Tourismus

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Flughafen Bern erzielt ausgeglichenes Jahresergebnis 2024

Der Flughafen Bern-Belp hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Die Flughafengesellschaft meldete einen Gewinn von rund 57.000 Schweizer Franken, was etwa 61.000 Euro entspricht. Dieses Resultat fiel geringer aus als im Vorjahr, was auf reduzierte Einmaleffekte im Vergleich zu 2023 zurückzuführen ist. Die Passagierzahlen des Flughafens bewegten sich im Berichtsjahr mit 56.745 Fluggästen auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Bei den gesamten Flugbewegungen hingegen verzeichnete der Airport einen Rückgang um 6,6 Prozent. Das Unternehmen rechnet damit, daß sich die Verkehrszahlen mittelfristig bei etwa 50.000 Flugbewegungen pro Jahr einpendeln werden. Der Flughafen Bern, historisch auch als Bern-Belp bekannt, spielt eine Rolle für den regionalen Flugverkehr, die Allgemeine Luftfahrt sowie für Charter- und Geschäftsflüge. Als Infrastrukturbetreiber konzentrirt sich die Flughafengesellschaft auf die Weiterentwicklung ihrer Anlagen. Der Ersatz von Betriebsfahrzeugen mit Dieselmotoren durch elektrische Fahrzeuge wurde im Berichtsjahr fortgesetzt, um die betriebliche Effizienz zu steigern und moderne Standards zu erfüllen. Solche Investitionen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Infrastruktur eines Flughafens zeitgemäß zu gestalten und den Anforderungen des modernen Luftverkehrs gerecht zu werden. Der Flughafen Bern ist ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt und von Bedeutung für die Wirtschaft des Kantons Bern sowie für den Tourismus in der umliegenden Alpenregion. Ein stabiles Geschäftsjahr ist für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort von Bedeutung, da Flughäfen oft als wichtige Infrastrukturprojekte betrachtet werden, die zur Konnektivität einer Region beitragen.

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Flughafen Innsbruck feiert 100 Jahre mit einzigartigem Pisten-Erlebnis

Der Flughafen Innsbruck hat am 1. Juni offiziell sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Die Feierlichkeiten wurden am Donnerstagabend mit einem besonderen Ereignis fortgesetzt: Rund 60 Teilnehmer eines „Airport Walks“ erhielten die seltene Gelegenheit, die Start- und Landebahn zu Fuß zu erkunden und so eine Perspektive zu erleben, die sonst nur Flugzeugführern vorbehalten ist. Die Idee zu diesem einzigartigen Flughafenrundgang stammte von Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta selbst. Er erklärte, daß es ihm gefiel, neben dem Tag der offenen Tür, bei dem Fluggeräte aus nächster Nähe bewundert werden können, auch einmal die Piste selbst erlebbar zu machen. Für diesen Zweck wurde die 2.000 Meter lange Flughafenpiste in den Abendstunden eigens gesperrt und zu einer „Fußgängerzone der anderen Art“ umfunktioniert. Die Teilnehmer, 100 Neugierige aus ganz Tirol, waren über ein Gewinnspiel mit Life Radio ausgewählt worden; schlußendlich trotzten etwa 60 Personen dem Wetter. Während des ersten Airport Walks zeigte sich das Wetter jedoch gnädig, so daß sowohl Kinder als auch Erwachsene die rund 3 Kilometer lange „Runde“ trocken zurücklegen konnten. Der einhellige Tenor am Ende der Veranstaltung war „Es war ein einmaliges Erlebnis“. Der Flughafen Innsbruck ist der drittgrößte Verkehrsflughafen und der zweitgrößte Bundesländerflughafen in Österreich. Im Jahre 2024 wurden über das moderne Dienstleistungsunternehmen 862.202 Jahrespassagiere befördert. Der Flughafenbetrieb ist von starker Saisonalität geprägt, insbesondere durch den Wintertourismus. Als Unternehmen besitzt der Flughafen hohe Relevanz für die regionale Wirtschaft und den Tourismus. Er gilt als bedeutender Standortfaktor und wichtiger Arbeitgeber. Die Eigentumsverhältnisse verteilen sich auf die Innsbrucker Kommunalbetriebe mit 51 Prozent Anteil, das Land Tirol

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Israels Himmel wieder offen: Ben Gurion und Haifa kehren zu voller Betriebskapazität zurück

In einer bedeutenden Entwicklung für den Reiseverkehr und die Wirtschaft Israels hat die Israel Airports Authority (IAA) am Mittwoch, den 25. Juni 2025, bekanntgegeben, daß die internationalen Flughäfen Ben Gurion bei Tel Aviv und Haifa ihre volle Betriebskapazität wiedererlangt haben. Diese Entscheidung folgt der Aufhebung sämtlicher Sicherheitsbeschränkungen durch die Regierung. Mit sofortiger Wirkung wurden alle bisherigen Einschränkungen für ankommende und abgehende Flüge sowie die Begrenzungen der Passagierzahl pro Flug aufgehoben. Auch der Zugang von Passagieren und Besuchern zu den Terminaleinrichtungen ist nun wieder uneingeschränkt möglich. Dieser Schritt markiert eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Normalisierung des Luftverkehrs und der Wiederherstellung der Konnektivität des Landes nach einer Periode erhöhter Sicherheitsmaßnahmen. Die Aufhebung der Beschränkungen: Ein Zeichen der Normalisierung Die Entscheidung der israelischen Regierung, die Sicherheitsbeschränkungen für den Luftverkehr aufzuheben, ist ein deutliches Signal der Entspannung und des Vertrauens in die aktuelle Sicherheitslage. Die zuvor geltenden Restriktionen, deren genauer Umfang und Dauer nicht im vorliegenden Text ausgeführt sind, dürften im Zusammenhang mit der regionalen Sicherheitslage gestanden haben. Solche Maßnahmen sind in der Vergangenheit in Israel immer wieder notwendig gewesen, um die Sicherheit des Flugbetriebs und der Reisenden zu gewährleisten. Die Aufhebung signalisiert nun, daß die Behörden die Bedrohung als ausreichend reduziert einstufen, um den Normalbetrieb wieder aufzunehmen. Zu den wichtigsten betrieblichen Aktualisierungen, die mit dieser Ankündigung einhergehen, gehören: Diese Maßnahmen sind von großer Bedeutung für die israelische Wirtschaft, insbesondere für den Tourismussektor. Der Flugverkehr ist ein entscheidender Faktor für die Anreise internationaler Touristen, Geschäftsreisender und Pilger. Eine reibungslose und unbeschränkte Anbindung

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Pegasus Airlines erweitert Flugnetz von London in die Türkei

Die Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Streckennetz in diesem Sommer um direkte Flugverbindungen vom Vereinigten Königreich zu zwei neuen türkischen Destinationen: Gaziantep und Kayseri. Diese neuen Routen sollen Reisenden aus London einen direkten Zugang zu kulturell und landschaftlich bedeutsamen Regionen der Türkei ermöglichen. Am 21. Juni wurde die neue Direktroute zwischen London Stansted und Gaziantep aufgenommen. Diese Verbindung zur südlichen Stadt in der Türkei, bekannt als kulinarische Hauptstadt des Landes, wird einmal wöchentlich bedient. Der Abflug von London erfolgt jeden Samstag um 20:40 Uhr, während die Rückflüge aus Gaziantep am Sonntag um 04:20 Uhr starten. Gaziantep ist für seine reiche Eßkultur bekannt, darunter das Pistazien-Baklava und diverse Kebab-Variationen, welche der Stadt den Status einer UNESCO Creative City of Gastronomy eingebracht haben. Die Stadt bietet zudem Märkte für Gewürze, ein großes Mosaikmuseum und eine historische Burganlage. Am 25. Juni folgte die Eröffnung der neuen Route von London Stansted zum Flughafen Kayseri. Diese Verbindung bietet direkten Zugang zur Region Kappadokien, die für ihre einzigartigen Felsformationen und historischen Stätten bekannt ist. Der Dienst wird ebenfalls einmal wöchentlich angeboten, mit Abflugzeiten von London jeden Mittwoch um 20:40 Uhr und Rückflügen von Kayseri am Donnerstag um 04:30 Uhr. Kappadokien ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und berühmt für seine unterirdischen Kirchen, die in das weiche Gestein gehauen wurden, sowie für das Göreme Open-Air Museum. Die Region ist zudem populär für Ballonfahrten bei Sonnenaufgang; vom 7. bis 10. August findet dort das Cappadocia Heißluftballon Festival statt. Zur Feier der neuen Verbindungen verlost Pegasus Airlines ein Paar Hin- und Rückflüge

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Österreich fordert mehr EU-Unterstützung für den Tourismus

Der Tourismus gewinnt auf der europäischen Agenda zunehmend an Bedeutung. Obwohl ein zuständiger EU-Kommissar benannt ist, fehlen derzeit ein eigener Ministerrat und spezifische Legislativvorschläge, die den besonderen Anforderungen der Branche gerecht werden. Um das volle Potenzial des Tourismus zu nutzen, setzt sich Österreich gemeinsam mit 15 weiteren EU-Mitgliedstaaten für die Einführung eines „Tourismus-Checks“ bei allen relevanten EU-Vorhaben ein. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonte die erhebliche wirtschaftliche Kraft des Tourismus in Österreich. Die Branche schaffe hunderttausende Arbeitsplätze und wirke als stabilisirnder Faktor für die heimische Konjunktur. Zehetner hob hervor, daß Tourismus nicht an Landesgrenzen ende und in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit europäisch gedacht werden müsse. Diese Initiative, die mit einem von Österreich eingebrachten Non-Paper zur Zukunft der europäischen Tourismuspolitik begann, hat bereits die Unterstützung von 15 weiteren Mitgliedstaaten gewonnen. Das Ziel dieser Allianz ist es, alle zukünftigen Gesetzesvorschläge einem „Tourismus-Check“ zu unterziehen, ähnlich der bereits etablierten KMU-Folgenabschätzung. Viele europäische Rechtsakte, etwa in den Bereichen Unternehmenspolitik, Konsumentenschutz oder Mobilität, wirken direkt auf den Tourismus ein. Zehetner forderte „europäische Regelungen mit Hausverstand“ besonders für die vielen kleinen und mittleren Betriebe im Tourismus, wobei Planungssicherheit und Bürokratieabbau ganz oben auf der Agenda stünden. Die Staatssekretärin unterstrich die Notwendigkeit europäischer Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Tourismuspolitik. Nur durch eine gemeinsame strategische Aufstellung könne der Tourismus widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger gestaltet werden. Das klare Ziel sei, daß die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Tourismus auf EU-Ebene endlich die verdiente Sichtbarkeit erhält. Dies spiegelt einen breiteren Konsens wider, daß der Tourismus als Querschnittsbereich stärker in die europäische Politik integriert

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Großteil der Österreicher plant Sommerurlaub, doch Sparzwang prägt Reisen

Rund zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren plant in diesem Jahr einen Sommerurlaub. Dies geht aus dem aktuellen Santander-Finanzbarometer hervor. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM im Mai 2025 unter 1.015 Personen zeigte jedoch, daß ein Großteil der Reisenden die Kosten fest im Blick behalten muß und Sparmaßnahmen ergreift. Nur 17 Prozent der Bevölkerung wissen bereits, daß sie heuer keinen Sommerurlaub machen werden. Von jenen, die verreisen werden, will zwar ein Drittel trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und Teuerung nicht sparen. Der überwiegende Teil der Urlauber muß jedoch den Rotstift ansetzen. Am häufigsten wird bei der Aufenthaltsdauer (23 Prozent) sowie bei den Ausgaben vor Ort (22 Prozent) gespart. Dies trifft insbesondere auf die mittlere Altersgruppe (35 bis 59 Jahre) zu, welche oft mit Kindern verreist. Die jüngere Altersgruppe (16 bis 34 Jahre) greift vermehrt zu günstigeren Unterkünften oder nutzt Frühbucher-Angebote. Die Generation 60 plus hingegen ist häufig zeitlich flexibler und meidet eher die Hauptsaison, um kurzfristige Angebote wahrzunehmen. Die Finanzierung des Sommerurlaubs erfolgt zum Großteil (70 Prozent) aus dem laufenden Einkommen, nicht zuletzt dank des 13. Gehalts. Lediglich bei den Jüngeren spielen Zuwendungen von Verwandten eine Rolle; 13 Prozent dieser Altersgruppe finanzieren ihren Urlaub auf diese Weise. Etwa 28 Prozent der Befragten greifen auf Ersparnisse zurück, um sich den Urlaub leisten zu können. Ein geringer Anteil von drei Prozent der Urlauber nimmt sogar einen Kredit auf, um die Reise zu ermöglichen. Laut dem ÖAMTC-Reisemonitor 2025 liegt das durchschnittliche Pro-Kopf-Budget für den Urlaub bei 1.200 Euro. Die Ergebnisse der Umfrage zeichnen ein

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Hohe Wasserqualität in Europas Badegewässern bestätigt

Die Wasserqualität in den Badegewässern Europas ist nahezu durchweg von hoher Güte. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur vom Freitag erfüllten 96 Prozent aller Badegewässer in der Europäischen Union die Mindestqualitätsstandards, und beachtliche 85 Prozent wurden sogar als „ausgezeichnet“ bewertet. Dies ermöglicht es den Europäern, in der überwiegenden Mehrheit der Badeorte bedenkenlos zu schwimmen, wie EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall erklärte. Für den Bericht des Jahres 2024 untersuchte die Agentur mehr als 22.000 Badeorte innerhalb der EU sowie in Albanien und der Schweiz. Die Bewertung der Wasserqualität erfolgte anhand der nachgewiesenen Bakterienkonzentrationen und wurde in die Kategorien „ausgezeichnet“, „gut“, „ausreichend“ oder „mangelhaft“ eingeteilt. Diese umfassende Untersuchung bietet eine wichtige Orientierung für Badegäste und Touristen. Die nun veröffentlichte Rangliste wird von Zypern angeführt, wo beeindruckende 99,2 Prozent der Gewässer eine „ausgezeichnete“ Qualität aufweisen. Dicht gefolgt wird Zypern von Ländern wie Bulgarien, Griechenland, Österreich und Kroatien, in denen jeweils mehr als 95 Prozent der Badegewässer mit „ausgezeichnet“ bewertet wurden. Auch Dänemark, Malta und Deutschland erreichten Werte von über 90 Prozent in dieser Kategorie. Am Ende der Liste findet sich Albanien mit lediglich 16 Prozent „ausgezeichneter“ Qualität, was auf einen deutlichen Nachholbedarf in diesem Bereich hindeutet. Die insgesamt positiven Ergebnisse sind ein Beleg für die Anstrengungen, die in vielen europäischen Ländern unternommen werden, um die Qualität ihrer Badegewässer zu sichern. Dies kommt nicht nur den Badegästen zugute, sondern stärkt auch den Tourismus in den betreffenden Regionen, da saubere und sichere Badegewässer ein entscheidender Faktor für die Attraktivität eines Reiseziels sind. Die jährliche Überprüfung durch die Europäische

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Flugangebot in Nürnberg feiert Rekord in den Pfingstferien 2025

Der Flughafen Nürnberg hat in den kürzlich zu Ende gegangenen Pfingstferien einen Erfolg verzeichnet. Für zahlreiche Erholungssuchende erwies sich das Flugangebot ab dem nordbayerischen Airport als wahrer Glücksfall, denn es wurden so viele Passagiere abgefertigt wie niemals zuvor in einer Pfingstferienperiode. Insgesamt mehr als 280.000 Fluggäste starteten und landeten während der zweiwöchigen Ferienzeit, was eine beeindruckende Steigerung von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahre darstellt. Dieser Zuwachs spiegelt nicht nur die anhaltende Reiselust der Bevölkerung wider, sondern auch die erfolgreiche Entwicklung des Flughafen Nürnbergs als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Urlaubs- und Städtereisen in der Region. Die kommenden Wochen und Monate versprechen zudem weitere attraktive Neuerungen im Flugplan, welche die Bedeutung des Flughafens weiter festigen dürften. Ferienhits und beliebte Destinationen: Das Zugpferd des Nürnberger Airports Die Analyse der Passagierzahlen während der Pfingstferien offenbart klare Präferenzen der Reisenden. Als unbestreitbarer „Ferienhit“ erwies sich die türkische Riviera, insbesondere die Destination Antalya, welche mit rund 56.000 Urlaubern die Spitzenposition einnahm. Dies unterstreicht die ungebrochene Beliebtheit der Türkei als Ganzjahresreiseziel, welches mit seinen umfassenden Hotelanlagen, Stränden und dem vielseitigen Unterhaltungsangebot eine breite Masse anzieht. Dicht gefolgt von Antalya war die spanische Baleareninsel Mallorca, die mit mehr als 33.000 Besuchern ihre Stellung als eine der beliebtesten europäischen Kurz- und Mittelstreckenziele bestätigte. Mallorca ist seit Jahrzehnten ein Magnet für deutsche Urlauber, die die Kombination aus Stränden, Nachtleben und der kurzen Flugzeit schätzen. Ein weiterer signifikanter Urlaubsmagnet war Heraklion auf Kreta, welches über 15.000 Reisende anlockte. Die griechischen Inseln im Allgemeinen, bekannt für ihre reiche Geschichte, malerischen Landschaften und

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Drei Flughäfen streben Verbindungen zu Hauptstädten im ehemaligen Jugoslawien an

Im europäischen Luftverkehr zeichnet sich eine wachsende Tendenz zur Erschließung neuer Märkte ab, insbesondere im Bereich der direkten Verbindungen zu Hauptstädten des ehemaligen Jugoslawien. Drei prominente europäische Flughäfen – Köln, Porto und Riga – haben jüngst ihr Interesse bekundet, Flugverbindungen zu verschiedenen Metropolen dieser Region aufzunehmen. Diese strategische Ausrichtung basiert auf der Erkenntnis einer wachsenden Passagiernachfrage und zunehmender Reiseströme in und aus diesen Gebieten. Die Initiative dieser Flughäfen spiegelt einen breiteren Trend in der Luftfahrtbranche wider, ungenutztes Potenzial zu identifizieren und die Konnektivität innerhalb Europas zu verbessern, insbesondere in Regionen mit starker Diaspora oder wachsendem Tourismus. Kölns Blick auf den Balkan: Belgrade und Skopje im Fokus Der Flughafen Köln/Bonn verfolgt aktiv das Ziel, Flugverbindungen zu den Hauptstädten Belgrad und Skopje zu etablieren. Die Verbindung nach Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, wurde zuletzt im Januar 2024 von Air Serbia eingestellt, nach weniger als einem Jahr Betriebszeit. Zuvor hatte bereits Wizz Air im Jahre 2023 diese Route kurzzeitig als Ersatz für ihren Dortmund-Dienst bedient, bedingt durch Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn in Dortmund. Historisch gesehen war die Strecke zwischen Köln und Belgrad schon länger bedient worden: Germanwings, heute Eurowings, unterhielt die Verbindung zwischen 2006 und 2012 für sechs Jahre. Trotz dieser wechselhaften Geschichte zählt Köln derzeit zu den verkehrsreichsten unbedienten Routen von Belgrad in Europa, was das Potential für eine erfolgreiche Wiederaufnahme des Dienstes unterstreicht. Air Serbia bedient Köln weiterhin von Niš aus, was auf eine gewisse Nachfrage aus der Region hindeutet. Auf der anderen Seite hofft Köln auch auf eine Wiederherstellung

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Neue Direktverbindung: Air Transat fliegt nonstop von BER nach Toronto

Mit dem heutigen Erstflug von Air Transat startet eine neue Langstreckenverbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nach Toronto in Kanada. Die kanadische Fluggesellschaft wird die deutsche Hauptstadtregion bis zum Ende des Sommerflugplans 2025 zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit der größten Stadt Kanadas verbinden. Über den Toronto Pearson Airport (YYZ) bietet Air Transat in einer Codeshare-Vereinbarung mit Porter Airlines Anschlußmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Kanada und den Vereinigten Staaten, darunter Montreal, Vancouver, Calgary und Las Vegas. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, begrüßte Air Transat als neuen Partner am BER und hob hervor, daß Toronto ein „spannendes neues Langstreckenziel in Nordamerika“ darstelle. Die neue Nonstop-Verbindung nach Kanada sei ein wichtiger Meilenstein für den Flughafenstandort BER, da sie das interkontinentale Streckennetz stärke, neue Reisemöglichkeiten eröffne und gleichzeitig wirtschaftliche sowie touristische Potenziale für die Region Berlin Brandenburg erschließe. Cyril Cousin, Direktor von Air Transat für Frankreich und Benelux, betonte, die Verbindung biete deutschen Reisenden direkten Zugang zu Kanadas vielfältigen Landschaften, pulsierenden Städten und der einzigartigen Kultur des Landes. Toronto selbst wird als Metropole mit großer kulinarischer Vielfalt und als Tor zu den Seen und Naturparks Ontarios beschrieben. Für die Verbindung nach Toronto setzt Air Transat ein modernes Fluggerät vom Typ Airbus A321LR ein, welcher 199 Passagieren Platz bietet. Davon sind zwölf Sitze der Club Class und 187 der Economy-Class zugeordnet. An Bord steht ein persönliches Unterhaltungssystem mit Touchscreen und USB-Anschluß zur Verfügung, welches eine vielfältige Auswahl an Filmen, Serien und Musik bietet. Alternativ ist das Streaming

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