Tourismus

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Tiroler Tourismus zieht durchwachsene Winterbilanz

Der Tiroler Tourismus verzeichnet für die laufende Wintersaison ein leichtes Minus bei Ankünften und Übernachtungen, nachdem eine starke erste Hälfte durch eine schwächere zweite Periode ausgeglichen wurde. Laut der Zwischenbilanz per Ende März liegen die Ankünfte um 0,8 Prozent und die Übernachtungen um 1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Verschiebung des Ostertermins in den April lässt jedoch erwarten, daß die Saison insgesamt ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen wird. Für den kommenden Sommer zeigen sich die Branchenvertreter zuversichtlich und betonen die weiterhin bedeutende Rolle des Tourismus für die Tiroler Wirtschaft. Die Wintersaison, die noch bis zum 30. April dauert, zeigte von November bis Jänner eine sehr positive Entwicklung. Die zweite Hälfte wurde jedoch durch geringen Naturschnee, eine verhaltene Nachfrage auf den Märkten und das Fehlen eines Schalttags beeinträchtigt, was trotz guter Pistenbedingungen zu einem leichten Rückgang führte. Nach fünf von sechs Monaten wurden 24,1 Millionen Übernachtungen und 5,5 Millionen Ankünfte registriert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb bei 4,4 Tagen konstant. Tourismuslandesrat Mario Gerber hob das große Engagement der Branche hervor, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und die Nebensaison durch Veranstaltungen zu beleben. Eine erste Wertschöpfungsberechnung des MCI Tourismus für die Wintersaison 2024/25 ergab 3,6 Milliarden Euro, was inflationsbereinigt nur minimal unter dem Vorjahr liegt. Das saisonale Tourismusbarometer zeigte, daß 60 Prozent der Beherbergungsbetriebe mit dem wirtschaftlichen Ergebnis zufrieden sind. Die Entwicklung auf den wichtigsten Herkunftsmärkten war gemischt: Während die Übernachtungen deutscher Gäste um 4,7 Prozent auf 12,0 Millionen sanken, gab es Zuwächse aus den Niederlanden (+4,2%) und Österreich (+2,2%). Bei den Unterkünften verzeichneten

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Vision für Klagenfurt: Schlossbad Wörthersee mit Bahnanbindung

Ein privates Team hat eine ambitionierte Vision für das Areal des ehemaligen Schloss Hotel Wörthersee in Klagenfurt entwickelt: die Schaffung eines ganzjährig nutzbaren Schlossbades direkt am Ufer des Wörthersees. Ein Kernpunkt des Konzepts ist eine neue Mobilitätsidee: eine Bahnhaltestelle „Schlossbad Wörthersee“, die durch die geplante Koralmbahn eine direkte Verbindung nach Wien ermöglichen soll. Die Initiatoren träumen davon, daß Reisende in Wien mit Badebekleidung in den Zug steigen und direkt am Seeufer aussteigen können, um bei jedem Wetter zu baden und Saunen mit Karawankenblick zu genießen. Das Konzept sieht ein nachhaltiges Energiekonzept und eine zukunftsorientierte Stadtplanung vor, um die Realisierung des Projekts zu ermöglichen. Die Stadt Klagenfurt ist derzeit Finalist für den Titel „European Green Capital“, was die Initiatoren als günstigen Zeitpunkt sehen, um visionäre Projekte Wirklichkeit werden zu lassen. Während die ÖBB möglicherweise zögert, wird die private WESTbahn als möglicher erster Partner für die Realisierung der Bahnhaltestelle ins Spiel gebracht. Die Idee einer direkten Bahnanbindung an ein attraktives Freizeitziel am Wörthersee könnte die regionale Mobilität und den Tourismus in der Region nachhaltig verändern. Die Koralmbahn, die Graz und Klagenfurt verbinden wird und deren Fertigstellung in den kommenden Jahren erwartet wird, spielt dabei eine zentrale Rolle. Eine zusätzliche Haltestelle am Schlossbad Wörthersee würde nicht nur den Bewohnern der Region, sondern auch Tagestouristen und Urlaubsgästen eine bequeme und attraktive Anreisemöglichkeit bieten. Die Pläne für das Schlossbad Wörthersee umfassen offenbar mehr als nur ein reines Badeangebot. Die Erwähnung von Saunen mit Blick auf die Karawanken deutet auf ein umfassendes Wellness- und Freizeitangebot hin,

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Handelskonflikt belastet Tourismus und Luftfahrt

Der anhaltende Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten hinterläßt deutliche Spuren in der globalen Wirtschaft, wobei insbesondere die Tourismus- und Luftfahrtbranche unter den Auswirkungen leidet. Eine aktuelle Analyse des Kreditversicherers ACREDIA in Zusammenarbeit mit Allianz Trade warnt vor negativen Folgen wie steigenden Kosten für Fluggesellschaften, Produktionsengpässen bei Flugzeugen und einer sinkenden Reiselust, ausgelöst durch neue US-Zölle und politische Unsicherheit. Die Analyse zeigt einen deutlichen Rückgang der Touristenzahlen aus Westeuropa in die USA. Im März 2025 sank die Zahl der Reisenden aus dieser Region um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark betroffen waren Touristen aus Deutschland mit einem Rückgang von 28 Prozent, gefolgt von Spanien mit 25 Prozent, wie Daten des National Travel and Tourism Office (NTTO) belegen. Die Vereinigten Staaten sind traditionell ein wichtiges Ziel im internationalen Tourismus, was die Abhängigkeit vieler Fluggesellschaften vom US-Geschäft unterstreicht. Auch hier macht sich die schwächere Nachfrage bemerkbar, mit einem Rückgang der durchschnittlichen Auslastung auf Transatlantikflügen von 84 Prozent zu Jahresbeginn auf nur noch 78 Prozent. Trotz dieser Herausforderungen scheinen europäische Fluggesellschaften laut ACREDIA-Vorstand Michael Kolb vergleichsweise gut positioniert zu sein. Gesunkene Kerosinpreise und stabilere Margen lassen für 2025 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von zehn Prozent erwarten. Allerdings belasten steigende Flugzeugpreise und begrenzte Produktionskapazitäten die Airlines. Der globale Auftragsbestand an Flugzeugen erreichte Ende 2024 einen historischen Höchststand von rund 17.000 Maschinen, was zu verlängerten Lieferzeiten und prognostizierten Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent bis zum Jahr 2030 führt. Kolb betont, daß die aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen die Erholung der Luftfahrtbranche nach der Pandemie abrupt bremsen.

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Ryanairs Abgang aus Billund: Deutlicher Preisanstieg bei Europaflügen

Die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, den dänischen Flughafen Billund zum 1. April dieses Jahres nicht mehr anzufliegen, hat weitreichende Folgen für die Preisgestaltung auf europäischen Flugrouten. Wie der aktuelle dänische Luftfahrt-Preisindex zeigt, sind die Ticketpreise für europäische Ziele von Billund aus im Durchschnitt um 87 Prozent gestiegen. Einzelne Verbindungen verzeichnen sogar Preissteigerungen von bis zu 1.100 Prozent. Während andere dänische Flughäfen wie Kopenhagen und Aalborg nur moderate Preiszuwächse verzeichnen, erlebt Billund eine beispiellose Verteuerung. Eine Analyse der Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung gibt Aufschluß über die veränderte Wettbewerbssituation im europäischen Luftverkehr. Ryanairs Rückzug und seine Folgen Ryanair, bekannt als aggressive Low-Cost-Airline mit einem dichten Streckennetz in Europa, hatte über Jahre hinweg zahlreiche Verbindungen von Billund angeboten. Ziele wie London, Barcelona oder Rom waren für Reisende aus Jütland besonders günstig und leicht erreichbar. Mit dem abrupten Rückzug der Fluggesellschaft entfällt nun ein erheblicher Teil des günstigen Flugangebots, was unmittelbare Auswirkungen auf die Preissetzung der verbliebenen Anbieter hat. Insbesondere die aufgelassenen Strecken, auf denen Ryanair zuvor operierte, sind von drastischen Preissteigerungen betroffen. Laut Angaben des dänischen Luftfahrt-Preisindexes haben sich die Tarife auf manchen Routen um bis zu 1.100 Prozent erhöht. Beispielsweise kostete ein Ticket von Billund nach London vor Ryanairs Rückzug durchschnittlich etwa 150 Kronen; heute müssen Reisende oftmals mehr als 1.800 Kronen bezahlen – und das oftmals mit Umstieg. Lufthansa profitiert: Umstiege als neue Normalität Die direkten Verbindungen, die Ryanair bislang anbot, sind kaum ersetzt worden. Stattdessen dominieren jetzt Flüge mit mindestens einem Zwischenstop, meist über große europäische Drehkreuze wie

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Fortsetzung der KI-Workshopreihe für Niederösterreichs Tourismus

Die erfolgreiche Weiterbildungsreihe „KI IM TOURISMUS“, eine Initiative der Niederösterreichischen Werbung und des Hauses der Digitalisierung, wird ab Juni 2025 fortgesetzt. Ziel der kostenfreien Workshops ist es, Tourismusbetriebe in Niederösterreich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen, damit diese KI-gestützte Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen können. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit für Tourismusbetriebe, digitale Entwicklungen sinnvoll zu integrieren, und hob hervor, daß die Workshopreihe hierbei Orientierung und Anreize zur aktiven Auseinandersetzung mit KI-Potentialen biete. Seit dem Start der Reihe haben bereits über 440 Teilnehmer aus allen sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs das Angebot genutzt. Die Rückmeldungen zeigten ein großes Interesse an praxisnahen Inhalten. Die neue Staffel der Workshops wurde in Zusammenarbeit mit Philipp-Thomas Müller, einem Experten für datenbasiertes Marketing mit Schwerpunkt auf KI-gestützter Angebotsentwicklung und Marketing, weiterentwickelt. Die Veranstaltungen sollen konkrete Antworten auf Fragen der Betriebe liefern, beispielsweise zur Verbesserung von Buchungsprozessen, zum Einsatz von KI im Gästeservice und zur Effizienzsteigerung in der Kommunikation. Das Haus der Digitalisierung unterstreicht die Relevanz von KI im touristischen Alltag und die Wichtigkeit, daß Unternehmen den wirkungsvollen Einsatz von KI erlernen. Die Workshops vermitteln sowohl Basiswissen als auch den Umgang mit spezifischen KI-Werkzeugen. Ein wichtiger Bestandteil ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben sowie die Betreuung durch Fachleute. Die kostenfreien Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Niederösterreich statt: am 4. Juni im Haus der Digitalisierung in Tulln, am 5. Juni im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs, am 18. Juni im Schloss Haindorf in Langenlois und am 23. Juni an

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Air Nostrum fliegt sonntags von Zürich nach Rostock-Laage

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum wird in der Zeit vom 18. Mai bis zum 28. September Charterflüge zwischen Zürich und Rostock-Laage anbieten. Laut dem Luftfahrtportal „Aeroroutes“ wird die Strecke einmal wöchentlich, jeweils sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-1000 im Auftrag von Schweizer Reiseveranstaltern bedient. Diese saisonale Verbindung richtet sich primär an Urlauber, die die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns erreichen möchten. Die Flugzeit zwischen Zürich und Rostock-Laage beträgt in der Regel etwa eineinhalb Stunden. Die Sonntagsflüge ermöglichen es Reisenden, das Wochenende in der Schweiz zu verbringen und bequem in ihr Urlaubsgebiet an der Ostsee weiterzureisen. Rostock-Laage ist der wichtigste Flughafen Mecklenburg-Vorpommerns und bietet eine gute Anbindung an zahlreiche Ferienorte entlang der Küste und im Binnenland. Air Nostrum ist eine etablierte Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Valencia, die ein breites Netz an nationalen und internationalen Strecken bedient. Der Einsatz einer CRJ-1000 auf der Strecke Zürich-Rostock-Laage deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, da dieser Flugzeugtyp über eine Kapazität von rund 100 Sitzplätzen verfügt. Die Kooperation mit Schweizer Reiseveranstaltern ermöglicht es, Pauschalangebote für die Region zu schnüren und somit die Attraktivität der Destination zu steigern. Die Wiederaufnahme dieser saisonalen Charterflüge, die in den vergangenen Jahren bereits vereinzelt stattfanden, unterstreicht die Bedeutung der direkten Flugverbindung für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Reisende aus der Schweiz und gegebenenfalls deren Einzugsgebiet erhalten so eine komfortable Anreisemöglichkeit ohne umständliche Zwischenstopps.

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Die Rax-Seilbahn: Ein modernes Tor zur Welt der Wiener Alpen

Die Rax-Seilbahn in Niederösterreich gilt als ein bedeutendes Wahrzeichen der Wiener Alpen und verzeichnet jährlich rund 200.000 Fahrgäste. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1926 als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs ist sie eine tragende Säule des Tourismus in der Region. Um auch künftig den Ansprüchen moderner Besucher gerecht zu werden, wurden umfassende Modernisierungen vorgenommen. Das neue Attraktionskonzept „Pioniere & Freigeister“ soll nicht nur die Geschichte der Region würdigen, sondern auch zeitgemäße Akzente setzen. Mit gezielten Investitionen in Infrastruktur und Besucherangebot zeigt sich die Raxalpe als ideales Ziel für Erholungssuchende und Bergfreunde gleichermaßen. Tradition und Innovation: Die Geschichte der Rax-Seilbahn Die Rax-Seilbahn wurde im Jahr 1926 eröffnet und stellte damals eine technische Sensation dar. Entwickelt wurde sie, um die Raxalpe, eines der beliebtesten Wandergebiete der Wiener, leichter zugänglich zu machen. Die Konstruktion der Bahn ermöglichte es, die rund 1.000 Höhenmeter zwischen Hirschwang und dem Hochplateau in kurzer Zeit zu überwinden – ein bis dahin mühsames Unterfangen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Rax-Seilbahn nicht nur als Verkehrsmittel etabliert, sondern auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren und Wanderungen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung wurde sie in das österreichische Seilbahninventar aufgenommen, das besonders erhaltenswerte technische Denkmale verzeichnet. „Pioniere & Freigeister“: Ein neues Konzept für eine traditionsreiche Destination Im Rahmen des Programmes „Pioniere & Freigeister“ wurden neue Erlebnispunkte entlang der Raxalpe geschaffen. Die „Infinity-Gate“-Installation symbolisiert den Aufbruch ins Unbekannte und lädt Besucher ein, den Horizont zu erweitern. Ergänzt wird dieses Motiv durch die riesige „140“-Skulptur, die an das 140-jährige Bestehen des Alpinismus auf der Rax erinnert.

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LOT Polish Airlines nimmt neue Flugverbindung nach Malta auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 16. April 2025 ihre neue, ganzjährige Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Warschau nach Malta aufgenommen. Die Strecke wird viermal wöchentlich bedient und bietet Reisenden flexible Flugzeiten. Diese neue Verbindung soll sowohl Direktreisenden als auch Passagieren aus anderen Regionen mit Umstieg in Warschau die Möglichkeit geben, die maltesische Inselgruppe bequem zu erreichen. Laut Michal Fijol, dem CEO von LOT Polish Airlines, mache das historische Erbe, das klare Wasser und das milde Klima Malta zu einem attraktiven Reiseziel während des gesamten Jahres. Die neuen Flüge sollen es Gästen aus aller Welt ermöglichen, den besonderen Reiz der Insel zu entdecken. Dabei profitieren insbesondere Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von den guten Umsteigeverbindungen über Warschau, wodurch sich die Gesamtreisezeit beispielsweise von Hamburg auf etwa fünfeinhalb Stunden und von Berlin auf knapp fünfdreiviertel Stunden beläuft. Malta bietet eine Vielzahl an Attraktionen, darunter die Hauptstadt Valletta mit ihren historischen Bauten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Kathedrale, der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens. Auch die Insel Gozo mit ihrer beeindruckenden Küstenlandschaft und der rote Sandstrand Ramla Bay sowie das traditionelle Fischerdorf Marsaxlokk sind beliebte Ausflugsziele. Die neue Flugverbindung von LOT Polish Airlines wird von Alan Borg, dem CEO des Malta International Airport, als eine Stärkung der Konnektivität Maltas begrüsst und eröffnet, so Carlo Micaleff, CEO der Malta Tourism Authority, zusätzliche Optionen für den Tourismus, einschliesslich des Geschäftsreiseverkehrs.

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Nach anfänglicher Euphorie: Wintersaison im Alpenraum mit verhaltener zweiter Hälfte

Die Wintersaison 2024/25 im Alpenraum zeigte ein zweigeteiltes Bild. Nach einem euphorischen Start in den Monaten Dezember und Januar, die von starker Nachfrage und positiven Ergebnissen geprägt waren, flaute die Dynamik in der zweiten Hälfte des Winters spürbar ab. Insbesondere der März verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Nachfrage, was die insgesamt positive Bilanz etwas schmälert. Dennoch konnte die Saison mit einer leicht gestiegenen Auslastung und einer insgesamt stärkeren Preisdurchsetzung im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Diese Entwicklung geht aus einer Analyse hervor, die auf Daten von rund 500 Hotelbetrieben im Alpenraum basiert. Während die ersten beiden Wintermonate von überdurchschnittlich hohen Buchungszahlen und einer erfreulichen Preisentwicklung profitierten, stabilisierte sich die Nachfrage ab Februar und konnte das hohe Niveau des Saisonbeginns nicht halten. Im Februar lag die durchschnittliche Auslastung der Hotels bei 71 Prozent, was einem leichten Rückgang von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der durchschnittliche Zimmerpreis (ADR) stieg in diesem Monat um 3,8 Prozent auf 350 Euro, was auf die Verschiebung der Hauptferienzeiten in den März zurückzuführen sein dürfte. Im März zeigte sich dann eine deutlich schwächere Nachfrage, insbesondere in tiefer gelegenen und weniger schneesicheren Regionen. Trotz eines Anstiegs des durchschnittlichen Zimmerpreises um 4,5 Prozent war die Preisdurchsetzung außerhalb der Hauptferienzeiten im März eher gering, da die Buchungen in den verbleibenden Wochen merklich zurückgingen. Experten betonen, dass es für viele Betriebe in der zweiten Saisonhälfte entscheidend war, flexibel auf die veränderte Nachfrage zu reagieren, um ihre Ertragslage zu stabilisieren. Insgesamt wird die Wintersaison 2024/25 im Alpenraum aber als erfolgreicher als die

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Leichter Rückgang der Nächtigungen in Wien im März, Umsatz steigt jedoch

Die Wiener Tourismusstatistik für März 2025 verzeichnete mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen einen leichten Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dieser Rückgang ist primär auf die frühe Lage der Osterfeiertage im März 2024 zurückzuführen, wie der WienTourismus mitteilte. Betrachtet man den bisherigen Jahresverlauf, so konnte Wien mit 3,6 Millionen Übernachtungen ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielen. Trotz des leichten Nächtigungsminus im März stieg der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im Februar um beachtliche 22 Prozent auf 69,7 Millionen Euro im Vergleich zum Februar 2024. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Nächtigungsumsatz auf rund 138,8 Millionen Euro, was einem Zuwachs von elf Prozent entspricht. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag im März bei 58 Prozent (März 2024: 63 Prozent) und die Bettenauslastung bei 44,6 Prozent (März 2024: 48,7 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf betrug die Zimmerauslastung rund 53 Prozent (Vorjahr: 54 Prozent) und die Bettenauslastung 40,7 Prozent (Vorjahr: 41,7 Prozent). Die Liste der Top-10-Märkte im bisherigen Jahresverlauf führt Österreich mit 272.000 Nächtigungen an (-6% im März), gefolgt von Deutschland mit 240.000 (-18% im März), Italien mit 80.000 (+6% im März) und den USA mit 69.000 (+5% im März). Besonders starke Zuwächse verzeichneten die Ukraine (+47%) und die Türkei (+58%). Insgesamt waren im März rund 80.200 Hotelbetten in Wien verfügbar, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mit etwa 6.700 zusätzlichen Betten entspricht. Die Zahlen deuten auf eine weiterhin positive Entwicklung des Wiener Tourismus hin, wobei der Umsatzanstieg die gestiegene Wertschöpfung im Beherbergungssektor unterstreicht. Die leichten

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