Der Reisekonzern Tui rechnet trotz der Virusvariante Omikron mit einem starken Sommergeschäft und will den ersten Teil der Staatshilfen zurückzahlen.
Geplant sei die Rückgabe von Hilfsgeldern aus der Corona-Krise in Höhe von rund 700 Millionen Euro zum 1. April, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das erste Winterquartal am Dienstag in Hannover mit. Nach dem existenziellen Dämpfer in der Anfangszeit der Corona-Krise sieht der Konzern eine deutliche Stabilisierung. „Die Nachfrage nach Reisen ist über alle Märkte hoch. Der Weg aus der Pandemie zeichnet sich immer klarer ab“, so Vorstandschef Fritz Joussen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Tui einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und damit rund fünfmal so viel wie im ersten Corona-Winter ein Jahr zuvor. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen saisontypischen Verlust von 780 Millionen auf 384 Millionen Euro in etwa halbieren.