Zürich

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Verhandlungen abgebrochen: Edelweiss kritisiert Gewerkschaft Aeropers

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air kritisiert, dass die Gewerkschaft Aeropers am Freitag der Vorwoche die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten abgebrochen hat. Der Carrier teilte mit, dass man das von den Arbeitnehmervertretern abgelehnte Angebot erneuert und nochmals vorgelegt habe. Dieser Vorschlag wäre jedoch von der Gewerkschaft ebenfalls abgelehnt worden. „Das konkrete Angebot sieht weiterhin eine 15% Steigerung über 4,5 Jahre vor. Dies vor dem Hintergrund, dass bereits per Januar 2023, außervertraglich und freiwillig, von Edelweiss an alle Pilotinnen und Piloten 2% zusätzlich ausbezahlt wurden und im April 2024 große Teile der Einbußen aus der Coronazeit den Mitarbeitenden wieder gutgeschrieben werden“, so der Ferienflieger in einer Aussendung.

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Verein will striktes Nachflugverbot in Zürich durchsetzen

Ein Verein hat beim Kanton Zürich eine Volksinitiative eingereicht, die erreichen soll, dass am größten Airport der Schweiz keinerlei Flugbewegungen nach 23 Uhr 00 mehr zulässig sein sollen. Der Zürcher Airport unterliegt einem Nachtflugverbot, jedoch gibt es zwischen 23 Uhr 00 und 23 Uhr 30 eine Kulanzfrist, während der ohne Sondergenehmigung gestartet und gelandet werden kann. Erst danach sind behördliche Ausnahmebewilligungen notwendig. Dagegen will der Verein „Fair in Air“ vorgehen und hat hierfür zumindest 6.000 Unterschriften gesammelt. Die so genannte Volksinitiative wurde am Montag, den 15. April 2024 beim Kanton Zürich eingereicht, der diese nun behandeln muss.

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Swiss reaktiviert Tel-Aviv-Flüge

Die Fluggesellschaft Swiss hat am 16. April 2024 die Nonstopflüge zwischen Zürich und Tel Aviv (Ben Gurion) reaktiviert. Aus Sicherheitsgründen hat der schweizerische Carrier, wie die meisten anderen Airlines auch, aufgrund des Angriffs, den der Iran auf Israel durchgeführt hatte, diese Route temporär ausgesetzt. Zeitweise hat die Regierung von Israel verfügt gehabt, dass der Luftraum für ziviles Fluggerät temporär geschlossen bleibt. Eigenen Angaben nach konnten etwa 99 Prozent der vom Iran abgefeuerten Raketen und Drohnen abgewehrt werden. Swiss wird die Entwicklung der Sicherheitslage in der Nahost-Region weiterhin beobachten und sofern es erforderlich ist aus Sicherheitsgründen gegebenenfalls Flüge streichen bzw. Routen aussetzen.

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März 2024: Zürich hatte 2.339.195 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im März 2024 von 2.339.195 Reisenden genutzt. Damit lag man um drei Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen und um 12 Prozent unter den Passagierzahlen von März 2023. Als lokale Fluggäste werden seitens des Airports 1.550.589 Reisende ausgewiesen. Der Anteil der Umsteiger lag  bei 24 Prozent, was 784.522 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8% auf 20.039 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 91% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 134 Fluggästen 2% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0.3 Prozentpunkte auf 80% gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 39.738 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 12% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 6% weniger Fracht abgewickelt.

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Aeropers bricht GAV-Verhandlungen mit Edelweiss ab

Die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten der Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wurden laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Aeropers ohne Ergebnis abgebrochen. Seit Anfang dieses Jahres verhandeln die Swiss-Konzernschwester und die Arbeitnehmervertreter über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Edelweiss-Piloten. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist das schweizerische Pedant zum österreichischen Kollektivvertrag bzw. zum deutschen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft will für das Cockpitpersonal insbesondere höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen erreichen. Das momentane Vertragswerk läuft am 30. Juni 2024 aus, so dass laut Aeropers per 1. Juli 2024 der vertragslose Zustand droht, sofern es nicht zuvor zu einer Einigung kommen sollte. Derzeit scheinen die Fronten aber durchaus verhärtet zu sein. Einer der Hintergründe ist auch, dass der so genannte GAV-2019 mit Zustimmung von etwa 90 Prozent der Mitglieder durch die Gewerkschaft gekündigt wurde. „Wir sind enttäuscht, dass die Geschäftsleitung der Edelweiss auf sämtliche Vorschläge von Aeropers mit Vorbedingungen reagiert“, sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbands Aeropers.“Ohne Vorbedingungen verweigert die Edelweiss-Geschäftsleitung Gespräche. Wir haben ihr deshalb gestern Abend mitgeteilt, dass wir die Verhandlungen abbrechen“. In den nächsten Tagen will der Vorstand der Gewerkschaft über die weitere Vorgehensweise entscheiden und dann entsprechend informieren wie es weitergehen wird.„Der aktuelle GAV ist inzwischen fünf Jahre alt und muss an die gesellschaftliche Realität angepasst werden. Es ist Zeit für eine bessere Planbarkeit des Soziallebens und für finanzielle Perspektiven“, sagt Janos Fazekas, Vorstandsmitglied der Aeropers. Unter Hinweis auf Zugeständnisse, die man während der Corona-Pandemie gemacht hat, fordert man nun höhere Löhne. Dabei verweist man auch darauf, dass Edelweiss mit einer Ebit-Marge

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Symbolische Bedeutung: Schweiz sperrt Southwind Airlines aus

Die Schweiz hat sich nun formell dem Bann der türkischen Ferienfluggesellschaft Southwind Airlines, den zuvor Finnland, die EU und das Vereinigte Königreich veranlasst haben, angeschlossen. Aus geografischen Gründen hat dies jedoch lediglich symbolische Bedeutung, denn die Eidgenossenschaft ist – abgesehen von Liechtenstein – vollständig von EU-Gebiet umgeben. Da der Luftraum der Europäischen Union für Southwind Airlines gesperrt ist, hätten die Maschinen des türkischen Carriers, dem Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines vorgeworfen werden, ohnehin die Schweiz nicht erreichen können. Laut Erklärung des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die zuvor erteilte Bewilligung für den von Southwind Airlines eingereichten Sommerflugplan 2024 behördlich annulliert. Damit fallen die ab Zürich-Kloten geplanten Antalya-Flüge definitiv ins Wasser. Die Auswirkungen dürften sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten, da ohnehin nur zwei wöchentliche Umläufe, die ab 2. Mai 2024 geplant gewesen waren, durchgeführt werden hätten sollen.

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Edelweiss fliegt mit Airbus A340 nach Pristina

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air plant im Mai 2024 einzelne Kurse zwischen Zürich-Kloten und Pristina mit dem Maschinentyp Airbus A340 zu bedienen. Laut einem Bericht des Portals Aeroroutes.com sollen die Vierstrahler am 6., 13. und 21. Mai 2024 als WK402 zwischen Zürich-Kloten und der Hauptstadt des Kosovos zum Einsatz kommen. Hintergrund: Sowohl die hohe Nachfrage als auch der Umstand, dass Edelweiss Air Pilotentrainings durchführt. Dafür eignet sich die kurze Route offenbar optimal.

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Swiss fliegt mit Airbus A330 innerhalb der Schweiz

Im Sommerflugplan 2024 setzt die Fluggesellschaft Swiss wiederholt Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 innerhalb der Schweiz ein. Betroffen ist die Route Genf-Zürich. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass zwischen 10. und 13. Mai 2024 die Kurse LX2802 und LX2807 mit A330 bedient werden sollen. Weiters soll dieses Muster auch zwischen 4. und 27. August 2024 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag eingesetzt werden. Hintergrund: Die kurze Inlandsverbindung wird für Pilotentrainings genutzt. Genf-Zürich ist die letzte verbliebene innerschweizerische Route, die von Swiss bedient wird. Alle anderen Inlandsstrecken wurden zwischenzeitlich aufgegeben bzw. im Rahmen einer Kooperation mit den SBB auf die Schiene verlagert.

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Wien statt Beirut: A220-300 von Swiss nicht ganz freiwillig in Wien gelandet

In der Vorwoche ist ein von Swiss betriebener Airbus A220-300 auf dem Weg von Zürich-Kloten nach Beirut über Bosnien umgekehrt und anschließend auf Wien-Schwechat ausgewichen. Unternehmensangaben nach hat dies zwei Gründe. Am 4. April 2024 befand sich zu abendlicher Stunde die HB-JCE auf dem Weg nach Beirut. Die Fluggesellschaft entschied aufgrund aktueller Ereignisse, dass man aus Sicherheitsgründen nicht in den Libanon fliegen wird. Der Kapitän entschied sich die Flugreise abzubrechen und wieder zurück in die Schweiz zu fliegen. Allerdings musste er dann Kurs auf Wien-Schwechat nehmen, da eine Landung am größten Airport der Schweiz aufgrund des Nachtflugverbots nicht mehr möglich gewesen wäre. Am Folgetag wurde besagter Airbus A220-300 von Wien nach Zürich überstellt. Unternehmensangaben nach wären die Fluggäste in Hotels untergebracht worden und auf andere Verbindungen, soweit möglich, umgebucht worden. Die Entscheidung den Flug nach Beirut abzubrechen habe man aus Sicherheitsgründen vorsorglich getroffen.

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Flughafen Zürich errichtet neue Cargo-Halle

Im Osten des Geländes des Flughafens Zürich-Kloten entsteht eine neue Cargo-Halle. Hintergrund ist, dass die ältesten Bauwerke aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen und nicht mehr vollumfänglich den heutigen Anforderungen im Frachtgeschäft entsprechen. Seit mehr als 60 Jahren werden am Zürcher Airport die Cargo-Hallen Mitte und West genutzt. Zum Zeitpunkt der Errichtung war es noch üblich, dass Frachtgüter auf standardisierten Paletten versandt worden sind. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich dies geändert, denn heute werden vermehrt kleinteilige und temperaturkritische Güter umgeschlagen. Der Trend in Richtung Spezialfracht erhöht den Bedarf an passenden Frachtflächen. Mit dem Bau der Fracht Rächtenwisen als moderne Umschlag- und Lagerhalle kann die Flughafen Zürich AG den veränderten Anforderungen gerecht werden. Im Osten des Flughafens entsteht ein Gebäude mit knapp 9.500 Quadratmetern Fläche, das unter anderem 20 Andockrampen für LKW, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und für die Sicherheitskontrolle bietet. Außerdem stehen Flächen für spezialisierte Prozesse für den Umschlag von Pharma- und Gefahrengütern zur Verfügung. Auf der Südseite des Gebäudes ist ein Zwischengeschoss für Büros vorgesehen. Die neue Frachthalle wird als Betonstützenkonstruktion mit einem Holztragwerk sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach gebaut. Gemietet und genutzt wird die neue Frachthalle Rächtenwisen nach der Fertigstellung von der Dnata Switzerland AG, einer Dienstleisterin im Bereich Bodenabfertigung und Fracht. Gemäß aktueller Planung ist mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu rechnen. Für den Export und Import von Gütern aus der Schweiz bzw. in die Schweiz ist der Flughafen Zürich als größter Landesflughafen von weitreichender Bedeutung. Insgesamt sind

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