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OLG Wien kippt Servicegebühren von Ö-Ticket

Im März letzten Jahres hatte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums die CTS Eventim Austria GmbH, die das Ticketservice „Ö-Ticket“ betreibt, geklagt. Gegenstand des Verfahrens waren Klauseln in den Vertragsbedingungen von Ö‑Ticket, darunter auch solche, die „Servicegebühren“ für den Kauf von Veranstaltungstickets und deren Rückerstattung regeln. Nachdem bereits das Handelsgericht (HG) Wien die vom VKI beanstandeten Regelungen zur Servicegebühr für unzulässig erklärt hatte, bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Wien jetzt die Gesetzwidrigkeit der Klauseln. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auf der Website, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und auf der Buchungsmaske bei Ö-Ticket befinden sich Textpassagen, welche die Verrechnung einer „Servicegebühr“ regeln. Das OLG Wien beurteilte diese Bestimmungen, wie schon zuvor das HG Wien, als intransparent und gröblich benachteiligend, weil sie die Verbraucher im Unklaren lassen, welche konkreten Leistungen für die Servicegebühr tatsächlich erbracht werden und welche Rechte die Kunden im Gegenzug haben. Die Kunden müssen aber erkennen können, welche Serviceleistungen in diesem Zusammenhang erbracht werden, da sie sonst auch nicht beurteilen können, ob diese Leistungen vom Unternehmen ordnungsgemäß erbracht wurden. Zudem blieb bei der Servicegebühr unklar, ob sie einmal pro Kauf oder gesondert je Ticket anfällt. Für das OLG Wien genügte es nicht, dass die Kunden die Möglichkeit haben, über einen Hyperlink die konkrete Höhe der jeweils anfallenden Servicegebühr zu erfahren. Denn unmittelbar im Zusammenhang mit der Klausel konnte von den Gerichten kein aufklärender Hinweis festgestellt werden. Eine ebenfalls vom OLG Wien verworfene Klausel regelte, dass angefallene „Service-, Versand- und Sorgenfreigebühren“ im Falle einer Veranstaltungsabsage nicht

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Flughafen Wien begrüßt KM Malta Airlines

Die neue staatliche Fluggesellschaft der Republik Malta, KM Malta Airlines, wurde am 4. April 2024 offiziell am Flughafen Wien-Schwechat begrüßt. An der Zeremonie haben unter anderem Natasha Meli Daudey, Botschafterin Maltas in Österreich, Corinna Ziegler, Marketing Manager Fremdenverkehrsamt Malta, Walter Fehsler, Sales Manager Austria von KM Malta Airlines und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, teilgenommen. „Merħba KM Malta Airlines! Mit der Neugründung der staatlichen Fluglinie KM Malta Airlines bleibt eine wichtige Verbindung zwischen Wien und Malta bestehen. Die Inselgruppe Malta ist eine beliebte Urlaubsdestination und ein wichtiger Markt für den Flughafen Wien. Mit KM Malta Airlines erhält unsere Flughafenbeteiligung Malta Airport einen starken neuen Home-Carrier“, freut sich. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wir freuen uns, den täglichen Flugbetrieb zum Flughafen Wien aufzunehmen und damit bequeme Reisemöglichkeiten sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisende zwischen Mitteleuropa und Malta zu bieten“ David Curmi Vorstandsvorsitzender von KM Malta Airlines. KM Malta Airlines fliegt täglich zwischen Wien und Malta: Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag findet der Abflug in Malta um 06:05 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 08:25 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 09:25 Uhr mit Ankunft um 11:45 Uhr in Malta. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag findet der Abflug in Malta um 13:50 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 16:10 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 17:00 Uhr mit Ankunft um 19:20 Uhr in Malta. Geflogen wird mit einem modernen Airbus A320neo, der insgesamt 168 bequeme Sitzplätze in angenehmer Atmosphäre in den Buchungsklassen

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Austrian Airlines: Airbus A320neo am Flughafen Wien schwer beschädigt

Am Samstag, den 6. April 2024 wurde zu später Stunde der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ am Flughafen Wien schwer beschädigt. Die von Austrian Airlines betriebene Maschine krachte während einem missglückten Schleppvorgang in eine Gangway und machte unliebsame Bekanntschaft mit einem Beleuchtungsmasten. Sowohl am Terminal als auch am Airbus A320neo ist schwerer Sachschaden entstanden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich weder Fluggäste noch Besatzung an Bord. Der Mittelstreckenjet sollte vom Gate F31 zu einer anderen Parkposition geschleppt werden. Dieser Vorgang ist misslungen, denn die OE-LZQ machte sich aus noch ungeklärtem Grund „selbstständig“ und krachte in den Masten bzw. in die Fluggastbrücke. Die Beschädigungen am Airbus A320neo sind enorm, wie beispielsweise auch auf nachstehend eingebetteten Fotos ersichtlich. Auch die Infrastruktur von Österreichs größtem Airport wurde in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit ist noch unklar, ob die OE-LZQ repariert werden kann und wenn ja wie lange dies dauert. Besagtes Flugzeug ist eines der jüngsten Flottenmitglieder der Austrian Airlines, deren Flotte ansonsten durchaus betagt ist. Auch ist noch nicht absehbar welche Maßnahmen der Carrier hinsichtlich dem Hochsommer 2024 ergreifen muss, denn zum aktuellen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kapazität dieses Airbus A320neo nicht zur Verfügung steht.

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Ryanair hat erste neue Sommerziele ab Wien aufgenommen

In der Vorwoche hat die Ryanair Group mit Split und Tirana zwei neue Strecken ab Wien-Schwechat aufgenommen. Im Mai bzw. Juni 2024 folgen mit Olbia und Rijeka abermals zwei zusätzliche Ziele, die im Sommerflugplan 2024 bedient werden sollen. Auf der Route in die Hauptstadt Albaniens tritt Ryanair in den direkten Wettbewerb mit dem Konkurrenten Wizz Air, der jedoch diese Strecke in geringerer Frequenz bedient. Die übrigen Ziele werden vom pinkfarbenen Lowcoster nicht bzw. nicht mehr bedient. Seit einiger Zeit geht Wizz Air dem Konkurrenzkampf mit Ryanair in Wien-Schwechat zunehmend aus dem Weg. Es ist zu beobachten, dass man sich von der einen oder anderen Route, die auch von Ryanair aufgenommen wurde, bereits zurückgezogen hat. „Ich freue mich sehr, dass Ryanair neue Flüge nach Tirana und Split aufnimmt. Mit 19 stationierten Flugzeugen und 80 Direktdestinationen ab Wien ist Ryanair ein wichtiger Standortpartner für uns. Die neuen Destinationen ergänzen das tolle Sommerflugangebot in Wien, und mit Rijeka und Olbia haben unsere Passagiere ab Ende Mai zwei weitere schöne Urlaubsziele“, erklärt Wiens Flughafendirektor Julian Jäger. Der irische Konzern wird im Sommer 2024 eigenen Angaben nach 80 Destinationen ab Österreichs größtem Flughafen bedienen. Man rechnet damit, dass man in der laufenden Saison etwa sieben Millionen Passagiere von/nach Österreich haben wird. Im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode würde dies einen Zuwachs von etwa 15 Prozent bedeuten, sofern das eigengesteckte Ziel erreicht werden kann. Im Auftrag von Ryanair DAC sind im Sommerflugplan 2024 in Wien-Schwechat Maschinen der Konzernschwestern Malta Air, Buzz und Lauda Europe stationiert. Das

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Günther Ofner warnt vor „Schlaraffenland“ bei Austrian Airlines

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner schaltet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer erneut in den Tarifstreit bei Austrian Airlines ein. In einer Aussendung warnt er davor, dass die Streiks und Betriebsversammlungen den Konkurrenten der AUA in die Hände spielen würden. Allerdings sind nicht ausschließlich die vielen Flugausfälle, die in den letzten Wochen aufgrund von Arbeitsniederlegungen und Betriebsversammlungen, zu denen die Arbeitnehmervertreter das fliegende Personal aufgerufen haben, ausschlaggebend dafür, dass sich potentielle Passagiere auch nach Alternativen umsehen. In den letzten Jahren hat Austrian Airlines hinsichtlich den auf der Kurz- und Mittelstrecke inkludierten Leistungen sich weitgehend dem Niveau der Konkurrenten Ryanair und Wizzair angepasst. Lediglich beim Handgepäck ist man noch ein wenig kulanter. Besonders im Vorjahr hat die AUA, die sich in der Werbung stets als Premium-Anbieter darstellt, kräftig an der Preisschraube gedreht. Vielen Passagieren stößt regelrecht sauer auf, dass sich das Produkt in der Economy-Class fast gar nicht mehr von der Konkurrenz aus dem Lowcost-Segment abhebt. Lediglich der Preis ist zum Teil deutlich höher. Genau an diesem Punkt setzt auch die Kritik der Gewerkschafter an, denn nicht zuletzt aufgrund stark erhöhter Ticketpreise bei gleichzeitiger Einsparung von vormals inkludierten Leistungen, für die seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse gebeten wird, konnte die AUA im Vorjahr einen Rekordgewinn einfliegen. Laut Arbeitnehmervertretern hat aber das Personal davon nichts gehabt, denn es wird weiterhin um Lohnerhöhungen gestritten. Unter den Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group rangiert die AUA hinsichtlich der Höhe der Gehälter ganz unten. Die Gewerkschafter fordern, dass das Niveau auf jenes, das zum

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FH Wien startet duales Touristik-Studium

Seit September 2023 führt die FH Wien der WKW den Bachelor-Studiengang Tourismus-Management auch in dualer Form durch. Im Gegensatz zur Vollzeitform wechseln dabei Theorie- und Praxisphasen einander ab. Die Fachhochschule für Management und Kommunikation arbeitet mit dem Modell der geteilten Woche: Ab dem zweiten Studienjahr verbringen die Studierenden die halbe Woche an der Hochschule und die zweite Hälfte beim Praxispartner, einem von über 50 Unternehmen der Tourismusbranche. Dort sind sie angestellt und bekommen ein Gehalt. Es ist das erste und bisher einzige duale Tourismusstudium Österreichs.  „Die Vorteile der dualen Studienform für Studierende und Unternehmen liegen auf der Hand“, erklärt Florian Aubke, Studienbereichsleiter für Tourism & Hospitality Management an der FHWien der WKW: „Die Studierenden haben nach sechs Semestern nicht nur einen Bachelorabschluss, sondern auch bereits zwei Jahre relevante Berufserfahrung. Die Praxispartner können eine aktive Rolle in der Hochschulbildung wahrnehmen und die Studierenden über zwei Jahre bedarfsgerecht ausbilden.“

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Viele Flüge gestrichen: Betriebsversammlung bei Austrian Airlines

Der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida haben das fliegende Personal der Austrian Airlines für den heutigen Donnerstag, den 4. April 2024, neuerlich zu einer Betriebsversammlung eingeladen. Aus diesem Grund kommt es zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb. Das österreichische Luftfahrtunternehmen hat eigenen Angaben nach 92 Flüge gestrichen. Davon sind rund 8.000 Passagiere betroffen. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Ausfällen und Verspätungen kommen könnte. Die Arbeitnehmervertreter halten bereits die dritte Betriebsversammlung binnen weniger Wochen ab. In der Vorwoche fand ein 36-stündiger Streik statt.

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Berlin: Eurowings stockt Wien und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab sofort ab Berlin Brandenburg bis zu zwei tägliche Umläufe nach Wien und Zürich an. Zwischen April und Ende Oktober fliegt Eurowings insgesamt 40 Destinationen ab BER an. Die Ziele sind breitgefächert und reichen von einem starken Angebot in die nordischen Länder (Helsinki, Göteborg, Kopenhagen, Stockholm) über die klassischen Ferienziele (Palma de Mallorca, Dubrovnik, Bastia) bis hin zu Destinationen der Familien- und Heimatbesuche (Beirut). Neu im Flugplan der Airline stehen diesen Sommer neben Wien und Zürich, Jerewan in Armenien (ab dem 3. Mai jeweils freitags, ab dem 13. Juli zusätzlich samstags), Tivat in Montenegro (ab dem 4. Mai jeweils donnerstags und samstags), Tunis in Tunesien (ab dem 15. Juli jeweils montags), Adana in der Türkei (ab dem 16. Juli jeweils dienstags) und Casablanca in Marokko (ab dem 21. Juli jeweils sonntags). Insgesamt bietet Eurowings diesen Sommer acht Prozent mehr Sitzplätze als im Sommer 2023 an. Flugplan Berlin – Wien: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag Flugplan Berlin – Zürich: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag

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Wien: Vier Wizz-Destinationen weniger im Sommer 2024

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 müssen Wizz-Air-Passagiere auf Dubrovnik-Flüge ab Wien-Schwechat verzichten. Auch auf Nis nimmt der Carrier nicht mehr Kurs. Die erst im Vorjahr aufgenommen Destinationen Kuwait-Stadt und Dammam sind ebenfalls nicht mehr im Wizz-Air-Sommerflugplan enthalten. Diese wurden bereits vor einigen Wochen mangels Nachfrage aufgegeben. Dubrovnik und Nis gibt man höchstwahrscheinlich aufgrund des Wettbewerbs mit dem Konkurrenten Ryanair auf.

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Air-Schengen mit Bulgarien und Rumänien offiziell eröffnet

Seit 31. März 2024 sind Bulgarien und Rumänien – zumindest teilweise – Mitglieder des Schengen-Raums. Vorerst fallen die behördlichen Passkontrollen aber nur auf dem Luftweg weg, denn auf dem Land- und Seeweg wird weiterhin kontrolliert. Passagiere, die aus Schengen-Staaten nach Bulgarien oder Rumänien fliegen, werden künftig am Abflugort nicht mehr durch die Polizei kontrolliert. Auch an den Zielorten sind die Kontrollen am 31. März 2024 weggefallen. Dies gilt selbstverständlich auch für die umgekehrten Flugrichtungen. Derzeit profitieren nur Flugreisende davon, dass das Air-Schengen-Abkommen in Kraft getreten ist. Reist man auf dem Landweg, also beispielsweise mit dem Zug, Bus oder Auto, oder auf dem Seeweg nach Rumänien oder Bulgarien ein oder aus, werden weiterhin behördliche Grenzkontrollen durch die Polizei durchgeführt. Hintergrund ist, dass das Schengen-Abkommen derzeit nur auf dem Luftweg gilt. Es handelt sich um einen Kompromiss, den Österreich, das sich massiv gegen die Aufnahme der beiden Staaten in den Schengen-Raum, regelrecht erpresst hat. Die Regierung der Alpenrepublik vertritt die Meinung, dass sowohl Bulgarien als auch Rumänien die Außengrenzen hinsichtlich der Flüchtlinge nicht ausreichend sichern würden. Während man auf dem Landweg massive Bedenken hatte, stemmte man sich nicht gegen den Luftweg. Zwei Tage nach Inkrafttreten hat Innenminister Gerhard Karner am Dienstag den rumänischen Innenminister Cătălin Predoiu zu einem Arbeitsgespräch am Flughafen Wien getroffen. Im Anschluss informierten die beiden Minister gemeinsam mit dem Vorstand der Flughafen Wien AG, Günther Ofner, über die Auswirkungen von Schengen Air, die bereits gesetzten Maßnahmen sowie weitere Initiativen auf europäischer Ebene. „Schengen-Air unterstreicht die gute und auch notwendige

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