Der Reiseveranstalter Tui kündigte an, in den kommenden drei Jahren insgesamt 22 neue Hotels in China und Südostasien zu eröffnen. Diese Expansion ist Teil einer umfassenden Strategie, um internationale Gäste anzusprechen, insbesondere Urlauber aus China und den USA. Ein zentrales Ziel dieser Maßnahme ist es, die Rückkehr chinesischer Reisender nach Europa zu fördern, die nach der Corona-Pandemie ausgeblieben sind.
Zusätzlich plant Tui, sein Angebot in Osteuropa auszubauen, um stärker preisbewusste europäische Kunden zu gewinnen. CEO Sebastian Ebel betonte, dass die Diversifikation in neue Märkte eine wichtige Maßnahme sei, um Risiken besser zu streuen und den Herausforderungen des Wettbewerbs zu begegnen. In Europa verändert sich die Nachfrage, da immer mehr Kunden kürzere und günstigere Urlaubspakete bevorzugen. Diese Entwicklung wird auch durch die gestiegene Inflation und den intensiveren Wettbewerb durch Billigfluggesellschaften sowie Plattformen wie Airbnb verstärkt.
Um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, investiert Tui verstärkt in Marketingmaßnahmen und hat seine App überarbeitet. Darüber hinaus bietet der Konzern nun dynamische Urlaubspakete an, bei denen Reisende Flüge, Hotels und Mietwagen individuell kombinieren können. Diese flexiblen Angebote sollen es den Kunden ermöglichen, ihren Urlaub nach ihren persönlichen Wünschen und einem möglichst günstigen Budget zu gestalten.