Die Trump-Regierung plant, Einreisebeschränkungen für Bürger aus 43 Ländern in die Vereinigten Staaten einzuführen. Ziel dieser Maßnahme ist es, Einreisen aus Staaten zu verhindern, die nach Ansicht der US-Behörden unzureichende Sicherheitsvorkehrungen im Hinblick auf Terrorismusbekämpfung und Kriminalitätsprävention treffen. Die neue Regelung sieht drei unterschiedliche Kategorien von Ländern vor, die auf verschiedenen „Listen“ eingeordnet werden.
Auf der sogenannten „roten Liste“ befinden sich elf Länder, darunter Afghanistan, Nordkorea und Kuba. Für diese Staaten gilt ein absolutes Einreiseverbot. Die „orangene Liste“ umfasst zehn Länder, wie Russland, Pakistan und Belarus. Auch hier ist eine Einreise für Urlauber und Einwanderer nicht gestattet, jedoch sollen „wohlhabende Geschäftsreisende“ von dieser Regelung ausgenommen werden. Die dritte Kategorie, die „gelbe Liste“, umfasst 22 Staaten, darunter Angola, Gambia und Simbabwe. Diese Länder haben nun 60 Tage Zeit, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern. Andernfalls droht auch ihnen die Einordnung auf die „orangene“ oder „rote“ Liste.
Diese neuen Einreisebeschränkungen wurden von der Trump-Regierung als Reaktion auf die zunehmenden Bedrohungen durch Terrorismus und internationale Kriminalität eingeführt. Das US-Außenministerium hat die Listen bislang jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Die Maßnahme wird international teils kritisch betrachtet, da sie insbesondere Staaten in Afrika, Asien und Osteuropa betrifft.