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Tragischer Hubschrauberabsturz im Hudson River fordert sechs Todesopfer

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Ein Hubschrauberabsturz im eiskalten Hudson River in New York forderte am Donnerstagnachmittag das Leben von sechs Personen. Unter den Opfern befindet sich der Präsident und CEO des deutschen Weltkonzerns Siemens in Spanien, Agustin Escobar, seine Ehefrau Merce Camprubi Montal und ihre drei Kinder im Alter von vier, fünf und elf Jahren. Neben der spanischen Familie kam auch der Pilot des Hubschraubers ums Leben, dessen Identität zunächst nicht bekannt gegeben wurde. Die Familie Escobar war erst am selben Tag aus Barcelona in New York angekommen.

Zeugenberichten zufolge zerbrach der Helikopter vom Typ Bell 206 aus noch ungeklärter Ursache in der Luft und stürzte kopfüber in den Fluss zwischen Manhattan und dem Ufer von New Jersey. Der Hubschrauber befand sich auf dem Rückweg von einer Kehrtwende über der George Washington Bridge, etwa 17 Minuten nach dem Start vom Heliport an der Wall Street. Augenzeugen schilderten, dass der Hubschrauber ins Trudeln geriet und Teile des Rotors abfielen, bevor er in zwei Teile zerbrach und ins sieben Grad kalte Wasser stürzte. Ein Amateurvideo soll den Aufprall der Kabine gezeigt haben, der sich wie eine Explosion angehört habe.

Rettungskräfte bargen die Leichen aller sechs Insassen aus dem Fluss. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig aufgrund der Strömung und der Wassertemperatur. Wrackteile des Hubschraubers und persönliche Gegenstände der Opfer, wie Kinderschuhe und Gepäckstücke, trieben im Wasser. US-Präsident Donald Trump äußerte sich auf der Plattform Truth Social bestürzt über das Unglück und kündigte eine baldige Aufklärung der Ursache an. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA und das National Transportation Safety Board haben Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Touristenflüge mit Hubschraubern über den Hudson River sind in New York üblich und beliebt bei Besuchern, die die Skyline der Stadt aus der Luft erleben möchten.

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