Militär

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Militärflugzeuge über dem Flughafen Paderborn-Lippstadt

Rund um den Flughafen Paderborn/Lippstadt kann es in nächster Zeit lauter werden: Die deutsche Luftwaffe und das britische Heer starten mit einer gemeinsamen Luftübung. Die britischen Soldaten wollen mit Unterstützung der Luftwaffe in Paderborn/Lippstadt trainieren. Ziel ist die Ausbildung als „Joint Terminal Attack Controller“. Soll heißen: Soldaten am Boden sollen Flugzeugpiloten klare Anweisungen geben können, um bestimmte Ziele ansteuern und im Extremfall natürlich angreifen zu können. Die Luftwaffe stellt für diese Übung zwei Kampfflugzeuge plus entsprechende Piloten zur Verfügung. Wer rund um den Flughafen lebt, braucht aber keine Angst zu haben. Die Luftwaffen-Jets sind nicht bewaffnet. Jede Übungseinheit dauert maximal eine Stunde. Am Wochenende und in der Nacht ist Ruhe. Bis nächste Woche Donnerstag soll die Übung laufen. Das berichtet hellwegradio.de.

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Tanner verspricht große Airpower 2022

Im kommenden Jahr will das österreichische Verteidigungsministerium im steirischen Zeltweg wieder die Flugshow Airpower über die Bühne gehen lassen. Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) stellte am Montag einige Details auf dem Red-Bull-Ring vor. „Die Besucher können sich aus erster Hand einen Eindruck verschaffen, was unsere Luftstreitkräfte im Stande sind zu leisten. In der Vorbereitung und beim Event selbst werden wir bereits bei der Planung besonders auf Nachhaltigkeit achten und bei der Organisation die Aspekte Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bedenken und umsetzen. Ich weiß, dass wir gemeinsam eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen, die tausende Menschen begeistern wird. Das ist nur als Team möglich“, so das Regierungsmitglied. Man erwartet, dass bis zu 300.000 Besucher aus den verschiedensten Ländern kommen werden. Es handelt sich um die zehnte Auflage dieser Flugschau. Die Kosten der Veranstaltung werden gemeinsam vom Österreichischen Bundesheer und den Partnern Land Steiermark und Red Bull zu gleichen Teilen getragen. Nachdem die Weltpremiere 2019 wetterbedingt nicht stattfinden konnte, dürfen sich die Zuschauer der Airpower22 auf dieses besondere Highlight freuen. Zum ersten Mal werden mit Helikopter, Flugzeug und Skydiver drei Elemente für eine Choreographie gemeinsam in die Luft gehen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zu sehen sein werden actionreiche Manöver, die nur mit höchster Präzision und perfektem Timing möglich sind und bei denen Zuschauern für Begeisterung sorgen werden.

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U.S.-Militär requiriert ziviles Fluggerät

Die Vereinigten Staaten von Amerika rekrutieren ziviles Fluggerät von mehreren Airlines zur Evakuierung von Personen aus Kabul. Derzeit ist aber nicht vorgesehen, dass diese Afghanistan anfliegen sollen, sondern lediglich die Weiterbeförderung, beispielsweise ab Ramstein, durchführen werden. Laut offizieller Mitteilung sind derzeit Omni Air, Delta Air Lines und American Airlines mit jeweils drei Maschinen im Einsatz. Hawaiian Airlines hilft mit zwei Flugzeugen aus und United Airlines sogar mit vier Stück. Die rechtliche Grundlage ist, dass Verteidigungsminister Llyod Austin die erste Stufe der so genannten Civil Reserve Air Fleet aktiviert hat. Konkret bedeutet das, dass das Verteidigungsministerium im Falle von Kriegen oder Krisen zivile Flugzeuge requirieren kann. In der Vergangenheit ist dies schon öfters vorgekommen. Das Fluggerät wird dabei für Personen- oder Gütertransporte eingesetzt. Es gibt einen genauen Stufenplan, der vorsieht wie viele Flugzeuge eingezogen werden können. Dabei stehen diese dann unter dem Kommando des Militärs, fliegen jedoch nicht unter den militärischen Regeln, sondern weiterhin unter jenen für den zivilen Luftverkehr. Nach Abschluss der Mission werden die Maschinen samt Besatzungen zurückgegeben. Die betroffenen Fluggesellschaften erhalten eine Abgeltung, die ebenfalls gesetzlich festgelegt ist, für ihren Einsatz.

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Langenlebarn bekommt neue Flugplatz-Radaranlage

Das österreichische Verteidigungsministerium erneuert die Radaranlage am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn. Die bestehende ist über 30 Jahre alt und damit nicht mehr zeitgemäß. Der Spatenstich für den Neubau wurde am Mittwoch von Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) vorgenommen. „Moderne Technologien erleichtern nicht nur unser alltägliches Leben, sondern verbessern auch die Arbeitsweise unserer Soldatinnen und Soldaten. Mit dieser Modernisierung wird somit in die Truppe und auch in die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung investiert“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die neue Radaranlage besteht aus einem Primärradar und einem Sekundärradar. Das Primärradar liefert Informationen über Richtung und Entfernung der Ziele. Mit dem Sekundärradar können zusätzliche Informationen erlangt werden – darunter unter anderem die barometrische Höhe oder die Möglichkeit zur eindeutigen Identifizierung von Flugobjekten wie Hubschraubern, Flugzeugen oder auch Drohnen. Die Anlage ist für die Beobachtung bis zu einer Reichweite von etwa 110 Kilometern und für einen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Die Energieversorgung der neuen Anlage kann bei Stromausfall durch eine „Unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlage“ sowie durch ein Notstromaggregat sichergestellt werden. Die Errichtung des Anlagengebäudes und des Turmfundamentes erfolgt bis Anfang November. Das eingeschossige Anlagengebäude, mit einer Gesamtnutzfläche von 92 Quadratmetern, wird in Massivbauweise errichtet und mit begrüntem Flachdach gestaltet. Die Errichtung des Antennenturms ist bis Ende Dezember 2021 geplant. Der Turm ist in etwa 20 Meter hoch und befindet sich direkt neben dem Anlagegebäude. Anfang August bis Mitte September 2022 erfolgt der Abriss der alten Radaranlage.

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Französische Luftwaffe kauft neun weitere PC-21

Die französischen Luftstreitkräfte stocken die Pilatus PC-21-Flotte um neun weitere Exemplare aus. Bereits im Jahr 2021 legte sich die Armée de l’Air et de l’Espace 17 Maschinen dieses Typs zu. Diese werden für die Pilotenausbildung und für Trainings genutzt. Nun entschied sich Frankreich für den Kauf von neun weiteren Exemplaren. Die PC-21 lösen zweimotorige Jettrainer ab, welche bisher für die Pilotenausbildung im Einsatz waren. Die Französische Beschaffungsbehörde Direction générale de l’armement (DGA) hat den Vertrag mit F-AIR 21 (Cognac Formation Aero SAS France) unterzeichnet, wobei Pilatus als exklusiver Unterlieferant amtiert und die neun PC-21 sowie weitere bodenbasierte Trainingssysteme und Ersatzteile beisteuern wird. Der Auftrag sichert Arbeitsplätze am Werkplatz Schweiz, wo die PC-21 produziert werden. „Frankreich evaluiert hochprofessionell, was Beweis genug ist, dass wir das weltbeste Trainingssystem in diesem Markt anbieten. Ich bin sehr erfreut, dass sich die Französische Luftwaffe für weitere PC-21 entschieden hat“, erklärt Pilatus-Chef Markus Bucher. Die PC-21 werden ab 2023 auf der Basis Cognac Châteaubernard in Westfrankreich stationiert. Seit 2018 sind PC-21 dort im Einsatz. Im 2020 konnten die ersten Piloten ihre Ausbildung, abschliessen. Mit den jetzt bestellten PC-21 wird sich die Flotte auf insgesamt 26 erhöhen. Nebst der Schweiz und Spanien ist Frankreich die dritte Nation Europas, welche mit dem PC-21 auf das weltweit modernste Trainingssystem setzt. Weltweit sind über 230 PC-21 bei neun Luftwaffen im Einsatz. Zudem wird der PC-21 für die Ausbildung von zukünftigen Testpiloten an der Empire Test Pilots’ School in Boscombe Down in England eingesetzt.

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Airbus liefert A400M Nummer 100 aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte zwischenzeitlich 100 Exemplare des militärischen Turbopropmusters A400M ausliefern. Die Maschine mit der MSN111 ging an die spanische Luftwaffe. Am 24. Mai absolvierte das Flugzeug seinen Überführungsflug von Sevilla nach Zaragoza, wo die spanische A400M-Flotte stationiert ist, so der Hersteller. In derselben Woche erreichte die globale A400M-Flotte die Marke von 100.000 Flugstunden in weltweiten Einsätzen in allen acht Kundennationen.Vor kurzem hat das A400M-Programm in Zusammenarbeit mit der französischen Beschaffungsbehörde DGA erfolgreich eine wichtige Flugtest-Zertifizierungskampagne zur Luftbetankung von Hubschrauben absolviert. Damit sind die Zertifizierungsziele der A400M zu großen Teilen abgeschlossen, einschließlich der erstmaligen Betankung von zwei Hubschraubern gleichzeitig. ie A400M kann ebenfalls bereits bis zu 116 Fallschirmjäger gleichzeitig bei Tag und Nacht absetzen, entweder aus den Seitentüren mit automatischer Fallschirmöffnung, oder durch gleichzeitige Sprünge von der Rampe mit freiem Fall. Kürzlich wurden in Spanien zusammen mit dem Fallschirm-Testteam der britischen Luftwaffe Tests durchgeführt, bei denen die Höhe für die automatische Fallschirmöffnung auf bis zu 7.600 Meter und für den freien Fall auf bis zu 11.582 Meter erhöht wurde. Zudem wurden weitere Tests zur Erhöhung der Absetzkapazität der A400M abgeschlossen, dazu gehörten auch multiple Plattformen zum Absetzen per Fallschirm (23 Tonnen). An diesen Flügen waren Frankreich und Spanien beteiligt. Ebenfalls zertifiziert wurde eine weitere Möglichkeit zum Absetzen von Frachten auf schwierigen Pisten ohne Hilfsmittel: Lastenabwurf von bis zu 19 Tonnen (in einem Durchgang) oder 25 Tonnen (in zwei Durchgängen) auf Paletten auf befestigten oder unbefestigten Pisten. Mit den Zertifizierungsflügen der automatischen Tiefflugfähigkeit unter Instrumentenflugbedingungen (Instrumental Meteorological Conditions –

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Bundesheer: Überschalltraining der Eurofighter

In nächster Zeit kann es etwas lauter werden. Denn von 25. Mai bis 4. Juni 2021 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen.  „Das Überschalltraining ist unverzichtbar für eine funktionierende Luftraumüberwachung. Es dient dazu, den sicheren Flugbetrieb auch bei Einsätzen im Überschallbereich zur Aufrechterhaltung der Souveränität und zum Schutz der österreichischen Bevölkerung zu gewährleisten“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.  Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings. Keine Flüge über Ballungsräume Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. 

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Malta: Luftstreitkräfte flotten erste Drohne ein

Die Luftstreitkräfte der Republik Malta haben zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte ein unbemanntes Fluggerät eingeflottet. Dabei handelt es sich um einen IAI Heron. Dieser wurde am Wochenende erstmals eingesetzt. Die IAI Heron ist eine in Israel gefertigte Aufklärungsdrohne. Die Nutzlast beträgt rund 250 Kilogramm. Das Fluggerät wird durch zwei Benzinmotoren mit je 115 PS Leistung angetrieben. Dabei handelt es sich um vierzylindrige Rotax 914 von BRP Powertrain. Die Heron verfügt über einen zweiblättrigen Schubpropeller und kann etwa 9.150 Meter hoch fliegen. Die Operationsgeschwindigkeit liegt zwischen 111 und 213 Stundenkilometern. Im Regelfall ist diese Drohne nicht bewaffnet. Das Haupteinsatzgebiet ist auch bei der deutschen Bundeswehr die Aufklärung. Dazu ist die IAI Heron mit Spezialkameras, die Fotos und Videos in Echtzeit übertragen, ausgestattet. Eingesetzt wird dieses Muster nicht zwangsläufig für klassische militärische Zwecke, sondern auch um sich beispielsweise nach einem schweren Unwetter einen besseren Überblick verschaffen zu können.

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„Hercules“ bringt Hilfsgüter in den Libanon

Klaudia Tanner besuchte den Fliegerhorst Vogler in Hörsching anlässlich eines Lufttransportes von Hilfsgütern mit einer C-130 „Hercules“-Transportmaschine. Begleitet wurde die Verteidigungsministerin von Derya Allüşoğlu Öcal, Initiatorin und Obfrau der Hilfsorganisation „Artists for Children“. Das Bundesheer transportiert in Kooperation mit der Hilfsorganisation mehr als vier Tonnen an Nahrungsmitteln und Unterrichtsmaterial für über 100.000 Kinder, die infolge der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020, obdachlos geworden sind, in den Libanon.  „Wir erinnern uns noch alle an die Bilder der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut im August letzten Jahre. Die Folgen sind immer noch gegenwärtig. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Artists for Children“ den in Not geratenen Kindern zu helfen“, so Verteidigungsministerin Tanner.   Militärluftfahrzeug C-130 Die C-130„Hercules“ ist ein Flugzeug für vorwiegend militärische Transporte. Der Flieger dient in erster Linie zum Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor allem im Rahmen von Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Das Österreichische Bundesheer verfügt über 3 einsatzfähige C-130 „Hercules“. Die maximale Nutzlast liegt bei ca. 19 Tonnen. Dies würde auch ca. 92 Passagieren oder 64 Fallschirmspringern entsprechen.

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Griechen bestellen 18 Kampfjets

Griechenland rüstet auf. Insgesamt 18 Kampfjets vom Typ Rafale bestellt die Regierung von den Franzosen. en entsprechenden Vertrag unterzeichneten am Montag in Athen die französische Verteidigungsministerin Florence Parly und ihr griechischer Amtskollege Nikos Panagiotopoulos, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Wir haben eine strategische Kooperation“, betonte Parly und kündigte weitere Rüstungs-Vorschläge für Athen an. So wolle Paris den Griechen Fregatten verkaufen, damit Griechenland eine starke Macht im Mittelmeer bleibe. Die zwölf gebrauchten und sechs neuen Kampfflieger samt Waffen, Munition und Ersatzteilen sollen 2,3 Milliarden Euro kosten. Und die ersten sechs Fluggeräte sollen bis Ende des Jahres schon ausgeliefert werden. 

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