Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

Austrian Airlines: B767 OE-LAW hat Wien verlassen

Die zuletzt von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAW wurde am Donnerstag ausgeflogen. Als OS1471 hat das Langstreckenflug den Flughafen Wien-Schwechat mit dem Ziel St. Athan verlassen. Nach rund drei Stunden Flugzeit hat die OE-LAW ihr Ziel im Vereinigten Königreich erreicht. Dort droht dieser Boeing 767 die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Austrian Airlines hat auch diese Maschine an einen Verwerter verkauft. Die OE-LAW wurde im August 1992 an Lauda Air ausgeliefert. Der ursprüngliche Taufname war Ayrton Senna. Kurzzeitig war das Flugzeug im Wetlease bei Lauda Air Italy im Einsatz. Im Zuge der Übertragung fast aller Lauda-Air-Maschinen in das AOC von Austrian Airlines stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2005 zur AUA-Flotte und war bis zuletzt unter dem Taufnamen China in der Luft. Im Zuge der Verkleinerung der Langstreckenflotte trennte sich Austrian Airlines auch von der OE-LAW. Diese wurde an Monocoque Diversified Interests verkauft. Der Käufer ist auf die Gewinnung von Ersatzteilen aus gebrauchten Flugzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hat auch die OE-LAX sowie die OE-LAT übernommen.

weiterlesen »

Postbus-Mitarbeiter bekommen künftig mehr Geld

Bei der Österreichischen-Postbus AG hat die Gewerkschaft GPF am 16.November 2021 die Gehaltsverhandlungen mit dem Unternehmen erfolgreich abgeschlossen. Löhne, Gehälter und Zulagen erhöhen sich demnach um 3,7 Prozent, mindestens aber um 81 Euro. Die neue Vereinbarung gilt von 1. Dezember 2021 bis 30. November 2022 für alle Angestellte, Sondervertragsangestellte, Dienstordnungsangestellte und Beamte des Unternehmens. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber in harten Verhandlungen ein stolzes Ergebnis erzielt. Die vereinbarte Erhöhung um 3,7 Prozent bringt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Postbus gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie einen spürbaren Reallohnzuwachs“, so Robert Wurm, der mit seinem Team die Verhandlungen geführt hat.

weiterlesen »

Air Astana erhöht Frequenz nach Kirgistan

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans wird Kirgistan in Zentralasien künftig noch häufiger anfliegen. Ergänzend zu der bestehenden täglichen Verbindung zwischen Almaty und der kirgisischen Hauptstadt Bischkek wird die Airline ab heute Bischkek auch ab Nur-Sultan wieder nonstop bedienen. Die Flüge würden zunächst zweimal pro Woche jeweils mittwochs und sonntags stattfinden, so der Carrier. Im nächsten Monat erhöhe sich die wöchentliche Frequenz auf vier Flüge, Air Astana verbindet die beiden Hauptstädte auch montags und freitags miteinander. Die Flüge werden mit einer Embraer E190-E2-Maschine durchgeführt.

weiterlesen »

Flughafen Wien erwartet heuer schwarze Null

Der Wiener Flughafen registrierte bis Oktober 13 Prozent mehr Fluggäste als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Gruppe sind nach neun Monaten etwa so hoch wie 2020. Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Coronakrise erholen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht das Unternehmen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“, konkret erwartet man vier Millionen Euro Plus, so der Airport. Bis September schrieb man heuer nur 0,1 Millionen Euro Minus, nach 41,3 Millionen Euro Nettoverlust in den ersten drei Quartalen 2020. Der Aufwärtstrend in der Verkehrsentwicklung hat bei der Flughafen Wien AG zuletzt angehalten: Im Oktober wurden vier Mal so viele Passagiere wie im Oktober 2020 verzeichnet. Am Airport Wien-Schwechat waren es 1,57 Millionen, in der gesamten Gruppe 2,02 Millionen, freilich jeweils 44 Prozent weniger als 2019. Von Jänner bis Oktober lag heuer die Zahl der Passagiere in Wien-Schwechat mit 8,37 Millionen um 13,0 Prozent über dem Vorjahr, aber 68,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen am Airport Schwechat sank in den ersten neun Monaten um 9,4 Prozent gegenüber 2020 bzw. um 63,9 Prozent gegenüber 2019 auf 72.977 Starts und Landungen, im Oktober kamen noch 14.533 hinzu (38 Prozent unter 2019). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September auf 188.177 Tonnen, um 19,2 Prozent mehr als 2020 und um 9,5 Prozent unter 2019. Im Oktober betrug es 24.679 Tonnen. Fürs Gesamtjahr 2021 geht man von über 10 Millionen

weiterlesen »

Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

weiterlesen »

Doppelt bezahlt bei Booking – Geld zurück mit Hilfe des AK-Konsumentenschutz

Zahlung des Urlaubsaufenthaltes wurde inkorrekt von Online-Plattform zweimal vom Konto einer Kärntnerin abgebucht. AK intervenierte und bekam das Geld für Konsumentin zurück. Eine Kärntnerin staunte nicht schlecht, als ihr Kontoauszug eine doppelte Abbuchung nach ihrer Urlaubsreise auswies. Zweimal rund 400 Euro wurden in einem kurzen Zeitraum von der Buchungsplattform Booking.com abgebucht. Die Frau erinnerte sich, dass bei der ersten Buchung die Bezahlung per Karte fehlschlug, da die sogenannte Debit-Funktion nicht aktiviert war. Die Kärntnerin kontaktierte daraufhin telefonisch einen Servicemitarbeiter der Online-Reisebuchungsplattform, um für Aufklärung zu sorgen. Bei der zweiten Überweisung übermittelte sie per Mail die Zahlungsbestätigung und kontaktierte nochmals das Unternehmen per Chat. Nur zur Sicherheit. Damit war die Angelegenheit für die Konsumentin geklärt, dachte diese jedenfalls. Nach der Überraschung der doppelten Abbuchung versuchte die Kärntnerin nochmals mit Booking.com Kontakt aufzunehmen – vergebens. Daraufhin wandte sich die Konsumentin an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. „Wir erkannten sofort, dass die erste Buchung aufgrund der fehlgeschlagenen Abbuchung storniert und das Geld an die Konsumentin zurücküberwiesen werden muss“, so Herwig Höfferer, AK-Konsumentenschützer. Obwohl die Konsumentin viele Mal versuchte, die doppelte Buchung mit der Online-Plattform zu klären, reagierte Booking.com erst nach Intervention der AK-Experten.  Die Erklärung des Unternehmens für die doppelte Buchung wurde als unerwarteter Systemfehler bezeichnet „Der Konsumentenschutz der AK Kärnten setzt sich für alle Kärntnerinnen und Kärntner ein“, sagt AK-Präsident Günther Goach.

weiterlesen »

FACC entwickelt und fertigt Strukturen für Raumfahrt

Die FACC konnte sich ein erstes Projekt in ihrem neuen Geschäftsfeld „Space“ sichern. Das österreichische Unternehmen erhielt von der Ariane Group den Auftrag zur Entwicklung und Fertigung der „Astris Kick-Stage Main Structure“ für die Trägerraketenfamilie Ariane 6. Die Ariane Group hat uns mit dem Auftrag zur Beteiligung an der Ariane-6-Rakete ihr Vertrauen geschenkt, als Entwicklungs- und Fertigungspartner die neue Generation der europäischen Trägerraketen mitzugestalten. Für uns ist „Space“ ein wichtiges Zukunftsthema, das wir in unserer Unternehmensstrategie 2030 als ein neues Geschäftsfeld definiert haben“, freut sich Robert Machtlinger, FACC-Chef, über den ersten Auftrag für die europäische Raumfahrt. Die „Kick-Stage Main Structure“, die FACC entwickeln und produzieren wird, ist die tragende Struktur einer zusätzlichen optionalen Stufe der Ariane 6 und soll ihre Missionsmöglichkeiten erweitern. Die Rakete soll dank der neuen Technologie noch vielseitiger und auf längere Missionen einsetzbar sein und Nutzlasten jeglicher Art in einen optimierten Orbit bringen.  Die erste Lieferung soll im Oktober 2022 in Bremen eintreffen. Dort wird die Kick-Stage weiteren Tests für ihren möglichen ersten Einsatz unterzogen. 

weiterlesen »

Wiens Hotellerie brechen die letzten Buchungen weg

Sind die aktuell 38 Prozent Auslastung im November schon kein Grund zur Freude bei den Wiener Hoteliers, kommt es in den nächsten Wochen und Monaten noch schlimmer: Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief. Nur acht Prozent der Zimmer sind derzeit für Jänner gebucht. „Der Herbst hat gut begonnen und wir konnten uns langsam wieder erholen, doch die neue Corona-Welle wirft uns nun wieder komplett zurück. Mit diesen Gästezahlen kann die Wiener Hotellerie nicht überleben“, fordert Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, nun dringend nötige Unterstützung für seine Branche ein. „In den letzten Wochen haben Seminare und Tagungen wieder für besser gebuchte Hotelzimmer in Wien gesorgt, das ist aber nun wieder vorbei. Seminare werden storniert, Weihnachtsfeiern gar nicht gebucht und touristische Reisen wieder abgesagt“, zeigt sich Schmid ob der derzeitigen Lage pessimistisch für die Branche: „Der Winter ist für uns gelaufen, im negativen Sinne, eine Erholung sehen wir frühestens in sechs Monaten – wenn es dann noch Hotels in Wien gibt.“ Denn so drastisch wie die Buchungslage steht es auch um die wirtschaftliche Lage der Hotels: „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand.“ Schmid fordert daher unterstützende Maßnahmen für die Touristiker: „Die mit Jahresende auslaufende Herabsetzung der Umsatzsteuer muss verlängert werden, auch die bewährten Hilfsinstrumente wie der auslaufende Ausfallsbonus, der frühere Fixkostenzuschuss und der Verlustersatz müssen wieder reaktiviert beziehungsweise aufgestockt werden.“

weiterlesen »

Emirates präsentiert erste wiederverwerteten Artikel aus dem ausgemusterten A380

Der erste A380 (A6-EDA), der jemals an Emirates ausgeliefert wurde, wird derzeit zur Wiederverwertung seiner Einzelteile zerlegt. Mit der Initiative soll der Deponieabfall auf ein Minimum reduziert werden. Dafür arbeitet Emirates mit Falcon Aircraft Recycling und dessen Partner Wings Craft zusammen. Die beiden Unternehmen zerlegen die ausgemusterten A380-Flugzeuge, um die Bauteile durch Upcycling oder Recycling wieder zu verwerten. Das Angebot an Gegenständen ist vielfältig: ein Couchtisch hergestellt aus einem A380-Hauptrad, eine Uhr aus einem wing fuel panel oder das vergoldete Emirates-Logo der First Class-Kabine. Auch größere Artikel sind verfügbar, wie die A380-Lounge-Bar oder das 24 Meter hohe Flugzeugheck mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Zerlegung des Flugzeugs in unserer Anlage ist noch im Gange. Dabei befolgen wir die strengsten behördlichen Richtlinien und wenden bewährte Verfahren an, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Der A380 ist ein besonderes Flugzeug, das ein sinnvolles zweites Leben verdient hat. Der Emirates A380 hat so viele ikonische Merkmale, dass es eine Nachfrage nach maßgeschneiderten Einzelstücken geben wird. Wir arbeiten eng mit Wings Craft zusammen, um weitere Unikate auf den Markt zu bringen, sobald neue Teile und Materialien verfügbar sind“, so Andrew Tonks, Direktor von Falcon Aircraft Recycling.

weiterlesen »

Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

weiterlesen »