Tourismusbericht

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Tourismusbericht

Tourismusbericht belegt fundamentale Bedeutung für Österreichs Bruttoinlandsprodukt

Der aktuelle Tourismusbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus untermauert die ökonomische Tragweite des Fremdenverkehrs für die gesamte österreichische Volkswirtschaft. Die erhobenen Wirtschaftsdaten weisen für den Sektor eine direkte und indirekte Wertschöpfung von insgesamt 68,2 Milliarden Euro aus. Damit steuert die Branche einen Anteil von 13,6 Prozent zum nationalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Die statistische Aufschlüsselung verdeutlicht, dass der reine Tourismus 6,5 Prozent und die eng damit verzahnte Freizeitwirtschaft weitere 6,8 Prozent zu dieser volkswirtschaftlichen Kennzahl beitragen, womit der Gesamtsektor zu den tragenden Säulen des Wirtschaftsstandortes zählt. Neben der reinen Wertschöpfung fungiert der Tourismussektor als zentraler Beschäftigungsmotor auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Dem offiziellen Bericht zufolge sichert die Hotellerie und Gastronomie 7,1 Prozent aller Arbeitsplätze in der Republik. Unter Einbeziehung der Freizeitwirtschaft, die für 6,9 Prozent der Erwerbstätigen verantwortlich zeichnet, hängen exakt 14 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Österreich direkt oder indirekt von diesem Wirtschaftszweig ab. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die Betriebe damit eine essenzielle Rolle bei der Absicherung von Arbeitsplätzen und der Stärkung des Wohlstands insbesondere im ländlichen Raum einnehmen. Trotz der nominal hohen Umsatz- und Beschäftigungszahlen warnt die Wirtschaftskammer vor verfälschten Rückschlüssen auf die tatsächliche Ertragslage der einzelnen Tourismusbetriebe. Viele kleine und mittelständische Unternehmen stehen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter erheblichem finanziellem Druck. Die Rentabilität wird gegenwärtig durch stark gestiegene Personalkosten, hohe Zinsen bei anstehenden Investitionskrediten sowie durch die anhaltenden Auswirkungen der Inflation bei Lebensmitteln und Betriebsmitteln geschmälert. Zudem belasten ein akuter Arbeitskräftemangel und ein

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Österreich: Höchstwerte bei Nächtigungen und vertiefte wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft

Der österreichische Tourismussektor hat im abgelaufenen Kalenderjahr seine Position als einer der tragenden und krisenfestesten Wirtschaftszweige der Republik eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wie aus dem jüngst von der Bundesregierung vorgelegten offiziellen Bericht Tourismus in Österreich 2025 hervorgeht, verzeichnete die Branche bei den zentralen Kennzahlen ein erneutes, signifikantes Wachstum gegenüber dem bereits starken Vorjahr. Mit insgesamt 157,3 Millionen registrierten Übernachtungen und 48,2 Millionen Gästeankünften in den heimischen Beherbergungsbetrieben wurden neue historische Höchststände im statistischen Datenmaterial verzeichnet. Im direkten Vergleich zum Jahr 2024 entspricht dies einer Steigerung von 1,9 Prozent bei den Übernachtungszahlen und einem markanten Zuwachs von 3,1 Prozent bei den Ankünften. Haupttreiber dieser positiven Dynamik war eine spürbare Belebung der internationalen Nachfrage aus den europäischen Kernmärkten sowie aus Übersee. Gleichzeitig erwies sich das Segment des Inlandstourismus, getragen von der einheimischen Bevölkerung, als stabiler Sicherheitsfaktor für die Hotellerie und Gastronomie. Die zuständige Staatssekretärin Zehetner betonte im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse, dass diese Kennzahlen die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts untermauern, jedoch angesichts des intensiven globalen Konkurrenzdrucks kontinuierliche wirtschaftspolitische Flankierungen erfordern. Strukturelle Wertschöpfungseffekte und die demografische Bedeutung für den ländlichen Arbeitsmarkt Die ökonomische Relevanz des Sektors spiegelt sich in seinem direkten Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Leistung des Landes wider. Im Jahr 2025 generierte der Tourismus eine direkte Bruttowertschöpfung von 33,1 Milliarden Euro. Damit zeichnete die Branche unmittelbar für mehr als 6,5 Prozent des gesamten österreichischen Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Finanzanalysten verweisen darauf, dass sich diese Kennzahl bei einer erweiterten Betrachtung, welche die eng verflochtene Freizeitwirtschaft, kulturelle Einrichtungen sowie Zulieferbetriebe aus dem Handwerk und der Lebensmittelproduktion

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