"48er"-Besichtigungstour (Foto: MA48).
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Ungewöhnliche Ausflüge: Müllverbrennungsanlage in Wien

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Energiewunder, städtische Bioabfallbehandlung oder „saubere“ Müllverbrennung? Deponie, Kompostwerk oder Müllverbrennungsanlage? Ungewöhnliche Ziele in der Freizeit oder im Urlaub, spannend, informativ und beeindruckend – die 48er laden alle Interessierten zu kostenlosen Besichtigungen ihrer Anlagen.

Dass selbst eine Deponie ein attraktives Ausflugsziel sein kann, davon kann man sich in Wien persönlich überzeugen. Bei der Rundfahrt mit dem E-Bummelzug erfährt man alles über das „Wiener Dichtwandkammersystem“, die Deponie als alternative Energielieferantin oder die „Solarblume“ – durch Deponiegasverstromung, Photovoltaik und Nahwärme werden hier jährlich rund 2.200 Tonnen an CO2 eingespart. Beim Spaziergang auf den „Beag aus Mist“ kann man mit etwas Glück Pinzgauer Ziegen beobachten, die neben vielen Pflanzen und Tieren diesen einzigartigen Lebensraum prägen.

Wie aus den Bioabfällen des Wiener Grüngürtels, aus den Gartengebieten, von den Mistplätzen und den Wiener Stadtgärten Kompost höchster Qualität der Güteklasse A+ entsteht, zeigen die 48er eindrucksvoll im Kompostwerk Lobau. Von der Anlieferung über die Aufbereitung, Kompostierung bis hin zur Feinabsiebung des fertigen Komposts lässt sich hier alles mitverfolgen – auch von oben vom Aussichtsturm aus.

Tausende Wiener Haushalte werden durch die thermische Abfallbehandlung in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau mit Strom und Fernwärme versorgt. Jährlich werden hier rund 250.000 t Restmüll und Sperrmüll thermisch behandelt und in saubere Energie umgewandelt. Die Highlights: riesige Müllgreifer, 850 Grad Hitze im Verbrennungsofen und ein beeindruckender Müllbunker – der Blick hinter die Kulissen lohnt sich.

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