Airbus A321neo (Foto: Adam Moreira (AEMoreira042281)).
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Transatlantik-Debüt 2026: Alaska Airlines plant Europa-Flüge ab Seattle mit Hawaiian-Jets

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Alaska Airlines plant eine signifikante Erweiterung ihres Langstreckennetzes ab dem Seattle Tacoma International Airport und will hierfür Großraumflugzeuge ihrer Tochtergesellschaft Hawaiian Airlines nutzen. Wie der Vorstandsvorsitzende Ben Minicucci der Seattle Times mitteilte, strebt die Fluggesellschaft die Aufnahme ihrer ersten Europa-Route im Jahr 2026 an.

Dieser Schritt geht über die bereits angekündigten neuen Verbindungen von Seattle nach Tokio Narita, die am 12. Mai 2025 aufgenommen wurden, und nach Seoul Incheon, die im September 2025 starten sollen, hinaus. Diese ersten Langstrecken werden von Hawaiian Airlines mit ihren Airbus A330-200 unter deren Fluggesellschafts-Code durchgeführt. Während Hawaiian Airlines bereits über umfangreiche Erfahrungen mit Flügen nach Asien ab Honolulu verfügt, hat keine der beiden Fluggesellschaften bisher Europa direkt angeflogen. Das Ziel der ersten europäischen Verbindung wurde von Minicucci noch nicht bekanntgegeben. Alaska Airlines plant, bis zum Jahr 2030 insgesamt zwölf Langstreckenziele ab Seattle anzubieten.

Fusion als Türöffner für den Langstreckenmarkt

Die Fusion der beiden Fluggesellschaften im Zuge der Übernahme der Hawaiian Holdings durch die Alaska Air Group ermöglicht es der in Seattle ansässigen Gesellschaft, relativ schnell und unkompliziert in den Langstreckenmarkt einzutreten. Alaska Airlines selbst hat bisher keine Großraumflugzeuge betrieben.

Durch die Akquisition kamen 24 Airbus A330-200 und drei Boeing 787-9 zur gemeinsamen Passagierflotte hinzu. Hawaiian Airlines hat zudem weitere neun Boeing 787 bestellt und erwartet die Auslieferung von zwei Maschinen im Jahr 2025, zwei im Jahr 2026, drei im Jahr 2027 und den verbleibenden zwei im Jahr 2028. Trotz der wachsenden Boeing 787-Flotte plant die Gruppe laut einem aktuellen Finanzbericht keine Ausmusterung der Airbus A330 vor Ende 2027.

Strategische Flottenverteilung und Markenausrichtung

Minicucci bestätigte, daß die Airbus A330 weiterhin in Honolulu stationiert bleiben werden, während zumindest einige der Boeing 787 an einem noch nicht genannten Standort an der US-Westküste gewartet werden sollen. Hawaiian Airlines setzt die drei Boeing 787 derzeit ausschließlich auf Verbindungen zwischen Hawaii und dem US-amerikanischen Festland ein und verbindet Honolulu mit Los Angeles International und New York JFK. Die Airbus A330 werden sowohl für Flüge zum Festland als auch zu internationalen Zielen in Asien und im Pazifikraum eingesetzt.

Die Alaska Airlines Group plant, bis Ende 2025 ein gemeinsames Betriebsgenehmigung für beide Fluggesellschaften zu erhalten, wird aber die beiden separaten Marken aufgrund ihrer lokalen Bekanntheit beibehalten. Minicucci betonte die besondere Bedeutung der Marke Hawaiian, insbesondere im Bundesstaat Hawaii, und zeigte sich überzeugt, daß diese Marke dauerhaft bestehen bleiben wird.

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