Tourismus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Tourismus

Alpenraum im Aufwind: Tourismus-Sommer 2025 mit positiven Trends in Tirol, Bayern und Südtirol

Die Halbzeit der Sommersaison 2025 im Alpenraum zeigt erfreuliche Entwicklungen für die Tourismusdestinationen Tirol, Bayern und Südtirol. Eine aktuelle Analyse von Thomas Steiner, Managing Partner von Kohl > Partner, in Zusammenarbeit mit RateBoard, einem führenden Anbieter von Revenue Management-Systemen, offenbart differenzierte, doch insgesamt positive Trends. Während Südtirol bei den Preissteigerungen und der Nachfrage eine Führungsposition einnimmt, holen Tirol und Bayern bei der Auslastung kräftig auf. Die Ergebnisse spiegeln die Dynamik und Anpassungsfähigkeit des alpinen Tourismussektors wider, der sich nach den Herausforderungen der Vorjahre wieder deutlich im Aufwind befindet und das Interesse nationaler wie internationaler Gäste auf sich zieht. Buchungsprognosen: Bayern und Tirol mit kräftigem Wachstum, Südtirol als Nachfragemagnet Die aktuellen Buchungsprognosen für den Sommer 2025 zeichnen ein vielversprechendes Bild für alle drei untersuchten Destinationen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen Bayern und Tirol die stärksten Zuwächse bei der Auslastung: Bayern legt um +4,6% zu, gefolgt von Tirol mit +4,4%. Südtirol verzeichnet ebenfalls einen positiven Trend mit einem Wachstum von +2,3%. Obwohl Südtirol beim prozentualen Auslastungswachstum etwas hinter den beiden anderen Regionen zurückbleibt, führt es unangefochten bei der absoluten Nachfrage. Dies deutet darauf hin, daß die Hotels in Südtirol bereits eine hohe Grundauslastung aufweisen und somit weniger Spielraum für prozentuale Zuwächse bei der Auslastung haben, aber dennoch eine kontinuierlich hohe Anziehungskraft ausüben. Eine genauere Betrachtung der Monatsdaten offenbart interessante Verschiebungen: Die Ferienhotellerie in Deutschland erlebt einen allgemeinen Aufschwung, wobei immer mehr deutsche Gäste ihren Sommer im eigenen Land verbringen. Dieser Trend, der sich auch in Bayern widerspiegelt, trägt maßgeblich zu den starken

weiterlesen »

Belize rückt näher: Neue Air Canada Verbindung verbessert Europa-Zugang

Ab dem 8. Dezember dieses Jahres wird Belize, das zentralamerikanische Land am karibischen Meer, erstmals ohne Zwischenübernachtung am selben Tag von Europa aus erreichbar sein. Diese signifikante Verbesserung der Erreichbarkeit wird durch eine neue Flugverbindung von Air Canada zwischen Montreal (YUL) und Belize City (BZE) ermöglicht. Reisende aus Metropolen wie Frankfurt, Zürich oder Wien können fortan morgens in Europa starten, in Montreal umsteigen und noch am selben Abend in Belize landen, wie das Tourist Board des mittelamerikanischen Landes erfreut bekanntgab. Diese Entwicklung stellt eine wichtige Erweiterung des Flugnetzes dar und dürfte den Tourismus in Belize erheblich fördern. Ein langersehntes Ziel rückt in greifbare Nähe Belize, bekannt für seine unberührten Korallenriffe, tropischen Regenwälder und die Spuren der Maya-Kultur, war für europäische Reisende bislang nur mit einer Zwischenübernachtung oder langen Reisezeiten erreichbar. Die oft erforderliche Übernachtung an einem der Hubs in Nordamerika oder Mittelamerika verlängerte die Reise erheblich und machte das Land für spontane oder kürzere Aufenthalte weniger attraktiv. Die neue Direktverbindung aus Montreal durch Air Canada Rouge ändert dies grundlegend und eröffnet eine neue Ära der Konnektivität für europäische Touristen. Die Möglichkeit, am selben Tag von Europa nach Belize zu reisen, wird voraussichtlich eine neue Welle von Besuchern anziehen. Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die bisher längere Anreisezeiten in Kauf nehmen mußten, profitieren nun von einer deutlich komfortableren Reiseroute. Die neuen Flugpläne sind so gestaltet, daß die europäischen Flüge am Morgen in Frankfurt, Zürich oder Wien starten und nach einem Umstieg in Montreal, der optimal auf die Weiterreise abgestimmt

weiterlesen »

Sundair nimmt neue Winterflugverbindung von Nürnberg nach Beirut auf

Die Fluggesellschaft Sundair hat eine neue Flugverbindung ab Nürnberg für den Winterflugplan 2025/2026 angekündigt. Ab dem 28. Oktober 2025 wird die Airline die fränkische Metropole direkt mit Beirut im Libanon verbinden. Dies teilte der deutsche Flughafen mit. Die Strecke soll einmal pro Woche, jeweils dienstags, bedient werden. Die Einführung dieser neuen Route erweitert das Flugangebot vom Flughafen Nürnberg und schafft eine direkte Anbindung an eine wichtige Stadt im Nahen Osten. Beirut, die Hauptstadt des Libanon, ist ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Tourismus in der Region und zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Besucher mit Interesse an Geschichte und mediterranem Flair an. Eine Direktverbindung bietet den Reisenden aus der Region Nürnberg und Nordbayern eine bequeme Option für Reisen in den Libanon. Sundair, eine deutsche Charter- und Linienfluggesellschaft, baut mit dieser Verbindung ihr Streckennetz gezielt aus. Der Winterflugplan sieht oft Anpassungen vor, um den saisonalen Nachfragen und den Präferenzen der Passagiere gerecht zu werden. Die Wahl von Beirut als neues Ziel deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, die möglicherweise durch eine größere libanesische Diaspora in Deutschland oder durch das Interesse an Besuchen bei Familie und Freunden sowie touristischen Reisen getragen wird. Die Aufnahme einer solchen Verbindung trägt zur Stärkung der Rolle des Flughafens Nürnberg als regionaler Verkehrsknotenpunkt bei und bietet Reisenden mehr Auswahlmöglichkeiten. Für den Libanon ist eine zusätzliche europäische Anbindung von Bedeutung, um den Austausch mit Deutschland zu fördern.

weiterlesen »

Österreichs Flughäfen im Aufwind: Robuster Start ins Sommerhalbjahr mit Passagier- und Frachtzuwächsen

Die österreichischen Verkehrsflughäfen verzeichnen im ersten Halbjahr 2025 eine positive Entwicklung des Flugverkehrs. Insgesamt wurden von Jänner bis Juni rund 16,9 Millionen Passagiere an den sechs Verkehrsflughäfen des Landes gezählt, was einem Wachstum von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Noch deutlicher fiel der Zuwachs im Frachtaufkommen aus, das um 3,0 Prozent auf 181.132 Tonnen anstieg. Diese Zahlen signalisieren eine anhaltende Erholung und Stärkung des Luftverkehrs in Österreich, der als „Rückgrat der Mobilität“ für Tourismus und Wirtschaft gilt. Trotz regionaler Unterschiede blicken die Flughäfen optimistisch auf die bevorstehende Hauptreisesaison und fordern faire Rahmenbedingungen sowie gezielte Investitionen, um diese positive Entwicklung nachhaltig zu sichern. Positive Bilanz im ersten Halbjahr 2025 Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) hat die aktuellen Verkehrszahlen für das erste Halbjahr 2025 (Jänner bis Juni) veröffentlicht, die ein klares Bild des Aufschwungs zeichnen. Insgesamt passierten 16.858.726 Passagiere die Terminals der sechs österreichischen Verkehrsflughäfen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien. Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung im Frachtgeschäft. Das Frachtaufkommen stieg im ersten Halbjahr 2025 um 3,0 Prozent auf insgesamt 181.132 Tonnen. Dies ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität und die Rolle der Flughäfen als Logistikzentren. Die Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr nahmen ebenfalls zu: Mit 134.066 Starts und Landungen wurde ein Anstieg von 3,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 verzeichnet. Mag. Norbert Draskovits, Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Linz Airport, kommentierte die Zahlen mit Zuversicht: „Das Passagierwachstum der letzten Jahre setzt sich

weiterlesen »

Aer Lingus nimmt Flugverbindung Cork – Genf wieder auf

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus wird ihre Flugverbindung von Cork nach Genf im kommenden Winterflugplan 2025/2026 wieder aufnehmen. Dies geht aus Angaben des Luftfahrtportals „Aeroroutes“ hervor. Die Wiederaufnahme der Strecke ist für den 20. Dezember 2025 vorgesehen. Zuletzt hatte Aer Lingus diese Route im März 2016 bedient, was die Bedeutung der nun reaktivierten Verbindung unterstreicht. Die Flüge zwischen Cork im Südwesten Irlands und der schweizerischen Stadt Genf sollen jeweils samstags stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A320, ein Standardmodell für Mittelstreckenflüge, das eine bewährte Effizienz und Reisekomfort bietet. Die Strecke richtet sich voraussichtlich sowohl an Reisende aus Irland, die die Schweizer Alpenregionen oder internationale Organisationen in Genf besuchen möchten, als auch an Passagiere aus der Schweiz, die die Region Cork und den irischen Südwesten erkunden wollen. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme dieser Verbindung ist ein Indikator für die strategische Ausrichtung von Aer Lingus, ihr Streckennetz gezielt auszubauen und auf die Nachfrage in bestimmten Segmenten zu reagieren. Genf ist ein wichtiges internationales Zentrum für Diplomatie, Banken und Wintertourismus, während Cork ein bedeutendes regionales Drehkreuz in Irland darstellt. Die erneute Anbindung dieser beiden Städte könnte den Tourismus und die Geschäftsreisen in beide Richtungen fördern. Aer Lingus, als nationale Fluggesellschaft Irlands und Mitglied der International Airlines Group (IAG), ist bestrebt, ihre Marktposition zu festigen und das Angebot für ihre Kunden zu optimieren. Die Hinzufügung von Genf zum Winterflugplan von Cork aus zeigt, daß die Fluggesellschaft das Potential in dieser Verbindung sieht und die Anbindung regionaler irischer Flughäfen an europäische Metropolen

weiterlesen »

Discover Airlines nimmt neue Route von München nach La Palma auf

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat eine neue Flugverbindung ab München angekündigt. Wie der Luftfahrtdienst „Aeroroutes“ berichtete, wird der Ferienflieger mit Beginn des kommenden Winterflugplanes ab dem 26. Oktober 2025 die bayerische Metropole direkt mit Santa Cruz de La Palma verbinden. Dies erweitert das Angebot für Reisende, die die Kanarischen Inseln ansteuern möchten. Die Flüge nach Santa Cruz de La Palma werden jeweils sonntags stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A320, ein Standardmodell für Mittelstreckenflüge, das eine effiziente und komfortable Reise ermöglicht. Die Kanarischen Inseln sind seit jeher ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, insbesondere in den Wintermonaten, wenn angenehme Temperaturen und Sonnenschein locken. Die direkte Anbindung von München ist daher eine willkommene Ergänzung für den deutschen Reisemarkt. Discover Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, ist darauf spezialisiert, touristische Ziele von den Drehkreuzen Frankfurt und München aus anzufliegen. Mit dieser neuen Route stärkt die Fluggesellschaft ihr Angebot ab dem wichtigen Standort München und reagiert auf die anhaltende Nachfrage nach Direktflügen zu beliebten Urlaubsdestinationen. Die neue Verbindung ergänzt das bestehende Portfolio an Flügen zu den Kanarischen Inseln und bietet Reisenden aus Süddeutschland und den angrenzenden Regionen eine weitere bequeme Option für ihre Winterferien. Die Einführung dieser Route unterstreicht die Bestrebungen von Discover Airlines, ihr Streckennetz gezielt auszubauen und sich als feste Größe im europäischen Ferienflugsegment zu etablieren. Für die Insel La Palma bedeutet die neue Direktverbindung aus München eine zusätzliche Stärkung des Tourismus und eine verbesserte Erreichbarkeit für internationale Besucher.

weiterlesen »

Emirates erweitert Flugangebot nach Mauritius auf drei tägliche Verbindungen

Die Fluggesellschaft Emirates wird ab dem 1. Dezember 2025 ihr Flugangebot nach Mauritius deutlich ausbauen und einen dritten täglichen Flug einführen. Die zusätzliche Verbindung unter der Flugnummer EK709/710 wird mit einer Boeing 777-300ER durchgeführt und ergänzt die bereits bestehenden zweimal täglichen Flüge mit dem Airbus A380. Diese Aufstockung des Angebots zielt darauf ab, Passagieren noch mehr Flexibilität und bequeme Anschlußmöglichkeiten im weltweiten Streckennetz von Emirates mit seinen 151 Zielen zu bieten. Bislang bediente Emirates die Strecke zwischen Dubai und Mauritius zweimal täglich mit dem Großraumflugzeug A380 unter den Flugnummern EK701/702 und EK703/704. Durch die Einführung des dritten täglichen Fluges, der im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung mit Air Mauritius erfolgt, entstehen attraktive Flugoptionen und nahtlose Verbindungen für Reisende aus Europa, Amerika und dem Nahen Osten. Mauritius zählt zu den besonders gefragten Reisezielen im Netzwerk von Emirates und zieht sowohl Erholungssuchende als auch Geschäftsreisende an. Der neue Flug EK709 startet täglich um 06:55 Uhr Ortszeit in Dubai und landet um 13:40 Uhr auf Mauritius. Der Rückflug unter der Nummer EK710 hebt um 18:30 Uhr von Mauritius ab und erreicht Dubai am Folgetag um 01:10 Uhr Ortszeit. Die Boeing 777-300ER bietet auf dieser Strecke Sitzplätze in der First Class, Business Class und Economy Class an. Adnan Kazim, stellvertretender Präsident und Chief Commercial Officer von Emirates, bedankte sich bei den mauritischen Behörden für die Genehmigung und hob die langjährige erfolgreiche Verbindung seit 2002 hervor, die maßgeblich zum Wachstum des Tourismus auf der Insel beigetragen habe. Emirates hat seit dem Beginn der Mauritius-Verbindung im Jahre 2002

weiterlesen »

Flughafen Abu Dhabi verzeichnet starkes Passagierwachstum trotz regionaler Unruhen

Die Flughäfen von Abu Dhabi haben in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt 15,8 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem bemerkenswerten Wachstum von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Flughafenbetreiber mitteilte. Dieser Anstieg erfolgte ungeachtet regionaler Störungen und Konflikte im Nahen Osten, die den Luftverkehr in der Region beeinflußt haben. Der Großteil des Verkehrs entfiel auf den Hauptflughafen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, den Zayed International Airport. Dort wurden 15,5 Millionen Passagiere gezählt, was einem Plus von 13,2 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flüge stieg im gleichen Zeitraum um 11,4 Prozent auf knapp 94.000 Starts und Landungen. Das Wachstum der Passagierzahlen und Flugbewegungen wird auf die Aufnahme neuer Fluggesellschaften in das Netzwerk und die Erschließung zusätzlicher Destinationen zurückgeführt, insbesondere im Verkehr nach China und Indien. Sowohl die Nachfrage im Tourismus- als auch im Geschäftsreiseverkehr sei gestiegen. Das Wachstum ist besonders bemerkenswert, da es trotz der Auswirkungen regionaler Konflikte erzielt wurde. Diese Konflikte führten zu Luftraumsperrungen und Flugstreichungen, die den Flugverkehr in der gesamten Region beeinträchtigten. Ein Beispiel hierfür ist die jüngste Ankündigung der Billigfluggesellschaft Wizz Air, ihre Basis in Abu Dhabi zum ersten September zu schließen. Als Gründe hierfür nannte das Unternehmen unter anderem die geopolitische Instabilität, die den operativen Rahmen für einige Airlines erschwert. Die Zahlen von Abu Dhabi Airports zeigen jedoch, daß der Flughafen in der Lage ist, seine Position als wichtiges Drehkreuz in der Region auch unter schwierigen äußeren Umständen zu behaupten und auszubauen. Die strategische Anbindung an wachsende Märkte in Asien

weiterlesen »

Haushaltsdebatte um Luftverkehrsteuer: Bundesregierung erwägt Rücknahme der Erhöhung

Die Bundesregierung beabsichtigt, die im Mai 2024 von der Vorgänger-Regierung in Kraft gesetzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Jahre 2026 wieder zurückzunehmen. Diese Absicht, die bereits im Koalitionsvertrag verankert ist, wird nun konkret in den Beratungen über den Haushalt 2026 zum Thema gemacht, wie die „Bild“ (Dienstagausgabe) berichtete. Während die Politik die Notwendigkeit der Finanzierbarkeit betont, warnen Branchenvertreter und Oppositionspolitiker eindringlich vor den negativen Folgen der Steuererhöhung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs und die Reisefreiheit der Bürger. Die Entscheidung über die sogenannte „Ticketsteuer“ wird voraussichtlich Ende Juli mit der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs durch das Kabinett erwartet und könnte weitreichende Auswirkungen auf Fluggesellschaften, Flughäfen und den Tourismussektor haben. Die Vorgeschichte: Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Mai 2024 Die Diskussion um die Rücknahme der Luftverkehrsteuer hat ihren Ursprung in einer Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, die im Mai 2024 eine deutliche Erhöhung dieser Abgabe in Kraft setzte. Die Luftverkehrsteuer wird pro Passagier und Flugticket erhoben und variiert je nach Entfernung des Flugziels. Die damalige Anhebung führte zu spürbaren Preiserhöhungen für Reisende: In der Spitze bedeutete dies eine Preiserhöhung von bis zu 12,77 Euro pro Ticket. Diese Maßnahme war seinerzeit mit fiskalischen Gründen und oft auch mit politischen Zielen begründet worden, die Einnahmen für den Bundeshaushalt generieren sollten. Bereits kurz nach ihrer Einführung löste die Steuererhöhung scharfe Kritik von Seiten der Luftverkehrsbranche, der Wirtschaftsverbände und der Tourismusindustrie aus. Diese Akteure warnten davor, daß die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften im internationalen Vergleich beeinträchtigen würden. Sie befürchteten eine Verlagerung von Flugverbindungen in benachbarte

weiterlesen »

Saudi-Arabien: Air-Arabia-Ableger soll Luftfahrtsektor und Tourismus ankurbeln

Saudi-Arabien steht vor einem strategischen Schritt zur Stärkung seines Luftfahrtsektors und zur Diversifizierung seiner Wirtschaft. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (GACA) hat bekanntgegeben, daß ein Konsortium unter Führung der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Air Arabia zusammen mit Kun Investment Holding und Nesma Holding den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Billigfluggesellschaft erhalten hat. Die neue Airline, die ihren Sitz am König-Fahd-Internationalen Flughafen (DMM) in Dammam haben wird, plant, ihre Operationen mit einer Flotte von 45 Flugzeugen aufzunehmen und bis 2030 jährlich 10 Millionen Passagiere zu befördern. Dieses Vorhaben ist ein zentraler Bestandteil der „Vision 2030“ und der „Nationalen Transport- und Logistikstrategie“ des Königreiches, die Saudi-Arabien als führendes regionales Luftfahrtzentrum positionieren sollen. Ein neues Kapitel für den saudischen Luftverkehr: Strategische Ziele und Konsortium Die Gründung einer neuen nationalen Billigfluggesellschaft in Saudi-Arabien markiert einen entscheidenden Moment in der Entwicklung des Königreichs. Die General Authority of Civil Aviation (GACA), die oberste Luftfahrtbehörde des Landes, hat mit der Auswahl des Konsortiums einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der ambitionierten Ziele der „Vision 2030“ getan. Diese Vision zielt darauf ab, die saudische Wirtschaft weg von der Abhängigkeit vom Erdöl zu diversifizieren und neue Sektoren wie Tourismus, Logistik und Technologie zu stärken. Die Luftfahrt spielt dabei eine Schlüsselrolle, um das Land besser an die Welt anzubinden und als attraktives Ziel für Reisende und Investoren zu etablieren. Das erfolgreiche Konsortium, das den Zuschlag erhalten hat, besteht aus drei wichtigen Akteuren: der führenden Billigfluggesellschaft Air Arabia aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der saudischen Investmentfirma Kun Investment Holding und

weiterlesen »