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Aviatic MRO eröffnet neues Wartungszentrum in Šiauliai

Auf dem Flughafen Šiauliai (Litauen) wurde unter dem Namen Aviatic MRO ein neues Wartungszentrum eröffnet. Dieses wurde in Kooperation mit World Star Aviation errichtet und soll als One-Stop-Shop-Zentrum für Wartung und Instandhaltung verschiedener Maschinentypen dienen. Der neue Betrieb verfügt über 4 Stellplätze für Schmalrumpfflugzeuge oder 1 Großraumflugzeug und 2 Schmalrumpfflugzeuge auf einer Gesamtfläche von 17.000 m², einschließlich Lagerhallen, Werkstätten und Büros. Der Hangar ist vollständig modular aufgebaut, kann an jeden MRO-Bedarf angepasst werden und bietet Platz für Flugzeuge bis zur Größe B747-8. Aviatic MRO wird Line- und Base-Maintenance-Services für Airbus A320 und A330 sowie Boeing 737 Classic und NG-Flugzeuge anbieten, einschließlich planmäßiger schwerer Wartungsarbeiten, End-of-Lease-Projekte, Auslieferungs- und Rücklieferungs-Checks, Modifikationen und anderer MRO-Services je nach Kundenbedarf. „Die Eröffnung der Hangaranlage ist ein wichtiger Erfolg sowohl für Aviatic MRO als auch für den gesamten Luftfahrtsektor im Baltikum. Unser Ziel ist es, ein führendes Zentrum für die Flugzeugwartung in der Region zu werden und den Fluggesellschaften ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Dienstleistungen anzubieten, einschließlich Line- und Base Maintenance, Continuing Airworthiness Management und Ersatzteilversorgung. Die Hangaranlage bei SQQ ist unser strategischer Schritt, um in eine neue Nische vorzudringen und den Kunden verschiedene Wartungsdienstleistungen zusammen mit Parkplätzen vor dem neuen Hangar anzubieten. Dies bringt zusätzliche Effizienz und Bequemlichkeit für unsere Kunden“, sagt Dmitrij Čeliadin, Gründer von Aviatic MRO. Einer der Partner des Aviatic MRO-Wartungsbetriebs, das Full-Service-Flugzeugmanagementunternehmen World Star Aviation, unterstreicht die Bedeutung eines neuen aufstrebenden MRO-Anbieters in der erholten Luftfahrtindustrie. „Die Nachfrage nach professionellen und umfassenden Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für Flugzeuge steigt aufgrund des Wachstums

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Südamerika: Lufthansa Technik wartet für Jetsmart

Einen fünfjährigen Vertrag für Camo und Wartungsdienstleistungen konnte Lufthansa Technik mit der Indigo-Partners-Beteiligung Jetsmart abschließen. Damit baut man die Präsenz auf dem südamerikanischen Markt weiter aus. Die Vereinbarung umfasst nebst Camo-Unterstützung und Aircraft-Engineering-Services auch die Unterstützung bei der Organisation der Instandhaltung und das Management von Modifikationen und Komponenten. Die Zusammenarbeit hat bereits begonnen und umfasst zunächst 25 Flugzeuge. Lufthansa Technik geht davon aus, dass die Kooperation aufgrund des beabsichtigten Flottenwachstums ausgedehnt wird.

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Aeroflot lässt Airbus A330-300 bei Mahan Air warten

Die russische Fluggesellschaft hat kürzlich einen Airbus A330-300 zu Wartungszwecken nach Teheran überstellt. Dort soll das Langstreckenflugzeug vom Technikbetrieb der Mahan Air überholt werden. Grund dafür ist auch, dass man so die westlichen Sanktionen umgehen will und auch Ersatzteile „Marke Eigenbau“ bekommen wird. Erstmals in der langjährigen Firmengeschichte lässt Aeroflot ein Verkehrsflugzeug im Iran warten. Die betroffene Maschine wurde am 5. April 2023 nach Teheran geflogen. Dazu ein Firmensprecher der staatlichen Airline Russlands: „Die Wartung des Airbus A330 im Iran wird von dem Anbieter für eine breite Palette von Arbeiten durchgeführt. Mahan Air verfügt über die notwendige Materialbasis, Zertifikate und große Erfahrung, der Anbieter führt die Wartung mit einem hohen Qualitätsniveau durch“. Der Iran steht – mit kurzzeitigen Unterbrechungen – seit Jahrzehnten unter westlichen Sanktionen. Dies hat zur Folge, dass man Fluggerät und Ersatzteile nur auf dem Schwarzmarkt beziehen kann. Viele Teile fertigt man in Eigenregie. Russland will sich das Know-how des abgeschotteten Landes zu Nutze machen und hat bereits im März 2022 angekündigt, dass man eng mit dem Iran zusammenarbeiten wird. Damit will man die westlichen Sanktionen so weit wie möglich umgehen.

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Base-Checks: Flyr lässt bei Lufthansa Technik warten

Der norwegische Billigflieger Flyr lässt die so genannte Base-Maintenance künftig von Lufthansa Technik durchführen. In diesem Zusammenhang haben die beiden Unternehmen einen dreijährigen Vertrag abgeschlossen. Die Lufthansa Technik AG übernimmt für die norwegische Fluggesellschaft Flyr AS umfangreiche Base-Maintenance-Leistungen für Flugzeuge der Typen Boeing 737 Max 8 sowie 737-800. Ab Januar wird Lufthansa Technik Budapest an der Flotte der Start-up-Airline die planmäßigen Base Checks durchführen. „Lufthansa Technik hat uns mit dem Komponentenservice unterstützt und ist seit unserem Start im Jahr 2021 ein zuverlässiger Partner“, sagt Magnus Wannebo, Technical Director bei Flyr. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die gute Unterstützung und Zusammenarbeit weitergehen wird, wenn nun die ersten Überholungssarbeiten beginnen.“

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Basel: Jet Aviation vor Abbau von 80 Jobs

Am Wartungsstandort Basel des Businessjet-Operators Jet Aviation stehen bis zu 80 Jobs akut auf der Kippe. Das Unternehmen ist stark von der Krise, die im Zuge des kriegerischen Überfalls Russlands gegen die Ukraine entstanden ist, betroffen. Am Flughafen Basel-Mulhouse unterhält Jet Aviation einen MRO-Betrieb, der sowohl Wartungen als auch Umbauten durchführt. Es gilt als offenes Geheimnis, dass reiche Russen bislang eine wichtige Kundengruppe der Business Aviation in Westeuropa waren. Die Sanktionen, die unter anderem seitens der Europäischen Union und der Schweiz erlassen wurden, führen dazu, dass diese nicht mehr bedient werden dürfen. Betroffen sind zahlreiche Anbieter in der Bedarfsluftfahrt. Jet Aviation erklärte gegenüber dem SRF unter anderem: „Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten. Aus diesem Grund haben wir den Personalbestand an den erwarteten Rückgang des Geschäftsvolumens angepasst“. Derzeit ist man allein am Standort Basel-Mulhouse Arbeitgeber für etwa 1.000 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit aus Frankreich stammt. Derzeit stehen rund 80 Jobs akut auf der Kippe, wobei es laut dem Betriebsrat einen Sozialplan geben soll. Doch es gibt auch Kritik, denn der SRF zitiert Jean-Luc Johaneck, Präsident der Grenzgängervereinigung CDTF mit den Worten, dass Jet Aviation zunächst beweisen solle, dass die Massenentlassungen überhaupt gerechtfertigt sind. Der Funktionär verweist auch darauf, dass im Jahr 2020 „wegen Corona“ bereits 200 Mitarbeiter abgebaut wurden.

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Slowenien: TAP lässt vier Airbus A320 in Slowenien warten

Der firmeneigene Wartungsbetrieb von TAP Air Portugal leidet derzeit unter massivem Personalmangel. Daher hat man sich entschieden, dass im Juli 2022 insgesamt vier Airbus A320 in Slowenien bei Adria Tehnika gewartet werden sollen. Der in Ljubljana ansässige Betrieb gehörte einst der insolventen Adria Airways an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde dieser verkauft und konnte daher fortgeführt werden. In Portugal ist man mit der Entscheidung, dass vorerst vier Airbus A320 in Slowenien gewartet werden sollen, nicht gerade glücklich. Gewerkschaften befürchten, dass in Zukunft verstärkt auf Drittanbieter gesetzt werden könnte. Dem hält das Unternehmen in einer Medienerklärung entgegen: „TAP führt die Wartungsarbeiten an ihren Flugzeugen in anderen zertifizierten Wartungsbetrieben als TAP Maintenance & Engineering durch. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben“. Mittlerweile ist Adria Tehnika eine Tochtergesellschaft von Aviaprime. Dieser Konzern ist in erster Linie auf die Wartung von Maschinen der Bombardier-CRJ-Reihe spezialisiert, jedoch verfügen einzelne Standorte auch über die Berechtigung für andere Muster, darunter die A320-Reihe. Im Vorjahr konnte der slowenische Standort einen Fünfjahres-Vertrag mit Easyjet abschließen. Auch mit Wizz Air konnte man eine Vereinbarung abschließen.

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Embraer 195: Austrian Airlines baut Kooperation mit Spairliners aus

Der deutsche MRO-Betrieb Spairliners und Austrian Airlines haben eine langfristige Vereinbarung für den Komponentensupport der Embraer E195-Flotte unterschrieben. Die Vereinbarung beinhaltet unter anderem den Zugriff auf den Ausrüstungspool sowie Reparaturdienste. „Spairliners hat sich für uns als sehr zuverlässiger und kompetenter Partner erwiesen und wir verlassen uns daher weiterhin auf sie, um unsere E-Jet-Flugzeugflotte mit der kompletten Ausrüstung zu betreuen. Wir schätzen die flexiblen Lösungen und das hohe Maß an Zusammenarbeit, die sie während der Pandemie angeboten haben und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Spairliners“, so Wolfgang Dielacher, Head of Strategic Technical Purchasing bei Austrian Airlines. Taco Stouten, Director of Sales and Marketing bei Spairliners fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr von Austrian Airlines als bevorzugter Partner für den Komponentensupport ihrer E-Jet-Flotte ausgewählt worden zu sein. Bei Spairliners bieten wir unseren Kunden zuverlässige und zukunftsorientierte Lösungen Lösungen, die vollständig auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, zu sehr wettbewerbsfähigen Konditionen. Unsere Vertragsverlängerung zeigt unser Engagement, Austrian Airlines während der Pandemie mit skalierbaren Lösungen, die an ihre Bedürfnisse angepasst sind, bestmöglich zu unterstützen, und hat unsere lange und fruchtbare Beziehung gestärkt“.

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