Tourismus

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Sommerflugplan 2026 am Flughafen München mit deutlichem Kapazitätsausbau

Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans am 29. März 2026 baut der Flughafen München seine Rolle als internationales Luftverkehrsdrehkreuz signifikant aus. In der bis zum 24. Oktober dauernden Periode haben 90 Fluggesellschaften insgesamt über 206.000 Starts und Landungen angemeldet. Das Streckennetz umfasst dabei 220 Ziele in 70 Ländern. Ein markanter Trend dieses Sommers ist der Einsatz deutlich größeren Fluggeräts auf bestehenden Routen sowie die Verdichtung von Frequenzen auf der Langstrecke. So setzt die Lufthansa ab Juli auf der Verbindung nach Mumbai erstmals den Airbus A380 ein, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, während EVA Air durch den Wechsel auf die Boeing 777-300 ihre Kapazitäten nach Taipeh, insbesondere in den Premium-Klassen, nahezu verdoppelt. Besonderes Augenmerk liegt im Sommer 2026 auf der Anbindung an den Nahen Osten und Afrika. Etihad Airways erweitert ihr Angebot nach Abu Dhabi ab September auf drei tägliche Rotationen und setzt dabei unter anderem auf den modernen Airbus A321LR. Auch Royal Jordanian kehrt nach mehrjähriger Unterbrechung mit einer Ganzjahresverbindung nach Amman zurück. Ergänzt wird dieser Ausbau durch Frequenzerhöhungen von Gulf Air nach Bahrain und Royal Air Maroc nach Casablanca. Diese Entwicklungen unterstreichen die strategische Bedeutung Münchens für Transitverkehre in Richtung Asien und Afrika, wobei die Fluggesellschaften verstärkt auf eine Mischung aus bewährten Großraumflugzeugen und effizienten Langstrecken-Schmalrumpfflugzeugen setzen. Im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment präsentiert der Flughafen München eine Vielzahl neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Discover Airlines fokussiert sich dabei auf touristische Nischen und nimmt neben Skiathos auch Harstad-Narvik in Nordnorwegen in das Programm auf. Mit Air Corsica gewinnt der Standort zudem neue

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Debatte um Herkunftskennzeichnung in der österreichischen Gastronomie

Die Rückkehr des Guide Michelin auf nationaler Ebene in Österreich wird von Branchenvertretern als bedeutender Impuls für den Kulinarik-Standort gewertet. In diesem Zusammenhang entbrannte im Rahmen eines Live-Podcasts in Schladming eine Diskussion über die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie. Hannes Royer, Gründer des Vereins Land schafft Leben, kritisierte dabei die Diskrepanz zwischen der gepflegten österreichischen Kulturlandschaft und dem häufigen Rückgriff der Gastbetriebe auf preiswerte Importware, insbesondere bei Fleischprodukten. Während die Landwirtschaft die Basis für den Tourismus bilde, fehle in der Praxis oft die konsequente Entscheidung für heimische Erzeugnisse auf dem Teller. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Beobachtung, dass der Kostendruck in der Branche zu einem Wachstum im Preiseinstiegssegment führt. Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf beim Großhändler Transgourmet, bestätigte, dass viele Gastronomen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermehrt zu günstiger Importware greifen, obwohl das Sortiment an österreichischen Produkten quantitativ das größte bleibt. Interessanterweise verzeichnet das Bio-Segment im Großhandel aktuell Zuwächse von über 20 Prozent, was auf eine Polarisierung des Marktes hindeutet. Hofer betonte zudem, dass die Verfügbarkeit heimischer Ware entgegen häufiger Branchenargumente flächendeckend gegeben sei, sofern die entsprechende Nachfrage seitens der Gastronomie bestehe. Die politische Ausgestaltung einer Kennzeichnungspflicht bleibt jedoch ein Streitpunkt zwischen Landwirtschaft und Wirtschaftsvertretern. Alois Rainer, Gastronomie-Obmann der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), warnte vor den bürokratischen Hürden einer gesetzlichen Verpflichtung und plädierte stattdessen für den Ausbau freiwilliger Transparenzsysteme. Die WKO sieht in zusätzlichen staatlichen Auflagen eine Belastung für die ohnehin unter Personalmangel leidenden Betriebe. Demgegenüber steht die Forderung nach einer klaren gesetzlichen Regelung, um die österreichische Qualität als Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem

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Air Baltic erweitert Streckennetz für die Wintersaison 2026/2027 um zwölf neue Routen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine umfassende Expansion ihres Flugplans für die kommende Wintersaison 2026/2027 angekündigt. Das Unternehmen plant die Einführung von insgesamt zwölf neuen Verbindungen, wobei der Fokus auf einer Doppelstrategie aus Sonnenzielen und Wintersportdestinationen liegt. Ein zentraler Bestandteil dieser Erweiterung ist der massive Ausbau der Präsenz auf den Kanarischen Inseln. Neben der Stärkung der bestehenden Basis auf Gran Canaria wird Air Baltic eine neue saisonale Basis auf Teneriffa eröffnen. Von diesen spanischen Standorten aus werden neue Direktflüge nach Polen (Kattowitz und Posen), Slowenien (Ljubljana), Litauen (Palanga) sowie Belgien (Lüttich) angeboten, um die hohe Nachfrage nach Warmwasserzielen während der europäischen Wintermonate zu bedienen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Air Baltic parallel dazu sein Engagement im nordischen Wintertourismus intensiviert. Die finnische Destination Kuusamo wird neu in das Streckennetz aufgenommen und direkt von der Heimatbasis in Riga angeflogen. Kuusamo soll dabei als spezieller Wochenend-Knotenpunkt fungieren, der Umsteigeverbindungen zu wichtigen europäischen Metropolen wie Berlin, Hamburg, Manchester und London-Gatwick ermöglicht. Diese strategische Ausrichtung zielt darauf ab, den wachsenden Markt für Wintersport und Polarlichter-Tourismus in Lappland zu erschließen. Die meisten der neuen Routen werden im Zeitraum von Ende Oktober 2026 bis März 2027 ein- bis zweimal wöchentlich bedient. Die Flottenpolitik von Air Baltic spielt bei dieser Expansion eine entscheidende Rolle. Das Unternehmen operiert als einer der weltweit größten Betreiber einer reinen Airbus A220-300-Flotte. Dieses Flugzeugmodell gilt aufgrund seiner Reichweite und Kapazität von rund 148 Sitzplätzen als ideal für die Erschließung von Nischenmärkten und längeren Point-to-Point-Verbindungen innerhalb Europas. Durch die Indienststellung weiterer Maschinen dieses Typs

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Deutliches Passagierwachstum am Flughafen Nürnberg zu den Osterferien

Der Flughafen Nürnberg erwartet für die Osterferien 2026 eine signifikante Zunahme des Reiseverkehrs und rechnet mit rund 240.000 Passagieren innerhalb des zweiwöchigen Ferienzeitraums. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt stehen den Reisenden etwa 60 Nonstop-Ziele zur Verfügung, wobei rund 1.600 Starts und Landungen geplant sind. Als voraussichtlicher Hauptreisetag gilt der 11. April 2026, an dem allein knapp 17.000 Fluggäste abgefertigt werden sollen. Um den erhöhten Andrang zu bewältigen, hat die Flughafengesellschaft zusätzliche Maßnahmen in der operativen Abwicklung und im Kundenservice, darunter einen neuen digitalen Chatbot für Reiseinformationen, implementiert. Zusätzliche Marktanalysen der Luftfahrtbranche bestätigen die ungebrochene Nachfrage nach klassischen Urlaubsregionen im Mittelmeerraum. Spitzenreiter im Nürnberger Flugplan ist die Insel Mallorca mit rund 30.000 erwarteten Urlaubern, dicht gefolgt von Antalya in der Türkei mit 28.000 Passagieren. Auch das ägyptische Hurghada festigt seine Rolle als wichtiges Ganzjahresziel mit etwa 20.000 Reisenden. Neben den klassischen Badezielen verzeichnen europäische Metropolen wie London und Amsterdam mit jeweils rund 10.000 Buchungen stabile Zuwächse. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten durch Airlines wie Corendon, SunExpress und Ryanair maßgeblich zu diesem Wachstum am Standort Franken beigetragen hat. Die positive Entwicklung am Albrecht Dürer Airport Nürnberg spiegelt einen bundesweiten Trend wider, bei dem Regionalflughäfen zunehmend von der Verlagerung touristischer Verkehre profitieren. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betont, dass die intensiven Vorbereitungen des Airport-Teams darauf abzielen, trotz der hohen Auslastung einen reibungslosen Ablauf bei der Sicherheitskontrolle und dem Check-in zu gewährleisten. Fluggäste werden dennoch dazu angehalten, an den Hauptreisetagen deutlich mehr Zeit

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Steiermark festigt Spitzenposition als beliebtestes Oster-Reiseziel der Österreicher

Die Steiermark bleibt auch im Jahr 2026 das gefragteste Ziel für Inlandsreisen während der Osterfeiertage. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) entscheidet sich jeder fünfte Österreicher, der das Osterfest im eigenen Land verbringt, für einen Aufenthalt in der Steiermark. Damit verteidigt das Bundesland seinen Spitzenplatz im internen Ranking bereits zum dritten Mal in Folge. Gernot Deutsch, Landesvorsitzender der ÖHV, führt diesen Erfolg auf eine konsequente Qualitätsstrategie und die Kombination aus Naturangeboten, Kulinarik und Gastfreundschaft zurück. Die Nachfrage verteilt sich dabei über das gesamte Bundesgebiet, wobei insbesondere Gäste aus Wien, Niederösterreich und den südlichen Bundesländern die gute Erreichbarkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen. Zusätzliche Marktanalysen der Tourismusbranche bestätigen einen deutlichen Trend hin zum Erholungsurlaub. Während im Vorjahr noch 36 Prozent der Reisenden Entspannung als Hauptmotiv nannten, ist dieser Wert für Ostern 2026 auf 44 Prozent gestiegen. Aktiv- und Erlebnismöglichkeiten bilden mit rund 20 Prozent die zweite wichtige Säule der touristischen Nachfrage. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Steiermark durch ihre geografische Vielfalt – vom alpinen Norden bis zum hügeligen Weinland im Süden – verschiedene Zielgruppen gleichzeitig anspricht. Dies führt nicht nur zu einer hohen Auslastung der Beherbergungsbetriebe, sondern generiert auch erhebliche Wertschöpfungseffekte für die regionalen Zulieferbetriebe und die Gastronomie vor Ort. Die Daten der Erhebung, die gemeinsam mit Reppublika Research unter 1.000 Befragten erstellt wurde, verdeutlichen zudem eine Verschiebung bei den Kurzreisen. Rund 19 Prozent der Österreicher nutzen die Osterferien für Besuche bei Familie und Freunden, oft kombiniert mit Städte- oder Kulturausflügen in regionale Zentren wie Graz. Der steirische Tourismus

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Anpassung der Flugkapazitäten und Preisstrukturen im Indischen Ozean: Air Mauritius reagiert auf globale Krisenherde

Die nationale Fluggesellschaft von Mauritius, Air Mauritius, hat eine signifikante Ausweitung ihres Flugangebots zwischen dem europäischen Festland und dem Inselstaat angekündigt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Instabilität im Nahen Osten und der daraus resultierenden Verschiebungen in den globalen Reiseströmen legt die Fluglinie zusätzliche Kapazitäten auf der prestigeträchtigen Route zwischen Paris-Charles-de-Gaulle und Mauritius auf. In enger Kooperation mit dem Partner Air France werden im April zwei weitere Verbindungen im Codeshare-Verfahren angeboten, die das bereits zuvor aufgestockte Sonderprogramm ergänzen. Diese Maßnahmen führen zu einem Kapazitätszuwachs von insgesamt mehr als 3.600 Sitzplätzen innerhalb eines kurzen Zeitraums. Parallel zu dieser Expansion sieht sich die Fluggesellschaft jedoch gezwungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Aufgrund der volatilen Lage auf den Energiemärkten und der erschwerten Routenführung wurden die Treibstoffzuschläge für alle Buchungsklassen massiv angehoben. Diese zweigleisige Strategie aus Kapazitätsausbau und Preisanpassung spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich Luftfahrtunternehmen derzeit gegenübersehen, um einerseits die hohe Nachfrage zu bedienen und andererseits die drastisch gestiegenen Betriebskosten aufzufangen. Strategische Kapazitätserweiterung im Schatten internationaler Konflikte Die Entscheidung von Air Mauritius, zusätzliche Flüge anzubieten, ist eine direkte Reaktion auf die veränderte Nachfragesituation im internationalen Tourismus. Während klassische Urlaubsziele im Nahen Osten und Teile Nordafrikas aufgrund der militärischen Auseinandersetzungen und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken für viele Reisende an Attraktivität verloren haben, rücken Destinationen im Indischen Ozean verstärkt in den Fokus europäischer Urlauber. Die Insel Mauritius gilt in diesem Kontext als stabiler und sicherer Hafen, was zu einem Buchungsansturm führt, der mit dem regulären Flugplan kaum noch abzudecken ist. Die nun angekündigten sechs Extraflüge –

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Kritik an vorgeschlagener Verteuerung von Flugreisen durch den VCÖ

Die politische Debatte um die Kosten des Flugverkehrs in Österreich hat durch eine scharfe Ablehnung der FPÖ Niederösterreich gegenüber aktuellen Forderungen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) an Schärfe gewonnen. Der Landtagsabgeordnete Hubert Keyl, Verkehrssprecher der Freiheitlichen in Niederösterreich, wies den Vorstoß des VCÖ, Flugreisen künstlich zu verteuern, entschieden zurück. Er argumentierte, dass Urlaubsreisen nicht zu einem Luxusgut für eine kleine Elite werden dürften. In einer Phase allgemeiner wirtschaftlicher Herausforderungen sei es kontraproduktiv, die Ferienplanung der Bürger durch zusätzliche finanzielle Belastungen zu erschweren. Keyl kritisierte die Pläne als ideologisch motivierte Bevormundung der Bevölkerung bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Zusätzliche Recherchen zur aktuellen Gebührenstruktur im Luftverkehr verdeutlichen die bereits bestehende Belastung. In Österreich wird seit Jahren eine Flugabgabe erhoben, die je nach Distanz gestaffelt ist und zuletzt im Rahmen verschiedener Reformen angepasst wurde. Branchenexperten weisen darauf hin, dass der Luftverkehr zudem durch steigende Kerosinkosten und Personalausgaben unter Druck steht. Der VCÖ begründet seine Forderungen regelmäßig mit einer Angleichung der Kostenstrukturen zwischen den Verkehrsträgern, während Kritiker wie die FPÖ anführen, dass dies primär die Kaufkraft der Familien schwäche, die auf Urlaubsflüge angewiesen sind. Der Verweis auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus am Flughafen Wien-Schwechat spielt in der niederösterreichischen Landespolitik dabei eine zentrale Rolle. Die Diskussion findet vor dem Hintergrund einer europaweiten Debatte über Luftverkehrssteuern statt. Während einige EU-Mitgliedstaaten eigene nationale Sonderabgaben eingeführt haben, warnen Luftfahrtverbände vor einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Drehkreuzen außerhalb der Union. Die FPÖ Niederösterreich positioniert sich hierbei als Vertreterin der Wahlfreiheit bei der Verkehrsmittelwahl und betont, dass zusätzliche Abgaben

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Flughafen Brüssel erweitert internationales Streckennetz im Sommerflugplan 2026

Mit dem Beginn der Sommersaison am 29. März 2026 baut der Flughafen Brüssel seine Kapazitäten massiv aus und bedient insgesamt 180 Ziele weltweit. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Stärkung der interkontinentalen Verbindungen, deren Anzahl auf 41 Destinationen ansteigt. Zu den herausragenden Neuerungen zählt die Wiederaufnahme einer direkten Passagierverbindung nach Südamerika: Ab Juni bietet LATAM Airlines drei wöchentliche Flüge nach São Paulo an. Dies markiert die erste Nonstop-Verbindung in diese Region seit 26 Jahren und dient als strategischer Knotenpunkt für Anschlussflüge auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent. Auch in Richtung Nordamerika und Asien verzeichnet der Standort deutliche Zuwächse. Delta Air Lines erhöht die Frequenz nach Atlanta auf tägliche Flüge, während Air Canada eine neue Verbindung nach Halifax in den Flugplan aufnimmt. Das asiatische Netzwerk wird durch Air China gestärkt, die neben Peking nun auch die Metropole Chengdu dreimal wöchentlich anfliegt. Damit umfasst das Portfolio in Asien nun neun Direktziele. Im afrikanischen Raum ergänzt Brussels Airlines das Angebot durch Flüge zum Kilimandscharo in Tansania, womit die Gesamtzahl der Ziele in Subsahara-Afrika auf 19 ansteigt. Die Zahl der am Flughafen operierenden Fluggesellschaften erhöht sich auf 70, wobei fünf neue Anbieter den Betrieb aufnehmen. Neben LATAM und Air China zählen Volotea mit Flügen nach Asturien sowie Smartwings mit zwölf wöchentlichen Verbindungen nach Prag zu den Neuzugängen. Auch Air Senegal festigt seine Präsenz mit Flügen nach Dakar. Etablierte Partner wie Transavia und Vueling reagieren auf die hohe Nachfrage im Freizeitsegment durch die Stationierung zusätzlicher Maschinen und eine Erhöhung der Flugfrequenzen in den Mittelmeerraum, insbesondere

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Tui baut Griechenland-Angebot ab Flughafen Paderborn-Lippstadt für den Sommer 2026 aus

Der Reisekonzern Tui verstärkt im Sommer 2026 seine Präsenz am Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt und setzt dabei auf eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten in Richtung der griechischen Inseln. Ab dem 9. Mai 2026 startet das Programm mit der ersten Verbindung nach Kreta. Griechenland verzeichnet laut aktuellen Buchungsdaten der Reiseveranstalter eine überdurchschnittliche Nachfrage und entwickelt sich zum zentralen Zielgebiet der kommenden Saison. Um diesem Trend gerecht zu werden, erhöht Tui die Frequenz der Flüge nach Kreta auf bis zu vier wöchentliche Rotationen, die an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag bedient werden. Auch die Insel Kos bleibt mit wöchentlichen Flügen jeweils samstags fester Bestandteil des Flugplans ab dem ostwestfälischen Heimathafen. Zusätzliche Marktanalysen der Tourismusbranche bestätigen, dass die Entscheidung für den Ausbau in Paderborn auf einer stabilen Buchungslage im Einzugsgebiet Ostwestfalen und Südwestfalen basiert. Während die Strecken nach Kreta und Kos wie in den Vorjahren operativ durch die Fluggesellschaft Freebird Airlines Europe bedient werden, gibt es bei der Anbindung von Rhodos eine Neuerung. Ab Juli 2026 wird das Programm durch wöchentliche Flüge an Donnerstagen ergänzt, wobei Tui hierfür erstmals die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines als Partner gewonnen hat. Aegean Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, setzt auf dieser Strecke moderne Maschinen vom Typ Airbus A320 ein, was eine qualitative Aufwertung des Angebots für die Passagiere aus der Region bedeutet. Der Flughafen Paderborn-Lippstadt profitiert von dieser Entwicklung durch eine höhere Auslastung der Infrastruktur und eine Stärkung seines Profils als wichtiger touristischer Abflughafen im Herzen Deutschlands. Neben den griechischen Zielen umfasst das Sommerprogramm von Tui

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Lufthansa Group führt neuen Tarif für Reiseveranstalter ein

Die Lufthansa Group erweitert ihr Tarifportfolio um eine neue Option für den touristischen Sektor. Ab sofort steht Reiseveranstaltern der Tarif „TO Green“ zur Verfügung, der speziell auf die Bedürfnisse von Partnern im Bereich der Privatreisen zugeschnitten ist. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf ein verändertes Buchungsverhalten im Freizeitsegment. Der neue Tarif orientiert sich an den bereits etablierten „Green Fare“-Modellen, wurde jedoch technisch und vertraglich so angepasst, dass er in die Kontingente und Pauschalangebote von Veranstaltern integriert werden kann. Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund einer branchenweiten Umstellung auf differenzierte Preismodelle, die über die reine Beförderungsleistung hinausgehen. Zusätzliche Marktanalysen und Branchendaten verdeutlichen die Dynamik in diesem Segment. Im vergangenen Geschäftsjahr haben fast sieben Millionen Passagiere der Lufthansa Group – was einem Anteil von über fünf Prozent der Gesamtkunden entspricht – Tarife mit integriertem Emissionsausgleich gewählt. Zum Vergleich: Vor vier Jahren lag dieser Anteil noch bei unter 0,1 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im operativen Bereich wider: Der Konzern konnte den Absatz von synthetischen Kraftstoffen (Sustainable Aviation Fuel, SAF) im Jahr 2025 mehr als verdoppeln. Durch die Bündelung dieser Optionen in festen Tarifen versucht die Airline, die komplexe Abwicklung von Kompensationsleistungen für den Endkunden und die Reisebüros zu vereinfachen. Die strategische Ausweitung betrifft nicht nur das Einzelkundengeschäft, sondern zunehmend auch Gruppenreisen. Seit Ende Januar 2026 sind die entsprechenden Tarife für Gruppen ab neun Personen auf dem gesamten Langstreckennetz der Konzern-Airlines verfügbar. Dies umfasst alle Reiseklassen von der Economy bis zur First Class. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration in

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