Türkei

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Ryanair: Dalaman und Trapani ab Bratislava und Krakau ab Wien

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 die Destination Krakau ab Wien-Schwechat reaktivieren. Diese wurde ehemals von Laudamotion bedient, jedoch mangels Nachfrage aufgegeben. Die Wiederaufnahmen von Strecken, die unter dem Brand der mittlerweile nicht mehr existierenden österreichischen Fluggesellschaften gefloppt sind, scheint Ryanair ab Wien zu fokussieren. Beispielsweise waren Paphos, Amman, Agadir und Krakau bei Laudamotion nicht erfolgreich. Ryanair will es unter eigener Marke nochmals wagen. Die Krakau-Strecke soll dem derzeitigen Planungsstand nach am 5. Juli 2022 aufgenommen werden von viermal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät kommen Maschinen der Konzerntöchter Buzz und Lauda Europe zum Einsatz. In Krakau hat der polnische Ryanair-Ableger derzeit zwei Boeing 737 Max 200 in eigener Livery stationiert. Trapani und Dalaman ab Bratislava Die Basis in der slowakischen Hauptstadt wurde während der Corona-Pandemie von Ryanair DAC auf Buzz umgestellt. Das bedeutet konkret, dass die Maschinen nun von der polnischen Tochter im Auftrag der irischen Schwester betrieben werden. Ab diesem Airport plant der irische Konzern die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung nach Dalaman. Diese soll im Zeitraum von 29. März bis 29. Oktober 2022 zweimal pro Woche bedient werden. Weiters soll Trapani im Sommerflugplan 2022 mit zwei wöchentlichen Umläufen bedient werden. Die Destination Dalaman war nebst weiteren Zielen in der Türkei als Laudamotion im Sommerflugplan 2020 ab Wien geplant. Im Zuge der Umstellung auf FR-Flugnummern und in der weiteren Folge der Umflaggung auf Lauda Europe wurden die Pläne – zumindest vorläufig – fallen gelassen.

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Triebwerksausfall: Turkish A330 kreiste vier Stunden nahe Istanbul

Am 8. September 2021 wollte Turkish Airlines mit der TC-JOB als TK42 von Istanbul nach Johannesburg fliegen. Kurz nach dem Start wurde eine Fehlfunktion eines Triebwerks festgestellt. Diese wurde zufällig von einem Passagier auf Video festgehalten. Der Airbus A330 kreiste mehr als vier Stunden in der Nähe von Istanbul, um überschüssigen Treibstoff zu verbrennen. Der Tankstand war aufgrund des Umstands, dass ein über neunstündiger Flug nach Johannesburg geplant war, doch sehr hoch. Die TC-JOB landete rund vier Stunden und 25 Minuten nach dem Start sicher auf dem Flughafen Istanbul. Wie im nachstehend eingebetteten Video ersichtlich kam es am linken Triebwerk während dem Steigvorgang zu einer Fehlfunktion. Dabei waren Flammen sichtbar. Die Piloten haben dies bemerkt und eine unverzügliche Notfallabschaltung des betroffenen Triebwerks eingeleitet. Ob die Löschanlage verwendet wurde oder nicht, ist derzeit unklar. Jedenfalls entschied sich der Kapitän für eine Rücklandung auf dem Flughafen Istanbul. Ein übliches Verfahren in solchen Situationen. Allerdings war das Flugzeug zu schwer und musste überschüssigen Treibstoff loswerden. Man entschied sich gegen so genanntes Fuel Dumping über dem Meer und verbrannte den Kraftstoff durch rund vierstündiges Kreisen über dem Schwarzen Meer in der Nähe von Istanbul. Unklar, ob Dumping-Einrichtung überhaupt vorhanden Grundsätzlich stellt sich in solchen Situationen die Frage, ob Fuel Dumping und eine schnellere Landung oder das Verbrennen von Kraftstoff die bessere Lösung ist. Eine solche Entscheidung hat der Kapitän unter Berücksichtigung aller Parameter zu treffen. Beim Airbus A330 kommt hinzu, dass die Dumping-Einrichtung serienmäßig nicht vorhanden ist, sondern als aufpreispflichtiges Extra eingebaut werden kann.

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Graz: Corendon kündigt Ankara-Flüge an

Die türkische Corendon Airlines plant im Sommerflugplan 2022 das Ziel Ankara ab dem österreichischen Graz anzubieten. Derzeit ist vorgesehen, dass ein Umlauf pro Woche durchgeführt werden soll. Der Erstflug ist für den 5. Juli 2022 angekündigt. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Dienstag. Buchbar ist diese Verbindung vorerst bis zum 6. September 2022. Eine mögliche Ausweitung dürfte in erster Linie von der Nachfrage abhängen. Weiters plant Corendon Airlines ab 7. Mai 2022 wieder zweimal pro Woche zwischen Antalya und Graz zu fliegen. Diese Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Buchbar ist die Verbindung bis vorerst 21. September 2022. Corendon Europe legt Sommerziele für 2022 auf Die maltesische Konzernschwester Corendon Europe plant folgende Ziele ab Graz für den Sommer 2022: Heraklion (21. Mai bis 1. Oktober 2022, 2x wöchentlich), Rhodos (1. Mai bis 30. Oktober 2022, 2x wöchentlich) sowie Hurghada (2x wöchentlich), das bereits Anfang Oktober 2021 aufgenommen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 will Corendon Europe ab Graz das Ziel Las Palmas jeweils am Verkehrstag Mittwoch bedienen. Der Erstflug ist für den 3. November 2021 angekündigt. Vorerst ist diese Route bis zum 27. April 2022 buchbar. Hurghada soll ab 3. Oktober 2021 jeweils an Samstagen angeflogen werden. Derzeit ist das ägyptische Ziel bis zum 29. Oktober 2022 buchbar.

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Inlandsflüge: Turkish führt Impf- bzw. PCR-Pflicht ein

Turkish Airlines wird ab 6. September 2021 im Inlandsverkehr nur noch geimpfte und mittels PCR getestete Passagiere befördern. Dies gilt sowohl für die Mainline als auch für das Lowcost-Brand Anadolujet, das innerhalb des AOCs von Turkish Airlines unterhalten wird. Geimpfte müssen ihren Nachweis spätestens beim Boarding vorlegen. Wer das nicht kann, darf dann nur noch mitfliegen, wenn ein negativer PCR-Befund vorgewiesen werden kann. Der teilstaatliche Carrier prescht mit dieser Maßnahme vor, wobei damit zu rechnen ist, dass Mitbewerber wie SunExpress, Pegasus oder Onur Air in den nächsten Tagen bzw. Wochen ähnliche Entscheidungen verkünden könnten. In der Türkei war bislang der Umgang mit Corona vergleichsweise locker, aber nun verschärft man Schritt für Schritt die Regeln für ungeimpfte Personen. Dabei hat man besonders den Reiseverkehr im Inland, der nebst Flügen auch in hohem Umfang mit Bussen bewerkstelligt wird, im Fokus. Derzeit wird überlegt, dass für die Fernbusse der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte.

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Deutschland setzt Türkei, Montenegro und Kenia auf die Hochrisiko-Liste

Deutschland stuft unter anderem die Türkei als so genanntes Hochrisikogebiet ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte einen negativen Coronatest vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne anzutreten haben. Freitesten nach dem fünften Tag ist möglich. Die Bundesrepublik orientiert sich weiterhin an der Siebentages-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass diese auf über 200 pro 100.000 Einwohner gestiegen ist. Ebenso eingestuft wurden unter anderem Montenegro und Kenia. Portugal – mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Algarve – hingegen wurde zurückgestuft. Das bedeutet, dass die Reisewarnung aufgehoben wurde. Das gilt nicht für die beiden genannten Gebiete, für die weiterhin Quarantänepflicht bei der Rückkunft bzw. Einreise in die Bundesrepublik gilt.

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Türkei: Russische Be-200 im Kampf gegen die Brände abgestürzt

Im Kampf gegen die Waldbrände in der Türkei stürzte am Samstag eine russische Beriev Be-200 ab. An Bord befanden sich insgesamt acht Personen, die offiziellen Angaben nach leider ums Leben gekommen sind. Russland entsandte die RF-88450 im Juli 2021. Seither war das Löschflugzeug nahezu ununterbrochen im Einsatz, um den verheerenden Waldbränden Einhalt gebieten zu können. Am Samstag kam es zum tragischen Unfall, bei dem die russische Flugzeugbesatzung sowie die lokalen Feuerwehrmänner ihr Leben lassen mussten. “Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust der Besatzung des russischen Flugzeugs, das abgestürzt war als es im Einsatz war, um die Löscharbeiten in Kahramanmaraş zu unterstützen. Wir sprechen dem russischen Volk und der türkischen Nation unser Beileid und unsere Geduld aus”, so das Verteidigungsministerium der Türkei.

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Zahl der Flugpannen steigt wieder an

Das Aufleben der Luftfahrt sorgt nicht nur dafür, dass Flugverbindungen wieder allmählich zurückkehren. Auch die Probleme in Verbindung mit einer Flugreise finden den Weg zurück. Das zeigen jüngst ausgewertete Daten von Airhelp, einem Portal, dass Fluggästen in solchen Fällen gerichtlich zur Seite steht. Als Grundlage für die Erkenntnisse nennt das Unternehmen eine Analyse der Flugdaten aller Flüge, die von deutschen Flughäfen im Juni 2021 abgeflogen sind. Besonders störanfällig war demnach die Verbindung zwischen Düsseldorf nach Teneriffa. 90 Prozent der Passagiere seien im Juni von außerplanmäßigen Flügen betroffen gewesen. Auf Flügen von Düsseldorf auf die Kanareninsel Fuerteventura hätten 67 Prozent der Passagiere Unregelmäßigkeiten erlebt. Von vielen Verspätungen und Ausfällen seien auch Flüge von Frankfurt nach Nairobi (82 Prozent), Beirut (79 Prozent) oder Lagos (76 Prozent) gewesen. Auch Reisen in die Türkei leiden häufiger unter Flugpannen, Passagiere müssen hier vermehrt mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das berichtet reisevor9.de. Insgesamt hätten neun der störungsanfälligsten Strecken einen türkischen Flughafen (Istanbul, Ankara, Izmir, Kayseri) zum Ziel. Im Schnitt komme es bei jedem zweiten Flug auf diesen Strecken zu Problemen.

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Turkish feiert Comeback in Leipzig/Halle

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines verbindet ab sofort wieder Leipzig/Halle mit dem Drehkreuz Istanbul. Vorerst werden vier wöchentliche Umläufe durchgeführt. Die Landeshauptstadt Sachsens soll an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit dem Turkish-Hub Istanbul verbunden werden. Der „Comeback-Flug“ wurde am Donnerstag, den 15. Juli 2021 durchgeführt. Die Flüge nach Istanbul starten donnerstags und samstags um 11:20 Uhr mit Ankunft um 15:20 Uhr. Jeweils freitags und sonntags heben die Turkish Airlines Maschinen um 18:05 Uhr in Leipzig/Halle ab und werden um 22:05 Uhr in Istanbul erwartet. Turkish Airlines verbindet seit Mai 2012 den Flughafen Leipzig/Halle mit ihrem Drehkreuz in Istanbul. Pandemiebedingt landete der letzte reguläre Linienflug der Turkish Airlines am 20.März 2020 am Flughafen Leipzig/Halle.

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Flughafen Kabul bald unter türkischer Führung?

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar und sein US-Kollege Lloyd Austin haben bei einer Zusammenkunft über den Flughafen von Kabul nach dem NATO-Abzug aus Afghanistan gesprochen. Wie das Pentagon in einer Erklärung mitteilt, hätten beide Minister die Bedeutung einer angemessenen Sicherheit am Flughafen bekräftigt. Dem türkischen Verteidigungsministerium zufolge, habe Ankara angeboten, den Flughafen nach dem Abzug der NATO zu betreiben und zu bewachen. Die Sicherheit des Flughafens sei der Schlüssel für die Operationen der diplomatischen Vertretungen aus Afghanistan nach dem Abzug. Das berichtet aero.de.

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Türkei: Atlasglobal wird endgültig aufgelöst

Die türkische Fluggesellschaft Atlasglobal ist schon lange nicht mehr geflogen. Nun ordnete ein Gericht die Liquidation des Carriers an. Das Unternehmen musste im Feber 2020 – also noch vor der Corona-Pandemie in Europa – Insolvenz anmelden. Im Spätherbst des Jahres 2019 geriet Atlasglobal in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Im November 2019 wurde der Flugbetrieb eingestellt, jedoch einige Wochen später in stark reduziertem Umfang wiederaufgenommen. Im Feber 2020 musste die Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul dann Insolvenz anmelden. Nun ordnete das zuständige Handelsgericht die endgültige Liquidation von Atlasglobal an. Der Erlös aus Veräußerungen und Auktionen soll den Gläubigern ausbezahlt werden. Laut lokalen Medien befinden sich unter diesen rund 2.000 Mitarbeiter, deren Löhne schon länger nicht mehr ausbezahlt wurden. Türkischen Medienberichten zufolge ordnete das Handelsgericht erster Instanz Bakırköy am 17. Juni 2021 die Liquidation des Nachlasses der verstorbenen Fluggesellschaft an, die von der Istanbuler Handelskammer und der Direktion für Vollstreckung und Insolvenz von Bakırköy überwacht wird. Alle Erlöse werden an die Gläubiger ausgeschüttet, darunter fast 2.000 Arbeitnehmer, die Lohnrückstände haben.

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