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Swiss: Drei CEO-Wechsel bei LH-Töchtern nach Klühr-Rücktritt

Bei drei Lufthansa-Töchtern kommt es zum Führungswechsel: Brussels-CEO Dieter Vranckx wechselt nach Zürich und wird dort Swiss-Chef. Ihm folgt in Brüssel Peter Gerber nach. Lufthansa Cargo AG wird künftig von Dorothea von Boxberg geleitet. Bei Swiss wird der Chefsessel aufgrund des Rücktritts von Thomas Klühr vakant. Er wird in der Luftfahrtstiftung ein Mandat für die Lufthansa-Gruppe übernehmen. Der schweizerische Carrier wird ab 1. Jänner 2021 von Dieter Vranckx, derzeit CEO von Brussels Airlines, geleitet. Der Manager ist seit 2001 in verschiedenen Positionen für die Lufthansa Group tätig. In Belgien wird Peter Gerber übernehmen. Derzeit ist der Manager Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats der SN Airholding wird er mit 1. März 2021 zur Brussels Airlines wechseln. Gerber ist seit 1992 für die Lufthansa Gruppe tätig. Bei der Frachtfluggesellschaft des Konzerns übernimmt Andrea von Boxberg per 1. März 2021 den Vorstandsvorsitz. Sie ist seit 2007 für den Kranich-Konzern tätig und wurde am 1. August 2018 in das Leitungsgremium von Lufthansa Cargo berufen. „Mit den heutigen Entscheidungen übernehmen gleich drei erfahrene und versierte Führungskräfte aus unseren eigenen Reihen wichtige Managementaufgaben im Kerngeschäft unseres Konzerns. Dieter Vranckx war in verschiedenen Airlines und auf drei Kontinenten erfolgreich für die Lufthansa Group tätig. Seine enorme internationale Erfahrung und seine breite Airline Expertise machen ihn zu einer erstklassigen Besetzung für die Führung der SWISS. Peter Gerber hat innerhalb der Lufthansa Group in vielen Führungspositionen bewiesen, dass er nicht nur ein herausragender Airline-Manager ist, sondern auch schwierige politische Verhandlungen zu einem guten Ergebnis

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Reisen mit Gesichtserkennung: Lufthansa ist erster Anbieter

Star Alliance hat die Entwicklung einer systemübergreifenden biometrischen Identitäts- und Identifizierungs-Plattform abgeschlossen. Lufthansa und Swiss werden den Anfang machen und Star Alliance Biometrics noch im November für ausgewählte Flüge einsetzen. An den Drehkreuzen Frankfurt und München wurde hierfür spezielle Infrastruktur eingerichtet. Kunden des Vielfliegerprogramms Miles&More, die der Teilnahme an Biometrics zustimmen, können den Zugang zu den Sicherheitskontrollen und den Boarding-Gates kontaktlos passieren – in Zeiten von Covid-19 ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie im Terminal tragen müssen, auch während der biometrischen Identitätsüberprüfung aufbehalten, denn die Identifikation der Passagiere wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die in Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation. „Persönliche Daten – etwa Fotos und andere Identifikationsmerkmale – werden verschlüsselt und innerhalb der Plattform sicher gespeichert. Das System wurde von Anfang an unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze und auf Basis der neuesten Gesichtserkennungstechnologie entwickelt. Die Speicherung persönlicher Daten wird auf ein notwendiges Minimum begrenzt. Es werden beispielsweise keine Kundennamen gespeichert“ heißt es in der Aussendung.

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Auch Lufthansa und Swiss machen Hunger und Durst zu Geld

Die Lufthansa Group führt bei ihren Flugbetrieben Austrian Airlines, Swiss und Lufthansa auf Kurz- und Mittelstreckenflügen bis zu einer Reisezeit von 180 Minuten ab Frühjahr 2021 kostenpflichtige Getränke und Snacks ein. Die Umstellung wird zunächst bei Austrian Airlines vollzogen, wo es im Gegensatz zu den beiden anderen Konzernmitgliedern kein kostenfreies Wasser geben wird. Der Konzern betont in insgesamt drei Medienaussendungen, dass man mit der Umstellung auf Bezahl-Catering die Qualität steigern möchte. Konkret bedeutet das, dass Passagiere, die in der Economy-Class reisen künftig für Getränke und Snacks bezahlen müssen. Bei Swiss und Lufthansa wird es aber weiterhin kostenloses Wasser geben. Austrian Airlines vergönnt nicht mal das. Die Business-Class sowie Charterflüge sind von den Maßnahmen nicht betroffen. „Unsere Gäste möchten ihr Reiseerlebnis heutzutage individueller gestalten, das bisherige Verpflegungsangebot an Bord erfüllt oftmals nicht mehr ihre Erwartungen“, sagt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. „In Genf bieten wir unseren Gästen mit SWISS Saveurs bereits heute die Möglichkeit, ihre bevorzugten Snacks und Getränke individuell auszusuchen. Wir erhalten von unseren Gästen sehr gutes Feedback zum qualitativ hochwertigen SWISS Saveurs Angebot und werden dieses deshalb zukünftig auch auf Flüge ab Zürich ausweiten.“ Bei Swiss wird es künftig neben einer kostenfreien Wasserflasche auch weiterhin ein kleines Stück Schokolade geben. Das war es dann aber auch schon, denn wer mehr möchte, muss dafür die Geldbörse auspacken. Ein Partner für das Paid-Catering-Produkt steht noch nicht fest. Dieser soll erst in den nächsten Monaten vorgestellt werden. Hinsichtlich dem geplanten Angebot betont Swiss, dass man „regionale und frische Produkte“

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AUA startet Paid Catering: Künftig nicht mal mehr kostenfreies Wasser

Auf Flügen unter 180 Minuten wird es ab dem Frühjahr 2021 bei Austrian Airlines nicht einmal mehr ein Glas Wasser kostenlos geben. Der Carrier wird für Speisen und Getränke in der Economy-Class zur Kasse bitten. Unter der Geschäftsleitung des Vagn Sörensen wurde dies im Jahr 2004 schon einmal eingeführt und die AUA flog damit regelrecht auf die Schnauze. Nachfolger Alfred Ötsch machte diesen Schritt sofort rückgängig. Die Konzernmitglieder Lufthansa und Swiss werden in der Economy-Class auf der Kurzstrecke ebenfalls Paid-Catering einführen, doch dort werden die Passagiere zumindest eine kostenfreie Wasserflache erhalten. Austrian Airlines, stets betont sich selbst als „Premium-Airline“ darzustellen, vergönnt ihren Gästen künftig nicht mal mehr Wasser. Da man ohnehin schon für das Gepäck zur Kasse bittet, gehen nun die letzten Unterscheidungsmerkmale gegenüber der Lowcoster Ryanair, Easyjet und Wizzair verloren. Doch warum ist Austrian Airlines selbst eine Wasserflasche zu teuer? Die Belegschaft wurde lapidar dahingehend informiert, dass die Wettbewerbssituation in Wien nicht mit jener in Frankfurt und München vergleichbar wäre. Daher habe man entschieden, dass für das Catering zu bezahlen ist und fertig. Weiter geht man auf diesen Aspekt gar nicht ein. Intern ist allerdings ein anderer Grund zu hören: Die Erfahrungen mit dem Paid-Catering Anfang der 2000er Jahre sollen insbesondere deshalb negativ gewesen sein, weil damals weiterhin ein Becher Wasser kostenfrei angeboten wurde. Dies habe dazu geführt, dass der Absatz der sonstigen Getränke annähernd bei Null war, da der spontane Durst ohnehin durch das Gratis-Wasser gestillt war. Unter dem Aspekt dieser Erfahrung habe man entschieden, dass es bei

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Mit e-Learning gegen den Trend

Während pandemie-bedingt weltweit immer mehr Flugzeuge abgestellt werden, nutzen derzeit viele Airlines die Möglichkeiten zur Weiterbildung für ihre Belegschaft. Insbesondere im Bereich des e-Learnings ist eine starke Entwicklung gegen den eigentlichen Trend feststellbar, bislang zurückhaltende Kunden entscheiden sich zur Zeit für entsprechende Softwarelösungen. Expertenschmiede für derartige e-Learning-Technologie ist dabei die Infowerk Medien & Technik GmbH aus Innsbruck, welche nun den diesjährigen regionalen Sieg des von Der Presse, KSV1870 und PwC Österreich ausgelobten Awards of Austria´s Leading Companies für Unternehmen bis 10. Mio. Euro Umsatz erzielen konnte. Der Gewinn eines der bedeutendsten Wirtschaftspreise Österreichs ist dies ein weiterer Meilenstein in der nun mehr über 25-jährigen Firmengeschichte, welche 1994 mit der Entwicklung von e-Learning Lernsoftware vor allem für die Luftfahrtindustrie startete. Mit entsprechen Know-How erweiterte Infowerk stetig ihr Portfolio, spezialisiert auf online-basierten Aus- und Weiterbildungstools für Berufspiloten und Flugzeugtechniker. Im Bereich der Luftfahrt zählen mittlerweile namhafte Unternehmen zum Kundenkreis der Tiroler, etwa Aeronautx, Air Greenland, Austrian Airlines, Avantiair, Cargolux, Condor, Eurowings, Globe Air, LOT, Lufthansa, Peoples, South African, SunExpress, Swiss, Wideroe oder Zimex. Selbst Boeing, Embraer und RUAG vertrauen bereits auf Produkte aus Innsbruck. War zu Beginn der Corona-Pandemie ein Einbruch erwartet worden, kam es ganz anders. „Es gibt hier weltweit nur zwei Handvoll Spezialisten wie uns, und durch den Boom bei den kleinen Geschäftsreiseflugzeugen können wir gerade viele Neukunden gewinnen. Vor allem Asien zieht wieder an“, so Infowerk-Geschäftsführer Roland Gatt gegenüber Der Presse. Neben den Softwarelösungen für die Luftfahrt setzt Infowerk auf weitere Standbeine im Bereich der Medientechnik. So entwickelt man

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Schweiz: Führungsteam der Luftfahrtstiftung steht

Lufthansa nominierte für die Schweizer Luftfahrtstiftung, die im Zuge der Staatshilfen für Swiss und Edelweiss ins Leben gerufen wurde, einen Vertreter. Antonio Schuthess, der zuletzt bei Lufthansa Technik im Vorstand tätig war, wird ein Mandat bei der Stiftung übernehmen. Das Gremium soll in den nächsten Wochen die Arbeit aufnehmen. Die Regierung der Eidgenossenschaft ernannte die ehemalige Nationalrätin Brigitta M. Gadient zur Präsidentin der Stiftung. Weitere Vertreter des Bundes sind Peter Müller, vormals Leiter der Zivilluftfahrtbehörde Bazl sowie Lino Guzello, ehemals Rektor der Zürcher ETH. Für Swiss wird der scheidende CEO Thomas Klühr in das Gremium einziehen.  Eine der Auflagen für die Vergabe der Kreditgarantie des Bundes in der Schweiz an Swiss und Edelweiss war die Gründung einer Luftfahrtstiftung. Ihre Aufgabe wird es unter anderem sein, die Einhaltung der Standortvereinbarung am Swiss-Drehkreuz in Zürich sicher zu stellen. Antonio Schulthess ist Schweizer. Er war in den vergangenen 17 Jahren in verschiedenen Managementfunktionen innerhalb der Lufthansa Group tätig, unter anderem als Personalchef von Swiss und der Lufthansa Airlines. Er ist noch bis Ende des Jahres Mitglied des Vorstandes der Lufthansa Technik AG.

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Lufthansa Group verkauft Corona-Versicherungen

Ab sofort bieten Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines kostenpflichtige Versicherungspakete im Falle einer Covid-19-Infektion an. Dabei stehen die Optionen „Travel Care“ und „Travel Care Plus“ zur Auswahl. Versicherer ist die AIG Europe S.A., wobei die Produkte zunächst Passagieren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbehalten sind. Das Versicherungspaket der Travel Care-Option umfasst eine Ausgleichszahlung für den Fluggast, sollte sich dieser wegen einer Covid-19 Infektion an seinem Zielort in Quarantäne begeben müssen. Gleichzeitig beinhaltet die Option eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung. Neben den genannten Leistungen übernimmt die Travel Care Plus-Option zusätzlich medizinische Kosten im Falle einer Covid-19 Erkrankung des Fluggastes. Auch ein eventueller medizinischer Notfallrücktransport ist abgedeckt. Alle Versicherungsleistungen unterliegen den Bedingungen und Konditionen der Police. Gekauft werden kann die Polizze während der Buchung des Tickets über die direkten Vertriebskanäle der drei Fluggesellschaften. Eigenen Angaben nach ist man unter den ersten Airlines, die eine zusätzliche Absicherung anbieten.

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Einigung bei Swiss: Weniger Lohn für Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Swiss und die Kabinengewerkschaft Kapers konnten sich auf ein Sparpaket einigen. Dieses tritt im März 2021 in Kraft und ist vorerst bis Ende 2023 befristet. Demnach sollen die Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter im Schnitt um zehn Prozent weniger Lohn bekommen. Nach Ablauf dieser Vereinbarung soll der momentan gültige Tarifvertrag bis zumindest 2025 fortgeführt werden. Das Kabinenpersonal stellt bei Swiss die personenmäßig größte Gruppe der Belegschaft dar. Weiters soll es für die Flugbegleiter verschiedene Möglichkeiten geben, die den freiwilligen Austritt aus dem Unternehmen schmackhaft machen sollen. Dazu zählen beispielsweise vorzeitige Pensionierungen, aber auch Altersteilzeit. Unterm Strich sollen die Kosten um rund zehn Prozent gesenkt werden.

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Lufthansa-Group-Start am BER im Überblick

Am Samstagnachmittag wird Lufthansa gemeinsam mit Easyjet anlässlich der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg eine Parallellandung vornehmen. Die Kranich-Airline wird dazu gegen 12 Uhr 50 unter der Flugnummer LH2020 in München abheben. Die Ankunft am BER ist für 14 Uhr 00 angekündigt. An Bord werden sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr und einige Gäste befinden. Der Carrier betont, dass der Sonderflug klimaneutral durchgeführt werden soll, da man die Emissionen über die konzerneigene Plattform kompensieren wird. Lufthansa fliegt erst seit 30 Jahren die Berliner Flughäfen an. Zuvor war dies aufgrund des besonderen Status der Stadt nicht möglich. Der Verkehr wurde von Carriern der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs durchgeführt. Airlines aus neutralen Staaten erhielten ebenfalls die Erlaubnis die Berliner Flughäfen in Ost und West anzufliegen. Kunden der Lufthansa Group Airlines erwartet am neuen BER ein umfangreiches Serviceangebot, um das Reiseerlebnis noch angenehmer zu gestalten. So eröffnet beispielsweise eine neue 650qm große Lufthansa Lounge mit ca. 150 Sitzplätzen – natürlich gestaltet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Die umlaufende Fensterfront bietet einen phänomenalen Blick auf das Vorfeld und bei gutem Wetter eine exklusive Fernsicht bis zum berühmten Berliner Fernsehturm. Flüge von Lufthansa, SWISS, Austrian und Brussels Airlines sowie Air Dolomiti werden am sogenannten Mainpier abgefertigt, nur einen kurzen Fußweg von der Lounge entfernt. Eurowings Flüge werden überwiegend am Nordpier abgefertigt. Am 8. November 2020 schließt der Flughafen Berlin-Tegel seinen Flugbetrieb und Lufthansa zieht um an den BER. Um 6.45 Uhr wird mit dem Flug LH173 nach Frankfurt erstmals ein Lufthansa Flugzeug vom neuen Hauptstadtflughafen abheben.

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Lufthansa offen für Partnerschaften

Gerade in Zeiten der Corona-Krise sehnen sich Unternehmen nach staatlicher Unterstützung. Obwohl solche Kapitalspritzen das Überleben sichern, bringen sie auch Verpflichtungen mit sich. Denn wer auf Staatshilfe angewiesen ist, der ist auch an beihilferechtliche Auflagen gebunden. So auch die Lufthansa, die bis zur Rückzahlung von Übernahmen absehen muss. Doch die AUA-Mutter will trotzdem nicht auf Zusammenarbeiten verzichten. “Mittel- bis langfristig wollen wir auch weiterhin aktiver Treiber der Konsolidierung sein”, so Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister in einem Interview mit Reuters. Der Zukauf von Geschäften sei hier nicht der einzige Weg. “Ich denke zum Beispiel an Partnerschaften und Joint Ventures im Vertrieb und bei den Airlines. Das Thema bleibt weiter auf der Agenda – trotz der Krise”, ergänzte der für das Geschäft der Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Brussels und Austrian Airlines verantwortliche Manager.  Noch im Frühjahr wurde über einen Einstieg bei der portugiesischen TAP diskutiert. Doch das wurde wegen der Krise auf Eis gelegt. Der Lufthansa sind sowieso bis zur Rückzahlung die Hände gebunden. Bis dahin hätte die Konkurrenz Zeit, um ungehindert auf „Shopping-Tour“ zu gehen. Kleinere Airlines, die diese Krise relativ hart getroffen hat, könnten dabei Objekt der Begierde sein. 

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