Moskau

Weitere Artikel aus der Rubrik

Moskau

Russland schlägt USA Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen vor

Russland hat den USA einen Vorschlag unterbreitet, die direkten Flugverbindungen zwischen beiden Ländern wiederherzustellen. Wie das russische Außenministerium am Samstag, den 1. März 2025, mitteilte, erfolgte der Vorschlag während Gesprächen in Istanbul. Das Angebot umfasst die Prüfung der Möglichkeit, die direkten Flugverbindungen wieder aufzunehmen. Konkrete Details oder ein Zeitrahmen für die Wiederaufnahme wurden bislang nicht genannt. Eine Reaktion aus Washington steht bisher noch aus. Die Gespräche zwischen den beiden Ländern werfen Fragen zur künftigen Luftfahrtkooperation auf, zumal die direkte Verbindung aufgrund geopolitischer Spannungen in den vergangenen Jahren eingeschränkt war. Der Vorschlag aus Moskau könnte als ein Schritt in Richtung einer Entspannung der Beziehungen zwischen den USA und Russland verstanden werden. Es bleibt abzuwarten, wie die USA auf das Angebot reagieren werden und ob dieser Vorstoß zu einer tatsächlichen Verbesserung der Luftverkehrsverhältnisse führt.

weiterlesen »

Auch nach Frankfurt: Centrum Air vor großer Sommer-Expansion

Die usbekische Lowcost-Marke Centrum Air beabsichtigt ab 30. März 2025 zweimal wöchentlich ab Tashkent Kurs auf Frankfurt am Main zu nehmen. Die deutsche Metropole ist jedoch nur ein Teil der avisierten Expansion. Centrum Air wurde erst im Jahr 2023 mit staatlicher Unterstützung Ins Leben gerufen. Es handelt sich um keine eigenständige Fluggesellschaft, sondern um eine Marke des eigentlich auf Fracht fokussierten Unternehmens „My Freighter“ und man will Zielgruppen ansprechen, die Uzbekistan Airways nicht erreicht oder aber die Routen sich mit einem Low-Cost-Konzept wirtschaftlicher betreiben lassen. Die Regierung von Usbekistan will mit einem hochdotierten Luftfahrtprogramm die Anbindung der ehemaligen Sowjetrepublik an wichtige Ziele im Nahen Osten, in Asien und Europa verbessern. Gleichzeitig hofft man durch zusätzliche Flugverbindungen mehr Touristen und Geschäftsreisende ins Land locken zu können. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2025 setzt Centrum Air den nächsten Expansionsschritt. Mit Almaty, Bangkok, Istanbul und Frankfurt am Main nimmt man vier neue Destinationen ab Tashkent auf. In die kasachische Metropole geht es ab 30. März 2025 zunächst dreimal pro Woche, wobei per 5. Juni 2025 die Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe angekündigt ist. Frankfurt, Seoul, Istanbul und Co neu ab Tashkent Die Hauptstädte Tashkent und Bangkok will Centrum Air ab 3. April 2025 zweimal pro Woche miteinander verbinden. Bereits per 14. April 2025 soll auf vier Umläufe wöchentlich verdoppelt werden. Angesteuert wird der internationale Airport Suvarnabhumi. Kurs auf Istanbul (Sabiha Gökçen) wird der usbekische Billigflieger ab 31. März 2025 zunächst viermal pro Woche nehmen. Per 1. Juni 2025 soll auf täglich aufgestockt werden. Ein

weiterlesen »

El Al setzt Moskau-Flüge länger aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Flüge zwischen Tel Aviv und Moskau vorübergehend eingestellt. Der Beschluß erfolgte im Anschluß an den Absturz einer aserbaidschanischen Passagiermaschine nahe der kasachischen Stadt Aktau, bei dem 38 Menschen ums Leben kamen. Diese Maßnahme ist eine von vielen, die die Sicherheitsstrategie der Airline unterstreichen, besonders in einem Umfeld zunehmender politischer Spannungen und Unsicherheiten. Der Absturz der aserbaidschanischen Maschine hat weitreichende internationale Reaktionen ausgelöst. Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev beschuldigte Russland, für den Vorfall verantwortlich zu sein, da das Flugzeug offenbar über der tschetschenischen Stadt Grosny im russischen Luftraum beschossen wurde. Aliyev betonte, daß er nicht davon ausgehe, die russische Flugabwehr habe das Flugzeug absichtlich getroffen. Dennoch warf er russischen Stellen vor, die Absturzursache zu vertuschen. Diese Vorwürfe verschärfen die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Russland, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Konflikte in der Kaukasusregion. Der Absturz und die darauffolgenden Entwicklungen werfen zudem Fragen zur Sicherheit des internationalen Luftraums auf. El Al: Sicherheitsstrategie im Fokus El Al ist international für ihre rigorosen Sicherheitsmaßnahmen bekannt. Die Entscheidung, Flüge zwischen Tel Aviv und Moskau bis Ende März auszusetzen, wurde laut Unternehmensangaben nach einer umfassenden Lagebeurteilung getroffen. Diese Maßnahme zeigt, wie ernsthaft die Fluggesellschaft Sicherheitsbedrohungen analysiert und darauf reagiert. Die Route nach Moskau gilt als eine der wichtigsten internationalen Verbindungen für El Al, vor allem wegen der großen russischsprachigen Gemeinde in Israel. Trotz wirtschaftlicher Auswirkungen der Flugstreichung stellt El Al die Sicherheit ihrer Passagiere über finanzielle Erwägungen – ein Aspekt, der das Vertrauen in die Airline weiter stärken

weiterlesen »

Fluggesellschaften setzen Verbindungen nach Russland aus

Nach einem tragischen Flugzeugabsturz nahe Aktau in Kasachstan haben mehrere Fluggesellschaften aus Sicherheitsgründen ihre Flugverbindungen nach Russland eingestellt. Die Ereignisse, die mit dem Absturz einer Maschine der Azerbaijan Airlines verbunden sind, haben unmittelbare Konsequenzen für den internationalen Luftverkehr. Azerbaijan Airlines Die nationale Fluggesellschaft Aserbaidschans hat Flüge in insgesamt zehn russische Städte ausgesetzt. Betroffen sind die Destinationen Mineralnye Vody, Sotschi, Wolgograd, Ufa, Samara, Grosny, Machatschkala, Saratow, Nischni Nowgorod und Wladikawkas. Azerbaijan Airlines begründete diesen Schritt mit „externen Störungen“ und einer nicht mehr gewährleisteten Sicherheit für ihre Flugrouten. Qazaq Air Auch die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air reagierte auf die Ereignisse. Sie setzte ihre Flüge zwischen der kasachischen Hauptstadt Astana und der russischen Stadt Jekaterinburg vorübergehend aus. Die Entscheidung reflektiert die wachsende Unsicherheit bei Fluggesellschaften, die Russland als Ziel oder Transitland nutzen. El Al Die israelische Fluggesellschaft El Al stellte ihre Flüge nach Moskau ebenfalls ein, zunächst für eine Woche. Die zeitlich begrenzte Maßnahme zeigt, dass die Airline die Situation aufmerksam beobachtet und von der weiteren Entwicklung abhängig macht, ob die Verbindungen wieder aufgenommen werden. Auswirkungen auf den Luftverkehr Diese Maßnahmen bedeuten für Russland eine vorübergehende Reduzierung internationaler Flugverbindungen und könnten längerfristige Folgen für die Luftfahrtbranche in der Region haben. Fluggesellschaften bewerten aktuell die Sicherheitslage und passen ihre Routen und Angebote entsprechend an, um die Risiken für Passagiere und Besatzungen zu minimieren.

weiterlesen »

Moskauer Flughäfen vorübergehend geschlossen – Sicherheitsbedenken im Luftraum

Inmitten steigender Spannungen aufgrund von ukrainischen Luftangriffen und Raketenangriffen auf russisches Territorium wurden die vier größten Moskauer Flughäfen – Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski – sowie der Flughafen Kaluga vorübergehend geschlossen. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia gab an, dass die Schließungen aufgrund von Sicherheitsbedenken notwendig gewesen seien. Alle betroffenen Flughäfen konnten jedoch noch am selben Tag wieder für den Flugverkehr geöffnet werden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden in einem angespannten militärischen Umfeld getroffen, in dem ukrainische Angriffe, insbesondere auf die russischen Regionen wie Kursk, für Besorgnis sorgten. Berichten zufolge wurden mehrere Raketen über russischem Gebiet abgefangen. Der Vorfall folgt auf anhaltende militärische Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, fast zwei Jahre nach dem Beginn des umfassenden Konflikts. Die Schließung der Flughäfen steht auch im Zusammenhang mit dem jüngsten Absturz eines Flugzeugs der Azerbaijan Airlines, bei dem 38 Menschen ums Leben kamen. Es wird vermutet, dass eine russische Raketenabwehrbatterie das Flugzeug versehentlich während eines Drohnenangriffs in Tschetschenien abgeschossen haben könnte. Dieser Vorfall hat die Diskussionen über die Effizienz der russischen Luftabwehr erneut angeheizt, während auch die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf Moskau intensiviert hat.

weiterlesen »

El Al streicht Flüge nach Moskau wegen russischem Luftraum

Die israelische Nationalfluggesellschaft El Al hat ihre Flüge nach Moskau für die kommende Woche gestrichen. Laut Berichten israelischer Medien begründet die Airline diese Maßnahme mit «Entwicklungen im russischen Luftraum». Es wird erwartet, dass die Situation im Laufe der nächsten Woche neu bewertet wird, um zu entscheiden, ob die Flüge wieder aufgenommen werden. Dieser Schritt erfolgt nach dem Absturz eines Fluges der Azerbaijan Airlines in Kasachstan, dessen Absturz möglicherweise durch ein russisches Luftabwehrsystem verursacht wurde. Der Vorfall hat weltweit Besorgnis ausgelöst und könnte Auswirkungen auf die Flugrouten im russischen Luftraum haben. El Al betont, dass die Sicherheit der Passagiere und die Risikobewertung der Flugrouten höchste Priorität haben. El Al will in den kommenden Tagen weitere Informationen bereitstellen, sobald eine detaillierte Einschätzung der Lage vorliegt. Der Fluggesellschaft liegt die Sicherheit ihrer Fluggäste am Herzen, weshalb alle relevanten Faktoren sorgfältig abgewogen werden, bevor Entscheidungen über die Wiederaufnahme des Flugverkehrs nach Moskau getroffen werden.

weiterlesen »

Oman Air kehrt im Winterflugplan 2024/25 nach Zürich zurück

Oman Air nimmt im Winter 2024/25 wieder Flüge von Muskat nach Zürich in ihr Programm auf. Ab dem 5. Oktober 2024 wird die Strecke zunächst dreimal wöchentlich bedient. Ab dem 27. Oktober 2024 werden die Frequenzen auf vier Flüge pro Woche erhöht. Zum Einsatz kommt der moderne Dreamliner Boeing 787. Die Flüge bieten Reisenden gute Anschlussmöglichkeiten über das Drehkreuz Muskat, unter anderem nach Malé auf den Malediven und nach Moskau, die ebenfalls in den Winterflugplan aufgenommen wurden.

weiterlesen »

Indonesien: Aeroflot fliegt wieder nach Denpasar

Die Fluggesellschaft Aeroflot Russian Airlines plant die Aufnahme von Flügen nach Indonesien. Die Fluggesellschaft möchte Flüge nach Denpasar anbieten. Die Fluggesellschaft Aeroflot Russian Airlines plant die Aufnahme von Flügen ab Moskau in die indonesische Stadt Denpasar. Die Aufnahme der Verbindung ist für den 17. September vorgesehen, die Fluggesellschaft plant drei wöchentliche Flüge. Die Flüge werden mit einem Airbus A350-900XWB durchgeführt.

weiterlesen »

Ajet musste Notlandung in Moskau-Vnukovo vollziehen

Am Montagmorgen musste eine Boeing 737-800, betrieben von der Fluggesellschaft Ajet im Auftrag von Turkish Airlines, aufgrund von Problemen mit der Flugsteuerung nach Moskau zurückkehren. Die Maschine, die auf dem Weg von Moskau nach Antalya war, musste ihren Steigflug in einer Höhe von 26.000 Fuß abbrechen und sicher auf dem internationalen Flughafen Vnukovo landen. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flugsteuerungssysteme auf und beleuchtet die Rolle und den Betrieb von Ajet, einer kürzlich umbenannten Untermarke von Turkish Airlines. Laut Berichten des Avherald begann der Flug TK… um 02:09 Uhr vom internationalen Flughafen Vnukovo (VKO) in Moskau und brach seinen Steigflug aufgrund von Kontrollproblemen ab. Die Piloten entschieden sich aus Sicherheitsgründen, nach Moskau zurückzukehren, wo die Maschine nach mehr als zwei Stunden Treibstoffverbrauch sicher landete. Flightradar24-Daten zeigen, dass das Flugzeug bis 07:07 Uhr am Boden blieb, fast sechs Stunden nach der geplanten Abflugzeit. Schließlich erreichte es Antalya um 12:03 Uhr. Die genaue Natur der Flugsteuerungsprobleme bleibt unklar, da Simple Flying zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Stellungnahme von Turkish Airlines oder Ajet erhalten hatte. Flugsteuerungssysteme in modernen Verkehrsflugzeugen wie der Boeing 737-800 sind komplex und bestehen aus einer Kombination von elektronischen und mechanischen Komponenten. Ein Ausfall in einem dieser Systeme kann ernsthafte Konsequenzen haben, weshalb Piloten intensiv für solche Notfälle trainiert werden. Hintergrund zu Ajet Ajet, ursprünglich als AnadoluJet bekannt, ist eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines und wurde 2008 gegründet. Im März 2023 erfolgte die Umbenennung zu Ajet, wobei der Betrieb bis Ende des Monats vollständig auf den neuen

weiterlesen »

ASN: Flugunfälle in Russland deutlich angestiegen

Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Zwischenfälle im Russischen Flugverkehr deutlich angestiegen. Laut einer Auswertung des Aviation Safety Networks habe es 196 Unfälle und damit um 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gegeben. Die Organisation führt diese exponentielle Steigerung insbesondere darauf zurück, dass es an Ersatzteilen mangeln soll. Weiters dürften westliche Hersteller keine Unterstützung leisten und keine Komponenten direkt an russische Anbieter liefern. Beachtlich ist auch, dass von den 196 Vorfällen stolze 150 Stück größere Maschinen, die auch im Passagierverkehr verwendet werden, betroffen haben. Die Organisation teilt weiters mit, dass es als Sicherheitsrisiko betrachtet werde, dass einige Airlines Ersatzteile „Marke Eigenbau“ aus dem Iran beziehen würden bzw. ihre Maschinen gleich dort warten lassen würden. Für das laufende Jahr 2024 rechnet man weiterhin mit einem Anstieg von Unfällen in der russischen Zivilluftfahrt.

weiterlesen »