Tourismus

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DDSG bereitet sich mit Euro Week Cruises auf den Eurovision Song Contest 2026 vor

Wien wird im Mai 2026 zum Zentrum der europäischen Musikwelt, wenn der Eurovision Song Contest (ESC) tausende Besucher und Medienvertreter in die österreichische Bundeshauptstadt lockt. Um dem internationalen Publikum und der lokalen Bevölkerung ein attraktives Rahmenprogramm abseits der Stadthalle zu bieten, hat die Schifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube ein umfassendes Eventkonzept auf dem Wasser vorgestellt. Zwischen dem 9. und 17. Mai 2026 verwandeln sich mehrere Schiffe der Flotte in schwimmende Bühnen. Unter dem Titel Euro Week Cruises werden tägliche Themenfahrten angeboten, die Sightseeing mit Live-Musik und Club-Atmosphäre verbinden. Die Verantwortlichen setzen dabei auf eine Mischung aus moderner Eventkultur und der klassischen Kulisse der Wiener Skyline, um die Stadt als dynamische Eventdestination zu positionieren. Mit DJ-Line-ups, die auf die Geschichte des Wettbewerbs spezialisiert sind, und speziellen Abendveranstaltungen soll die Donau während der ESC-Woche zu einem zentralen Treffpunkt für Fans aus ganz Europa werden. Innovation im Städtetourismus durch maritime Eventformate Die Entscheidung, die Donau als zentrale Eventlocation für die Eurovision-Woche zu nutzen, folgt einem Trend im internationalen Städtetourismus, bei dem Wasserwege verstärkt als multifunktionale Erlebnisräume begriffen werden. Für Wien bedeutet dies eine Erweiterung der touristischen Infrastruktur während eines Großereignisses. Die Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, Wolfgang Fischer und Johannes Kammerer, betonen die strategische Bedeutung dieses Formats. Ziel sei es, die Energie des Musikwettbewerbs auf das Wasser zu übertragen und so ein Angebot zu schaffen, das weit über herkömmliche Rundfahrten hinausgeht. Das Programm gliedert sich in verschiedene Segmente, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Während die Euro Day Cruises auf der MS Vienna den Fokus auf

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LOT baut internationales Streckennetz ab Krakau massiv aus

Die polnische Staatsfluggesellschaft LOT Polish Airlines hat zum Auftakt des Sommerflugplans 2026 eine bedeutende Expansion am Flughafen Krakau-Balice eingeleitet. Seit dem 30. März verbindet die Airline die zweitgrößte Stadt Polens durch neue Direktflüge mit den südeuropäischen Metropolen Rom, Barcelona und Madrid. Diese Verbindungen sind als Ganzjahresrouten konzipiert und zielen darauf ab, die Erreichbarkeit der Region Kleinpolen sowohl für den Tourismus als auch für den Geschäftsreiseverkehr erheblich zu verbessern. Mit bis zu sechs wöchentlichen Flügen nach Madrid, fünf nach Rom und vier nach Barcelona reagiert die Fluggesellschaft auf die kontinuierlich steigende Nachfrage nach punktuellen internationalen Verbindungen abseits des zentralen Drehkreuzes Warschau. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Krakau seine Position als zweitwichtigster Standort im polnischen Luftverkehr festigt. Durch die Neuzugänge bietet LOT in der Sommersaison 2026 insgesamt elf Destinationen direkt ab Krakau an. Um dieses Wachstum operativ abzubilden, hat die Fluggesellschaft ein weiteres Flugzeug vom Typ Boeing 737 Max 8 fest am Flughafen Balice stationiert. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie, den Flughafen Krakau als regionalen Hub zu etablieren, der nicht nur Inlandsverbindungen und Transatlantikflüge nach Chicago und New York bedient, sondern auch ein dichtes Netz an europäischen Städtezielen vorhält. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Wahl der neuen Ziele insbesondere die wirtschaftliche Verflechtung Polens mit den romanischen Märkten widerspiegelt. Der Ausbau der Flugfrequenzen wird durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Tourismusverbänden in der Woiwodschaft Kleinpolen begleitet. Krakau verzeichnete im vergangenen Jahr Rekordbesucherzahlen, wobei ein signifikanter Anteil der Gäste aus Südeuropa stammte. Die neuen Direktverbindungen verkürzen die Reisezeit für Passagiere aus Spanien

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Zum Billigflieger-Preis: Eurowings führt offizielle Eheschließungen auf Linienflügen ein

Die deutsche Luftfahrtbranche erlebt eine rechtliche und organisatorische Premiere: Als weltweit erste Fluggesellschaft bietet Eurowings ab sofort die Möglichkeit an, rechtsgültige Eheschließungen während des regulären Flugbetriebs zu vollziehen. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf einen historischen Tiefstand der Hochzeitszahlen in Deutschland, der seit dem Jahr 1950 nicht mehr erreicht wurde. Durch die Übertragung von Kompetenzen, die bisher vornehmlich Kapitänen in der Hochseeschifffahrt vorbehalten waren, schafft die Fluggesellschaft ein neues Marktsegment im Bereich der Event-Luftfahrt. Paare können sich künftig auf Flügen mit einer Mindestdauer von zwei Stunden das Ja-Wort geben, sofern die Zeremonie vorab angemeldet und von speziell geschultem Personal durchgeführt wird. Begleitet wird das Angebot von einem dedizierten Servicepaket sowie erweiterten Reiseangeboten der Tochtergesellschaft Eurowings Holidays, die den Hochzeitsakt unmittelbar mit anschließenden Flitterwochen an internationalen Destinationen verknüpft. Die Einführung dieses Dienstes markiert eine signifikante Erweiterung des Geschäftsmodells hin zu hochgradig personalisierten Luftverkehrsdienstleistungen. Rechtliche Grundlagen und Qualifikation des fliegenden Personals Die Durchführung einer Eheschließung an Bord eines Flugzeugs erforderte im Vorfeld umfangreiche rechtliche Prüfungen und Anpassungen der internen Richtlinien. Bisher war die Trauung durch Kapitäne ein Privileg, das fast ausschließlich mit der Seefahrt assoziiert wurde, wobei auch dort strenge flaggenstaatliche Regeln gelten. Eurowings hat für dieses Vorhaben ein spezielles Zertifizierungsprogramm für Pilotinnen und Piloten entwickelt. Diese ausgewählten Führungskräfte des Flugbetriebs durchlaufen eine Schulung, die sie formal dazu berechtigt, als Standesbeamte in internationalem oder nationalem Luftraum zu fungieren, sofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Abflug- oder Zielortes dies stützen. Um den organisatorischen Ablauf sicherzustellen, ist eine Vorlaufzeit von mindestens acht Wochen für

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Freebird Airlines erweitert Angebot am Flughafen Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft Freebird Airlines baut ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn im Rahmen des aktuellen Sommerflugplans 2026 massiv aus. Das Unternehmen hat die Aufnahme von fünf neuen Flugverbindungen angekündigt, die das bestehende Streckennetz ab dem rheinischen Luftfahrtknotenpunkt ergänzen. Im Fokus der Expansion stehen insbesondere griechische Urlaubsdestinationen: Die Inseln Heraklion auf Kreta, Kos und Rhodos werden ab sofort jeweils dreimal pro Woche bedient. Diese Frequenzerhöhung trägt der anhaltend hohen Nachfrage nach Pauschalreisen im östlichen Mittelmeerraum Rechnung und stärkt die Position des Köln/Bonner Flughafens als wichtiges Drehkreuz für den Ferienflugverkehr in Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich zu den griechischen Zielen erweitert die Fluggesellschaft ihr Portfolio um Verbindungen nach Spanien und in den Balkan. Einmal wöchentlich wird Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln angeflogen, womit Freebird Airlines auch im Segment der Ganzjahresziele Präsenz zeigt. Neu im Flugplan ist zudem die Verbindung nach Pristina im Kosovo, die zweimal wöchentlich bedient wird. Diese Strecke bedient neben dem touristischen Sektor vor allem den Bereich der Besuchsreisen von Angehörigen, ein Segment, das am Flughafen Köln/Bonn traditionell ein hohes Aufkommen verzeichnet. Branchenexperten werten diesen Schritt als strategische Diversifizierung der Airline, die bisher primär für ihre Charterflüge in die Türkei bekannt war. Die operative Abwicklung der neuen Strecken erfolgt überwiegend mit Maschinen des Typs Airbus A320-200. Freebird Airlines, die zur Gözen Holding gehört, setzt damit auf ein bewährtes Mittelstreckenflugzeug, das eine Kapazität von 180 Sitzplätzen bietet. Die Ausweitung des Flugangebots fällt in eine Phase, in der der Flughafen Köln/Bonn eine Konsolidierung seiner Passagierzahlen auf dem Niveau vor der Pandemie anstrebt. Durch die Ansiedlung

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Wizz Air eröffnet neue Direktverbindung von Hamburg nach Podgorica

Der Hamburg Airport hat sein Streckennetz in Richtung Südosteuropa erweitert und bietet seit Ende März 2026 eine neue Nonstop-Verbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica an. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bedient die Route dreimal wöchentlich, jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug vom Typ Airbus A321neo, das mit einer Kapazität von bis zu 239 Sitzplätzen zu den effizientesten Maschinen der Kurz- und Mittelstrecke zählt. Mit einer Flugzeit von rund zweieinhalb Stunden verkürzt sich die Reisezeit in die Balkanregion für Passagiere aus Norddeutschland erheblich, da bisherige Verbindungen oft zeitaufwendige Umstiege in Wien oder Warschau erforderten. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Montenegro als Tourismusstandort eine dynamische Entwicklung verzeichnet. Während die Küstenregion um Budva und die Bucht von Kotor bereits international etabliert sind, rückt das Hinterland mit dem Skadarsee und den Gebirgsregionen verstärkt in den Fokus von Aktivurlaubern. Die Entscheidung von Wizz Air, Podgorica als 14. Ziel ab Hamburg aufzunehmen, ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie im osteuropäischen Raum. Die Airline reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach preiswerten Direktflügen zu Zielen abseits der klassischen südeuropäischen Massendestinationen. David Liebert, Leiter Aviation am Hamburg Airport, bewertet den Zuwachs als wichtigen Impuls für die Diversifizierung des Hamburger Flugplans. Wirtschaftlich betrachtet festigt die neue Verbindung die Rolle Hamburgs als zentraler Mobilitätsknotenpunkt für den Norden. Neben dem touristischen Potenzial gewinnt Montenegro auch als Wirtschaftsstandort an Relevanz, insbesondere im Bereich der Immobiliendienstleistungen und des Handels. Die Stationierung moderner Airbus-Flotten durch Wizz Air ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Betriebskosten niedrig zu halten und gleichzeitig eine hohe

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Eurowings startet Expansion am Flughafen Berlin Brandenburg mit neuen Hauptstadtrouten

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat zum Auftakt des Sommerflugplans 2026 ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) massiv ausgeweitet. Seit Ende März verbindet die Fluggesellschaft die deutsche Hauptstadtregion nonstop mit London und Lissabon. Die Strecke nach London-Heathrow wird dabei zwölfmal wöchentlich bedient, wobei die Flugzeiten insbesondere auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zugeschnitten sind. Durch zwei tägliche Verbindungen an Werktagen in den Randzeiten werden sowohl eintägige Termine als auch flexible mehrtägige Aufenthalte ermöglicht. Parallel dazu wird Lissabon bis zu dreimal wöchentlich angeflogen, was die Anbindung an den südwestlichen Rand Europas stärkt. Diese Entwicklung ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie, bei der Eurowings zwei zusätzliche Flugzeuge fest am Standort Berlin stationiert hat, womit die dortige Basis nun insgesamt neun Maschinen umfasst. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sieht in diesem Schritt ein klares Bekenntnis zum Standort und eine notwendige Stärkung der Luftverkehrsinfrastruktur für die Region. Neben den bereits gestarteten Routen plant die Airline für den weiteren Verlauf der Saison zusätzliche Verbindungen nach Sarajevo sowie in die Urlaubsregionen Olbia, Neapel und Kavala. Insgesamt wächst das Portfolio damit auf 43 Ziele in 20 Ländern an. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings durch diese Expansion verstärkt in den Wettbewerb mit anderen europäischen Low-Cost-Carriern tritt, die den Berliner Markt traditionell dominieren. Durch die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Erfolgslinien wie Mallorca, Stockholm und Zürich sichert sich die Fluggesellschaft wichtige Marktanteile im Segment der Urlaubs- und Städteverbindungen. Insbesondere die Aufstockung der Mallorca-Flüge um sechs wöchentliche Rotationen unterstreicht die hohe Nachfrage nach stabilen Verbindungen zu den

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Flughafen Dortmund erweitert Osteuropa-Angebot um Breslau und Târgu Mureș

Der Dortmund Airport hat sein Streckennetz in Richtung Osteuropa signifikant ausgebaut und bedient seit Ende März 2026 wieder die Ziele Breslau in Polen sowie Târgu Mureș in Rumänien. In Kooperation mit dem Low-Cost-Carrier Wizz Air wurden die Verbindungen feierlich auf dem Vorfeld eingeweiht.  Die polnische Metropole Breslau wird zunächst zweimal wöchentlich angeflogen, wobei die Frequenzen bereits für den kommenden Juni auf drei und für den Winterflugplan auf vier wöchentliche Rotationen hochgestuft werden sollen. Mit einer Flugzeit von etwa 80 Minuten stärkt diese Route die Anbindung an den Südwesten Polens, der sowohl für den Städtetourismus als auch für Geschäftsreisende aufgrund der dort ansässigen internationalen Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Polen mit nun fünf Zielgebieten einer der wichtigsten Märkte für den Dortmunder Flughafen bleibt. Breslau, oft als „Venedig des Ostens“ bezeichnet, verfügt über eine gewachsene Infrastruktur mit über 100 Brücken und gilt als dynamischer Wirtschaftsstandort für Start-ups. Die Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer strategischen Neuausrichtung von Wizz Air, die ihre Kapazitäten an Sekundärflughäfen wie Dortmund weiter bündelt, um die hohe Nachfrage im Segment der ethnischen Verkehre sowie bei Kurztrips zu bedienen. Der Flughafen Dortmund festigt damit seine Rolle als zentrales Drehkreuz für Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa innerhalb des bevölkerungsreichen Ruhrgebiets. Parallel dazu wurde die Verbindung nach Târgu Mureș im Herzen Siebenbürgens neu gestartet. Mit insgesamt neun Destinationen ist Rumänien aktuell das Land mit den meisten Direktverbindungen ab Dortmund. Die Region Transsilvaneien ist nicht nur als kulturelles Zentrum mit ungarischen und deutschen Einflüssen bekannt, sondern dient auch als logistisches

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Air Baltic startet mit massiver Streckenexpansion in die Sommersaison 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat pünktlich zum Beginn der Sommersaison 2026 eine umfassende Erweiterung ihres Streckennetzes eingeleitet. Bis Ende Oktober 2026 implementiert das Unternehmen neun völlig neue Verbindungen und nimmt mehrere zuvor eingestellte Routen wieder in den Flugplan auf. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Konnektivität zwischen den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie wichtigen europäischen Metropolen. So wurden bereits Ende März neue Direktflüge von Tallinn nach Hamburg und Wien sowie von Riga nach Warschau und Kaunas gestartet. Durch die neue Verbindung zwischen Riga und Kaunas ist die Fluggesellschaft nun an allen drei litauischen Verkehrsflughäfen operativ vertreten, was die Marktpräsenz in der Region deutlich festigt. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieser Expansion für den Wirtschaftsstandort Baltikum. Air Baltic erhöht die Frequenzen auf fast 30 bestehenden Routen und stellt damit über 430.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Besonders Geschäftsreisende profitieren von verdichteten Taktungen auf Kernrouten: Die Verbindung von Riga nach München wächst auf zwölf wöchentliche Flüge, während Zürich nun neunmal pro Woche bedient wird. Auch Berlin und Hamburg erfahren eine Frequenzerhöhung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Drehkreuz Riga als effizienten Umsteigepunkt für den Verkehr zwischen Nordeuropa, dem Kaukasus und Zentralasien zu positionieren, wobei Ziele wie Jerewan und Tiflis ebenfalls häufiger angeflogen werden. Technisch setzt Air Baltic bei diesem Wachstumskurs weiterhin konsequent auf eine Einheitsflotte aus Airbus A220-300-Maschinen. Dieses Flugzeugmodell ermöglicht durch seine Reichweite und Kapazität von rund 150 Sitzen eine flexible Bedienung sowohl von hochfrequenten Business-Strecken als auch von neuen touristischen Zielen wie Antalya oder

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Flughafen Bratislava: Umfangreichster Sommerflugplan der Geschichte startet

Am Flughafen M. R. Štefánik in Bratislava hat am Sonntag, den 29. März 2026, eine neue Ära in der Geschichte des slovakischen Luftverkehrs begonnen. Mit der Einführung des diesjährigen Sommerflugplans bietet der wichtigste Flughafen des Landes das bisher umfangreichste Streckennetz seit seinem 75-jährigen Bestehen an. Passagiere haben nun die Auswahl aus insgesamt 77 Linienverbindungen zu 63 Destinationen in 29 Ländern. Zählt man die zahlreichen Charterverbindungen hinzu, werden von der slovakischen Hauptstadt aus mehr als 80 Ziele weltweit bedient. Laut Dušan Novota, dem Vorstandsvorsitzenden des Flughafens, entspricht dies einer Verdoppelung des Angebots im Vergleich zum Vorjahr, als lediglich 39 Linienstrecken in 17 Länder zur Verfügung standen. Dieses massive Wachstum unterstreicht die strategische Neuausrichtung des Standorts als ernstzunehmende Alternative zu den benachbarten Drehkreuzen in Wien und Budapest. Mit 16 brandneuen Strecken und einer signifikanten Aufstockung der Frequenzen rüstet sich der Flughafen für eine Sommersaison, die alle bisherigen Rekorde brechen soll. Die Expansion der Low-Cost-Carrier als Wachstumsmotor Maßgeblich verantwortlich für diesen Entwicklungssprung sind die beiden führenden europäischen Günstigflieger Wizz Air und Ryanair. Allein Wizz Air führt in dieser Saison 13 neue Linienverbindungen ein. Bereits im März starteten Flüge zu wichtigen europäischen Metropolen wie Berlin, Rom, Warschau und Dortmund sowie in die Balkanregion nach Tirana, Pristina und Ohrid. Bis zum Hochsommer folgen weitere attraktive Ziele, darunter Tel Aviv, Podgorica und die griechische Insel Mykonos. Eine Besonderheit im Flugplan stellt die temporäre Verbindung nach Karlsruhe/Baden-Baden dar, die als Ersatz während der Sanierungsarbeiten am Flughafen Basel fungiert. Ryanair bleibt ebenfalls ein tragendes Fundament des Standorts Bratislava

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Ausbau der KI-Kompetenz in der niederösterreichischen Tourismusbranche

Die Niederösterreich Werbung hat in Zusammenarbeit mit dem „Haus der Digitalisierung“ die Workshopreihe zur Implementierung Künstlicher Intelligenz (KI) im Tourismus signifikant erweitert. Seit Beginn des Jahres 2026 lag der Schwerpunkt erstmals auf maßgeschneiderten Modulen für die 52 Top-Ausflugsziele des Bundeslandes sowie für Partnerbetriebe der Niederösterreich-Card. In insgesamt vier Veranstaltungen in Krems und im Stift Göttweig wurden über 50 Fachkräfte aus der Branche geschult. Ziel dieser Initiative ist es, technologische Innovationen direkt in den Arbeitsalltag der Betriebe zu integrieren und die Wettbewerbsfähigkeit durch moderne digitale Werkzeuge langfristig zu sichern. Die inhaltliche Ausrichtung der Workshops unter der Leitung von Expertin Manuela Machner konzentriert sich auf drei Kernbereiche: die automatisierte Gästekommunikation, die KI-gestützte Erstellung von Inhalten für Marketingzwecke sowie die Effizienzsteigerung interner Betriebsabläufe. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass diese Maßnahmen Teil einer breiter angelegten Digitalisierungsoffensive des Landes Niederösterreich sind. Das „Haus der Digitalisierung“ fungiert dabei als zentrales Netzwerk, das kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung von Algorithmen und Automatisierungsprozessen unterstützt, um dem Fachkräftemangel im Dienstleistungssektor entgegenzuwirken und die Servicequalität zu erhöhen. Zeitgleich mit dem Abschluss der Workshopreihe präsentiert die Niederösterreich-Card zum Saisonstart am 1. April 2026 technische Neuerungen für die Endverbraucher. Neben der Aufnahme von 17 neuen Ausflugszielen wird mit „Cardi“ ein digitaler Ausflugsassistent eingeführt. Dieser nutzt KI-Technologie, um Inhabern der Karte personalisierte Empfehlungen basierend auf individuellen Präferenzen und dem aktuellen Standort zu geben. Klemens Wögerer, Geschäftsführer der Niederösterreich-Card, sieht in dieser Entwicklung eine notwendige Anpassung an das veränderte Nutzerverhalten, da digitale Assistenzsysteme zunehmend zum Standard in der Freizeitplanung avancieren. Branchenexperten betonen, dass

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