Flixbus (Foto: Robert Spohr).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Verstärkte Grenzkontrollen in Deutschland belasten Reisebusverkehr – Flixbus reagiert

Werbung

Seit dem 7. Mai 2025 führt die deutsche Bundespolizei an den Landesgrenzen verstärkte Kontrollen durch, um die von der Regierung angekündigte restriktivere Migrationspolitik umzusetzen. Diese Maßnahme betrifft insbesondere den Reisebusverkehr, da diese laut Polizei häufig von Personen genutzt würden, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollen. Der Flixbus-Chef André Schwämmlein äußerte sich zu den Auswirkungen auf sein Unternehmen und dessen Fahrgäste.

Angesichts der häufigeren Kontrollen von Reisebussen bemüht sich Flixbus nach eigenen Angaben, die negativen Folgen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten. André Schwämmlein erklärte gegenüber BuzzFeed News Deutschland, daß das Unternehmen in den Fahrplänen bereits genügend Zeit für mögliche Verzögerungen durch Polizeikontrollen einplane. Generell seien die Fahrpläne ohnehin mit einem gewissen Puffer versehen, um Verspätungen zu berücksichtigen.

Zusätzlich setzt Flixbus auf eine konsequente Kontrolle der Ausweisdokumente beim Einstieg in Busse auf internationalen Linien. Laut Schwämmlein müssen alle Fahrgäste ein gültiges Ausweisdokument vorlegen, um mitfahren zu können. Diese Maßnahme diene dazu, effizientere und reibungslosere Abläufe bei den Polizeikontrollen in den Fernbussen zu gewährleisten.

Forderung nach engerer Zusammenarbeit mit den Behörden

Eine Sprecherin von Flixbus wies jedoch darauf hin, daß die gründliche Überprüfung von Dokumenten nach EU-Recht allein den Behörden obliege. In diesem Zusammenhang würde das Unternehmen eine engere Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen begrüßen. Dies könnte beispielsweise durch die Präsenz von Beamten nicht nur an den Grenzen, sondern auch an den Haltestellen der internationalen Buslinien erfolgen, ähnlich wie es bereits an Flughäfen und einigen Bahnhöfen üblich ist.

Die verstärkten Grenzkontrollen und deren Auswirkungen auf den Reisebusverkehr und die Reisenden bleiben somit ein Thema, das sowohl die Busunternehmen als auch die Fahrgäste vor Herausforderungen stellt. Während Flixbus versucht, die Unannehmlichkeiten für seine Kunden zu minimieren, wird die Effektivität der Kontrollen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung weiterhin diskutiert.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung