Tourismus

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Sun Express verzeichnet deutliches Passagierplus im Geschäftsjahr und Weihnachtsverkehr

Die Fluggesellschaft Sun Express hat das Jahr 2025 mit einem signifikanten Wachstum bei den Fluggastzahlen abgeschlossen. Nach aktuellen Unternehmensdaten beförderte der Ferienflieger, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, im gesamten vergangenen Kalenderjahr rund 16 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft in der Weihnachts- und Neujahrsperiode vom 20. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026. In diesem kurzen Zeitraum nutzten etwa eine halbe Million Reisende die Verbindungen der Airline, was ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum markiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieses Wachstum maßgeblich durch eine massive Kapazitätsausweitung im deutschsprachigen Raum getrieben wurde. Sun Express hat im Jahr 2025 sein Streckennetz von wichtigen Abflughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien in Richtung der türkischen Riviera und Anatoliens weiter verdichtet. Das Unternehmen profitierte dabei von einer stabilen Nachfrage nach Besuchsreisen zu Freunden und Verwandten sowie einem anhaltenden Trend zu Winterurlauben in der Türkei. Um das erhöhte Passagieraufkommen während der Feiertage zu bewältigen, wurden auf zahlreichen Routen zusätzliche Frequenzen und punktuelle Charterflüge eingerichtet. Hinter dem operativen Erfolg steht eine konsequente Flottenstrategie. Die Fluggesellschaft setzt verstärkt auf den Einsatz moderner Maschinen vom Typ Boeing 737-800 und Boeing 737 Max, um die Sitzplatzkapazität pro Flug zu optimieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Sun Express durch langfristige Leasingverträge und die Integration neuer Flugzeuge seine Position als Marktführer im Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei festigen konnte. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine weitere Expansion, wobei insbesondere

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Axel Schefe übernimmt zum März die Führung der griechischen Sky Express

Der bisherige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Marabu, Axel Schefe, wird ab März 2026 neuer Chief Executive Officer der griechischen Airline Sky Express. Dieser Wechsel folgt auf die bereits im November 2025 erfolgte Ankündigung, dass Schefe die Condor-Schwestergesellschaft Marabu zum Ende Januar verlassen werde, um sich beruflich neu zu orientieren. Sky Express, die als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Südosteuropa gilt, verfügt derzeit über eine Flotte von knapp 30 Maschinen. Das Portfolio umfasst moderne Turboprops der Typen ATR 42 und 72 sowie Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus A320-Familie, darunter auch die kapazitätsstarken A321neo. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Personalie. Sky Express hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Expansionsstrategie verfolgt und sich von einer rein regionalen griechischen Fluggesellschaft zu einem ernsthaften internationalen Wettbewerber entwickelt. In Deutschland bedient der Carrier bereits die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München sowie die Standorte Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Mit Schefe gewinnt das Unternehmen einen Manager, der über umfassende Erfahrung im Aufbau und der Konsolidierung von Ferienfluggesellschaften verfügt, was insbesondere für die Stärkung des Ganzjahresverkehrs zwischen Deutschland und Griechenland von Bedeutung sein dürfte. Wirtschaftlich gesehen steht Sky Express vor der Herausforderung, die operative Effizienz bei gleichzeitigem Flottenwachstum zu sichern. Das Unternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit massiv in die Modernisierung seiner Flotte investiert und unterhält enge Kooperationen mit internationalen Schwergewichten wie Air France-KLM, Emirates und Delta Air Lines über Interline-Abkommen. Dieser Ausbau der internationalen Konnektivität wird voraussichtlich einer der Schwerpunkte unter Schefes Führung sein. Ziel ist es, den Marktanteil im lukrativen Transitverkehr

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Flughafen Münster/Osnabrück weitet Flugangebot für den Sommer 2026 aus

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seinen Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Kapazitätsausweitung und die Einbindung neuer Destinationen vorsieht. Ab Ende März werden insgesamt zehn Fluggesellschaften zwölf verschiedene Ziele bedienen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Kooperation mit der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation. Das Unternehmen fungiert als neuer Home Carrier am Standort und stationiert einen Airbus A320 am FMO. Damit werden erstmals regelmäßige Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos angeboten sowie die Kapazitäten nach Kreta ausgebaut. Durch die Stationierung vor Ort können für diese Strecken attraktivere Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden realisiert werden. Im Bereich des touristischen Charterverkehrs bleibt die Nachfrage nach Zielen rund um das Mittelmeer stabil hoch. Besonders die Verbindung nach Antalya wird massiv bedient: Bis zu sieben tägliche Flüge durch Anbieter wie SunExpress, Corendon und Pegasus gewährleisten eine hohe Flexibilität für Pauschalreisende. Auch Mallorca bleibt mit fünf täglichen Rotationen durch Ryanair, Eurowings und Condor eine tragende Säule des Flugplans. Ergänzt wird das Angebot durch Ryanair-Verbindungen nach Málaga, Alicante, Korfu und Zadar sowie die Strecke nach Pristina, die bereits seit fünf Jahren erfolgreich durch GP Aviation betrieben wird. Für Städtereisende bleibt die Verbindung nach London-Stansted fester Bestandteil des Portfolios. Ein strategischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz über das Drehkreuz München. Die Deutsche Lufthansa bedient diese Strecke viermal täglich. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass über 40 Prozent der Passagiere auf dieser Route in München auf Langstreckenflüge umsteigen. Um die Konnektivität zu verbessern, wurden die Flugzeiten optimiert, wodurch sich die Transitzeiten zu globalen

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Event-Tourismus: DDSG Blue Danube präsentiert Winterprogramm 2026

Die Wiener Donauschifffahrt zeigt sich auch in der kalten Jahreszeit als dynamischer Motor des regionalen Tourismus und der Freizeitwirtschaft. Mit einer Flotte von neun modernen Schiffen bietet die DDSG Blue Danube an nahezu jedem Tag des Jahres ein breites Spektrum an Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Wasser. Während das Linienprogramm der City Cruise tägliche Einblicke in die urbane Architektur und Stadtentwicklung Wiens gewährt, rücken für den Februar 2026 vier groß angelegte Themenfahrten in den Fokus der operativen Planung. Die Geschäftsführung des Unternehmens, bestehend aus Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, reagiert damit auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Segment der Erlebnisgastronomie. Nach einer Kapazitätsausweitung um 15 Prozent im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen nun auf eine Kombination aus musikalischer Unterhaltung und spezialisierter Kulinarik, um neue Zielgruppen für die Schifffahrt auf der Donau und dem Donaukanal zu begeistern. Das Programm reicht von Hommagen an nationale Musikikonen über nostalgische Tanzveranstaltungen bis hin zu exklusiven kulinarischen Angeboten für den Valentinstag. Wirtschaftliche Entwicklung und Flottenstrategie der DDSG Die DDSG Blue Danube fungiert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 als Nachfolgeorganisation der geschichtsträchtigen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829. Heute ist das Unternehmen zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros, was die strategische Einbettung in die kommunale und nationale Infrastruktur verdeutlicht. Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von mehr als 300.000 Passagieren nimmt die Reederei eine marktbeherrschende Stellung im Raum Wien und Niederösterreich ein. Zur Flotte gehören namhafte Schiffe wie die MS Admiral Tegetthoff, die MS Wien und die MS Vindobona, die jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke von Linienfahrten

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Stabilität im Tourismussektor: Prognosen bestätigen anhaltend hohes Niveau der Reisenachfrage

Der europäische Tourismusmarkt zeigt sich angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bemerkenswert widerstandsfähig. Nach neuesten Auswertungen und Prognosen der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) bleibt die Nachfrage nach Urlaubsreisen auf einem konstant hohen Niveau. Während das Reisejahr 2025 durch ein stabiles Volumen geprägt war, deuten alle Indikatoren darauf hin, dass sich dieser Trend im Jahr 2026 fortsetzen wird. Trotz allgemeiner ökonomischer Unsicherheiten und einer volatilen Inflationsentwicklung stufen die Konsumenten ihre Urlaubsplanung weiterhin als hohe Priorität in ihrem persönlichen Budget ein. Die psychologische Bedeutung des Urlaubs als notwendiger Ausgleich zum Arbeitsalltag scheint die negativen Effekte einer gedämpften Kaufkraft in anderen Konsumbereichen zu überlagern. Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und die Hotellerie bereiten sich daher auf eine Saison vor, die durch eine frühzeitige Buchungsdynamik und ein ungebrochenes Interesse an sowohl klassischen Mittelmeerdestinationen als auch Fernreisen gekennzeichnet ist. Die Branche blickt optimistisch auf das kommende Jahr, wobei die Flexibilität der Angebote und die Preisstabilität als zentrale Wettbewerbsfaktoren identifiziert werden. Analyse der Marktentwicklung und Konsumentenverhalten Die Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen verdeutlichen, dass das Reiseverhalten der Bevölkerung einer strukturellen Festigkeit unterliegt. Im Jahr 2025 konnte das Volumen der Urlaubsreisen auf dem Niveau der starken Vorjahre gehalten werden. Diese Stabilität ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da die privaten Haushalte mit gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Bereichen Energie und Ernährung konfrontiert waren. Die Reiseanalyse zeigt jedoch, dass bei der Urlaubsplanung eher an der Dauer oder der Wahl der Unterkunft gespart wird, als gänzlich auf die Reise zu verzichten. Für das Jahr 2026 zeichnet sich ab, dass die Urlaubslust sogar noch weiter

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Norwegian Cruise Line stellt neues Flottenflaggschiff Aura vor

Die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) hat die Buchungen für ihr neuestes und bisher größtes Schiff, die Norwegian Aura, freigeschaltet. Der Neubau, der derzeit bei der italienischen Werft Fincantieri gefertigt wird, soll im Mai 2027 seine Premiere feiern. Mit einer Länge von rund 345 Metern und einer Vermessung von 169.000 BRZ übertrifft die Norwegian Aura ihre Vorgänger der Prima-Klasse um etwa zehn Prozent. Das Schiff ist für 3.840 Gäste ausgelegt und markiert einen neuen Größendurchschnitt innerhalb der Flotte. Nach einer kurzen Einführungssaison im Mittelmeer wird das Schiff ab Juni 2027 dauerhaft in Miami stationiert, um von dort aus siebentägige Routen in die Karibik zu bedienen. Ein zentrales Merkmal der technischen Ausstattung und des Entertainment-Angebots ist der neue Open-Air-Bereich „Ocean Heights“. Dieser Komplex erstreckt sich über mehrere Decks und beherbergt die umfangreichste Rutschenlandschaft der gesamten Reederei, darunter eine über 120 Meter lange Duell-Mattenrutsche. Zudem verfügt das Schiff über einen 25 Meter hohen Hochseilgarten sowie eine Kletterwand. Für die Gestaltung der Innenbereiche verpflichtete die Reederei namhafte Designbüros wie die Rockwell Group und Piero Lissoni. Letzterer zeichnet insbesondere für den exklusiven Suiten-Bereich „The Haven“ verantwortlich, der auf diesem Neubau die größte Anzahl an Wohneinheiten innerhalb der NCL-Flotte umfasst. Die Routenplanung sieht vor, dass die Norwegian Aura regelmäßig die privat betriebenen Inselresorts der Reederei ansteuert. Dazu zählen Great Stirrup Cay auf den Bahamas sowie Harvest Caye in Belize. Die Bahamas-Insel wurde hierfür umfassend ausgebaut und um eine großflächige Lagunenlandschaft sowie einen Wasserpark mit 19 Rutschen ergänzt, der pünktlich zur Indienststellung des Schiffes im Jahr

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Salzburg: Eurowings und Eurotours erweitern das Angebot um neue Mittelmeerdestinationen

Der Flughafen Salzburg verzeichnet für die kommende Sommersaison 2026 eine Erweiterung seines Flugplans durch den strategischen Partner Eurowings. Im Zentrum der neuen Verbindungen stehen attraktive Ziele im Mittelmeerraum, die sowohl Individualreisende als auch das Segment der organisierten Gruppenreisen ansprechen. Erstmals wird die sardische Hauptstadt Cagliari im Süden der Insel direkt bedient, was in Kombination mit den bestehenden Flügen nach Olbia neue logistische Möglichkeiten für Rundreisen eröffnet. Zudem kehrt die Baleareninsel Ibiza als wöchentliche Verbindung in den Flugplan zurück, um der stabilen Nachfrage im Freizeitsegment gerecht zu werden. Ein Novum stellt die Kooperation mit dem Reiseveranstalter Eurotours dar: Ab Ende August wird eine Charterverbindung nach Genua eingerichtet, die speziell auf die Bedürfnisse von Kreuzfahrtpassagieren zugeschnitten ist. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Salzburger Flughafens als zentrale Mobilitätsdrehscheibe für Westösterreich und das angrenzende Bayern, wobei insbesondere die Verknüpfung von Luftverkehr und maritimen Reiseformen neue wirtschaftliche Impulse für die Region verspricht. Strategische Erschließung Sardiniens durch neue Südanbindung Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien rückt im Sommer 2026 noch stärker in den Fokus des Salzburger Flugplans. Während der Norden der Insel mit Olbia bereits seit längerer Zeit etabliert ist und zweimal wöchentlich angeflogen wird, schließt Eurowings nun die Lücke zum Süden. Ab der kommenden Saison wird Cagliari, die historische Hauptstadt Sardiniens, jeweils am Samstag direkt bedient. Für die Tourismuswirtschaft am Standort Salzburg bedeutet dies eine qualitative Aufwertung des Angebots. Die Aufnahme von Cagliari ist mehr als nur eine zusätzliche Destination; sie ermöglicht sogenannte Gabelflüge. Reisende können ihren Aufenthalt im Norden der Insel beginnen und nach einer

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Aeroflot weitet Flugangebot zwischen Moskau und Kuba im Sommer 2026 aus

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant für die kommende Sommersaison eine Erhöhung der Frequenzen auf der prestigeträchtigen Langstreckenverbindung zwischen Moskau-Sheremetyevo und dem kubanischen Badeort Varadero. Ab dem 29. März bis zum 24. Oktober 2026 soll die Strecke wieder dreimal wöchentlich bedient werden, berichtet Aeroroutes.com. Damit kehrt die Airline zu einem dichteren Flugplan zurück, nachdem die Frequenz im vorangegangenen Sommer 2025 zeitweise auf zwei wöchentliche Verbindungen reduziert worden war. Die Durchführung der Flüge erfolgt operativ durch die Tochtergesellschaft Rossiya Airlines, die für diesen Dienst ein Großraumflugzeug vom Typ Boeing 777-300ER einsetzt. Diese Maschinen sind für die spezifischen Anforderungen der russischen Urlaubscharter-Nachfrage mit einer hohen Kapazität von insgesamt 457 Sitzplätzen konfiguriert. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung Kubas für den russischen Luftverkehrssektor. Da der europäische und nordamerikanische Luftraum für russische Carrier aufgrund politischer Restriktionen weiterhin gesperrt bleibt, konzentriert sich Aeroflot verstärkt auf Destinationen in der Karibik und Südostasien. Kuba hat sich in diesem Zusammenhang als einer der wichtigsten Partner etabliert und erleichtert russischen Touristen durch die Akzeptanz des russischen Mir-Zahlungssystems den Aufenthalt. Neben Varadero werden von Moskau aus regelmäßig auch Havanna und Cayo Coco angeflogen, wobei die Kapazitätsausweitung nach Varadero als Reaktion auf die stabile Buchungslage im Pauschalreisesegment gewertet wird. Wirtschaftlich gesehen ist der Einsatz der Boeing 777-300ER auf dieser Route für die Fluggesellschaft essenziell, um die hohen Betriebskosten der extrem langen Flugzeiten zu decken. Aufgrund der notwendigen Umfliegung gesperrter Lufträume dauern die Flüge von Moskau in die Karibik deutlich länger als auf direkten Routen, was den Treibstoffverbrauch pro Rotation massiv

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Discover Airlines erweitert Skandinavien-Angebot um Verbindung nach Ålesund

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines weitet ihr Streckennetz im kommenden Jahr in Richtung Nordeuropa aus. Ab dem 11. Mai 2026 nimmt der Carrier erstmals Direktflüge von Frankfurt am Main nach Ålesund an der norwegischen Westküste auf. Die neue Verbindung wird bis zum 24. September 2026 bedient und richtet sich mit zwei wöchentlichen Rotationen primär an den touristischen Reiseverkehr während der Sommersaison. Als Fluggerät kommt der Airbus A320 zum Einsatz, der für diese Mittelstrecke eine Kapazität von rund 180 Sitzplätzen bietet. Die Flüge werden systematisch in das Netzwerk der Muttergesellschaft integriert und unter Lufthansa-Codeshare-Nummern vermarktet, was Reisenden nahtlose Umsteigeverbindungen am Drehkreuz Frankfurt ermöglicht. Zusätzliche Recherchen im Flugplanumfeld ergeben, dass Discover Airlines mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage nach Individualreisen in die Fjordregionen Norwegens reagiert. Ålesund gilt als strategisch günstiger Zugangspunkt für den Geirangerfjord sowie die Region Møre og Romsdal. Durch die Kooperation mit Lufthansa wird die Strecke auch für internationale Passagiere aus Nordamerika und Südeuropa buchbar, die über Frankfurt anreisen. Branchenanalysten werten die Aufnahme von Ålesund als Teil einer umfassenderen Strategie der Lufthansa-Gruppe, touristische Nischenziele in Skandinavien verstärkt durch die kosteneffizientere Tochtergesellschaft Discover Airlines bedienen zu lassen, während die Kernmarke Lufthansa sich auf die Hauptverkehrswege und Business-Destinationen konzentriert. Der Flughafen Ålesund-Vigra (AES) gewinnt durch diese neue Verbindung an internationaler Bedeutung im Liniennetz. Bisher wird der Flughafen vor allem durch Inlandsverbindungen der SAS und Norwegian sowie einzelne internationale Routen der KLM via Amsterdam bedient. Der Markteintritt von Discover Airlines verschärft den Wettbewerb auf den Routen nach Nordeuropa und bietet

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Passagierrekord am Flughafen Nürnberg im Geschäftsjahr 2025

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat das Jahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen und das erfolgreichste Jahr seit seinem Bestehen verzeichnet. Insgesamt wurden 4.508.765 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit übertraf der Flughafen deutlich den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2018. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe führt diese Entwicklung auf einen massiven Mobilitätsbedarf in der Metropolregion zurück, der sowohl den Urlaubs- als auch den Geschäftsreiseverkehr umfasst. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag mit einem Sitzladefaktor von 83 Prozent auf einem konstant hohen Niveau, was belegt, dass die zusätzlich geschaffenen Kapazitäten vom Markt vollständig aufgenommen wurden. Das Wachstum verteilte sich auf alle wesentlichen Segmente des Flugbetriebs. Im Linien- und Low-Cost-Verkehr stiegen die Zahlen um 10,8 Prozent auf 2,812 Millionen Fluggäste, während der klassische Touristikverkehr sogar um 13,2 Prozent auf 1,631 Millionen Passagiere zulegte. Die bevorzugten Ziele der Reisenden waren dabei die Türkei, Spanien und Griechenland, wobei Antalya und Mallorca die Liste der gefragtesten Destinationen anführten. Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 8,8 Prozent auf insgesamt 52.918 Starts und Landungen. Zu den wichtigsten Partnern am Standort zählten Fluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air, Corendon Airlines und die Lufthansa-Gruppe. Trotz der positiven Passagierentwicklung verzeichnete der Bereich der Luftfracht einen leichten Rückgang. Mit 4.686 Tonnen lag das Volumen um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, was Marktbeobachter auf eine allgemeine Konsolidierung im globalen Logistiksegment zurückführen. Dennoch bleibt die Frachtabwicklung am Standort Nürnberg eine stabile Säule der regionalen Wirtschaftsanbindung. Ein technischer Trend am Flughafen ist die zunehmende

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