Tourismus

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Eurowings baut Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn im Sommer 2026 aus

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert zum Sommerflugplan 2026 ihr Angebot am Köln Bonn Airport um mehrere europäische Ziele. Ab Juli nimmt die Airline Direktverbindungen in die georgische Hauptstadt Tiflis sowie nach Belgrad in Serbien auf. Zudem wird London-Gatwick ab Ende März zweimal täglich bedient, was die Anbindung an die britische Metropole deutlich stärkt. Neu im Programm ist auch Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, während die Verbindung nach Arrecife auf Lanzarote, die bisher vornehmlich im Winter bedient wurde, nun ganzjährig in den Flugplan integriert wird. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, betont die Bedeutung dieser Netzerweiterung für den Standort Köln/Bonn, der als Heimatbasis für Eurowings fungiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings mit diesem Ausbau verstärkt auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) setzt. Besonders die Routen nach Pristina, Belgrad, Erbil und Jerewan bedienen die hohe Nachfrage von Reisenden mit familiären Bindungen in diese Regionen. Gleichzeitig festigt die Airline ihre Position im Segment der Städteverbindungen und des klassischen Ferientourismus. Ergänzend zum Ausbau der neuen Strecken werden die Frequenzen auf bestehenden Routen zu Zielen wie Bastia auf Korsika, Valencia in Spanien sowie zu den kroatischen Küstenstädten Pula und Split signifikant erhöht, um der steigenden Nachfrage im Sommertourismus gerecht zu werden. Die operative Umsetzung erfolgt primär durch den Einsatz moderner Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Airbus A320- und A321-Familie. Durch die Stationierung weiterer Maschinen am Standort Köln/Bonn kann Eurowings flexibler auf Buchungsspitzen reagieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Wahl von London-Gatwick als zweitem Londoner Zielflughafen neben Heathrow eine strategische Entscheidung ist, um Slot-Engpässe

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Wien und Klagenfurt betroffen: Ryanair reduziert Flugangebot um eine Million Sitzplätze

Der irische Luftfahrtkonzern Ryanair leitet eine signifikante Neuausrichtung seines Engagements auf dem österreichischen Markt ein. Wie die Unternehmensführung im Rahmen eines Besuchs in Wien bestätigte, wird das Angebot im kommenden Sommerflugplan massiv zusammengestrichen. Insgesamt fallen neun Flugverbindungen weg, was einem Verlust von rund einer Million Sitzplätzen entspricht. Die Entscheidung ist die direkte Folge eines bereits angekündigten Abzugs von fünf stationierten Flugzeugen, wodurch die Flottenstärke an der Basis Wien-Schwechat von 19 auf 14 Maschinen schrumpft. In Klagenfurt fällt die Alicante-Strecke weg. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme ist ein schwelender Konflikt zwischen der Billigfluggesellschaft und der österreichischen Bundespolitik über die Standortkosten, insbesondere die nationale Flugabgabe. Während das Unternehmen im Falle einer Gebührensenkung Milliardeninvestitionen und eine Verdopplung der Passagierzahlen in Aussicht stellt, führt die aktuelle Kostenstruktur zu einer Abwanderung von Kapazitäten in profitablere Märkte. Diese Entwicklung trifft nicht nur den Flughafen Wien, sondern zeigt auch Auswirkungen an den Regionalstandorten Linz, Salzburg und Klagenfurt. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der Streit um die Ticketsteuer Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die österreichische Flugabgabe, die derzeit mit zwölf Euro pro Ticket auf der Kurzstrecke zu Buche schlägt. Für eine Airline, deren Geschäftsmodell auf extrem niedrigen Basispreisen und hoher Volumeneffizienz basiert, stellt diese Abgabe einen erheblichen Kostenfaktor dar. Michael O’Leary, Chef der Ryanair-Gruppe, sparte bei seiner Kritik nicht mit deutlichen Worten und bezeichnete die Steuer als Hindernis für das wirtschaftliche Wachstum des Standorts. Nach Berechnungen der Airline nimmt der Staat jährlich rund 170 Millionen Euro über diese Abgabe ein. O’Leary argumentiert jedoch, dass dieser Betrag im Verhältnis zum Gesamtbudget gering

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AUA will nicht intervenieren: China Eastern kündigt Wien-Flüge an

China Eastern Airlines hat – mit abgewandelter Strategie – neuerlich Wien-Flüge angekündigt. Der letzte Versuch scheiterte aufgrund einer Intervention der Austrian Airlines im österreichischen Verkehrsministerium. Diesmal sieht die AUA für sich aber keinen Wettbewerbsnachteil. Eigentlich sollte China Eastern Airlines dann schon seit fast zwei Jahren Kurs auf Wien-Schwechat nehmen, doch dazu kam es bis dato nicht. Der Premierenflug, der für Juni 2024 geplant war, musste abgesagt werden, weil Austrian Airlines beim österreichischen Verkehrsministerium intervenierte. Daraus folgte, dass die damalige Bundesregierung dem chinesischen Luftfahrtunternehmen die Verkehrsrechte verweigerte. Nun hat China Eastern Airlines die Strategie geändert und Platzhirsch Austrian Airlines hält sich diesmal komplett raus. Im Jahr 2024 wollte das chinesische Luftfahrtunternehmen Flüge zwischen Shanghai und Wien aufnehmen. Damit wäre man in direkte Konkurrenz mit Austrian Airlines getreten. Der damalige Chief Commercial Officer sagte im Rahmen einer Presseveranstaltung auf dem Podium, dass man beim Verkehrsministerium schwere Bedenken deponiert habe. Kurzfassung: Es geht darum, dass chinesische Fluggesellschaften den russischen Luftraum nutzen (und das auch dürfen) während europäische Carrier wie Austrian Airlines erhebliche Umwege fliegen müssen. Dadurch sind die Kosten, beispielsweise aufgrund des zusätzlichen Treibstoffverbrauchs, deutlich höher. Somit hätte – im konkreten Fall China Airlines gegenüber Austrian Airlines – aus der Sicht des AUA-Managements einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gehabt. Zu dieser Ansicht scheint man auch im Verkehrsministerium gelangt zu sein, denn der chinesische Herausforderer hat die erforderlichen Verkehrsrechte nicht erhalten. Xi’an ist ein sekundäres Drehkreuz Nun will es China Eastern Airlines erneut wissen, hat jedoch die Strategie geändert. Man will Wien nicht mehr mit Shanghai

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Salzburg feiert 100-jähriges Bestehen mit großem Flughafenfest

Der Flughafen Salzburg feiert im Jahr 2026 einen historischen Meilenstein seiner Unternehmensgeschichte. Seit seiner Gründung im Jahr 1926 hat sich der Standort von einem bescheidenen Flugfeld zu einem der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte im Herzen Europas entwickelt. Um dieses Jubiläum gebührend zu würdigen, lädt die Flughafengesellschaft am 20. Juni 2026 zu einem umfassenden Flughafenfest ein. Die Veranstaltung, die als Tag der offenen Tür konzipiert ist, bietet der breiten Öffentlichkeit die seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen des Flugbetriebs zu blicken und die infrastrukturelle Bedeutung des größten Bundesländerflughafens Österreichs hautnah zu erleben. Mit rund 1,8 Millionen Passagieren jährlich fungiert der Airport heute als unverzichtbarer Wirtschaftsmotor für die gesamte Euregio-Region Salzburg und Bayern. Das Jubiläum dient dabei nicht nur der Rückschau auf technische Pionierleistungen und glanzvolle Staatsbesuche, sondern markiert zugleich den Startschuss für die weitreichendste Modernisierungsphase der Flughafengeschichte, das Infrastrukturprojekt Terminallandschaft Neu. Pioniergeist und der Aufstieg zum internationalen Gateway Die Erfolgsgeschichte des Salzburger Luftverkehrs begann im August 1926, als die damalige Luft Hansa die erste kommerzielle Flugverbindung zwischen München, Salzburg und Bad Reichenhall eröffnete. Was mit einer kleinen Gruppe von Visionären begann, entwickelte sich rasch zu einem stabilen wirtschaftlichen Gefüge. Bereits in den 1930er Jahren entstanden die ersten modernen Abfertigungsgebäude, die den wachsenden Bedarf an Mobilität in der Region deckten. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs, während dessen das Areal militärisch genutzt wurde, übernahm die US-Besatzungsmacht 1945 das unbeschädigte Gelände. In der Phase des Wiederaufbaus avancierte Salzburg zur Wiege der modernen österreichischen Luftfahrt. Ein entscheidender Wendepunkt war der Ausbau der Piste im Jahr 1955 sowie

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Wien festigt Position als globale Tourismusmetropole mit historischem Nächtigungshöchstwert

Wien hat im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein in seiner Geschichte als Reiseziel gesetzt. Mit insgesamt 20.065.000 Übernachtungen im Jahr 2025 wurde erstmals die prestigeträchtige Marke von 20 Millionen Nächtigungen überschritten. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert das erfolgreichste Jahr seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Auch bei den Ankünften verzeichnete die Stadt mit rund 8,57 Millionen Gästen ein deutliches Plus von fünf Prozent. Wirtschaftlich schlägt sich dieser Erfolg in einem voraussichtlichen Rekord beim Beherbergungsumsatz nieder, der die bisherige Höchstmarke von 1,4 Milliarden Euro aus dem Vorjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit übertreffen wird. Die Präsidentin des WienTourismus, Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak, bezeichnete den Wiener Tourismus als zentralen Motor einer innovativen Standortpolitik, der wie ein Präzisionsuhrwerk funktioniere und maßgeblich zur Wertschöpfung der gesamten Region beitrage. Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzmotor Visitor Economy Die Bedeutung der Tourismusbranche für den Wiener Arbeitsmarkt ist beachtlich: Jeder neunte Vollzeitjob in der Bundeshauptstadt ist mittlerweile direkt oder indirekt der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zuzurechnen. Mit einer jährlichen Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet Wien etwa 18 Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung Österreichs. Damit positioniert sich die Stadt als zweitstärkstes Tourismusbundesland, wobei die Einnahmen aus touristischen Ausgaben insgesamt 6,82 Milliarden Euro erreichen. Besonders im Dezember zeigten sich starke Synergieeffekte mit dem Handel. Die über zwei Millionen Nächtigungen im letzten Monat des Jahres kurbelten insbesondere das Weihnachtsgeschäft an, wobei Wien im Bereich der Shoppingausgaben von Gästen aus Nicht-EU-Ländern eine Vorreiterrolle einnimmt. Zwei Drittel der bundesweiten Ausgaben in diesem Segment entfallen auf die Wiener Geschäftsstraßen, was vor allem

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Flughafen Wien präsentiert Gastronomiekonzept für die Süderweiterung

Der Flughafen Wien hat einen weiteren Schritt in seiner langfristigen Strategie zur Qualitätssteigerung vollzogen und die künftigen Gastronomiepartner für die Terminal 3-Süderweiterung vorgestellt. In einer feierlichen Präsentation im Wiener Rathaus verkündete Flughafen-Vorstand Julian Jäger gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig und Vertretern der Wiener Gastronomieszene das künftige kulinarische Angebot. Ab dem zweiten Quartal 2027 wird der Airport seine Gastro- und Retailflächen um rund 10.000 Quadratmeter erweitern. Das Konzept setzt dabei konsequent auf lokale Identität und bringt renommierte Marken wie Figlmüller, das Café Landtmann, Mochi und Do & Co direkt in den Sicherheitsbereich. Ziel ist es, den Flughafen als authentische Visitenkarte der Stadt Wien zu positionieren und durch eine hohe Dichte an Top-Marken, die üblicherweise dem Stadtzentrum vorbehalten sind, den Sprung in die internationale 5-Sterne-Liga der Flughäfen zu vollziehen. Wiener Institutionen und moderne Fusionsküche auf 70.000 Quadratmetern Die Süderweiterung des Terminals 3 ist das derzeit bedeutendste Infrastrukturprojekt am Standort Schwechat. Auf insgesamt 70.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen nicht nur neue Gates und Lounges, sondern vor allem ein kulinarisches Ökosystem, das die gesamte Bandbreite der Wiener Esskultur abbildet. Ein zentrales Highlight wird das neue Full-Service-Restaurant der Familie Figlmüller sein. Auf einer Fläche von 700 Quadratmetern wird das international bekannte Wiener Schnitzel in einem Ambiente serviert, das klassische Wirtshaustradition mit den Anforderungen eines modernen Flughafenbetriebs verbindet. Ergänzt wird dieses traditionelle Angebot durch das Landtmann Daily, einen Ableger des weltberühmten Ringstraßencafés, der im neuen Foodcourt österreichische Mehlspeisen und Schmankerl anbieten wird. Auch die traditionsreiche Konditorei Aida und das Catering-Unternehmen Do & Co, das bereits seit 2012

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Lufthansa muss Allegris-Class-Sitze in neuen Dreamlinern weiterhin sperren

Die Einführung des neuen Kabinenprodukts Allegris bei der Lufthansa gestaltet sich deutlich komplexer als ursprünglich von der Konzernleitung geplant. Wie aus aktuellen Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg und weiteren Branchenkreisen hervorgeht, bleibt ein Großteil der Business-Class-Sitze in den neu ausgelieferten Boeing 787-9 vorerst für den Verkauf gesperrt. Und das könnte laut Informationen von Bloomberg auch noch länger so bleiben. Grund hierfür ist eine noch ausstehende Sicherheitszertifizierung durch die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA. In der Konsequenz können derzeit in den betroffenen Maschinen lediglich vier der insgesamt 28 verfügbaren Plätze in der Business Class gebucht werden. Während die Fluggesellschaft zunächst auf eine Freigabe zum Jahreswechsel 2025/2026 gehofft hatte, deuten Insider-Informationen nun darauf hin, dass eine vollständige Nutzung der Kabine nicht vor Sommer 2026 realistisch ist. Diese Verzögerung trifft das Unternehmen zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Reisebranche unmittelbar vor der aufkommensstarken Hochsaison steht und die entgangenen Einnahmen im Premium-Segment die wirtschaftliche Bilanz der Langstreckenflotte belasten. Hintergründe der Verzögerung und behördliche Anforderungen Die Probleme wurzeln in verschärften Sicherheitsanforderungen der FAA an das Befestigungssystem der neuartigen Sitzmodule. Da die Allegris-Kabine eine Vielzahl unterschiedlicher Sitzoptionen bietet – von Suiten mit Schiebetüren bis hin zu Plätzen mit extra langen Betten –, müssen für jede dieser Konfigurationen detaillierte Nachweise zur Crashsicherheit erbracht werden. Der Sitzhersteller Collins Aerospace und der Flugzeugbauer Boeing stehen dabei in der Pflicht, umfangreiche Testreihen zu dokumentieren, die belegen, dass die Module auch bei extremen kinetischen Belastungen sicher in der Bodenstruktur des Flugzeugs verankert bleiben. Jüngsten Informationen zufolge hat die FAA zwischenzeitlich zusätzliche Tests angefordert, was

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Neue Flugverbindung zwischen Wien und Jerewan durch FlyOne Armenia

Der Flughafen Wien erweitert sein Streckennetz in Richtung Kaukasus. Ab dem 3. April 2026 nimmt die Fluggesellschaft FlyOne Armenia regelmäßige Direktflüge zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und Jerewan auf. Die Airline, die damit erstmals auf dem österreichischen Markt operiert, setzt für diese Verbindung ein Flugzeug vom Typ Airbus A320 ein. Zunächst startet der Betrieb mit einer wöchentlichen Frequenz, die bereits ab Juni 2026 auf drei Flüge pro Woche ausgebaut werden soll. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betont, dass diese neue Verbindung den Point-to-Point-Verkehr stärkt und Reisenden in die touristisch wachsende Region mehr Flexibilität bietet. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Route für den Wirtschaftsstandort Wien. Der Flughafen Jerewan fungiert zunehmend als wichtiger Umsteigeknoten für Reisen in den Nahen Osten und nach Zentralasien. FlyOne Armenia, ein Tochterunternehmen der moldauischen FlyOne, hat in den letzten Jahren seine Flotte konsequent modernisiert und nutzt den Airbus A320 aufgrund seiner Kapazität von rund 180 Sitzplätzen als Standardgerät für europäische Mittelstrecken. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Flugzeiten – mit einem späten Eintreffen in Jerewan kurz vor Mitternacht – speziell darauf ausgelegt sind, Anschlüsse an das regionale Netzwerk der Airline zu ermöglichen. Armenien verzeichnete zuletzt ein signifikantes Wachstum im internationalen Tourismussektor. Die Hauptstadt Jerewan, die zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten weltweit zählt, bietet mit dem Platz der Republik und der monumentalen Kaskade architektonische Anziehungspunkte. Jenseits der urbanen Zentren ist das Land für seine UNESCO-Weltkulturerbestätten bekannt, darunter das Kloster Geghard und die Kathedrale von Etschmiadsin. Mit der neuen Verbindung wird die Anbindung an den

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Infrastrukturelle Neuausrichtung am Flughafen Klagenfurt

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich am Beginn einer umfassenden Modernisierungsphase, die den Luftfahrtstandort Kärnten technologisch und wirtschaftlich neu positionieren soll. Im Rahmen eines aktuellen Vor-Ort-Besuchs von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber wurden die Fortschritte mehrerer Infrastrukturprojekte präsentiert, die bereits im ersten Quartal 2026 deutliche Formen annehmen. Das Investitionsprogramm umfasst den Bau eines neuen Hubschrauberstützpunktes für Einsatzkräfte, die Errichtung eines modernen Hangars sowie eines exklusiven Business-Terminals für die allgemeine Luftfahrt. Flankiert werden diese baulichen Maßnahmen von einer positiven Entwicklung im Passagierverkehr und einer großflächigen Liegenschaftsentwicklung, die auf über 420.000 Quadratmetern neue Ansiedlungsmöglichkeiten für luftfahrtnahe Betriebe und Investoren schafft. Ziel der Maßnahmen ist es, die Erreichbarkeit des Kärntner Wirtschaftsraums zu erhöhen und die logistische Effizienz des Standorts durch neue Zufahrtswege und modernisierte Abfertigungsbereiche zu steigern. Ausbau der operativen Infrastruktur und des General-Aviation-Bereichs Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Bauarbeiten ist die Erschließung der südlichen Flughafenflächen. Bisher waren diese Areale für Fahrzeuge nicht direkt zugänglich, was ihre wirtschaftliche Verwertung verhinderte. Durch den Bau einer neuen Zufahrtsstraße wird dieses logistische Hindernis nun beseitigt, wodurch die Flächen für gewerbliche Projekte attraktiv werden. Parallel dazu schreitet die Modernisierung des Terminals voran. Der Abflugbereich wird derzeit so umgestaltet, dass er neben der klassischen Passagierabfertigung künftig auch als großflächige Eventlocation genutzt werden kann. Diese multifunktionale Ausrichtung soll dem Flughafen zusätzliche Einnahmequellen außerhalb des Kernbetriebs erschließen. Für die Einsatzkräfte und den Rettungsflugbetrieb entsteht ein spezialisierter Hubschrauberstützpunkt, der nach modernsten technischen Standards konzipiert wurde. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch einen neuen Hangar, der zusätzlichen Platz für die Unterbringung von Fluggeräten bietet. Besonders hervorzuheben

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Ausbau des Streckennetzes: Easyjet kündigt neue Sommerverbindungen für 2026 an

Die Fluggesellschaft Easyjet hat ihr Flugprogramm für den Sommer 2026 um drei neue Verbindungen ab dem Vereinigten Königreich erweitert. Im Fokus der Expansion stehen die Flughäfen Newcastle und Manchester, von denen aus künftig verstärkt Ziele in Italien und Portugal angesteuert werden. Ab dem 30. März 2026 wird Newcastle zweimal wöchentlich mit dem Flughafen Rom-Fiumicino verbunden, pünktlich zum Beginn des Osterreiseverkehrs. Ab dem 22. Juni 2026 folgt eine ebenfalls zweimal wöchentliche Verbindung von Newcastle nach Lissabon. Beide Routen werden jeweils montags und freitags bedient, um insbesondere Kurzurlauber und Städtereisende anzusprechen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Airline zeigen, dass die Eröffnung der neuen Basis in Newcastle eine zentrale Rolle für die Marktpräsenz in Nordengland spielt. Neben den Städtezielen wird ab dem 3. Juli 2026 eine neue Direktverbindung von Manchester nach Bari in Süditalien aufgenommen. Diese Expansion findet im Rahmen des 30-jährigen Firmenjubiläums von Easyjet statt. Für die Sommersaison 2026 plant das Unternehmen sein bisher umfangreichstes Flugprogramm mit einer Gesamtkapazität von über 50 Millionen Sitzplätzen im gesamten britischen Streckennetz. Aktuell bedient die Fluggesellschaft 22 Flughäfen im Vereinigten Königreich und unterhält ein Netzwerk von mehr als 640 Routen zu über 140 internationalen Zielen. Wirtschaftlich verknüpft die Airline den Ausbau des Flugplans eng mit ihrem hauseigenen Reiseveranstalter Easyjet holidays. Die neuen Strecken nach Rom, Lissabon und Bari sind bereits als Pauschalreisen inklusive Hotel und Transfer buchbar. Branchenanalysen zufolge zielt dieser Schritt auf eine stärkere Kundenbindung im Bereich der Freizeit- und Pauschalreisen ab, um gegenüber klassischen Reiseveranstaltern Marktanteile zu gewinnen. Durch die Konzentration auf Abflüge

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