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Westbahn nimmt Wien-München auf

Die neuen Kiss-3-Garnituren der privaten Eisenbahngesellschaft Westbahn wurden am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Stadler gefertigten Züge sind die ersten, die in Österreich mit Zulassung der European Railway Agency unterwegs sind. Vor einiger Zeit überraschte die Westbahn mit dem Verkauf der gesamten Flotte an die Deutsche Bahn AG. Die Garnituren waren zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung. Ersetzt werden diese durch fabrikneue Züge, ebenfalls aus dem Hause Stadler. Dabei handelt es sich um den Typ Kiss-3. Die Gesellschafter Hans Peter Haselsteiner und Erhard Grossnigg sowie Geschäftsführer Erich Forster und Ministeriums-Generalsekretär Herbert Kasser haben die neuen Züge am Montag der Öffentlichkeit präsentiert. Hintergrund ist auch, dass die Westbahn am so genannten Klimaticket teilnehmen wird. Der Fahrplan soll um acht Verbindungen pro Tag ausgeweitet werden. Mit dem Fahrplanwechsel folgt dann der nächste, erstmals auch internationale Schritt der Westbahn: Ab dem 12. Dezember 2021 wird sie mit den neuen KISS 3 täglich bis zu sechs durchgehende Verbindungen pro Tag zwischen Wien Westbahnhof und München Hauptbahnhof bieten. Durch den Halt in München Ost ist dabei der einfache Umstieg in die S-Bahn zum Flughafen München gewährleistet. Ebenfalls ab dem Fahrplanwechsel hält die Westbahn in Kooperation mit dem Land Salzburg und dem Salzburger Verkehrsverbund darüber hinaus morgens mit zwei Zügen nach Salzburg und nachmittags mit drei Zügen von Salzburg zusätzlich in Straßwalchen, Neumarkt am Wallersee und Seekirchen am Wallersee. Bei der dritten Flotte konnte das bewährte Alu-Leichtbaukonzept weiter optimiert werden: Das Garniturgewicht wurde trotz erweiterter technischer Ausstattung um zwei Tonnen verringert, wodurch der KISS 3

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5.500 Reisende bisher im CoV-Labor des BGI getestet

Von April bis August 2021 hat das COVID-19-Testlabor des BGI 5.500 chinesischen Reisenden geholfen, sicher vom Addis Abeba Bole International Airport abzufliegen. Das BGI hatte im April in Zusammenarbeit mit Ethiopia Airlines das „Huo-Yan“-Labor, ein COVID-19-Testlabor, am Flughafen für Passagiere eingerichtet, die nach China fliegen. Seitdem hat das Labor dazu beigetragen, dass in fünf aufeinanderfolgenden Monaten kein einziger Flug zwischen Äthiopien und China ausgesetzt werden musste, sodass diese Verbindung der einzige Direktflug vom afrikanischen Kontinent nach China ist, der in diesem Zeitraum ununterbrochen durchgeführt wurde. „Vom 21. April bis zum 31. August hat das Labor mehr als 5.500 Passagiere auf 19 Flügen nach China untersucht“, sagte Chen Songheng, der Leiter des „Huo-Yan“-Labors in Äthiopien. Das Labor kann laut eigenen Angaben bis zu 400 Proben innerhalb von drei Stunden und 5.000 Proben pro Tag testen. Angeboten werden sowohl PCR- als auch Antikörper-Tests.

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Ryanair beendet Gespräche mit Boeing: MAX-10-Deal platzt

Noch vor wenigen Tagen hoffte Ryanair-Chef Michael O’Leary, bis 2022 mit dem US-Flugzeugbauer Boeing auf einen Nenner zu kommen. Jetzt – zehn Monate nach Aufnahme der Gespräche – gehen die Verhandlungen doch schon in diesem Jahr zu Ende. Ohne Einigung. Der Low-Coster erklärt die Verhandlungen mit Boeing über eine MAX-10-Bestellung für beendet. Am Ende dreht sich alles um den Preis: „In der vergangenen Woche wurde jedoch deutlich, dass die Preislücke zwischen den Partnern nicht geschlossen werden konnte, so dass beide Seiten übereingekommen sind, keine weitere Zeit mit diesen Verhandlungen zu verschwenden“, heißt es in der Aussendung.  „Boeing hat einen optimistischeren Ausblick auf die Flugzeugpreise als wir, und wir haben eine disziplinierte Erfolgsbilanz, keine hohen Preise für Flugzeuge zu zahlen“, so Michael O’Leary, der dem US-Konzern am Ende noch einen reindrückt: „Wir teilen die optimistische Preisprognose von Boeing nicht, was jedoch erklären könnte, warum andere große Boeing-Kunden wie Delta und Jet2 in den letzten Wochen neue Aufträge eher an Airbus als an Boeing vergeben haben.“

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Auf einem Parkhaus: Wien nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Die Flughafen Wien AG hat am Sonntag auf dem Dach des Parkhauses 8 eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese hat eine Fläche von 8000 Quadratmetern und soll bis zu 700 Kilowatt elektrische Energie liefern. Damit sollen rund 800.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Insgesamt sind am Flughafen Wien nun sechs Photovoltaikanlagen in Betrieb – und die Vorbereitungen für den Bau von Österreichs größter PV-Anlage sind bereits im Gange. Mit der geplanten Inbetriebnahme 2022 wird der Flughafen Wien künftig rund 30 Millionen Kilowattstunden jährlich aus Sonnenenergie erzeugen und damit 30 Prozent seines Jahresstrombedarfs decken können. „Noch vor 2030 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral führen, wir werden damit einer der ersten Green Airports Europas. Unsere Photovoltaik-Offensive trägt dazu einen wesentlichen Teil bei: Mit einer PV-Produktion von rund 30 Millionen Kilowattstunden, das entspricht dem Strombedarf einer Kleinstadt, werden wir rund 30 Prozent des Strombedarfs des Flughafen Wien künftig aus Sonnenenergie selbst erzeugen”, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Seit 2016 wurden sechs Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hangars 7, sowie der alten Winterdiensthalle, des Air Cargo Center, auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage, auf dem Dach des Office Park 4 und nun auf dem Parkhaus 8 in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage wird bereits auf dem Dach des Parkhauses 3 errichtet und demnächst erfolgt am Airport der Spatenstich für Österreichs größte Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 24 Hektar, die 2022 in Betrieb gehen soll.

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Tipp: Ditching-Training für Privatpiloten

Am 1. Oktober 2021 findet in Wien ein Workshop für Privatpiloten statt, der sich mit dem Thema Notwasserung befassen wird. Veranstaltet wird der Kurs von der vor rund einem Jahr gegründeten Tripl3 Sierra OG. Der Ablauf ist an die zertifizierten Ditchingtrainings für Airlines und kommerzielle Anbieter angelehnt und beinhaltet das Training mit Schwimmweste, mit einem Rettungsfloß/Raft in einem Hallenbad, sowie einer Theorieeinheit mit Blick auf die Überlebenschancen, sowie einem Accident Review. Hinter dem Unternehmen stehen Sebastian Feiner und Clemens Kitzler, die seit rund acht Jahren als Trainer im Bereich Safety & Security, sowie Crew Ressource Management tätig sind. Feiner ist darüber hinaus Security Delegate der Austrian Cockpit Association (ACA). Der Workshop, der sich an Privatpiloten richtet, findet am 1. Oktober 2021 in der Zeit von 17 Uhr 00 bis 21 Uhr 00 in der Jochen Rindt Straße 21, 1230 Wien statt. Nähere Informationen und Kontaktdaten zum Veranstalter sind im Flyer unter diesem Link bereitgestellt.

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Mehr als 1,43 Millionen Passagiere im August am BER

Der Sommerreiseverkehr hat am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt im vergangenen Monat erneut zugenommen. Insgesamt starteten und landeten im August 1,43 Millionen Passagiere am BER, rund 180.000 mehr als im Ferienmonat Juli 2021. Vor einem Jahr, im Krisenmonat August 2020, wurden rund 830.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im August 2019 waren es fast 3,2 Millionen Fluggäste. Im vergangenen Monat fanden am BER rund 12.700 Flugbewegungen und damit 1.100 mehr als im Juli 2021 statt. Im August 2020 starteten und landeten rund 9.600 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel, im August 2019 waren es rund 25.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat rund 2.150 Tonnen Güter umgeschlagen, rund 150 Tonnen weniger als im Juli und rund 500 Tonnen mehr als im August 2020. Im Vorkrisenmonat August 2019 waren es rund 3.100 Tonnen. „Der weitere Anstieg der Passagierzahlen ist ein erfreuliches Zeichen, auch wenn wir noch lange nicht das Ergebnis aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreicht haben. Der inzwischen bei vielen Menschen erreichte Impfschutz sorgt für mehr Sicherheit bei der Urlaubsplanung und wirkt sich damit auch positiv auf die Nachfrage im Flugverkehr aus. Die Passagiere haben trotz noch immer unterschiedlicher Reisebestimmungen wieder Vertrauen in die Abläufe vom Check-In bis zur Gepäckausgabe“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Eurowings Europe baut Führungsspitze um

Bei der österreichischen Fluggesellschaft Eurowings Europe ist es zu einer Änderung in der Geschäftsleitung gekommen. Dieter Watzak-Helmer, der das Unternehmen seit der Gründung leitete, ist ausgeschieden. Robert Jahn leitet den Carrier nun alleine. Weiters ist Michael Knitter aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Seine Funktion wurde von Jens Ritter übernommen. Eurowings Europe hat mit Stefan Beveridge und Jan Reiter auch zwei neue Prokuristen bestellt. Bis zum Ausscheiden des Dieter Watzak-Helmer hatte Eurowings Europe zwei Geschäftsführer. Robert Jahn, der zuvor an seiner Seite stand, leitet die Lufthansa-Tochter nun als Alleingeschäftsführer. Alle Veränderungen bei Eurowings Europe gehen aus Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.

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Kanada für Touristen wieder erreichbar

Kanada lässt ausländische Touristen ab dem 7. September wieder ohne Quarantäne einreisen. Natürlich ist die Grenzöffnung an einige Voraussetzungen gebunden. So erlaubt die kanadische Regierung nur vollständig Immunisierten die Einreise in das Land. Außerdem müssen zusätzlich dazu ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Air Canada hat sich darauf schon vorbereitet – und schon am 22. Juli die ganzjährigen Nonstop-Flüge nach Wien nach 14-monatiger CoV-Zwangspause wieder aufgenommen. 

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Ryanair: Passagieraufkommen steigt weiter

Im August flogen erneut deutlich mehr Menschen mit dem Billigflieger. Im vergangenen Monat beförderte die Fluggesellschaft 11,1 Millionen Passagiere, wie Ryanair am Donnerstag in Dublin mitteilte. Dies war ein Anstieg von fast 60 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, als die Airline noch sieben Millionen an Bord begrüßte. Auch im Vergleich zum Vormonat gingen die Zahlen weiter hoch: Im Juli dieses Jahres hatte der Low-Coster noch 9,3 Millionen Passagiere gezählt. Das Niveau vor der Pandemie hat Ryanair indes noch nicht erreicht, im August 2019 hatte die Gesellschaft noch 14,9 Millionen Passagiere geflogen.

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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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