfloch” von Südafrika nach Deutschland einreisen konnten. Offenbar intervenierte die deutsche Regierung in Wien und diese gab nach. In Südafrika wurde kurz vor Weihnachten ebenfalls eine Mutation des Coronavirus festgestellt. Angeblich soll es sich um selbige wie im Vereinigten Königreich handeln. Deutschland verhängte am 22. Dezember 2020 auch ein Landeverbot für Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Ohne Fluggäste oder nur mit Fracht beladen dürfen die Maschinen weiterhin in Deutschland bzw.

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Spohr rechnet mit Impfnachweis-Pflicht auf der Langstrecke

Lufthansa-Chef Carsten Spohr geht davon aus, dass auf der Langstrecke künftig ein Nachweis über eine Impfung gegen Covid-19 oder aber ein negativer Testbefund notwendig werden. Dies will man allerdings nicht als Airline vorschreiben, sondern der Chef der größten Fluggesellschaft Deutschlands vermutet, dass sich dies aus den künftigen Einreisebestimmungen ergeben wird. “Persönlich gehe ich davon aus, dass bei Interkontinentalflügen auf bestimmten Strecken künftig jeder Passagier getestet oder geimpft ist”, erklärte Spohr gegenüber Welt am Sonntag. Zunächst soll die Anzahl der Routen, auf denen vor dem Abflug ein verpflichtender Antigen-Schnelltest absolviert werden muss, steigen. Konkrete Destinationen nannte Spohr nicht, allerdings sind die Vereinigten Staaten von Amerika ein durchaus heißer Kandidat, da beispielsweise Delta genau dieses Verfahren bereits auf einigen Routen testet. Der negative Schnelltest soll dann Einreiseerleichterungen auf beiden Seiten bringen. In Deutschland dürfte das aber noch ein steiniger Weg werden, denn die Regierung stemmt sich gegen Antigen-Schnelltests im Reiseverkehr. In einer zweiten Phase würde – so Spohr – eine Wahlmöglichkeit zwischen einer Testung, einem Impf- oder Antikörpernachweis bestehen. Als Fluggesellschaft will man allerdings Impfungen nicht zur Pflicht machen. Dennoch könnte sich dies indirekt ergeben, denn es ist damit zu rechnen, dass diverse Staaten die Einreise nur noch dann gestatten, wenn eine erfolgte Impfung gegen Covid-19 glaubhaft gemacht wird. Die staatlichen Vorgaben könnten dann vorsehen, dass Passagiere, die dies nicht nachweisen können, nicht befördert werden dürfen. Somit könnte es – analog dem “Visa-Check” – dazu kommen, dass beim Check-In oder am Gate ein Impfzertifikat oder die -karte vorgezeigt werden muss. Wer das

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