Flagge der Türkei (Foto: Jan Gruber).
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Türkischer Tourismus meldet Zuwachs bei Einnahmen und Besucherzahlen

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Die Türkei hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 trotz einer als anspruchsvoll beschriebenen Ausgangslage ein leichtes Wachstum im Tourismussektor verzeichnet. Nach Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus beliefen sich die Einnahmen aus dem Tourismus auf 43 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der internationalen Besucher auf 50 Millionen und übertraf damit das Vorjahresniveau um 1,6 Prozent.

Die Steigerung der Einnahmen ist auch auf höhere Ausgaben pro Gast zurückzuführen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher lag bei 10,3 Nächten. Pro Person und Nacht wurden rund 89 Euro ausgegeben, was eine Erhöhung der Ausgaben um sieben Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Minister Mehmet Nuri Ersoy betonte, dass die Branche weiterhin mit regionalen Konflikten und klimabedingten Verschiebungen der Saisonzeiten konfrontiert sei. Für das gesamte Jahr 2025 hält das Ministerium dennoch an seinem Umsatzziel von 55 Milliarden Euro fest. Im internationalen Vergleich zählt die Türkei, laut Daten der UNWTO (Welttourismusorganisation), zu den vier größten Incoming-Märkten weltweit.

Der deutsche Markt spielt weiterhin eine tragende Rolle: Mit 5,2 Millionen Gästen in den ersten drei Quartalen 2025 bleibt Deutschland der zweitstärkste Quellmarkt nach Russland und verzeichnete einen Zuwachs von 1,2 Prozent. Die Nachfrage zog insbesondere im September deutlich an, wo die Ankünfte aus Deutschland um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen. Dieser Trend einer wachsenden Nachfrage in der Nebensaison wurde auch bei den Gästen aus Österreich und der Schweiz beobachtet. Die Besucherzahlen aus Österreich legten um 3,5 Prozent auf 467.876 zu, während jene aus der Schweiz um 1,1 Prozent auf 311.652 stiegen. Die Daten deuten darauf hin, dass die Türkei ihre Position als eines der dynamischsten Touristenziele erfolgreich weiter ausbaut.

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