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Thai Airways setzt Piloten und Flugzeuge vor die Tür

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Der finanziell gebeutelten Thai Airways geht so langsam die Luft aus. Aus diesem Grund zieht die Fluggesellschaft jetzt alle Register. 

Thai Airways kämpft verzweifelt ums Überleben. Der Flugbetrieb von Thailands Staats-Airline läuft auf absoluter Sparflamme, gerade einmal neun von insgesamt 61 Thai-Maschinen sind derzeit als aktiv gemeldet. Ein Ende scheint nicht in Sicht, zumal sich die Corona-Situation in einigen Ländern trotz Impfung weiter zuspitzt. Deswegen muss nun die eigene Belegschaft dran glauben: Insgesamt 395 Piloten würden vor die Tür gesetzt. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal „Simple Flying“. Damit wolle die Fluglinie die Kostenstruktur senken und den Sinkflug bremsen. 

Darüber hinaus dreht der Carrier auch anderweitig an der Kostenschraube. So soll die Flotte erheblich geschmälert werden. Berichten zufolge sind die Tage der A380 gezählt, allem Anschein nach werden die Superjumbos nicht mehr zurückkehren. Doch nicht nur für die sechs A380 dürfte dies das endgültige Aus bedeuten, auch den A330-Maschinen geht es an den Kragen. Sie werden „dauerhaft gegroundet“ – was in diesem Fall wohl so viel bedeutet wie: sie werden nicht mehr wiederkommen. Alles in allem verabschiedet sich Thai also von 21 Flugzeugen: 15 A330-300 (Durchschnittsalter zehn Jahre) und sechs A380 (im Durchschnitt gut acht Jahre alt). Es ist zudem nicht unwahrscheinlich, dass weitere Flugzeugmodelle in Zukunft folgen könnten.

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