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US-Sanktionen gegen venezolanischen Verkehrsminister und Conviasa-CEO

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Inmitten wachsender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und der venezolanischen Regierung hat das US-Finanzministerium am 10. Januar 2025 Sanktionen gegen Ramón Celestino Velásquez Araguayán, venezolanischer Verkehrsminister und Vorstandsvorsitzender der staatlichen Fluggesellschaft Conviasa, verhängt. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie der USA, das Regime von Nicolás Maduro unter Druck zu setzen, das weiterhin international als autoritär und repressiv kritisiert wird.

Die Sanktionen gegen Velásquez und sieben weitere führende venezolanische Beamte wurden am selben Tag verkündet, an dem Nicolás Maduro für eine weitere Amtszeit als Präsident vereidigt wurde. Das US-Außenministerium bezeichnete diesen Vorgang als illegitim und erklärte, Maduro habe die Präsidentschaftswahlen 2024 eindeutig verloren. Die USA und mehrere internationale Partner betrachten diese Sanktionen als notwendige Maßnahme, um die Unterdrückung und die politische Kontrolle durch die Maduro-Regierung zu bekämpfen.

„Seit der Wahl im vergangenen Jahr haben Maduro und seine Verbündeten ihre repressiven Maßnahmen in Venezuela fortgesetzt“, erklärte Bradley T. Smith, amtierender Unterstaatssekretär für Terrorismus und Finanzkriminalität im US-Finanzministerium. Die Sanktionen verbieten Finanzinstitute und Einzelpersonen, Geschäfte mit den betroffenen Personen abzuschließen, und könnten weitreichende Folgen für die betroffenen Institutionen und deren internationale Geschäftsbeziehungen haben.

Auswirkungen auf Conviasa und den Luftverkehr

Die Fluggesellschaft Conviasa, deren Vorstandsvorsitzender Velásquez ist, war bereits vor dessen Ernennung Ziel US-amerikanischer Sanktionen. Seit 2020 steht das Unternehmen auf der Sanktionsliste des US-Finanzministeriums. Die Regierung der Vereinigten Staaten wirft Conviasa vor, von der Maduro-Regierung genutzt zu werden, um regimefreundliche Aktivitäten zu fördern und diplomatische Verbindungen mit Ländern wie Iran, Kuba und Nordkorea aufrechtzuerhalten.

Die jüngsten Sanktionen erschweren die wirtschaftliche und operative Stabilität der Fluggesellschaft erheblich. US-amerikanische und internationale Unternehmen, die in die Wartung, das Betanken oder die Versicherung der Conviasa-Flotte involviert sind, sehen sich nun mit rechtlichen Einschränkungen konfrontiert. Diese Maßnahmen könnten langfristig die Fähigkeit der Fluggesellschaft beeinträchtigen, ihr Streckennetz aufrechtzuerhalten.

Trotzige Reaktionen und betroffene Strecken

Trotz der Sanktionen zeigt sich Conviasa offiziell unbeeindruckt. Velásquez selbst erklärte in der Vergangenheit, dass diese Maßnahmen darauf abzielten, die Mobilität des venezolanischen Volkes zu behindern und die Fluggesellschaft daran zu hindern, humanitäre Rückführungsflüge für gestrandete Flüchtlinge durchzuführen. Conviasa betreibt derzeit eine Flotte von 25 Flugzeugen, von denen jedoch mehr als die Hälfte als inaktiv gilt. Die verbleibenden Maschinen bedienen nationale und internationale Ziele, darunter Länder in Lateinamerika, Russland, China und dem Nahen Osten.

Ein bemerkenswertes Beispiel für die internationale Expansion der Fluggesellschaft war die Aufnahme einer Verbindung zwischen Caracas und Guangzhou, China, im Jahr 2024. Die Route, die über Havanna und Moskau führt, unterstreicht die politischen und wirtschaftlichen Allianzen Venezuelas mit Ländern, die ebenfalls internationaler Kritik ausgesetzt sind.

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