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Tschechische Reisende bevorzugen europäische Metropolen für Kurzreisen im Frühjahr

Die Nachfrage nach Kurzreisen zu den Osterfeiertagen und den gesetzlichen Feiertagen im Mai verzeichnet in der Tschechischen Republik einen deutlichen Anstieg. Laut aktuellen Analysen des Reiseanbieters Student Agency dominieren in diesem Jahr vor allem europäische Hauptstädte sowie Ziele am Mittelmeer das Buchungsgeschehen. Besonders auffällig ist dabei der Trend, die gesetzlichen freien Tage für mehrtägige Auslandsaufenthalte zu nutzen, ohne das Urlaubskontingent stark zu belasten. Im Durchschnitt planen Reisende für die Osterzeit Aufenthalte von etwa vier Tagen ein, während sich die Reisedauer bei den Maifeiertagen auf rund fünf Tage verlängert. An der Spitze der beliebtesten Reiseziele für das Osterfest steht in diesem Jahr Paris, dicht gefolgt von der spanischen Küstenstadt Málaga und der Metropole Istanbul. Die Preisgestaltung für Hin- und Rückflüge variiert dabei stark je nach Abflugort. So starten Verbindungen nach Paris von Wien aus bereits ab etwa 2.991 Tschechischen Kronen, während Abflüge direkt aus Prag mit rund 4.901 Kronen zu Buche schlagen. Günstigere Alternativen bieten sich oft von den Flughäfen in Bratislava oder Wien an, was viele tschechische Urlauber dazu bewegt, für den Flug ins benachbarte Ausland auszuweichen, um Kosten zu sparen. Für die anstehenden Feiertage im Mai bleibt Paris das gefragteste Ziel, ergänzt durch Rom und Barcelona. Martina Hrnčířová, Vertriebsleiterin bei Student Agency, weist darauf hin, dass die Preise für Flugtickets mit näher rückendem Termin aufgrund der hohen Nachfrage und begrenzter Sitzplatzkapazitäten kontinuierlich steigen. Neben klassischen Städtereisen nimmt auch das Interesse an Kurzaufenthalten in Küstenregionen wie Lissabon oder der Costa del Sol zu. Diese Entwicklung unterstreicht den Wandel im tschechischen

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DDSG bereitet sich mit Euro Week Cruises auf den Eurovision Song Contest 2026 vor

Wien wird im Mai 2026 zum Zentrum der europäischen Musikwelt, wenn der Eurovision Song Contest (ESC) tausende Besucher und Medienvertreter in die österreichische Bundeshauptstadt lockt. Um dem internationalen Publikum und der lokalen Bevölkerung ein attraktives Rahmenprogramm abseits der Stadthalle zu bieten, hat die Schifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube ein umfassendes Eventkonzept auf dem Wasser vorgestellt. Zwischen dem 9. und 17. Mai 2026 verwandeln sich mehrere Schiffe der Flotte in schwimmende Bühnen. Unter dem Titel Euro Week Cruises werden tägliche Themenfahrten angeboten, die Sightseeing mit Live-Musik und Club-Atmosphäre verbinden. Die Verantwortlichen setzen dabei auf eine Mischung aus moderner Eventkultur und der klassischen Kulisse der Wiener Skyline, um die Stadt als dynamische Eventdestination zu positionieren. Mit DJ-Line-ups, die auf die Geschichte des Wettbewerbs spezialisiert sind, und speziellen Abendveranstaltungen soll die Donau während der ESC-Woche zu einem zentralen Treffpunkt für Fans aus ganz Europa werden. Innovation im Städtetourismus durch maritime Eventformate Die Entscheidung, die Donau als zentrale Eventlocation für die Eurovision-Woche zu nutzen, folgt einem Trend im internationalen Städtetourismus, bei dem Wasserwege verstärkt als multifunktionale Erlebnisräume begriffen werden. Für Wien bedeutet dies eine Erweiterung der touristischen Infrastruktur während eines Großereignisses. Die Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, Wolfgang Fischer und Johannes Kammerer, betonen die strategische Bedeutung dieses Formats. Ziel sei es, die Energie des Musikwettbewerbs auf das Wasser zu übertragen und so ein Angebot zu schaffen, das weit über herkömmliche Rundfahrten hinausgeht. Das Programm gliedert sich in verschiedene Segmente, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Während die Euro Day Cruises auf der MS Vienna den Fokus auf

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Air Baltic startet mit massiver Streckenexpansion in die Sommersaison 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat pünktlich zum Beginn der Sommersaison 2026 eine umfassende Erweiterung ihres Streckennetzes eingeleitet. Bis Ende Oktober 2026 implementiert das Unternehmen neun völlig neue Verbindungen und nimmt mehrere zuvor eingestellte Routen wieder in den Flugplan auf. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Konnektivität zwischen den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie wichtigen europäischen Metropolen. So wurden bereits Ende März neue Direktflüge von Tallinn nach Hamburg und Wien sowie von Riga nach Warschau und Kaunas gestartet. Durch die neue Verbindung zwischen Riga und Kaunas ist die Fluggesellschaft nun an allen drei litauischen Verkehrsflughäfen operativ vertreten, was die Marktpräsenz in der Region deutlich festigt. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieser Expansion für den Wirtschaftsstandort Baltikum. Air Baltic erhöht die Frequenzen auf fast 30 bestehenden Routen und stellt damit über 430.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Besonders Geschäftsreisende profitieren von verdichteten Taktungen auf Kernrouten: Die Verbindung von Riga nach München wächst auf zwölf wöchentliche Flüge, während Zürich nun neunmal pro Woche bedient wird. Auch Berlin und Hamburg erfahren eine Frequenzerhöhung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Drehkreuz Riga als effizienten Umsteigepunkt für den Verkehr zwischen Nordeuropa, dem Kaukasus und Zentralasien zu positionieren, wobei Ziele wie Jerewan und Tiflis ebenfalls häufiger angeflogen werden. Technisch setzt Air Baltic bei diesem Wachstumskurs weiterhin konsequent auf eine Einheitsflotte aus Airbus A220-300-Maschinen. Dieses Flugzeugmodell ermöglicht durch seine Reichweite und Kapazität von rund 150 Sitzen eine flexible Bedienung sowohl von hochfrequenten Business-Strecken als auch von neuen touristischen Zielen wie Antalya oder

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Wiener Start-up MyHomeRoast präsentiert Röstkonzept in TV-Investorenshow

Das Wiener Start-up MyHomeRoast bereitet sich auf einen bedeutenden medialen Auftritt vor. Am Dienstag, den 31. März 2026, präsentieren die Gründer Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard ihr Unternehmen in der 13. Staffel der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 und Joyn. Das seit 2023 am Markt tätige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, die es Konsumenten ermöglichen, Kaffee, Kakao und Nüsse direkt im eigenen Haushalt frisch zu rösten und zu verarbeiten. Im Zentrum der Präsentation steht die Akquise von Wachstumskapital sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades für ihr technisches System, das auf eine industrielle Vorverarbeitung und aufwendige Umverpackungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen zur technologischen Basis des Unternehmens verdeutlichen, dass der Fokus auf dem eigens entwickelten „Bean2Cup Blender“ liegt. Dieses Gerät ermöglicht es, rohe Kakaobohnen in rund 90 Sekunden zu einem zuckerfreien Heißgetränk zu verarbeiten, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe und natürliche Aromen erhalten bleiben, die bei herkömmlicher industrieller Röstung oft verloren gehen. MyHomeRoast bezieht seine Rohstoffe nach eigenen Angaben von selektierten Plantagen und setzt auf eine schonende Verarbeitung ohne den Einsatz von Zusatzstoffen oder künstlichen Süßungsmitteln. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einem Abonnementsystem für Rohbohnen und Nüsse, welche in speziellen Gebinden geliefert werden, um den Einsatz von Aluminium und Plastik im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeekapseln drastisch zu reduzieren. In der bevorstehenden Sendung trifft das Gründerduo auf eine erfahrene Investorenrunde, bestehend aus Größen wie Katharina Schneider, Erich Falkensteiner und Alexander Schütz. Die Verhandlungen werden zeigen, ob das Start-up die Experten von der Skalierbarkeit seines Modells überzeugen kann. Analysten der Branche

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Hotel Sacher Wien feiert 150-jähriges Bestehen mit Kunstinstallation von Erwin Wurm

Das Hotel Sacher Wien begeht im Jahr 2026 sein 150. Jubiläum und markiert den Auftakt der Feierlichkeiten mit einer prominenten Kunstkooperation. Am 26. März 2026 wurden vor dem Haupteingang des Traditionsunternehmens zwei Skulpturen des international renommierten österreichischen Künstlers Erwin Wurm enthüllt. Bei den Werken mit den Titeln „Step Big“ und „Dancer“ handelt es sich um überdimensionale Taschen auf langen, dünnen Beinen, die als Reflexion über das individuelle und historische Gepäck des Menschen fungieren. Die Enthüllung fand im Beisein des Künstlers, des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig sowie der Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler statt. Die Skulpturen verbleiben als temporäre Installation für die gesamte Dauer des Jubiläumsjahres im öffentlichen Raum vor dem Hotel. Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit der kulinarischen Tradition Wiens verbunden, die bereits 1832 mit der Erfindung der Original Sacher-Torte durch Franz Sacher begann. Das Hotel selbst wurde schließlich 1876 von Eduard Sacher eröffnet und unter der Leitung seiner Ehefrau Anna Sacher zu einem gesellschaftlichen Zentrum von weltweitem Rang ausgebaut. Heute wird das Haus als eines der wenigen verbliebenen Fünf-Sterne-Superior-Hotels in privatem Familienbesitz geführt. Es ist Mitglied der Allianz „The Leading Hotels of the World“ und festigte seine internationale Spitzenposition zuletzt durch die Aufnahme in die Liste der „World’s 50 Best Hotels 2025“. Das Jubiläum unterstreicht die Strategie des Hauses, historische Substanz mit zeitgenössischen kulturellen Impulsen zu verbinden. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Hotels für den Wiener Tourismusstandort. Das Hotel Sacher Wien fungiert nicht nur als Beherbergungsbetrieb der Luxusklasse, sondern durch die hauseigene Manufaktur auch als

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Wiener Gastronomie: Miliffico etabliert neues Fachforum für italienische Genusskultur

Die Wiener Gastronomieszene steht im Jahr 2026 vor einer qualitativen Erweiterung ihres Ausbildungsangebots. Mit der Einführung des Miliffico LAB und einer begleitenden Serie hochkarätiger Masterclasses setzt das Unternehmen Miliffico einen neuen Standard für den fachlichen Austausch zwischen Produzenten und Gastronomen. Ziel des Projekts ist es, die Authentizität italienischer Produkte durch gezielte Wissensvermittlung und praxisnahe Schulungen im österreichischen Markt zu festigen. In einer Branche, die zunehmend von globalisierten Lieferketten und einem hohen Konkurrenzdruck geprägt ist, rückt die Detailtiefe in der Verarbeitung und Präsentation von Lebensmitteln wieder in den Fokus der Profis. Das LAB fungiert dabei als Schnittstelle, an der internationale Experten ihr Know-how direkt an lokale Fachkräfte weitergeben. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe im Wiener Volksgarten markiert den Beginn einer einjährigen Bildungsoffensive, die von der Kaffeeröstung über die moderne Patisserie bis hin zur Veredelung von Spirituosen reicht. Durch die enge Kooperation mit renommierten Markenbotschaftern und Preisträgern aus der italienischen Lebensmittelindustrie soll ein Netzwerk entstehen, das die gastronomische Qualität in Wien langfristig absichert und weiterentwickelt. Strukturwandel und Qualitätsanspruch in der österreichischen Kulinarik Die Gastronomie in Österreich hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer traditionell orientierten Bewirtungskultur zu einem hochdifferenzierten Markt entwickelt. Während die Nachfrage nach exklusiven kulinarischen Erlebnissen gestiegen ist, stehen Fachkräfte vor der Herausforderung, die Herkunft und Qualität ihrer Zutaten transparent und kompetent zu vermitteln. Miliffico, ein langjähriger Akteur in der Distribution hochwertiger italienischer Erzeugnisse, hat diesen Bedarf erkannt. Das Unternehmen agiert nicht mehr nur als reiner Lieferant, sondern positioniert sich als Partner für die fachliche Weiterbildung. Hinter der Gründung des

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Österreich eröffnet europaweit einzigartige Pilotanlage für Flugkraftstoffe

In Kürze wird am Standort der Montanuniversität in Wien eine neue Pilotanlage zur Erforschung und Entwicklung synthetischer Flugkraftstoffe offiziell eingeweiht. Die sogenannte „SAF Miniplant“ gilt in ihrer technischen Konzeption und Dimension als europaweites Unikum. Das Projekt wird von einem Konsortium getragen, dem die Montanuniversität Leoben und der Energiekonzern OMV angehören. Ziel der Einrichtung ist es, als experimentelles Testfeld für verschiedene mehrstufige Prozessketten zu dienen, um die Effizienz bei der Herstellung alternativer Treibstoffe massiv zu steigern. Innovationsminister Peter Hanke betonte bei der Eröffnung die strategische Bedeutung der Anlage für die heimische Industriestrategie, die Österreich bis 2035 in die Top 10 der OECD-Staaten führen soll. Die technische Besonderheit der Anlage liegt in ihrer Funktion als „Multi-Purpose“-Reaktorsystem. Forscher untersuchen hier primär das sogenannte „Alcohol-to-Jet“-Verfahren, bei dem Kraftstoffe auf Basis von Bio-Alkoholen gewonnen werden. Da herkömmliche Rohstoffquellen wie Fette und Öle stark begrenzt sind, konzentriert sich die Arbeit in Wien auf die Skalierung prozesstechnisch aufwendigerer Methoden. Die Miniplant ermöglicht es, alle notwendigen Schritte von der chemischen Umwandlung bis zur finalen Analytik im vergrößerten Labormaßstab zu erproben, bevor eine Überführung in die industrielle Produktion erfolgt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Luftfahrttechnologie als eines der neun definierten Stärkefelder des Standorts Österreich international wettbewerbsfähig bleibt. Die Errichtung der Forschungsstätte erforderte Investitionen in Höhe von 2,4 Millionen Euro. Finanziert wurde das Vorhaben zu gleichen Teilen durch die OMV und das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), wobei die staatlichen Mittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) flossen. Hintergrund der Investition ist der

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Führungswechsel in der IT-Abteilung von Austrian Airlines

Christian Kremnitzer hat zum 1. März 2026 die Leitung der IT-Abteilung sowie der IT-Integration bei Austrian Airlines übernommen. In dieser Schlüsselposition verantwortet der 43-Jährige das operative Management und die strategische Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur der österreichischen Fluggesellschaft. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der konzernweiten Harmonisierung und Integration der Systeme gemäß den Standards der Lufthansa Group. Kremnitzer tritt damit die Nachfolge von Steve Beyermann an und übernimmt die Verantwortung für die IT-Architektur, das Management des Anwendungslebenszyklus sowie die Sicherstellung hoher Cybersicherheitsstandards innerhalb des Unternehmens. Zusätzliche Branchenrecherchen unterstreichen die Bedeutung dieser Personalie für die digitale Transformation der Airline. Kremnitzer ist bereits seit Mai 2025 im Unternehmen tätig und leitete dort zuletzt die Bereiche HR-Technologie und People Analytics. Vor seinem Wechsel in die Luftfahrtbranche sammelte der IT-Experte umfangreiche Erfahrungen im Finanzsektor und in der Unternehmensberatung. Seine berufliche Laufbahn begann er im IT-Consulting bei BearingPoint und zeb, bevor er leitende Funktionen bei der Raiffeisen Bank International AG bekleidete. Diese Expertise in komplexen Organisationsstrukturen gilt als entscheidend für die geplante Implementierung der globalen IT-Servicestatements der Lufthansa Group bei der Tochtergesellschaft Austrian. Der operative Fokus der neuen IT-Leitung liegt vor allem auf der Stabilisierung und Modernisierung der Passagierabfertigungssysteme sowie der internen Datenanalyse. In einem Marktumfeld, das zunehmend von datengetriebenen Entscheidungen geprägt ist, soll Kremnitzer die Effizienz der IT-gestützten Prozesse steigern. Hierzu gehört auch die engere Verzahnung der Wiener IT-Landschaft mit den zentralen Systemen in Frankfurt und München, um Synergieeffekte innerhalb des Konzernverbunds optimal zu nutzen. Die Gewährleistung der Ausfallsicherheit der flugbetrieblichen Systeme steht dabei

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Saisonauftakt auf der Donau: Der Twin City Liner startet in seine zwanzigste Jubiläumssaison

Am 20. März 2026 hat der Schnellkatamaran Twin City Liner der Central Danube offiziell die Schifffahrtssaison zwischen den beiden Donaumetropolen Wien und Bratislava eröffnet. Das Gemeinschaftsunternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien blickt in diesem Jahr auf eine zwanzigjährige Erfolgsgeschichte zurück. Was im Jahr 2006 als innovatives Pilotprojekt begann, hat sich mittlerweile als feste Größe im regionalen Personenverkehr und als bedeutender Motor für den Städtetourismus etabliert. Mit einer Fahrzeit von lediglich 75 Minuten bietet die Verbindung eine effiziente Alternative zur Bahn und zum Individualverkehr, wobei der Komfort an Bord stetig an moderne Standards angepasst wurde. Nach einem Rekordjahr 2025 mit rund 187.000 verkauften Tickets setzt die Betreibergesellschaft im Jubiläumsjahr auf eine Kombination aus bewährter Servicequalität und einem umfangreichen Paket an Preisnachlässen für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Wasserstraße für die Grenzregion Österreich-Slowakei unterstreicht die enge Vernetzung der beiden am nächsten beieinander liegenden Hauptstädte Europas. Während die Passagierzahlen kontinuierlich steigen, rückt auch die technische Ausstattung des Schiffes, von Satelliten-WLAN bis hin zur Fahrradmitnahme, in den Fokus der operativen Strategie. Wirtschaftliche Relevanz und strategische Partnerschaften Die Beständigkeit des Twin City Liners resultiert aus einer stabilen Partnerschaft zwischen der öffentlichen Hand und dem privaten Bankensektor. Barbara Novak, Wirtschaftsstadträtin der Stadt Wien, hob zum Saisonstart hervor, dass das Angebot den Wirtschaftsstandort nachhaltig stärke. Seit der Inbetriebnahme vor zwei Jahrzehnten haben mehr als 2,5 Millionen Passagiere den Katamaran genutzt, was das Schiff zu einem der erfolgreichsten touristischen Leitprojekte der Region macht. Die Kooperation zwischen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ermöglichte

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Massive Flugstreichungen bei El Al aufgrund von Betriebsbeschränkungen in Tel Aviv

Die israelische Nationalfluggesellschaft El Al hat eine umfassende Welle von Flugannullierungen für den Zeitraum vom 21. bis zum 27. März 2026 angekündigt. Grund hierfür sind massive Betriebsbeschränkungen am internationalen Flughafen Ben Gurion, die aus aktuellen Sicherheitsvorgaben der zuständigen Behörden resultieren. Die Streichungen betreffen nahezu das gesamte europäische Streckennetz sowie ausgewählte Langstreckenziele in den USA. Unter den betroffenen Destinationen befinden sich wichtige Knotenpunkte wie Berlin, Frankfurt, Wien und Zürich, aber auch touristische Ziele wie Heraklion, Larnaca und Salzburg. Die Airline betonte, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe und man strikt nach den Anweisungen der offiziellen Stellen handele. Die aktuelle Lage am Flughafen Ben Gurion wird durch eine angespannte regionale Sicherheitslage verschärft, die zu einer Reduzierung des zivilen Flugverkehrs und einer Priorisierung militärischer Operationen im israelischen Luftraum führt. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass nicht nur El Al, sondern auch zahlreiche internationale Fluggesellschaften ihre Kapazitäten nach Tel Aviv kurzfristig reduziert oder den Flugbetrieb komplett eingestellt haben. Die Flugsicherungsbehörden haben für bestimmte Sektoren Flugverbotszonen erlassen, was die Slot-Zuteilung für kommerzielle Flüge erheblich erschwert. El Al operiert derzeit nur noch auf einem Rumpfstreckennetz, um die notwendige Grundversorgung und Rückholflüge aufrechtzuerhalten. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen und der begrenzten Kapazitäten sieht sich El Al derzeit außerstande, den betroffenen Kunden alternative Flugverbindungen anzubieten. Passagiere, deren Flüge im genannten Zeitraum gestrichen wurden, haben jedoch Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises oder können einen Gutschein für zukünftige Reisen anfordern. Luftfahrtrechtsexperten weisen darauf hin, dass bei Annullierungen aufgrund hoheitlicher Sicherheitsanordnungen in der Regel keine Entschädigungszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung anfallen,

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