Tourismus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Tourismus

Niederösterreichs Tourismusbranche setzt zum Osterfest 2026 auf Tradition und Vielfalt

Niederösterreich bereitet sich auf ein besucherstarkes Osterfest vor. Mit dem offiziellen Saisonstart der Niederösterreich-Card am 1. April, der in diesem Jahr unmittelbar in die Ferienzeit fällt, weitet das Bundesland sein touristisches Angebot massiv aus. Über 365 Ausflugsziele, darunter 17 neue Stationen, stehen Reisenden und Einheimischen zur Verfügung. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Bedeutung der Feiertage als Wirtschaftsfaktor und hob die Mischung aus Brauchtum und aktiven Erlebnissen hervor, die Niederösterreich zu einem attraktiven Ziel für Kurzurlaube mache. Besonders im Fokus stehen dabei die zahlreichen Ostermärkte auf historischen Standorten wie Schloss Hof, Schloss Reichenau und der Rosenburg, die traditionelles Handwerk und kulinarische Spezialitäten präsentieren. Zusätzliche Daten der Tourismusstatistik belegen die Relevanz der Osterzeit für die regionale Beherbergungswirtschaft. Die Initiative „Selected Stays“ verzeichnet eine hohe Nachfrage nach hochwertigen Unterkünften, da viele Urlauber die freien Tage für eine Entschleunigung vom Alltag nutzen. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, sieht in den Osterfeiertagen eine ideale Gelegenheit für spontane Entdeckungsreisen. Neben den klassischen Märkten locken spezielle Attraktionen wie das „Bierfest 2026“ in der Erlebniswelt Gallien oder Vorführungen der Shaolin-Mönche im Eis-Greissler Erlebnispark. Auch technische Traditionen kommen nicht zu kurz: In der Zinnfigurenwelt Katzelsdorf wird ein Schaugießen veranstaltet, während in Waldviertler Handwerksbetrieben im Rahmen der „Werkstatt Frühling“ kreative Arbeitsprozesse im Mittelpunkt stehen. Ein kulturelles Schwergewicht der Saison ist die Niederösterreichische Landesausstellung in Amstetten-Mauer, die am 28. März ihre Pforten öffnet. Ergänzt wird das Programm durch hochkarätige musikalische Ereignisse wie das Festival „Imago Dei“ in Krems und die Osterkonzerte auf Schloss Grafenegg. Für kulinarisch Interessierte bietet das „wachauGOURMETfestival“

weiterlesen »

Hotel Sacher Wien feiert 150-jähriges Bestehen mit Kunstinstallation von Erwin Wurm

Das Hotel Sacher Wien begeht im Jahr 2026 sein 150. Jubiläum und markiert den Auftakt der Feierlichkeiten mit einer prominenten Kunstkooperation. Am 26. März 2026 wurden vor dem Haupteingang des Traditionsunternehmens zwei Skulpturen des international renommierten österreichischen Künstlers Erwin Wurm enthüllt. Bei den Werken mit den Titeln „Step Big“ und „Dancer“ handelt es sich um überdimensionale Taschen auf langen, dünnen Beinen, die als Reflexion über das individuelle und historische Gepäck des Menschen fungieren. Die Enthüllung fand im Beisein des Künstlers, des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig sowie der Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler statt. Die Skulpturen verbleiben als temporäre Installation für die gesamte Dauer des Jubiläumsjahres im öffentlichen Raum vor dem Hotel. Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit der kulinarischen Tradition Wiens verbunden, die bereits 1832 mit der Erfindung der Original Sacher-Torte durch Franz Sacher begann. Das Hotel selbst wurde schließlich 1876 von Eduard Sacher eröffnet und unter der Leitung seiner Ehefrau Anna Sacher zu einem gesellschaftlichen Zentrum von weltweitem Rang ausgebaut. Heute wird das Haus als eines der wenigen verbliebenen Fünf-Sterne-Superior-Hotels in privatem Familienbesitz geführt. Es ist Mitglied der Allianz „The Leading Hotels of the World“ und festigte seine internationale Spitzenposition zuletzt durch die Aufnahme in die Liste der „World’s 50 Best Hotels 2025“. Das Jubiläum unterstreicht die Strategie des Hauses, historische Substanz mit zeitgenössischen kulturellen Impulsen zu verbinden. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Hotels für den Wiener Tourismusstandort. Das Hotel Sacher Wien fungiert nicht nur als Beherbergungsbetrieb der Luxusklasse, sondern durch die hauseigene Manufaktur auch als

weiterlesen »

Sommerflugplan 2026 an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gestartet

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden tritt am 29. März 2026 der neue Sommerflugplan in Kraft, der eine signifikante Ausweitung des touristischen Angebots sowie der Anbindungen an internationale Drehkreuze vorsieht. Bis zum 24. Oktober bedienen zahlreiche Fluggesellschaften Ziele in ganz Europa, Nordafrika und Vorderasien. Ein Schwerpunkt liegt am Flughafen Leipzig/Halle auf der Türkei, wobei Antalya mit bis zu 54 wöchentlichen Verbindungen Spitzenreiter bleibt. Neu im Programm ist die Hafenstadt Bodrum, die ab Ende Juni einmal wöchentlich von der Fluggesellschaft Ajet bedient wird. Auch klassische Destinationen wie Mallorca, Heraklion und Hurghada verzeichnen hohe Frequenzen mit bis zu 24 Starts pro Woche. Am Flughafen Dresden sticht besonders die neue Direktverbindung nach Südtirol hervor. Die Regionalfluggesellschaft SkyAlps verbindet die sächsische Landeshauptstadt zweimal wöchentlich mit Bozen. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Dash 8-Q400, die die Flugzeit auf rund 90 Minuten begrenzen. Damit reagiert der Flughafen auf die steigende Nachfrage nach Wander- und Aktivurlaub in der Alpenregion. Zudem wurde das Angebot nach Palma de Mallorca massiv ausgebaut: Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 30 zusätzliche Abflüge geplant, sodass insgesamt über 240 Starts auf die Baleareninsel durch Eurowings und Sundair durchgeführt werden. Ergänzt wird das Portfolio durch neue Sonderflüge zu Zielen wie Albanien, Jersey und Montenegro. Zusätzliche Recherchen zur Standortstrategie der Mitteldeutschen Flughafen AG verdeutlichen die Bedeutung der Hub-Anbindungen für die regionale Wirtschaft. Leipzig/Halle sichert den Zugang zum weltweiten Luftverkehr durch tägliche Flüge der Lufthansa nach Frankfurt sowie Verbindungen von Turkish Airlines nach Istanbul und Austrian Airlines nach Wien. Dresden ist ebenfalls eng getaktet an

weiterlesen »

Wirtschaftliche Bilanz der österreichischen Wintersaison: Steigende Übernachtungszahlen treffen auf massiven Kostendruck

Die österreichische Tourismusbranche blickt zum Ende der Wintersaison 2025/2026 auf ein paradoxes Ergebnis: Während die reine Zahl der Übernachtungen mit 54,3 Millionen ein deutliches Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, schlagen Branchenvertreter Alarm. Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) warnt davor, die hohe Auslastung mit wirtschaftlichem Erfolg gleichzusetzen. Laut ÖHV-Präsident Walter Veit neutralisieren die galoppierenden Betriebskosten und eine allgemeine Konsumzurückhaltung der Gäste die positiven Effekte der vollen Betten. Insbesondere die geopolitischen Verwerfungen durch den Iran-Krieg haben zu einem sprunghaften Anstieg der Energie- und Treibstoffpreise geführt, was die Kalkulationen der Beherbergungsbetriebe massiv belastet. Gleichzeitig zeigen sich die Auswirkungen der schwachen Konjunktur der vergangenen Jahre in einem veränderten Buchungsverhalten: Urlauber achten verstärkt auf ihr Budget, was die Zusatzumsätze in der Gastronomie und im Servicebereich schmälert. Vor diesem Hintergrund fordert die Branche eine strukturelle Entlastung bei den Arbeitskosten und eine klare Absage an neue steuerliche Belastungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. Quantitative Erfolge versus qualitative Ertragslage Die statistische Auswertung der bisherigen Wintersaison liest sich oberflächlich wie eine Erfolgsgeschichte. Ein Zuwachs von über fünf Prozent bei den Nächtigungen deutet auf eine ungebrochene Attraktivität der österreichischen Alpenregionen hin. Doch die Branchenvertreter mahnen zur Differenzierung. Walter Veit betont, dass volle Hotels nicht automatisch volle Kassen bedeuten. Die Schere zwischen Umsatz und Kosten klafft immer weiter auseinander. Während die Preise für Übernachtungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks nicht unbegrenzt angehoben werden können, steigen die Ausgaben für Personal, Energie und Lebensmittel im zweistelligen Prozentbereich. Zudem zeigt die Analyse der Gästestruktur, dass zwar die Frequenz stimmt, die Aufenthaltsdauer

weiterlesen »

Saisonauftakt für die traditionelle Plättenschifffahrt im Ausseerland Salzkammergut

Mit dem Beginn des Frühjahrs 2026 nimmt die traditionelle Schifffahrt auf den Seen des Ausseerlandes wieder ihren vollen Betrieb auf. Im Mittelpunkt stehen dabei die „Plätten“, die charakteristischen, flachen Holzboote der Region, die seit Jahrhunderten aus heimischem Lärchen- oder Zirbenholz gefertigt werden. Auf dem Altausseer See, dem Grundlsee und dem Toplitzsee werden diese Fahrzeuge zunehmend für touristische Sonderformate genutzt, die weit über die einfache Personenbeförderung hinausgehen. Besonders die Kombination aus regionaler Kulinarik und Volksmusik soll in der laufenden Saison verstärkt Besucher in das steirische Salzkammergut locken, wobei die Anbieter auf Entschleunigung und die Inszenierung lokaler Bräuche setzen. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Tourismusstrategie verdeutlichen, dass insbesondere der Altausseer See durch seine Verbindung zur Filmgeschichte – unter anderem als Drehort für den James-Bond-Film „Spectre“ – internationale Bekanntheit erlangt hat. Die lokalen Schifffahrtsbetriebe nutzen diesen Bekanntheitsgrad für exklusive Angebote wie die „Kulinarische Plättenroas“. Bei dieser mehrstündigen Fahrt wird ein mehrgängiges Menü serviert, das primär aus regionalen Spezialitäten wie dem Saibling aus heimischen Gewässern besteht. Begleitet werden die Fahrten oft von Musikgruppen, die das traditionelle „Paschen“ praktizieren, eine für das Ausseerland typische Form des rhythmischen Klatschens, die zum immateriellen Kulturerbe zählt. Wirtschaftlich betrachtet spielt die Plättenschifffahrt eine wesentliche Rolle für die Wertschöpfung in den Gemeinden Altaussee und Grundlsee. Die Boote, die traditionell mit nur einem Ruder, dem sogenannten „Stoa“, gesteuert werden, sind für Gruppen von zwei bis zehn Personen ausgelegt und ermöglichen so auch private Formate wie Picknicks oder Frühstücke auf dem Wasser. Während auf dem Grundlsee, dem flächenmäßig größten See der Steiermark, auch

weiterlesen »

Totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Südeuropa erwartet

Am 12. August 2026 wird ein seltenes astronomisches Ereignis weite Teile Südeuropas in Dunkelheit tauchen: Eine totale Sonnenfinsternis zieht über den Kontinent. Dabei schiebt sich der Mond vollständig vor die Sonnenscheibe und erzeugt einen Kernschatten, der von Grönland über Island bis zur Iberischen Halbinsel und schließlich zu den Balearen verläuft. In Deutschland wird ein vergleichbares Ereignis erst wieder im Jahr 2081 zu beobachten sein, was die Bedeutung dieser Konstellation für die aktuelle astronomische Forschung und den Tourismus unterstreicht. Da die Finsternis auf den Balearen in den Abendstunden stattfindet, steht die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits sehr tief über dem Horizont, was besondere Anforderungen an die Wahl des Beobachtungsstandortes stellt. Zusätzliche astronomische Daten belegen, dass der Pfad der Totalität eine Breite von etwa 290 Kilometern aufweist. Die Dauer der vollständigen Verfinsterung wird je nach Standort variieren, wobei auf Mallorca und Ibiza mit einer Kernschattenphase von etwa 90 bis 100 Sekunden gerechnet wird. Auf Mallorca bieten sich vor allem die Westküste entlang des Tramuntana-Gebirges sowie die Südspitze am Cap de Ses Salines an. Auf Ibiza gelten die Cala d’Hort und San Antonio als ideale Punkte mit freier Sicht nach Westen. Experten weisen darauf hin, dass die Beobachtung aufgrund der tiefstehenden Sonne durch atmosphärische Trübungen beeinflusst werden kann, was jedoch gleichzeitig zu einer besonders eindrucksvollen rötlichen Korona führen könnte. Die Reisebranche reagiert bereits mit einer deutlichen Ausweitung der Kapazitäten auf dieses Ereignis. Reiseveranstalter wie alltours melden eine hohe Nachfrage nach Unterkünften im Zeitraum vom 6. bis 16. August 2026. Die Preisspanne für einwöchige

weiterlesen »

Corendon Airlines verdoppelt Flugzeug-Stationierung am Flughafen Nürnberg

Mit dem Beginn der bayerischen Osterferien am 27. März 2026 hat Corendon Airlines den Sommerflugplan am Airport Nürnberg mit einer signifikanten Kapazitätserweiterung gestartet. Die Ferienfluggesellschaft hat ein zweites Flugzeug fest am fränkischen Standort stationiert, um der steigenden Nachfrage in der Metropolregion gerecht zu werden. Diese Maßnahme ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Flugplanung und sorgt für zusätzliche Arbeitsplätze am Boden sowie in der Kabine. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe bewertet die Stationierung als wichtiges Signal für die Stabilität des Standorts Nürnberg, während die Airline damit ihre Marktposition gegenüber Wettbewerbern im touristischen Segment weiter ausbaut. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass Corendon Airlines ihr Angebot auf insgesamt 14 Nonstop-Ziele ausgeweitet hat, was eines der umfangreichsten Programme der letzten Jahre darstellt. Neben Klassikern wie Mallorca, Hurghada und den griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ausbau der Kanaren-Routen. So wird Fuerteventura erstmals auch im Sommerflugplan mit bis zu drei wöchentlichen Rotationen bedient. Ein wesentliches Standbein bleiben zudem die Verbindungen in die Türkei, wobei neben Tourismuszentren wie Antalya und Izmir auch anatolische Ziele wie Kayseri und Adana angeflogen werden, um den Bedarf an ethnischem Reiseverkehr zu decken. Ein besonderes Merkmal der aktuellen Saison ist die strategische Kooperation mit dem Fußballprofi Lukas Podolski und seinem Gastronomie-Konzept „Mangal Döner“. Seit Februar 2026 integriert die Fluggesellschaft türkische Spezialitäten wie Lahmacun in das Bordmenü ausgewählter Routen. Diese Marketingmaßnahme zielt darauf ab, das Borderlebnis von herkömmlichen Ferienfliegern abzuheben und die Markenbindung zu stärken. Parallel dazu erwartet der Flughafen Nürnberg für die gesamte Ferienzeit ein Aufkommen

weiterlesen »

Strategische Neuausrichtung beim Touristikkonzern Tui: Fusion der Kerngeschäftsfelder zur Effizienzsteigerung

Der weltweit agierende Touristikkonzern Tui leitet eine umfassende organisatorische Umstrukturierung ein, um seine Position im globalen Reisemarkt zu festigen und operative Abläufe zu beschleunigen. Wie das Unternehmen Ende März 2026 bekannt gab, werden die bisher getrennt geführten Segmente Märkte und Fluggesellschaften sowie Urlaubserlebnisse in einer einzigen operativen Struktur zusammengeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die gesamte touristische Wertschöpfungskette – von der Buchung über den Flug bis hin zum Hotelaufenthalt – enger miteinander zu verzahnen. Im Zentrum dieser Neuordnung steht die neu geschaffene Position des operativen Vorstands, die von Marco Ciomperlik besetzt wird. Durch die Zentralisierung der Entscheidungswege erhofft sich der Konzern erhebliche Synergieeffekte und eine stärkere globale Wettbewerbsfähigkeit. Die Umstrukturierung geht mit personellen Veränderungen an der Spitze einher: Während Konzernchef Sebastian Ebel künftig die strategische Führung sowie die Hotel- und Kreuzfahrt-Joint-Ventures enger an sich bindet, werden die bisherigen Spartenchefs David Schelp und Peter Krueger das Unternehmen Ende April 2026 verlassen. Dieser Umbau markiert einen Wendepunkt in der Unternehmensführung und signalisiert eine Abkehr von starren Spartenstrukturen hin zu einem integrierten Plattform-Modell. Zusammenführung der operativen Geschäftsbereiche unter einheitlicher Leitung Die bisherige Trennung zwischen dem Vertrieb sowie dem Flugbetrieb auf der einen Seite und dem Bereich der Urlaubserlebnisse, zu denen Hotels, Kreuzfahrten und Zielgebietsaktivitäten gehörten, auf der anderen Seite, wird aufgehoben. Mit der Ernennung von Marco Ciomperlik zum Chief Operating Officer schafft Tui eine Instanz, die alle operativen Aktivitäten koordiniert. Ciomperlik, der bereits über weitreichende Erfahrung innerhalb des Konzerns verfügt, übernimmt damit die Verantwortung für die Kundenmärkte, die Fluggesellschaften sowie das gesamte Portfolio

weiterlesen »

Frühjahr 2026: Signifikanter Zuwachs im internationalen Tourismus nach Deutschland zu Ostern

Der incoming tourismus nach Deutschland steuert im Frühjahr 2026 auf einen neuen Höchststand zu. Aktuelle Prognosen, die auf umfangreichen Daten von Amadeus Travel Intelligence basieren, deuten auf einen Zuwachs der internationalen Ankünfte von mehr als 22 prozent im Vergleich zum Osterzeitraum des Vorjahres hin. Trotz des kalendarisch frühen Termins der Osterfeiertage, die im Jahr 2026 in den Zeitraum vom 30. März bis zum 7. April fallen, zeigt sich der deutsche Reisemarkt außerordentlich robust. Die nationale Hotelauslastung ist laut den zukunftsbezogenen Daten von Demand360 bereits auf 35,4 prozent gestiegen, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 31,4 prozent im Vorjahr darstellt. Besonders auffällig ist dabei die Verschiebung in der Besucherstruktur: Während Alleinreisende mit über einem Drittel der Buchungen das größte Segment bilden, verzeichnen organisierte Gruppenreisen mit einem Plus von 70 prozent den stärksten Zuwachs. Diese Entwicklung wird maßgeblich durch eine wiedererstarkte Nachfrage aus Übersee sowie aus europäischen Kernmärkten wie Frankreich und Schweden getragen. Experten werten die Zahlen als Beleg für eine hohe Planungssicherheit der Reisenden, die ihre Aufenthalte zunehmend bereits in der ersten Januarwoche fest buchen. Struktureller Wandel im Besucherprofil und soziale Reisetrends Die detaillierte Auswertung der Buchungsdaten offenbart eine vielfältige Mischung verschiedener Besuchertypen, die Deutschland als Ziel für die Ostertage wählen. Alleinreisende stellen mit einem Anteil von 35,1 prozent die wichtigste Gruppe dar und verzeichnen ein Wachstum von 36 prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend korrespondiert mit der Beobachtung, dass Reisende verstärkt nach authentischen kulturellen Erlebnissen und persönlichen Begegnungen abseits digitaler Plattformen suchen. Deutschland mit seinen urbanen Zentren und kulturellen Angeboten

weiterlesen »

Steiermark Tourismus forciert Radsport und Kulinarik in neuer Sommerkampagne

Die Steiermark bereitet sich mit einer breit angelegten Sommeroffensive auf die kommende Reisesaison vor, um an das Rekordniveau des Vorjahres mit acht Millionen Nächtigungen anzuknüpfen. Im Zentrum der Strategie steht der Ausbau der Radinfrastruktur, der sowohl Genussradwege als auch spezialisierte Mountainbike- und Gravel-Routen umfasst. Zur Optimierung der Orientierung wurden bereits über 4.000 neue Schilder nach einem einheitlichen Beschilderungskonzept installiert. Insgesamt erfassten die Verantwortlichen mehr als 14.000 touristisch relevante Objekte digital, um das Angebot für Aktivurlauber präziser aufzubereiten und die Steiermark als Ganzjahresdestination zu festigen. Unter dem Leitmotiv der Sommerkampagne „Wofür schlägt dein Herz?“ setzt die Steiermark Tourismus GmbH verstärkt auf digitales Marketing in zehn europäischen Ländern. Die Kampagne rückt die elf Erlebnisregionen des Bundeslandes in den Fokus und nutzt die Expertise lokaler Gastgeber als zentrale Werbebotschaft. Inhaltlich werden klassische Aktivitäten wie Flussbaden, Hüttenbesuche und Radtouren durch die Weinberge hervorgehoben. Michael Feiertag, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus, betont dabei die strategische Bedeutung der Kulinarik, die weiterhin als Kernsegment der touristischen Vermarktung dient, um die regionale Identität und Qualität zu unterstreichen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass das Urlaubsbedürfnis der Kernmärkte trotz volatiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil bleibt. Um die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen, bündelt die Landesorganisation ihre Ressourcen mit Partnern aus der Beherbergung, Gastronomie und Landwirtschaft. Landeshauptmann Mario Kunasek sieht in der Herzlichkeit der Dienstleister einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Alpendestinationen. Die Investitionen fließen daher nicht nur in die Hardware, wie Trailparks und Beschilderungen, sondern auch in die qualitative Weiterentwicklung der Serviceketten entlang der gesamten touristischen Wertschöpfung. Die touristische Entwicklung der Steiermark zeigt zudem einen

weiterlesen »