
Lufthansa stellt ein: Skyalps prüft Basis in Friedrichshafen
Nach Linz und Innsbruck hat Lufthansa auch für Friedrichshafen eine Hiobsbotschaft, denn auch am Bodensee-Airport wird man im Sommerflugplan 2024 die Hub-Anbindung nach Frankfurt am Main nicht mehr bedienen. Als offizielle Ursache gibt der Kranich-Konzern an, dass man aufgrund der Triebwerksprobleme der A320neo-Flotte die Maschinen des Typs Bombardier CRJ-900, die im Regelfall auf der Friedrichshafen-Strecke zum Einsatz kommen, andernorts benötigt. Ähnlich argumentierte auch die Konzernschwester Air Dolomiti im Zuge der Bekanntgabe der Einsteillungen der Hub-Zubringer ab Linz und Innsbruck. Laut Flughafen Friedrichshafen befindet man sich mit der Regionalfluggesellschaft Skyalps in Verhandlungen über die Stationierung von zumindest einer de Havilland Dash 8-400. Der Airport hofft, dass Lufthansa sich zumindest auf ein Interline-Abkommen einlässt, so dass durchgehende Tickets gebucht werden können. Offenbar ist der Abschluss des genannten Vertrags die Bedingung dafür, dass Skyalps eine Basis in Friedrichshafen eröffnet. Man würde dann die Frankfurt-Strecke übernehmen. Für Umsteiger wäre eine reine Point-to-Point-Verbindung ohne Interlining recht nutzlos, da dann eventuelles Gepäck neu aufgegeben werden muss. Ein solches Abkommen ermöglicht die Kombination von Tickets. Ob auch ein Special-Pro-Rate-Vertrag im Gespräch ist, ist derzeit nicht bekannt. Ohne dieses würden lediglich die Standard-Tarife ab Friedrichshafen und dann ab Frankfurt „zusammengestoppelt“ werden. Dies könnte zur Folge haben, dass Tickets deutlich teurer wären als bisher. Dem Vernehmen nach ist derzeit von Codesharing oder gar Wetlease keine Rede mehr. Skyalps-Chef Josef Gostner hatte eine solche Zusammenarbeit mit Austrian Airlines und Lufthansa angekündigt, jedoch wurde dies von den beiden Fluggesellschaften bislang nicht bestätigt. „Die kurzfristige Entscheidung der Lufthansa ist keine gute Nachricht








