Tourismus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Tourismus

Corendon Airlines weitet Kapazitäten nach Ägypten massiv aus

Die Fluggesellschaft Corendon Airlines hat für die laufende Saison 2026 eine erhebliche Ausweitung ihres Flugangebots von Deutschland nach Ägypten bekannt gegeben. Erstmals bietet der Ferienflieger ganzjährige Verbindungen zu den Destinationen am Roten Meer an, ohne die bisher üblichen Unterbrechungen während der Sommermonate. Die Gesamtkapazität für ägyptische Ziele wurde dabei um mehr als 40 Prozent gesteigert. Im Fokus der Expansion stehen die Flughäfen Hurghada, Sharm el Sheikh und Marsa Alam, die von insgesamt neun deutschen Abflughäfen bedient werden. Allein nach Hurghada startet die Airline von Standorten wie Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig, Nürnberg und Stuttgart. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Ausbau Teil einer breiter angelegten Wachstumsstrategie im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment ist. Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin kündigte die Airline-Gruppe an, ihre Gesamtkapazität über alle Zielgebiete hinweg um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu erhöhen. Neben dem Schwerpunkt Ägypten verzeichnet auch das Spanien-Geschäft mit einem Zuwachs von über 25 Prozent ein deutliches Plus. Griechenland wird mit einer Steigerung von zwölf Prozent ebenfalls intensiver angeflogen. Die Airline reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Pauschalreisen und sonnenintensiven Destinationen in der Mittelmeerregion und Nordafrika. Die logistische Umsetzung erfolgt durch eine Optimierung der Flottennutzung und die Stationierung zusätzlicher Maschinen an strategisch wichtigen Standorten. Corendon Airlines setzt dabei primär auf Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 und Boeing 737 MAX 8, die für ihre Reichweite und Passagierkapazität auf diesen Routen prädestiniert sind. Durch die ganzjährige Bedienung der ägyptischen Badeorte zielt die Gesellschaft darauf ab, die saisonalen Schwankungen im Flugbetrieb zu glätten

weiterlesen »

Rhätische Bahn setzt im Jahr 2026 verstärkt auf historische Dampffahrten in Graubünden

Die Rhätische Bahn, ein technologisches und kulturelles Monument der Schweizer Ingenieurskunst, kündigt für das Jahr 2026 eine umfassende Reihe von Sonderfahrten an, die das goldene Zeitalter der Eisenbahn im Kanton Graubünden wiederaufleben lassen. Seit über einem Jahrhundert prägt das charakteristische rote Rollmaterial die alpine Landschaft, doch es sind vor allem die Relikte aus der Gründungszeit, die eine ungebrochene Faszination ausüben. Ab September 2026 kommen verschiedene historische Lokomotiven, darunter die legendäre Dampflokomotive G 3/4 Nr. 11 mit dem Beinamen Heidi, auf den spektakulären Bergstrecken zum Einsatz. Diese Nostalgiezüge bieten Reisenden die seltene Gelegenheit, die technisch anspruchsvollen Routen durch das Engadin und über die Albula-Linie in einer Weise zu erleben, die dem Reisegefühl des späten 19. Jahrhunderts entspricht. Das Angebot reicht von kurzen Erlebnisfahrten im Städtedreieck des Oberengadins bis hin zu ausgedehnten Panoramastrecken entlang des Inns. Mit diesen Sonderleistungen unterstreicht die Rhätische Bahn ihren Status als Betreiberin eines lebendigen Denkmals, das die Geschichte der Erschließung des Hochgebirges durch die Schiene dokumentiert und für ein internationales Publikum physisch erfahrbar macht. Die technologische Pionierleistung im Hochgebirge Der Ursprung der heutigen Rhätischen Bahn liegt im Jahr 1889, als die erste Teilstrecke zwischen Landquart und Klosters eröffnet wurde. Was als ehrgeiziges Projekt zur Verbindung abgelegener Bergtäler begann, entwickelte sich rasch zu einem der komplexesten und architektonisch anspruchsvollsten Schienennetze der Welt. Das heutige Streckennetz umfasst 384 Kilometer und überwindet enorme Höhenunterschiede durch den Einsatz von Kehrtunneln, Viadukten und Galerien. Die technische Herausforderung bestand seit jeher darin, die Schmalspurbahn sicher durch das instabile Gelände und das raue Klima

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt baut Kapazitäten im Sommerflugplan 2026 deutlich aus

Mit dem Inkrafttreten des neuen Sommerflugplans am 29. März 2026 festigt der Flughafen Frankfurt seine Rolle als zentrales europäisches Luftfahrt-Drehkreuz. Insgesamt 88 Fluggesellschaften verbinden die hessische Metropole mit 283 Destinationen in 92 Ländern. Besonders auffällig ist die Steigerung der angebotenen Sitzplatzkapazität auf rund 871.000 Plätze pro Woche, was einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Über 1.000 wöchentliche Interkontinentalverbindungen unterstreichen dabei die globale Reichweite des Standorts, der bis zum 24. Oktober 2026 nach diesem erweiterten Plan operiert. Ein Schwerpunkt des neuen Flugplans liegt auf der Erschließung nordeuropäischer Ziele. Die Lufthansa nimmt ab Mai vier wöchentliche Verbindungen nach Trondheim auf, während die Tochtergesellschaft Discover Airlines das norwegische Bodø sowie die irische Stadt Shannon anfliegt. Letztere Verbindung markiert die Rückkehr einer Route, die seit 2019 nicht mehr direkt ab Frankfurt bedient wurde. Auch im südeuropäischen Raum werden Kapazitäten aufgestockt, unter anderem durch die Wiederaufnahme der Flüge nach Brindisi. In Osteuropa stärkt die Lufthansa die Anbindung an den polnischen Markt durch zweimal tägliche Flüge nach Rzeszów, was insbesondere für den Wirtschaftsverkehr von Bedeutung ist. Der Ferienflieger Condor erweitert sein Zubringernetz erheblich und integriert London Gatwick in den Flugplan. Ab Mai folgen hochfrequente Verbindungen nach Barcelona, Venedig und Budapest, die jeweils dreimal täglich bedient werden. Damit wächst das Netz der Zubringerziele auf insgesamt 13 an. Auch der österreichische Markt wird durch Danish Air Transport (DAT) intensiver erschlossen, die bis zu drei tägliche Rotationen nach Linz anbietet. Diese Verdichtung des europäischen Netzes dient primär der Speisung der Langstreckenverbindungen, die im Sommer 2026

weiterlesen »

Aeroitalia erweitert internationales Streckennetz ab Salerno im Sommer 2026

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia baut ihre Präsenz am Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi für die kommende Sommersaison 2026 aus. Ab Anfang Juli plant die Airline die Aufnahme mehrerer internationaler Direktverbindungen zu strategisch wichtigen Tourismuszielen im Mittelmeerraum. Das neue Flugprogramm umfasst saisonale Routen nach Spanien und Griechenland, die bis Anfang September bedient werden sollen. Konkret wird die Baleareninsel Ibiza einmal wöchentlich angeflogen, während für Palma de Mallorca sowie die griechischen Destinationen Mykonos und Thira auf Santorin jeweils zwei wöchentliche Rotationen vorgesehen sind. Für die Durchführung dieser neuen Strecken greift Aeroitalia auf eine operative Partnerschaft mit der griechischen Marathon Airlines zurück. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Embraer E190, die über eine Kapazität von rund 100 Sitzplätzen verfügen und sich aufgrund ihrer Reichweite und Effizienz ideal für das europäische Regionalsegment eignen. Durch das Wet-Lease-Abkommen stellt die italienische Fluggesellschaft sicher, dass sie die steigende Nachfrage nach Urlaubsreisen ab Süditalien bedienen kann, ohne die eigene Kernflotte zu überlasten. Der Flughafen Salerno, der erst kürzlich für den kommerziellen Linienverkehr umfassend modernisiert wurde, gewinnt durch diese Expansion deutlich an internationaler Bedeutung. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Aeroitalia mit diesem Schritt in direkten Wettbewerb zu anderen Billigfluganbietern tritt, die das Potenzial der Amalfiküste als Quellmarkt für Auslandsreisen erkannt haben. Die Entscheidung für Salerno als Abflughafen entlastet zudem den oft überlaufenen Flughafen Neapel und bietet Reisenden aus den Regionen Kampanien und Basilikata kürzere Anfahrtswege. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Wahl der Flugziele – Ibiza, Mykonos und Santorin – auf eine zahlungskräftige Klientel abzielt, die Wert auf Direktverbindungen zu exklusiven Ferienorten

weiterlesen »

All Nippon Airways nutzt Sake als Botschafter für regionale Tourismusziele

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat eine neue strategische Initiative gestartet, um internationale Reisende für weniger bekannte Regionen Japans zu begeistern. Im Zentrum dieser Kampagne steht das traditionelle Getränk Sake, das als kulturelles Bindeglied fungieren soll. Durch gezieltes Storytelling über regionale Brauereien, Verkostungen und kulinarische Empfehlungen möchte die Fluggesellschaft das Interesse an den vielfältigen Präfekturen des Landes vertiefen. Die Initiative setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Fachhändler IMADEYA, der über ein Netzwerk zu zahlreichen Braustätten verfügt. Ziel ist es, das Bewusstsein für die japanische Sake-Kultur, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zu nutzen, um Touristen abseits der bekannten Metropolen wie Tokio oder Kyōto in den ländlichen Raum zu locken. Zusätzliche Recherchen im japanischen Tourismussektor unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Strategie. Während die Besucherzahlen in Japan Rekordwerte erreichen, konzentriert sich der Massentourismus oft auf den sogenannten „Goldenen Korridor“. ANA begegnet dieser Konzentration durch die Entwicklung spezieller Erlebnisangebote, wie etwa Besichtigungen von Brauereien und die Einführung einer digitalen Kommunikationsplattform. Diese Plattform soll detaillierte Informationen über die Herstellungsverfahren und die lokale Lebensweise in den verschiedenen Gemeinschaften bereitstellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der „Kaku-uchi“-Kultur, einer traditionellen Form der Stehbar, die in Japan tief verwurzelt ist und nun international bekannter gemacht werden soll. Den operativen Auftakt der Kampagne bildet ein großes Event im April 2026 in Stockholm. Dort wird ANA ein japanisches Sake-Fest veranstalten, bei dem Teilnehmer die Vielfalt regionaler Sorten und die dazugehörige Gastronomie kennenlernen können. Diese Veranstaltung dient als Pilotprojekt für weitere internationale Formate,

weiterlesen »

Disney Cruise Line setzt Expansionskurs mit der Disney Believe fort

Die US-amerikanische Reederei Disney Cruise Line hat den Namen ihres nächsten Schiffsneubaus bekannt gegeben und damit einen weiteren Meilenstein in ihrer ambitionierten Wachstumsstrategie erreicht. Das vierte Schiff der erfolgreichen Wish-Klasse wird den Namen Disney Believe tragen und voraussichtlich Ende 2027 in Dienst gestellt. Wie das Unternehmen im Rahmen einer Presseerklärung mitteilte, soll das neue Flaggschiff thematisch die Kraft des Glaubens an die eigenen Träume und das Vertrauen in die Zukunft in den Mittelpunkt rücken. Technisch und konzeptionell orientiert sich der Neubau an seinen Schwesterschiffen, wird jedoch mit völlig neuen Unterhaltungswelten aufwarten, die unter anderem populäre Filmmarken wie Encanto und Frozen integrieren. Die Ankündigung erfolgt in einer Phase beispielloser Flottenvergrößerung: Bis zum Jahr 2031 plant der Unterhaltungskonzern, seine Kreuzfahrtflotte auf insgesamt 13 Einheiten auszubauen. Damit einher gehen der Vorstoß in neue Märkte wie Japan sowie die Entwicklung einer gänzlich neuen Schiffsklasse ab dem Jahr 2029. Der Name Disney Believe steht somit nicht nur für ein erzählerisches Konzept an Bord, sondern symbolisiert auch das wirtschaftliche Vertrauen des Mutterkonzerns in das hochrentable Segment der Familienkreuzfahrten auf den Weltmeeren. Konzeptionelle Ausrichtung und thematische Schwerpunkte der Disney Believe Die Disney Believe wird das vierte Schiff einer Baureihe sein, die mit der Disney Wish im Jahr 2022 ihren Anfang nahm. Diese Klasse zeichnet sich durch ein besonders hohes Maß an technologischer Integration und eine luxuriöse Innenausstattung aus, die das klassische Kreuzfahrterlebnis mit den immersiven Welten der Disney-Animationsfilme verschmilzt. Für das neue Schiff hat die Reederei angekündigt, bewährte Konzepte weiterzuentwickeln und neue Franchises erstmals großflächig an Bord

weiterlesen »

Repräsentative Umfrage von Icelandair belegt hohes Betrugsrisiko bei Reisebuchungen

Eine aktuelle Untersuchung der Fluggesellschaft Icelandair unter 3.000 Personen in Deutschland verdeutlicht die wachsende Gefahr durch kriminelle Machenschaften im Tourismussektor. Laut den im März 2026 veröffentlichten Ergebnissen ist bereits jeder achte Deutsche (13 %) Opfer eines Reisebetrugs geworden, während weitere 17 % angaben, entsprechende Versuche im letzten Moment erkannt zu haben. Damit war fast jeder dritte Bundesbürger bereits mit betrügerischen Angeboten konfrontiert. Der finanzielle Schaden ist erheblich: Im Durchschnitt verloren Betroffene 1.272,22 Euro pro Vorfall. Regionale Auswertungen zeigen dabei drastische Unterschiede. Während Opfer in Essen im Schnitt mit 547,43 Euro glimpflich davonkamen, verloren Reisende aus Stuttgart mit durchschnittlich 2.460,30 Euro die höchsten Summen. Zusätzliche Recherchen im Bereich der Internetkriminalität bestätigen, dass die Methoden der Täter immer raffinierter werden. Besonders die Generation Z (18 bis 28 Jahre) erweist sich als anfällig: Fast ein Viertel dieser Altersgruppe gab an, bereits auf Betrug hereingefallen zu sein, was Experten auf die intensive Nutzung von sozialen Medien zurückführen. Tatsächlich rangiert Betrug über Social-Media-Plattformen mit 29,6 % an der Spitze der häufigsten Betrugsformen, dicht gefolgt von gefälschten Unterkünften und Zahlungsbetrug (jeweils 27,4 %). Interessanterweise verlieren ältere Generationen wie die Baby-Boomer zwar seltener Geld, wenn es jedoch zu einem Betrug kommt, liegen die Schadenssummen mit rund 1.576 Euro deutlich über dem Durchschnitt der jüngeren Befragten, was oft mit der Buchung teurerer Pauschalreisen zusammenhängt. Die Studie identifiziert zudem spezifische Risikogruppen und regionale Schwerpunkte. Bewohner von Düsseldorf sind mit einer Betroffenenquote von 24,7 % am häufigsten Leidtragende krimineller Reiseangebote. Auffällig ist zudem, dass Reisen im Kollegenkreis besonders riskant zu

weiterlesen »

Ryanair eröffnet großes Wartungszentrum am Flughafen Madrid-Barajas

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Mittwoch, den 18. März 2026, ihr neues Instandhaltungszentrum am Flughafen Madrid-Barajas offiziell eingeweiht. Mit einer Investitionssumme von 25 Millionen Euro und einer Fläche von 22.000 Quadratmetern handelt es sich um die größte Wartungseinrichtung innerhalb des gesamten Ryanair-Netzwerks. Der neue Hangar bietet Kapazitäten für die gleichzeitige Wartung von sieben Flugzeugen und ergänzt die bereits bestehenden Kapazitäten am Standort auf insgesamt acht Wartungslinien. Durch die Inbetriebnahme entstehen im industriellen Bereich des Flughafens rund 700 hochqualifizierte Arbeitsplätze, darunter Positionen für Ingenieure, Mechaniker und Support-Personal. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung Spaniens für den Konzern. Neben dem neuen Standort in Madrid betreibt Ryanair bereits seit 2019 ein großes Wartungszentrum in Sevilla, das 2021 erweitert wurde und eine Investition von 30 Millionen Euro darstellt. Das Projekt in Madrid ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms in Spanien, das sich laut Unternehmensangaben auf insgesamt 11 Milliarden Euro beläuft. Hierzu zählen 11 Basen, eine Flotte von 109 stationierten Flugzeugen sowie ein IT-Innovationszentrum in der Innenstadt von Madrid. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, arbeitet die Airline eng mit lokalen Luftfahrtschulen zusammen und rekrutiert Absolventen über ein intern entwickeltes Ausbildungsprogramm für Ingenieure. Trotz der feierlichen Eröffnung, an der auch Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida teilnahm, äußerte die Konzernleitung deutliche Kritik an der Preispolitik des spanischen Flughafenbetreibers Aena. Ryanair-CEO Eddie Wilson warnte davor, dass geplante Gebührenerhöhungen von bis zu 21 Prozent über die nächsten fünf Jahre die Wettbewerbsfähigkeit Spaniens als Tourismusziel gefährden könnten. Während Ryanair in Märkten wie Marokko oder Italien zweistellige Wachstumsraten verzeichnet,

weiterlesen »

Marabu erweitert Flugangebot ab Hamburg um vier saisonale Destinationen

Die Fluggesellschaft Marabu, die als Schwestergesellschaft des Ferienfliegers Condor agiert, weitet ihr Streckennetz am Flughafen Hamburg im Jahr 2026 signifikant aus. Das Unternehmen plant die Einführung von vier neuen saisonalen Verbindungen, die unterschiedliche Schwerpunkte in Südeuropa und Nordafrika setzen. Den Auftakt bilden im Frühjahr die Destinationen Agadir in Marokko sowie Santa Cruz de la Palma auf den Kanarischen Inseln. Beide Ziele werden mit jeweils zwei wöchentlichen Umläufen bedient. Strategisch sieht die Planung vor, diese Routen nicht nur im Sommerhalbjahr anzubieten, sondern sie als feste Bestandteile auch in den kommenden Winterflugplan 2026/27 zu integrieren, um eine ganzjährige Auslastung der Maschinen zu fördern. Zusätzliche Recherchen in den Buchungssystemen ergeben, dass Marabu ab Juli 2026 eine wöchentliche Verbindung nach Preveza/Lefkada in Griechenland aufnimmt. Diese Destination gilt als wichtiges Tor zur ionischen Küste und wird verstärkt von Individualtouristen nachgefragt. Zudem wird zwischen Mai und Oktober die italienische Hafenstadt Triest angeflogen. Die Entscheidung für Triest unterstreicht die Bemühungen der Airline, neben klassischen Badezielen auch kulturell bedeutsame Regionen in das Portfolio aufzunehmen, die als Ausgangspunkte für Kreuzfahrten oder Rundreisen in der Adria-Region dienen. Branchenbeobachter werten diesen Ausbau als Versuch, Marktanteile am Hamburger Standort gegenüber Mitbewerbern wie Eurowings oder Ryanair zu sichern. Technisch setzt die Fluggesellschaft bei allen neuen Verbindungen auf Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Diese Maschinen sind für Kurz- und Mittelstrecken konzipiert und bieten eine moderne Kabinenausstattung, die dem Standard der Condor-Gruppe entspricht. Marabu nutzt dabei Synergien mit der Muttergesellschaft, insbesondere im Bereich der Bodenabfertigung und beim Vertrieb der Tickets über etablierte Reiseveranstalter. Da die

weiterlesen »

Verschiebungen im globalen Tourismusmarkt: Zwischen geopolitischen Spannungen und steigenden Reisekosten

Die internationale Tourismusbranche sieht sich im Frühjahr 2026 mit einer komplexen Gemengelage aus geopolitischen Risiken und ökonomischem Druck konfrontiert. Trotz der anhaltenden bewaffneten Konflikte im Nahen Osten bleibt die fundamentale Reiselust der europäischen Verbraucher ungebrochen, führt jedoch zu signifikanten räumlichen Verschiebungen der Buchungsströme. Reiseveranstalter wie Dertour berichten von einer stabilen Gesamtnachfrage, während gleichzeitig die operativen Kosten durch steigende Kerosinpreise unter Druck geraten. Diese Entwicklung könnte zeitnah zu einer spürbaren Verteuerung von Pauschalreisen führen, da kleinere Kostensteigerungen für zukünftige Buchungsperioden kaum noch abzufangen sind. In der betroffenen Nahostregion herrscht derzeit eine Phase der Verunsicherung, die sich in Stornierungen und Umbuchungen niederschlägt, wobei klassische Ausweichziele in Südeuropa wie Griechenland und Spanien überdurchschnittlich profitieren. Experten der Tourismuswissenschaft betonen dabei die hohe Austauschbarkeit von Destinationen im Bereich des Badeurlaubs, warnen jedoch vor langfristigen Imageverlusten für die Golfregion, sollte die Instabilität anhalten. Gleichzeitig unterstreicht die aktuelle Lage den strukturellen Vorteil der Pauschalreise, die in Krisenzeiten eine umfassende Absicherung der Reisenden garantiert und die Veranstalter vor enorme logistische Herausforderungen stellt. Ökonomische Rahmenbedingungen und die Preisentwicklung bei Flugreisen Ein zentraler Faktor für die Preisgestaltung der kommenden Saison ist die Volatilität auf den Energiemärkten. Christoph Debus, Chef des Reiseveranstalters Dertour, wies darauf hin, dass die aktuellen Aufwärtstendenzen beim Kerosinpreis unmittelbare Auswirkungen auf die Kalkulationen der Reiseanbieter haben. Da Treibstoffkosten einen erheblichen Teil der operativen Ausgaben im Flugverkehr ausmachen, lassen sich Preisanpassungen bei länger anhaltenden Hochpreisphasen nicht vermeiden. Für den Endverbraucher bedeutet dies, dass das Zeitfenster für günstige Frühbucherkonditionen kleiner wird und Last-Minute-Angebote aufgrund der knappen Kapazitäten und hohen

weiterlesen »