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Chair Airlines führt Paid-Catering ein

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair bittet ab 1. April 2021 für Speisen und Getränke zur Kasse. Der Carrier ersetzt den bislang inkludierten Bordservice durch Paid-Catering. Im Frühjahr werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines dies ebenfalls auf der Kurz- und Mittelstrecke einführen. Der Ferienflieger servierte bislang auf längeren Flügen alkoholfreie Getränke und warme Speisen kostenfrei. Auf den Kurzstreckenverbindungen waren zumindest ein Snack und Getränke im Flugpreis inkludiert. Mit 1. April 2021 ändert sich das. An Bord können beispielsweise Chips, Schokolade und eine warme Pizza käuflich erworben werden. Auch für Durstlöscher mit ohne Alkohol bittet Chair dann zur Kasse. Wer warme Speisen – abgesehen von der Pizza – oder Salate haben möchte, muss diese mindestens 24 Stunden vorher online bestellen. Auch besteht die Möglichkeit diese im Zuge der Flugbuchung mitzukaufen. Chair Airlines ging aus dem schweizerischen Ableger von Germania hervor. Die polnische Charterfluggesellschaft hält 49 Prozent. Die Mehrheit befindet sich in den Händen einer Schwestergesellschaft des schweizerischen Reisebüros Air Prishtina, für das auch zahlreiche Flüge durchgeführt werden.

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Benedikt Escher wird Swiss-Netzwerkchef

Die Fluggesellschaft Swiss bestellt per 1. Feber 2021 mit Benedikt Escher einen neuen Netzwerkchef. Der Manager war bereits zuvor für den Carrier tätig. Der bisherige Head of Network Management, Michael Trestl, wechselte Anfang des Jahres als Chief Commercial Officer in den Vorstand der Konzernschwester Austrian Airlines. Escher ist seit Feber 2019 in der Funktion des Head of Scheduling & Slot Management für die schweizerische Lufthansa-Tochter tätig. Er berichtet direkt an Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour und innerhalb der Lufthansa Group an den Senior Vice President Network & Mobility Offer, Heiko Reitz. Vor seiner Tätigkeit für Swiss arbeitete Benedikt Escher für Edelweiss Air. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Benedikt Escher einen äusserst versierten und erfahrenen Netzwerk-Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. In seiner bisherigen Funktion ist es ihm gelungen, trotz anspruchsvoller und dynamischer Rahmenbedingungen die für einen reibungslosen Flugbetrieb notwendigen Ressourcen bestmöglich zu optimieren. Bei seiner neuen Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg und Freude“, so Tamur Goudarzi, Chief Commercial Officer bei Swiss.

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Lufthansa kassiert künftig drei Euro für Kaffee

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines werden im Frühjahr 2021 in der Economy-Class auf Paid-Catering umstellen. Mit Ausnahme der AUA wird es jedoch weiterhin eine kostenlose Wasserflasche geben. Bei der österreichischen Fluglinie muss selbst dafür die Geldbörse gezückt werden. Lufthansa wird die Speisen und Snacks an Bord zwischen zwei und 12 Euro verkaufen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Bereich der Speisen kooperiert man mit Dean&David aus München. Zum Kauf angeboten werden unter anderem Salate, Bowls, Wraps und Sandwiches. Zubereitet werden diese von Gate Gourmet nach den Rezepten des Partners. Erhältlich sind diese ab eine Flugdauer von einer Stunde. Weiters werden diverse Kuchen, Snacks und Knabbereien anderer Hersteller angeboten. Das Angebot soll alle drei Monate überarbeitet werden. Im Bereich der Heißgetränke wird Lufthansa die Zusammenarbeit mit Dallmayr fortsetzen. Auch Pralinen sollen zum Kauf angeboten werden. Im Bereich der Kuchen wird Gate Gourment nach den Rezepten von Dallmayr produzieren. Ein Becher Kaffee soll ebenso wie Tomaten- oder Orangensaft drei Euro kosten. Voraussichtlich im Laufe des Sommerflugplans wird das neue Speisen- und Getränkeangebot auf Lufthansa Kurz- und Mittelstreckenflügen erhältlich sein. Bestellt wird direkt an Bord. Eine Wasserflasche und eine kleine Schokoladen-Überraschung werden kostenfrei gereicht, jedoch nicht bei der österreichischen Tochter Austrian Airlines.

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Krisenvertrag: Edelweiss und Gewerkschaft einig

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss konnte sich mit der Pilotengewerkschaft Aeropers auf eine Krisentarifvereinbarung einigen. Diese verlangt den Flugzeugführern einiges ab, jedoch wäre klar gewesen, dass diese „einen substanziellen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten müssen“, so Kilian Kraus, Präsident des Pilotenverbands. Die Kurzarbeit soll so lange wie möglich fortgeführt werden. Sollte diese nicht mehr zur Verfügung stehen und Edelweiss zu viele Flugzeugführer haben, so wird deren Arbeitspensum bei reduziertem Bezug auf Teilzeit zurückgefahren. Dies setzt allerdings voraus, dass die Nachfrage noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Aufgrund von Zugeständnissen werden die Piloten in dieser Phase generell weniger Lohn erhalten als auch die Einzahlungen in die Pensionskasse werden reduziert. In Phase Drei sollen die Flugzeitenregelungen aus dem Gesamtarbeitsvertrag angepasst werden und somit der Einsatz der Flugzeugführer länger und flexibler erfolgen. Auch verzichten die Piloten temporär auf Urlaubstage. Die Maßnahmen sollen bis vorerst Ende 2023 gelten. Im Anschluss soll der bestehende Gesamtarbeitsvertrag bis Mitte 2024 gelten. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder. Diese werden in Kürze zur Abstimmung aufgerufen. Nehmen diese die Krisenvereinbarung an, so soll sie zeitnah in Kraft treten. Bei der Konzernschwester Swiss gibt es laut Aeropers noch keinen Durchbruch. Man befinde sich noch mitten in den Verhandlungen, konnte jedoch noch keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Kraus verweist in diesem Zusammenhang auf die nächsten Gesprächstermine.

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Wechsel im Aufsichtsrat von Edelweiss

Im Verwaltungsrat der Edelweiss Air AG kommt es zu Veränderungen. Dieter Vranckx übernimmt die Nachfolge von Thomas Klühr als Verwaltungsratspräsident. Markus Binkert wurde als neues Mitglied ernannt und folgt auf Josef Felder. Mit Dieter Vranckx übernimmt ein erfahrener Airline-Manager das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Der 47-jährige ist seit 1998 in verschiedenen Managementfunktionen in der Airline-Branche tätig – unter anderem als CEO bei der Schwestergesellschaft Swiss. Markus Binkert wurde als Mitglied des Verwaltungsrats ernannt. Er arbeitet seit 2005 in verschiedenen Führungsfunktionen für Swiss und die Lufthansa Group und ist seit 2020 Chief Financial Officer von Swiss. „Ich freue mich, gemeinsam mit Markus Binkert den Verwaltungsrat von Edelweiss zu stärken, um so die Airline für die Zukunft optimal auszurichten“, so Dieter Vranckx, Verwaltungsratspräsident von Edelweiss. Die beiden neuen Mitglieder haben ihre Funktionen per 1. Januar 2021 übernommen.

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Zürich: Swiss nimmt Frachtrouten nach Seoul und Lima auf

Swiss nimmt zwei reine Frachtflugverbindungen ab Zürich-Kloten nach Seoul und Lima auf. Am Freitag wurde bereits die Verbindung in die Hauptstadt von Südkorea mit einer Boeing 777-300ER bedient. Transportiert wurden unter anderem eine Vielzahl von Produkten, darunter Stückgut, Ersatz- und Autoteile, Elektronik sowie andere Güter. Am 19. Januar folgt die Aufnahme der Frachtflüge nach Lima in Peru. Diese Verbindung wird ebenfalls mit einer Boeing 777-300ER bedient und bietet zusätzliche Frachtkapazität zwischen der Schweiz und Südamerika. Der Schwerpunkt der transportierten Fracht liegt unter anderem auf pharmazeutischen Gütern, Maschinen und Ersatzteilen sowie verderblichen Waren aus der Region. „Dank unserer Frachtsparte können wir uns laufend und sehr flexibel an die jeweiligen Marktgegebenheiten anpassen“, sagt Markus Binkert, Chief Financial Officer der Lufthansa-Tochter Swiss. „Auf diese Weise können wir einen kontinuierlichen wirtschaftlichen Beitrag leisten und den Warenfluss zwischen der Schweiz, Europa und der Welt sicherstellen.“

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Swiss rechnet mit 50 Prozent Kapazität im Sommer 2021

Die Fluggesellschaft Swiss rechnet derzeit damit, dass im Sommer 2021 rund 50 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 angeboten werden kann. Entscheidend ist aber auch die “Wiederaufnahme der interkontinentalen Verbindungen, vor allem derjenigen in die USA”, erklärte Verwaltungsratspräsident Reto Francioni gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung. Swiss werde im März 2021 entscheiden, ob das aktuelle Modell adjustiert werden muss. Dann könne man abschätzen wie die Buchungslage für den Sommer 2021 ausfallen wird. “Sollte sich die Lage wider Erwarten nicht merklich verbessern, würden auch wir nicht um Entlassungen herumkommen. Wir sind aber zuversichtlich, dass bis dann statt Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen Schnelltests und Impfungen den Reisenden wieder Sicherheit geben werden”, so Francioni gegenüber der NZZ. “Wir schätzen, dass es bis 2024 dauern wird. Das Verkehrsaufkommen wird dann voraussichtlich immer noch niedriger sein als vor der Pandemie. Aber dieses Virus ist unberechenbar; wir müssen sozusagen auf Sicht fliegen.” Aktuell plant die Lufthansa-Tochter innerhalb von zwei Jahren den Personalstand um 1.000 Mitarbeiter zu reduzieren. Laut dem Verwaltungsratspräsidenten soll dies überwiegend über Einstellungsstopp, Fluktuation, Frühpensionierungen und Teilzeitarbeit bewerkstelligt werden. Gegenüber der NZZ gibt sich Francioni zuversichtlich: “Die Leistung der Mitarbeitenden in den letzten Monaten war ausserordentlich. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, nicht nur diese Krise gut zu überstehen, sondern auch eine starke Rolle in der ‘neuen Normalität’ zu spielen. Eine Impfpflicht für Passagiere hingegen ist “für die Swiss gegenwärtig kein Thema”. Dies könnte aber indirekt über Einreisebestimmungen, die seitens der jeweiligen Regierung erlassen werden könnten, kommen. “In einer Übergangsphase wären für

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Ab Mittwoch: Österreich bannt Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung untersagt ab Mittwoch auch Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Betroffen ist als derzeit einziger Nonstop-Anbieter defacto nur Austrian Airlines. Das Flugverbot für Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich bleibt unverändert aufrecht. Dies geht aus dem NOTAM A3653/20 hervor. Entgegen der Ankündigung von Außenminister Alexander Schallenberg, dass keine weiteren Landeverbote ausgesprochen werden sollen, bedient sich nun die österreichische Regierung wieder dem Bann von Nonstop-Flügen. Verbindungen mit Umstieg, beispielsweise in Istanbul, Dubai oder an anderen Drehkreuzen, sind vom Verbot nicht erfasst und können weiterhin angeboten werden. Dies führt den Bann ad absurdum, da sich Passagiere, die betroffen sind und tatsächlich fliegen wollen, dann einfach auf eine indirekte Flugverbindung umbuchen lassen. Aus Deutschland und der Schweiz soll ein gewisser Druck auf Österreich gekommen sein, denn die Lufthansa Group buchte dem Vernehmen nach im großen Stil Passagiere, die aus Südafrika nach Deutschland oder in die Schweiz reisen wollten, auf Kapstadt-Wien, durchgeführt von Austrian Airlines um. Von der österreichischen Bundeshauptstadt aus gibt es konzerneigene Anschlüsse in die beiden Nachbarländer. Das deutsche Magazin “Der Spiegel” berichtet, dass so viele Personen über dieses “Schlupfloch” von Südafrika nach Deutschland einreisen konnten. Offenbar intervenierte die deutsche Regierung in Wien und diese gab nach. In Südafrika wurde kurz vor Weihnachten ebenfalls eine Mutation des Coronavirus festgestellt. Angeblich soll es sich um selbige wie im Vereinigten Königreich handeln. Deutschland verhängte am 22. Dezember 2020 auch ein Landeverbot für Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Ohne Fluggäste oder nur mit Fracht beladen dürfen die Maschinen weiterhin in Deutschland bzw.

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Schweiz: Bazl lässt Swiss-Flüge aus UK und Südafrika zu

Die Fluggesellschaft Swiss darf seit 24. Dezember 2020 (Mitternacht) wieder Passagierflüge ins Vereinigte Königreich und nach Südafrika ab Genf und Zürich durchführen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt macht allerdings Auflagen. Aus der Schweiz heraus in die beiden Staaten darf Swiss alle Passagiere befördern, sofern dem nicht etwaige Einschränkungen des Vereinigten Königreichs oder Südafrikas gegenüberstehen. Auf den Rückflügen dürfen temporär nur Personen mit Staatsbürgerschaft Liechtensteins und der Schweiz sowie Personen, die bestimmte Aufenthaltstitel der beiden Länder vorweisen können, mitfliegen. Betroffen sind die Destinationen Johannesburg, London-Heathrow, London-Gatwick und Manchester. Wie lange die durch das Bazl angeordnete Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich, sprachen Landeverbote für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aus. Einige weitere Länder auch für Südafrika.

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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