Tourismus

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Österreich: Gute Buchungslage setzt sich in den Osterferien fort

„Über alle Bundesländer hinweg zeichnet sich in diesen Osterferien eine weitestgehend gute Buchungslage ab. Das bestätigt einmal mehr, dass unsere Gäste Österreichs breites touristisches Angebot, von Wintersport und Wellness über Kunst und Kultur bis hin zu Kulinarik schätzen – die Mischung der vielen Urlaubs- und Freizeitangebote ermöglicht in heutigen Zeiten überschneidender Jahreszeiten für jeden und jede ein passendes Reisemotiv“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Ein Blick auf die Bergregionen bzw. auf Stadt und Land zeigt, dass die Buchungen regional relativ unterschiedlich sind. In der Bundeshauptstadt Wien ist die Buchungslage gut und auf stabilem Niveau – auch das Kongressgeschäft ist gut gestartet. Das Burgenland, die Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Tirol und Vorarlberg sind an sich zu Ostern gut gebucht. Generell zu beobachten ist, dass in höher gelegenen Skigebieten Schneelage und Pistenverhältnisse sehr gut sind und diese damit eine sehr gute Buchungslage aufweisen – hier hofft man auch auf weitere kurzfristige Buchungen. Die niedriger gelegenen Skigebiete sind mit tendenziell weniger Schnee konfrontiert, wobei auch hier teilweise noch gute Pistenbedingungen herrschen. Da und dort sind die Buchungen der Gäste dennoch verhalten – unter anderem auch aufgrund des milden Wetters – Skifahrerinnen und Skifahrer weichen sicherheitshalber derzeit oftmals dennoch in höher gelegene Skigebiete aus. „Der Klimawandel stellt uns mittel- bis langfristig vor allem in einigen niedriger gelegenen Skiregionen vor Herausforderungen, wenn es um Perioden außerhalb der Winterkernzeiten geht. In manchen Regionen wird bereits heute auf ein ‚hybrides‘ Angebot bzw. Flexibilität gesetzt: Ein Angebot, dass nicht nur auf Schnee, sondern auch auf der ‚grünen Piste‘ funktioniert.

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Tourismus: Niederösterreich will smartes Bundesland werden

„Zukunft. Tourismus. Niederösterreich“ hieß es am Dienstagabend beim ersten großen „Tourismusgipfel 2024“ im Haus der Digitalisierung in Tulln. Der Tourismusgipfel ist ein neues Format, mit dem die NÖ Werbung eine Plattform für alle Tourismustreibenden in Niederösterreich bieten will, um die neuesten Trends und die aktuellen Themen zu bearbeiten. „Tourismus ist für uns in Niederösterreich ein ganz wichtiges und zentrales Thema“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in ihrer Stellungnahme, und freute sich, „dass heute alle Player mit dabei sind, von der Gastronomie über die Hotellerie bis hin zur Kultur“. Im Jahr 2023 habe das Land Niederösterreich ein Plus von 11,2 Prozent bei den Nächtigungen erzielen können und insgesamt 7,3 Millionen Nächtigungen verzeichnet, so die Landeshauptfrau weiter. Um diese Entwicklung zu unterstützen, fördere man seitens des Landes etwa Betriebsübernahmen oder Umbauten. Wichtige Instrumente seien auch die NÖ Card mit 352 Ausflugszielen sowie die noch stärkere Positionierung Niederösterreichs als Radland, betonte Mikl-Leitner. Für die Weiterentwicklung wolle man vor allem auch die Digitalisierung nutzen, hielt sie fest: „Wir wollen das schnellste und smarteste Bundesland werden.“ Die NÖ Werbung wolle gerade auch in diesem Bereich ein wichtiger Impulsgeber sein, sagte in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Michael Duscher: „Die Digitalisierung in all ihren Facetten ist ein Thema, das uns alle ganz intensiv beschäftigt.“ So nannte er etwa Bereiche wie die digitale Infrastruktur, den Datenschutz, die digitale Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder auch die Sichtbarkeit in den digitalen Medien bis hin zu neuen KI-Lösungen als Beispiele. Die NÖ Werbung habe hier eine neue Digitalstrategie entwickelt und werde jetzt

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Österreich: Städtetourismus annähernd auf Vorkrisen-Niveau

Österreichs Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt Wien haben die Folgen der Pandemie weitgehend hinter sich gelassen. Mit 25,7 Millionen Nächtigungen 2023 erreichten Sie rund 99% ihres Niveaus 2019. Ihr Anteil am gesamtösterreichischen Tourismus entspricht wieder dem Vorpandemie-Niveau. „Das Vorjahr stand voll und ganz im Zeichen der Aufholjagd des Städtetourismus. Er fand in seine langjährige Rolle als Wertschöpfungsmotor, Innovationstreiber und Garant für Ganzjahres-Arbeitsplätze zurück“, erklärt Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner in seiner Funktion als Vorsitzender der ARGE Städte, der Arbeitsgemeinschaft Städtetourismus der acht österreichischen Landeshauptstädte und der Bundeshauptstadt. Zusammen verzeichneten sie 2023 25.675.000 Nächtigungen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 27% zum Jahr 2022. Verglichen mit dem Vorpandemie-Jahr 2019 – es zählte 25.979.000 Nächtigungen – lagen sie 2023 nur noch rund 1% darunter. Im gesamtösterreichischen Tourismus wurden 2023 151.169.000 Nächtigungen gezählt. Österreich ohne seine Hauptstädte erreichte 125.494.000 Nächtigungen. Der Anteil der Hauptstadt-Nächtigungen am österreichischen Gesamtaufkommen betrug demnach 17% – und lag damit exakt auf demselben Niveau wie 2019. Zwei Drittel (67%) der Hauptstadt-Nächtigungen 2023 wurden in Wien gezählt. 

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Tourismus: Künstliche Intelligenz weiter auf dem Vormarsch

„Am Tourismus zeigt sich ein wichtiger Grundsatz der Datenpolitik: Wer frühzeitig die richtigen strategischen Weichen stellt, hat später erhebliche Wettbewerbsvorteile“, so Digitalisierungs-Staatssekretär Florian Tursky unter Hinweis auf das Tourismuskapitel des Digitalen Aktionsplans. Darin wird u.a. der Aufbau von Datenräumen empfohlen, um die Vernetzung von Daten aus verschiedenen Quellen zu unterstützen. Dazu erläutert Tursky: „Gerade in kleinstrukturierten Branchen wie dem Tourismus sind Datenallianzen erfolgsentscheidend. Die Österreich Werbung hat das frühzeitig erkannt und mit dem Tourism Data Space bereits im Jahr 2022 ein Vorzeigebeispiel für einen zukunftsfitten Datenraum initiiert.“ Als besonders positiv hebt der Staatsekretär hervor, dass der Tourism Data Space auf Kooperation setzt und die Vernetzung sowohl mit europäischen als auch mit bedeutsamen regionalen Initiativen (z.B. datahub.tirol) vorantreibt. Stetige Verbesserung der Datenlage im Tourismus Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler bekräftigt: „Die Verfügbarkeit hochwertiger und nutzenstiftender Daten zählt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im digitalen Zeitalter. Data Spaces sind dabei heute und in Zukunft der Netzwerkknoten für Tourism Intelligence. Deshalb ist die Verbesserung der Datenlage im Tourismus einer meiner Arbeitsschwerpunkte.“ Besonderes Potenzial verortet sie in der Nutzung anonymisierter Mobilfunkdaten: „In fünf Pilotregionen hat sich gezeigt, dass Mobilfunkdaten das Besucherstrommanagement an Tourismus-Hotspots erheblich verbessern können.“ Aktuell prüfen ÖW, LTOs und Destinationen den gemeinschaftlichen Ankauf flächendeckender Mobilfunkdaten, wobei eine Machbarkeitsstudie zu weiteren Einsatzfeldern in Ausarbeitung ist. Dazu Kraus-Winkler: „Der größte Vorteil anonymisierter Mobilfunkdaten ist, dass sie nahezu in Echtzeit zur Verfügung stehen und Rückschlüsse auf das Mobilitätsverhalten unserer Gäste ermöglichen. Daraus ergeben sich unzählige Einsatzmöglichkeiten, vom Verkehrsmanagement bis hin zur zielgruppenorientierten Weiterentwicklung des Tourismusangebots.“ Als weitere aktuelle

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WKO-Tourismus fordert Maßnahmen gegen Fake-Bewertungen

Gefälschte Bewertungen von Tourismusbetrieben werden auch in Österreich zu einem immer größeren Problem. Anlässlich der aktuell geführten Diskussion zu Fake-Bewertungen hat die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine Umfrage unter Gastronomie- und Hotelleriebetrieben durchgeführt. „Bewertungstools werden zunehmend zweckentfremdet, um oft absichtlich unwahre Behauptungen zu verbreiten. Durch Bots und künstliche Intelligenz verschärft sich die Situation zusätzlich“, stellt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, fest. Die Ergebnisse der Online-Umfrage mit rund 3.300 Rückmeldungen von Betrieben lassen sich wie folgt zusammenfassen:

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Vida fordert faire Entlohnung im Tourismussektor

Angesichts der jüngsten Nächtigungszahlen mit etwa 151 Übernachtungen im Jahr 2023 zeigt sich die Gewerkschaft Vida durchaus verärgert, denn man ist der Ansicht, dass die Tourismusbeschäftigten beim Aufschwung vergessen wurden. Hebenstreit unterstreicht die Notwendigkeit, die Erfolge des Sektors gerecht zu verteilen: „Diese beeindruckenden Zahlen beweisen, dass die Tourismusbranche in Österreich nicht nur widerstandsfähig, sondern auch sehr profitabel ist. Diese Erfolge wurden auf dem Rücken der hart arbeitenden Menschen in der Branche erzielt. Es ist an der Zeit, dass diese engagierten Beschäftigten angemessen an den Erfolgen teilhaben. Eine faire und gerechte Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands ist unerlässlich. Es ist nicht hinnehmbar, dass der Sektor Rekordumsätze erzielt, während diejenigen, die zum Erfolg beitragen, nicht angemessen entlohnt werden. Wir fordern bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Lohnerhöhungen für alle Beschäftigten in der Tourismusbranche“, so Vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit.

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Workshop: Sponsorensuche im Tourismus

Am 23.1. 2024 findet im Vorfeld des „Sport.Tourismus.Forum“ ein wegweisender Workshop statt. Unter dem Titel „So findet Tourismus Sponsoren“ treffen sich Branchenexperten und Interessierte in den Olma-Messen St.Gallen, um sich intensiv mit der Sponsorensuche im Tourismussektor auseinanderzusetzen. Von 14 bis 18 Uhr werden Anhand zahlreicher Case-Studies und einer jahrelang erprobten Methodik die wichtigsten Grundlagen für die erfolgreiche Sponsoring Vermarktung für Tourismusregionen mit Sportbezug vermittelt. Teilnehmende dürfen sich auf eine systematische Methodik freuen, die von Patrick Seitter, dem Leiter der Academy des ESB Marketing Netzwerks, präsentiert wird. „Der Workshop ist eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute aus der Tourismus- und Sportbranche sowie für Vertreter von Destinationen, die ihr Wissen erweitern und ihre Kompetenzen in der Sponsorenakquise systematisch stärken möchten“, verrät der Seminarleiter Patrick Seitter. Das anschließende Get-Together bietet zudem eine perfekte Plattform für Networking und den Austausch mit gleichgesinnten Profis.

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Wien Tourismus mit neuer Abteilungsleiterin

Anita Paic verstärkt mit 1. März 2024 das Team des Wien Tourismus: Als Leiterin der Abteilung „B2B Management“, zu der auch das Vienna Convention Bureau gehört, ist sie künftig für die internationale Positionierung Wiens als Reise- und Meetingdestination im B2B-Segment verantwortlich. Zu den Aufgaben der künftig von Paic geleiteten Abteilung gehören das Vienna Convention Bureau, das für die weltweite Akquise von Kongressen, Firmentagungen und Incentives sowie die umfangreiche Unterstützung von Meeting-Veranstalter:innen zuständig ist. Das Team International B2B Relations ist Hauptansprechpartner für die Reiseindustrie und agiert als Vermittler zwischen der Wiener und der internationalen Reisebranche. Der Fokus liegt auf der Planung und Organisation von Marketingmaßnahmen für definierte touristische Herkunftsmärkte mit schwerpunktmäßigem Fokus auf Premiumzielgruppen, die Positionierung Wiens als Kunst- und Kulturmetropole und die Ansprache des globalen Luxusreisesegments. Das Team B2B Marketing Communications verantwortet dabei jene Kommunikationsinitiativen des Wien Tourismus, die sich an die Bereiche Travel Trade, internationale Mobilität und Meeting Industry richten.

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Kitzbühel Tourismus auf Promotion-Tour

Kitzbühel Tourismus präsentierte bei der diesjährigen Vollversammlung einen Auszug aus der umfangreichen Winter-Imagekampagne – von Wien über Frankfurt und London bis in die USA. Die Bewerbung der Destination Kitzbühel zählt zu den Hauptaufgaben von Kitzbühel Tourismus. Das Marketing-Team hat für die Wintersaison 2023/24 erneut einen detaillierten Kommunikationsplan mit Präsenz auf den in der Strategie festgelegten Key Cities mittels Multi Channel Approach ausgearbeitet. Dabei wurde einerseits besonders auf den in der ersten Sitzung des neuen Aufsichtsrates von Kitzbühel Tourismus festgelegten Key City Approach geachtet. Die Aufteilung der Märkte erfolgte in Unterteilung von A, B und C, die alle ganzjährig bespielt werden sollen. A-Märkte sind jene Städte, wo der derzeitige Gast laut Heat Maps beheimatet ist, wie München, Wien und London. Zu den B-Märkten zählen Städte mit Wachstums- Potential. In den USA ist Kitzbühel mittels großer B2B-Offensive präsent, unter anderem in Kombination mit der Bewerbung des Ikon Passes, einer Verbundskikarte, die auch im Kitzbüheler Skigebiet gültig ist.

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ÖBB, SBB und Schweiz Tourismus feiern langjährige Kooperation

Die ÖBB feiern ihr 100-jähriges Bestehen gemeinsam mit der SBB und Schweiz Tourismus und bringen im Jubiläumsjahr neue Verbindungen auf die Schiene, begrüßen, dass sich Zürich zum zweitgrößten Nightjet-Hub entwickelt hat und stärken touristische Angebote in den beiden Nachbarländern.   Mit Zürich als zweitgrößten Nightjet-Hub sind die SBB und somit die Schweiz die verlässlichsten Partner im Nachtzug-Geschäft. Der Ausbau der Verbindungen in den vergangenen Jahren in Richtung Niederlande und Deutschland hat das Nightjet-Drehkreuz Zürich zu einem unerlässlichen Puzzlestein im klimafreundlichen Nachtzuggeschäft gemacht. Aber auch im Tagzugverkehr wächst die Zusammenarbeit von Jahr zu Jahr weiter. Mit einem zusätzlichen Zugpaar auf der Strecke Zürich – Bregenz – München ist nun ein durchgängiger 2h-Takt zwischen den beiden Metropolen und Bregenz sichergestellt.   Auch im touristischen Bereich kooperieren die beiden Länder schon über Jahre hinweg. Mit zahlreichen Angeboten rund um das Bahnfahren kann die Schweiz bei Touristen auf der ganzen Welt punkten. Die ÖBB würdigen das mit zahlreichen, liebevoll zusammengestellten Schweiz-Touren und Kulturreisen im Jahr 2023. Eine Mischung aus geführten Gruppenreisen und individuell gestalteten Programmen sorgen für ein breit gefächertes Angebot, das zusätzlich auch dem Trend zu entschleunigtem und nachhaltigem Reisen entspricht.  Philipp Mäder, Leiter Internationaler Personenverkehr SBB: „Die ÖBB und die SBB verbindet eine langjährige Freund- und Partnerschaft. Ob bei Tag oder Nacht, unsere Züge befördern Menschen klimafreundlich und direkt an verschiedenste Ziele in Europa. Mit täglich 28 Verbindungen zwischen der Schweiz und Österreich und acht Nachtzug-Linien, beförderten wir zusammen 2022 über eine Million Reisende und auch 2023 entwickelt sich erfreulich. Gemeinsam gestalten

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