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Pilatus übernimmt MRO-Betrieb in den USA

Der schweizerische Pilatus-Konzern hat die MRO-Aktivitäten inklusive Mitarbeiter von Aero Centers Epps übernommen. Aero Center Epps hat den Sitz in Atlanta am DeKalb-Peachtree Airport und bietet Verkaufsaktivtäten und Wartungsdienstleitungen für Pilatus Flugzeuge an der US-Südostküste an. Im vergangenen Jahr wurde Epps von SAR Trilogy Management, LLC übernommen. Im Zusammenhang mit dieser Akquisition hat sich die neue Eigentümerin entschlossen, die Pilatus Wartungs- und Reparaturdienstleistungen (MRO) zu veräußern, um sich besser auf ihr nicht Pilatus Flugzeuge betreffendes Wartungs- und Chartergeschäft sowie Flugzeugmanagement konzentrieren zu können. Anlässlich der Vertragsunterzeichnung betont Markus Bucher, CEO von Pilatus: „Wir wollen mit diesem Erwerb die Kontinuität sowie die Qualität unserer preisgekrönten Dienstleistungen an der Südostküste der USA sicherstellen und weiter verbessern. Ich freue mich, dass wir das Know-how und die Mitarbeitenden bei uns an Bord haben und unseren Kundinnen und Kunden weiterhin einen erstklassigen Service bieten können – ‘Together we create the Pilatus Class’“.

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Brussels Airlines: Technisches Personal droht mit Streik

Bei der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines bahnt sich nun auch ein Tarifstreit mit dem technischen Personal an. Zwei Gewerkschaften erklärten, dass man eine Schlichtung anstrebt, eine dritte jedoch droht mit Streik.  Die Arbeitnehmervertretungen BBTK/Setca und ACV Puls/CNE haben bereits öffentlich darauf aufmerksam gemacht, dass man zu Arbeitsniederlegungen aufrufen wird, sofern der Schlichtungsversuch scheitern sollte. Erklärt wird weiters, dass man sowohl mit der Entlohnung als auch mit den Arbeitsbedingungen unzufrieden ist.  Damit befindet sich Brussels Airlines nach Piloten und Flugbegleitern mit einer weiteren großen Beschäftigungsgruppe, den Technikern, im Clinch. Zuletzt konnten Streikandrohungen des fliegenden Personals abgewendet werden, jedoch gestalten sich die Verhandlungen beim Kabinenpersonal äußerst zäh. Mit den Flugzeugführern konnte bereits eine Einigung erzielt werden. 

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Air Serbia geht Kooperation mit Lufthansa Technik ein

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit Lufthansa Technik einen Fünfjahresvertrag über Total Component Support für die Airbus-A320ceo-Flotte abgeschlossen.  Der Vertrag beinhaltet umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie Ersatzteilpooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten in Belgrad, Serbien, beginnend im Januar 2024. „Wir haben ehrgeizige Ziele für unsere Fluggesellschaft, und wenn wir auf das Ende des nächsten Jahrzehnts blicken, könnte unsere Fluggesellschaft mehr als 50 Flugzeuge betreiben. Dafür brauchen wir einen zuverlässigen Partner, der uns mit den bestmöglichen Dienstleistungen unterstützt – auch an unserer Heimatbasis in Belgrad. Die Partnerschaft mit Lufthansa Technik wird daher zur operativen Exzellenz von Air Serbia beitragen“, so Air-Serbia-Chef Jiri Marek. 

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Istanbul: Turkish Technic wartet A330 für Swiss

Turkish Technic wird künftig auch Flugzeuge der Lufthansa-Tochter Swiss warten. Zunächst beschränkt sich die Zusammenarbeit auf den Maschinentyp Airbus A330. Das türkische Unternehmen hat bekanntgegeben, dass der Vertrag zunächst sieben Maschinen dieses Typs umfasst. Die Arbeiten sollen in Instanbul vorgenommen werden. Swiss erklärt unter anderem, dass man eine vertrauensvolle Partnerschaft, die auf Langfristigkeit ausgelegt ist, pflegen möchte.

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AK intervenierte: Technikbetrieb verweigerte Eltern-Teilzeit

Ein 38-jähriger Beschäftigter, der für ein kleineres Unternehmen, das im Bereich der Wartung von Flugzeugen tätig ist, musste mit Hilfe der Arbeiterkammer Niederösterreich seinen Anspruch auf Elternteilzeit durchsetzen. Zuvor war ihm dies vom Dienstgeber verweigert worden. Rechtlich ist das laut AK aber klar geregelt. Bei einer Firma mit mehr als 20 Beschäftigten und mindestens drei Dienstjahren ist eine entsprechende Vereinbarung möglich. „Letztlich wurde für den Dienstnehmer eine gute Lösung gefunden, mit der auch für das Unternehmen passt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Elternteilzeit ja, aber eine spürbare Reduktion der Arbeitszeit sei nicht möglich. Das war die etwas widersprüchliche Haltung eines Unternehmens aus der Luftfahrttechnikbranche, als einer seiner Techniker Elternteilzeit beantragte. Mehr als 20 Jahre lang war er zu diesem Zeitpunkt schon im Unternehmen, und hatte sich auch mit seiner Frau die Karenzzeiten für das kleine Kind geteilt. Das Unternehmen war zunächst der Ansicht, dass eine größere Arbeitszeitreduktion den Betriebsablauf stören und damit die Flugsicherheit gefährden würde. „Mit Hilfe unserer Arbeitsrechtsexperten konnte der Betroffene dann der Firma zeigen, dass das Argument nicht stimmt“, so Wieser. Abläufe seien mit Dokumentation so gestaltet, dass ein Techniker-Kollege dort weitermachen kann, wo zuvor aufgehört wurde. Nach der Intervention der AK Niederösterreich gab es noch vor dem anberaumten Gerichtstermin einen Kompromiss: Im Schnitt bleiben die zwölf Stunden Elternteilzeit, die aber mit unterschiedlichen Wochenstunden binnen eines Monates aufgeteilt werden. „Elternteilzeit soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Es ist daher wichtig, hier auch entsprechende Lösungen umzusetzen“, so Wieser.

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Airbus rechnet mit weltweit 17.000 Flugzeugen im Jahr 2042

Der europäische Flugzeugbauer Airbus geht davon aus, dass bis zum Jahr 2042 der Marktwert für zivile Flugzeugdienstleistungen auf 255 Milliarden U.S.-Dollar ansteigen wird. Damit würde sich der Wert regelrecht verdoppeln, so der Hersteller. Dies geht aus der jüngsten Global Services Forecast (GSF) hervor, die die Kategorien ‚Maintain‘, ‚Train & Operate‘ und ‚Enhance‘ umfasst. Ausschlaggebend für diese Dynamik sind der sich erholende Luftverkehr sowie die Nachfrage nach mehr digital ausgestatteten und vernetzten Flugzeugen. Laut GSF werden bis 2042 mehr als 17.000 Flugzeuge ersetzt, was auf die kontinuierliche Modernisierung der Flotte und Investitionen in Flugzeuge der neuesten Generation zurückzuführen ist. Dies wird wachsende Marktchancen für Wiederverwendung, Reparatur und Recycling schaffen. „Airbus ist gut positioniert, um den heutigen und künftigen Bedarf an Dienstleistungen zu decken und die Branche dabei zu unterstützen, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig den Treibstoffverbrauch, die Emissionen und den Lärm zu senken“, sagte Cristina Aguilar Grieder, Senior Vice President Customer Services bei Airbus. Airbus geht davon aus, dass der Markt für ‚Maintenance‘ von 108 Milliarden US-Dollar auf 210 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Der Markt für die „Verbesserung“ von Flugzeugen wird voraussichtlich von jährlich 11 Mrd. US$ auf 28 Mrd. US$ und der Markt für „Schulung und Betrieb“ von 11 Mrd. US$ auf 17 Mrd. US$ im Jahr 2042 wachsen. Infolgedessen rechnet Airbus in den nächsten 20 Jahren mit einem zusätzlichen Bedarf an 2,2 Millionen hochqualifizierten Arbeitskräften, bestehend aus 680.000 neuen Technikern, 590.000 neuen Piloten und 920.000 neuen Flugbegleitern. Die größten Zuwächse bei den

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Royal Jordanian und Lufthansa Technik vertiefen Kooperation

Der Wartungsbetrieb Lufthansa Technik und Royal Jordanian bauen ihre bestehende Kooperation aus. Die ungarische Tochtergesellschaft hat kürzlich bei zwei Airbus A320 C-Checks durchgeführt. Damit haben die Experten der ungarischen Tochtergesellschaft von Lufthansa Technik erstmals Base Maintenance Services für Royal Jordanian übernommen. Im Bereich Total Component Support (TCS) arbeiten die Fluggesellschaft und Lufthansa Technik bereits seit einem Jahrzehnt zusammen. „Lufthansa Technik ist im Bereich Komponentenservices seit Jahren ein zuverlässiger Partner für uns“, sagt Samer Majali, CEO von Royal Jordanian. „Wir sind zuversichtlich, unsere vertrauensvolle Partnerschaft mit Lufthansa Technik durch die umfangreichen Checks an den Airbus A320 unserer Airline noch weiter zu vertiefen.“

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Emirates lässt A380 weiterhin von Lufthansa Technik warten

Golfcarrier Emirates Airline und Lufthansa Technik haben im Rahmen der Dubai Air Show bekanntgegeben, dass die Base-Maintenance-Kooperation um weitere drei Jahre verlängert wird. Betroffen ist der Maschinentyp Airbus A380. Bis Oktober 2026 werden weitere 23 Emirates-Flugzeuge bei Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila überholt. Mit dem jetzt unterzeichneten Vertrag lagert die in Dubai ansässige Fluggesellschaft erneut große Checks für diesen Flottentyp aus ihren eigenen MRO-Kapazitäten an den weltweit führenden MRO-Anbieter aus.

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Easyjet verlängert Zusammenarbeit mit SR Technics Malta

Der Billigflieger Easyjet hat einen bestehenden Wartungsvertrag mit SR Technics um weitere drei Jahre verlängert. Dieser betrifft die Tätigkeiten, die auf dem maltesischen Flughafen Luqa im Ort Hal Farrug durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2010 ist Easyjet Kunde des maltesischen Betriebs von SR Technics. Die Zusammenarbeit umfasst sechs Stellplätze, die mehr oder weniger dauerhaft vom britischen Billigflieger für Wartungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden.

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Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways feiern 30 Jahre Kooperation

Seit rund 30 Jahren arbeiten Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways im Bereich der Flugzeugwartung zusammen. Nun wurde der partnerschaftliche Ausbau von Wartungskapazitäten für Flugzeuge in dem zentralasiatischen Land vereinbart. Seit die Fluggesellschaft 1993 ihren ersten Airbus A310-300 in ihre Flotte aufnahm, hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways kontinuierlich mit zuverlässigen technischen Dienstleistungen unterstützt. Parallel dazu hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways beim Ausbau von Wartungskapazitäten sowohl für eigene als auch für regionale Drittkunden zur Seite gestanden. „Die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik ist von unbestrittener Bedeutung für Uzbekistan Airways. Die Tatsache, dass sie seit 30 Jahren besteht, spricht Bände“, sagte Shukhrat Khudaykulov, Vorstandsvorsitzender von Uzbekistan Airways. „Die grundlegendsten Wartungsarbeiten an Flugzeugen waren der Beginn dieser Reise. Unsere Spezialisten wurden geschult und führten Reparaturen an Flugzeugen westlicher Bauart durch, die für Usbekistan neu waren. Heute verfügt Uzbekistan Airways dank der gemeinsamen Anstrengungen über die größte eigene Reparaturbasis in der Region und ist in der Lage, fast alle Arbeiten an Airbus- und Boeing-Flugzeugen durchzuführen und hat einen zuverlässigen Partner, mit dem es den Luftfahrtsektor weiter ausbauen wird.“

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