Militär

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Aserbaidschan macht den Luftraum dicht

Aufgrund der Eskalation im umstrittenen Gebiet Berg-Karabach setzen zahlreiche Fluggesellschaften ihre Angebote nach Armenien und Aserbaidschan aus oder verschieben wie Ukraine International die Aufnahme nach hinten. Der ukrainische Carrier teilte mit, dass man frühestens Ende Oktober nach Baku fliegen wird. Dahinter steckt aber auch, dass Aserbaidschan am Mittwoch ein NOTAM herausgegeben hat und aus Sicherheitsgründen sämtliche Starts und Landungen sowie Überflüge untersagt hat. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist aufgrund der massiv angespannten Lage bezüglich des umstrittenen Gebiets Berg-Karabach nicht absehbar. Armenien und Aserbaidschan streiten seit vielen Jahren über die Zugehörigkeit von Berg-Karabach, das überwiegend von Armeniern bewohnt wird, jedoch völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört. Während der Konflikt in den letzten Jahren ruhte, flammten in den letzten Tagen militärische Auseinandersetzungen auf. Die Streithähne haben auch Verbündete: Armenien hat die Russische Föderation als Schutzmacht, die zuletzt den sofortigen Abzug der Truppen und die Einstellung der Kampfhandlungen forderte. Hinter Aserbaidschan steht die Türkei, die ebenfalls alles andere als erfreut über das Aufflammen des Konflikts ist. Beide Streitparteien schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter in die Schuhe und beschuldigen sich gegenseitig „ausländische Söldner“ einzusetzen.

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Ukraine: 25 Tote nach Absturz einer An-26

In der Ost-Ukraine stürzte am Freitag ein Militärflugzeug des Typs Antonow An-26 ab. Nach aktuellem Informationsstand kamen 25 Menschen ums Leben. Zwei Insassen sollen nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes den Unfall zunächst überlebt haben, wobei einer davon an den Folgen in einem Spital gestorben sein soll. Genaue und gesicherte Angaben gibt es allerdings nicht. Die Maschine befand sich im Landeanflug auf den Militärflughafen Chuhuiv. Die Ursache des Absturzes ist noch vollkommen unklar. Augenzeugen berichten davon, dass die Maschine in Flammen aufgegangen sein soll. Ob dies bereits in der Luft erfolgt ist oder erst am Boden  – darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Laut Verteidigungsminister Andrej Taran werden nun die beiden Blackboxes ausgewertet. Als gesichert gilt lediglich, dass vermutlich das linke Triebwerk der An-26 ausgefallen ist. Die Maschine ist seit 1977 im Einsatz.

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Rüstung: Milliardenauftrag für Boeing

Boeing hat wieder Grund zur Freude: Nachdem die 737 Max vor wenigen Wochen den ersten Zulassungsflug absolviert hat, fährt der US-Flugzeugbauer einen milliardenschweren Deal ein. Konkret einigte man sich mit der US-Luftwaffe auf den Bau von acht F-15EX-Kampfflugzeuge um 1,2 Milliarden Dollar.   Schon im nächsten Jahr sollen die ersten beiden Exemplare übergeben werden, wie handelsblatt.com berichtet. Dabei soll es nicht bei diesem Auftrag bleiben: Über fünf Jahre hinweg wolle die US-Luftwaffe ihre schon in die Jahre gekommene Flotte austauschen. „Das digitale Rückgrat, die offenen Missionssysteme und die großzügige Nutzlastkapazität der F-15EX passen gut zu unserer Vision einer künftigen netzfähigen Kriegsführung“, so Will Roper, stellvertretender Sekretär der US-Luftwaffe für Akquisition, Technologie und Logistik.

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